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WIRTSCHAFT

WGZ BANK zeigt sich gut gerüstet

MAAS RHEIN.  „Die WGZ BANK hat sich im Jahr 2008 vergleichsweise gut geschlagen“, so Werner Böhnke, Vorsitzender des Vorstandes.  Böhnke nennt zwei Gründe für eine unverändert hohe Risikotragfähigkeit seines Instituts. „Erstens, im operativen Geschäft war das Jahr 2008 für die WGZ BANK das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte.“ Die Cost Income Ratio liegt mit 47,6 Prozent weiterhin klar unter der Marke 50 Prozent. „Zweitens haben wir vor den Jahren der Krise die Substanz unseres Hauses deutlich gestärkt, indem wir in großem Umfang Reserven gelegt haben.“ So wuchsen die Rücklagen im Zeitraum von 2000 bis 2007 um fast 90 Prozent auf über eine Milliarde €. Von diesen stillen Vorsorgereserven hat die Bank für das Jahr 2008 lediglich 75 Mio. € und damit 7,3 Prozent des Gesamtvolumens aufgelöst. Böhnke: „Jetzt zahlt sich unsere sparsame und konservative Vorgehensweise der Vorjahre aus.“ Aufgrund der Erfolge im operativen Geschäft zahlt die WGZ BANK je Aktie im Nennwert von 100 € auch für das Krisenjahr 2008 eine Dividende von 5 €. „Wir würden dies nicht tun, wenn wir uns nicht sicher wären, dass dies auch angemessen ist“, so Böhnke.
Die Bilanzsumme der WGZ BANK-Gruppe wuchs im Jahr 2008 auf 92,7 Mrd. €. Wesentlicher Treiber war das Geschäft mit den Mitgliedsbanken, deren Einlagen um 6,4 Prozent auf eine Rekordhöhe von 39,3 Mrd. € stiegen. Auch das Kundengeschäft entwickelte sich mit einer Ausweitung der Einlagen von 9,5 Prozent auf 29,2 Mrd. € sehr dynamisch.

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