Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
gibt grünes Licht für den Weiterbau der A 61 bis zur
deutsch-niederländischen Grenze
MRZ. Das
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat zwei Klagen gegen den
Weiterbau der Autobahn A 61 von Nettetal bis zur niederländischen
Grenze bei Venlo abgewiesen. "Der Richterspruch ist ein
eindeutiger Erfolg für das Projekt A61. Wieder einmal hat sich ein
nordrhein-westfälischer Planfeststellungsfeststellungsbeschluss als
solide und rechtssicher erweisen. Der Weg ist jetzt frei für die
Verlängerung der A 61 und den Anschluss an das niederländische
Autobahnnetz", erklärte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper in
Düsseldorf. "Wir werden in enger Abstimmung mit den
Niederlanden alles daran setzen, den Bau bis zur Floriade 2012 in
Venlo zu realisieren", sagte Lienenkämper.
Zwischen dem heutigen Ausbauende
der A 61 bei Nettetal-Kaldenkirchen und dem Anschluss an das
niederländische Autobahnnetz als Rijkweg 74 sollen drei Kilometer
Strecke neu gebaut werden. Dabei soll eine neue Anschlussstelle
"Kaldenkirchen" entstehen. Die Kosten belaufen sich auf
deutscher Seite auf rund 60 Millionen Euro, die Bauzeit wird
voraussichtlich etwa zwei Jahre betragen.
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