Digitalkonferenz „BOCOM“ untersucht neue Formen virtueller Zusammenarbeit

Die Erstausgabe der vom German Convention Bureau ins Leben gerufenen Veranstaltung „BOCOM – Borderless Communication“ kommt nach Nordrhein-Westfalen. Essen wird damit als einer von europaweit vier Austragungsorten am 3. September zum Experimentierfeld für moderne, dezentralisierte und grenzüberschreitende Kommunikation, die gerade in der Corona-Pandemie unverzichtbar ist.
In den Design Offices im Ruhr Tower entsteht einer von vier sogenannten Hubs. Der Essener Hub steht dabei in Verbindung mit den Hubs in Berlin, Wien und Amsterdam. Teilnehmende aus der Tourismus- und Technologiebranche werden live zugeschaltet und diskutieren über Themen wie ortsunabhängiges Arbeiten und neue Formen der Kollaboration. Die internationale Konferenz findet auf Englisch statt.
Das neuartige Veranstaltungsformat ist aus dem Forschungsprojekt „Future Meeting Space“ des German Convention Bureaus e.V. (GCB) hervorgegangen, an dem auch Tourismus NRW beteiligt war. Das GCB repräsentiert Deutschland weltweit als Kongress- und Tagungsdestination. Tourismus NRW hatte sich gemeinsam mit seinen Partnern im Projekt „FLOW.NRW – Integriertes Tourismus- und Standortmarketing für die digitale und kreative Wirtschaft in NRW“ um die Ausrichtung in Nordrhein-Westfalen bemüht. Unter dem Eindruck eines gestiegenen Nachhaltigkeitsbewusstseins kann besonders die MICE-Branche von der Einbindung von Videokonferenzen bis zu Virtual Reality-basierter Interaktion profitieren. Im Hub in Essen nehmen unter anderem Rüdiger Klatt von „CoWin -Coworking statt Pendeln“, Mona Beckmanns vom Co-Living-Space „nowpow“ und Tim Betzin von der Kölner Streaming-Plattform „dringeblieben.de“ an der Konferenz teil.
Für die BOCOM ist ein limitiertes Kontingent an kostenfreien Tickets vorhanden. Interessierte melden sich unter urbanana@nrw-tourismus.de. Die Veranstaltung im Essener Hub beginnt am 3. September 2020 um 13.00 Uhr.
FLOW.NRW ist ein Projekt des Tourismus NRW in Zusammenarbeit mit Düsseldorf Tourismus, KölnTourismus und Ruhr Tourismus. Es wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Projekt setzt unter dem Namen „urbanana“ seinen thematischen Fokus unter anderem auf die Digitale Szene und Expat-Kultur in Nordrhein-Westfalen und hat zum Ziel, das Land international gleichermaßen als Destination und attraktiven Lebensort zu positionieren.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.touristiker-nrw.de.