swn
- ein Gewinn für Neuss und „JUT FÜR NEUSS“
Pestel-Institut
untersuchte Bedeutung der Stadtwerke Neuss / swn haben hohen Nutzen
für Kunden und heimische Wirtschaft
NEUSS. Im
Auftrag der swn hat das ISP Eduard Pestel Institut für
Systemforschung e.V. aus Hannover in den vergangenen Monaten die
„Bedeutung der Stadtwerke Neuss für die Region“
wissenschaftlich untersucht. Die Analyse der Geschäftstätigkeit
erfolgte auf Basis des Jahres 2007 und bezieht sich auf die Stadt
Neuss und den Rhein-Kreis Neuss. Untersucht wurden dabei die Geschäftsbereiche
Erdgas, Wasser, Fernwärme, Busbetrieb, Entsorgung sowie Bäder- und
Eissporthallenbetrieb. Gegenstand der Untersuchung waren neben der
Stadtwerke Neuss GmbH und deren Tochterunternehmen auch die 49
prozentige Beteiligung Abfall- und Wertstofflogistik Neuss GmbH (AWL).
„Die
Stadtwerke Neuss sind ein Gewinn für Neuss“, fasst Johannes
Schaffner, Vorstand des Pestel-Instituts, die jetzt vorliegenden
Ergebnisse zusammen. „Von den Geschäftstätigkeiten der swn
profitieren die Stadt Neuss, die lokale Wirtschaft, die Arbeitnehmer
und die Kunden der Stadtwerke“, so Schaffner weiter. Im Beisein
der Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Neuss und ihrer
Tochterunternehmen wurden die Studienergebnisse heute detailliert
vorgestellt.
„Jobmotor“ Stadtwerke Neuss
Die
Stadtwerke Neuss, einschließlich des Beteiligungsunternehmens AWL,
beschäftigten im Untersuchungszeitraum 550 Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen. Diese lösen bundesweit einen Beschäftigungseffekt
von 3.129 Arbeitsplätzen aus. Hiervon werden über direkte,
indirekte und induzierte Effekte insgesamt 1.094 Arbeitsplätze in
der Stadt Neuss gehalten. Dies entspricht einem Anteil von 35
Prozent. „Das ist der Spitzenwert aller von uns in den vergangenen
zwei Jahren untersuchten Energieversorgungsunternehmen“, erklärt
Johannes Schaffner vom Pestel-Institut.
Jeder
bei den Stadtwerken Neuss direkt Beschäftigte (550)
zieht im Versorgungsgebiet einen weiteren Beschäftigten
(544) nach sich (Beschäftigungsmultiplikator 0,99). Bei Ausdehnung
der Betrachtung auf den Rhein-Kreis Neuss (Multiplikator 1,09)
schaffen bzw. sichern die Stadtwerke Neuss insgesamt 1.152 Arbeitsplätze
in der Region.
Die
Arbeitsplatzeffekte der Stadtwerke Neuss verteilen sich auf die
verschiedensten Branchen. Sie wirken sich im Bereich Gesundheit,
Bildung und sonstige Dienstleistungen aus, beim Verkehrsgewerbe, bei
der Nachrichtenübermittlung, in der Strom-, Energie- und
Wasserversorgungsbranche, in der Bauwirtschaft bis zum Handel, der
Instandhaltung und der Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern.
„Starke
Stadtwerke sichern Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen, bei den Töchtern
und den Beteiligungen. Starke Stadtwerke Neuss sichern aber auch
Arbeitsplätze in der gesamten Stadt Neuss und darüber hinaus“,
fasst Dr. Jörg Geerlings, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke
Neuss Energie und Wasser GmbH, den Arbeitsplatzeffekt der swn
zusammen.
Über
37 Millionen Euro der swn-Ausgaben fließen nach Neuss
Von
den Gesamtausgaben der Stadtwerke Neuss in Höhe von 169
Millionen Euro verblieben im Untersuchungsjahr 2007 über 37
Millionen Euro in der Stadt Neuss. Das entspricht einem Anteil von
22,4 Prozent. Da jedoch maßgebliche Ausgaben wie der Energie- und
Wasserbezug oder die Busbeschaffung nur außerhalb der Region möglich
sind, vermindert sich die Bezugsbasis für die regional
beeinflussbaren Ausgaben auf 83 Millionen Euro. Gemessen hieran
flossen im Untersuchungsjahr 45,7 Prozent der Ausgaben in die Stadt
Neuss. Für den gesamten Rhein-Kreis Neuss sind es sogar fast 44
Millionen Euro, bzw. 52,9 Prozent.
„Das
sind eindrucksvolle Zahlen. Es liegt jetzt und in Zukunft auch an
den Unternehmen hier vor Ort, sich mit ihrem Leistungsportfolio
weiter für eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Neuss
anzubieten“, erklärt Herbert Napp, Aufsichtsratsvorsitzender der
Stadtwerke Neuss GmbH, dieses Ergebnis der Pestel-Studie.
swn
lösen Wertschöpfungskette vor Ort aus
Im
Rahmen der Studie hat das Pestel-Institut auch untersucht, wie viel
von jedem Euro, den die Stadtwerke-Kunden in den einzelnen Geschäftsbereichen
ausgeben, in der Stadt bzw. dem Rhein-Kreis Neuss verbleiben.
Die
Ergebnisse im Einzelnen:
|
|
Stadt
Neuss
|
Rhein-Kreis
Neuss
|
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Erdgas
|
22,2
Cent
|
24,4
Cent
|
|
Wasser
|
39,4
Cent
|
43,0
Cent
|
|
Mobilität
|
51,9
Cent
|
56,9
Cent
|
|
Fernwärme
|
36,7
Cent
|
40,6
Cent
|
|
Freizeit
|
69,0
Cent
|
77,8
Cent
|
|
Entsorgung
|
50,1
Cent
|
57,9
Cent
|
Bei
der Untersuchung zu den Ausgaben im Geschäftsbereich „Erdgas“
ist zu berücksichtigen, dass hier 52 Cent pro Euro für Erdgasbezug
und Erdgassteuer anfallen. Diese sind regional nicht beeinflussbar.
Die prozentual größte Wertschöpfung vor Ort löst der swn-Bereich
„meine Freizeit“ aus. Von jedem beim Kunden eingenommenen Euro für
Eintritte in den Bädern, der Eissporthalle und der Saunalandschaft
WELLNEUSS. NATUR. SAUNA. MEHR. fließen fast 78 Cent in den
Rhein-Kreis Neuss zurück.
„Das
ist für mich als damals schon politisch Verantwortlicher in der
Stadt ein weiterer eindeutiger Beleg, dass die damalige
Entscheidung, die Bäder und die Eissporthalle aus dem Eigenbetrieb
der Stadt auszugliedern und in eine neue Tochter der Stadtwerke
Neuss zu überführen, richtig war“, kommentiert Thomas Nickel,
Aufsichtsratsvorsitzender der Neusser Bäder- und Eissporthalle
GmbH, die Pestel-Studie.
swn
sind „JUT FÜR NEUSS“
Die
Stadtwerke Neuss fühlen sich durch die vorliegende Untersuchung über
die Bedeutung des Unternehmens für die Region bestätigt. „Unsere
swn haben einen extrem hohen Mehrwert für Neuss und die Region.
Hiervon profitieren sowohl die hiesige Wirtschaft als auch die
Privatkunden“, erklärt Stephan Lommetz, Geschäftsführer der
Stadtwerke Neuss. Um die durch die Untersuchung des Pestel-Instituts
gewonnenen Fakten den Neusserinnen und Neussern mitzuteilen, werden
in den kommenden Tagen Broschüren mit dem Titel „JUT FÜR
NEUSS“ an alle Neusser Haushalte verteilt.
Informationen
zur aktuellen Studie über die „Bedeutung der Stadtwerke Neuss für
die Region“ finden Sie auch im Internet unter www.stadtwerke-neuss.de
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