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Metro Group zeigt Stärke
in der Wirtschaftskrise
MAAS RHEIN. Die
Metro Group hat sich in einem von der globalen
Wirtschaftskrise geprägten Umfeld im ersten Quartal 2009 klar
behauptet. Der Konzernumsatz stieg bereinigt um Kalender- und
Währungseffekte um 3,6 Prozent. "Das zeigt die operative
Stärke der Metro Group", sagt Dr. Eckhard Cordes,
Vorstandsvorsitzender der Metro Group. Insbesondere in
Osteuropa wurde in Landeswährung ein robustes Wachstum
erzielt. Der Konzernumsatz erreichte insgesamt 15,2 Milliarden
Euro, was zwar einem nominalen Rückgang von 2,5 Prozent
entspricht, sich aber aus mehreren Sondereffekten erklärt.
Dazu gehören kalendarische Effekte wie die Verschiebung des
Ostergeschäfts ins zweite Quartal und ein fehlender
Verkaufstag gegenüber dem Schaltjahr 2008. Hinzu kamen
negative Währungseffekte in Osteuropa, aber auch die
abnehmende Inflation vor allem bei Lebensmitteln. Vor dem
Hintergrund dieser Sondereffekte ist das nominale Umsatzminus
im ersten Quartal 2009 nur eingeschränkt aussagekräftig. Der
April zeigte eine positive Geschäftsentwicklung.
"Wir haben ein
ordentliches erstes Quartal ohne Überraschungen hinter
uns", sagt Cordes. "Vor dem Hintergrund der
andauernden und sich verschärfenden Wirtschaftskrise ist die
eigentliche Überraschung, dass es keine Überraschung
gab." In Landeswährung betrachtet - also ohne
Währungseffekte - hat die Metro Group ihren Umsatz sogar
leicht um 1,1 Prozent gesteigert. Die Kalendereffekte aus der
Verschiebung des Ostergeschäfts und dem fehlenden Verkaufstag
machten weitere 2,5 Prozentpunkte aus: Bereinigt um beide
Sondereffekte ergibt sich für den Konzernumsatz eine
Steigerung von 3,6 Prozent. Die geringe Aussagekraft des
ersten Quartals für das Gesamtjahr wird durch einen starken
Geschäftsverlauf im April verdeutlicht. Das Ostergeschäft
verlief insgesamt zufrieden stellend. Die Umsatz- und
Ergebnisentwicklung zeigte somit im April erwartungsgemäß
eine spürbare Trendverbesserung. Das EBIT im April lag nach
vorläufigen Zahlen über Vorjahr. Dies belegt, so Cordes,
dass sich in der derzeitigen Krise einem gesunden und
finanzstarken Unternehmen wie der Metro Group Chancen bieten,
die eigene Marktposition auszubauen. "Diese Chancen
werden wir entschlossen nutzen", sagt Cordes.
Die METRO Group erzielte in
den ersten drei Monaten 2009 einen Konzernumsatz von 15,2 Milliarden
Euro (Q1 2008: 15,6 Mrd. EUR). Dies entspricht einem Rückgang
um 2,5 Prozent. In Landeswährung stieg der Umsatz der Metro
Group um 1,1 Prozent. In Deutschland wuchs der Umsatz im 1.
Quartal 2009 in einem rückläufigen Markt und trotz des
fehlenden Ostergeschäfts um 0,6 Prozent auf 6,2 Milliarden
Euro. Hierfür war insbesondere die sehr gute Entwicklung von
Media Markt und Saturn verantwortlich. Den internationalen
Umsatz belastete die Wechselkursentwicklung deutlich. Vor
Währungseffekten stieg der Umsatz um 1,4 Prozent. In Euro
hingegen sank der Umsatz um 4,5 Prozent auf 8,9 Millliarden
Euro. Infolge der Wechselkursentwicklung ging der
internationale Umsatzanteil von 60,1 auf 58,9 Prozent zurück.
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