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Ergebnisziele für 2008 erreicht - Bayer: Konzernstrategie bewährt sich in schwierigem Umfeld

MAAS RHEIN
. Der Bayer-Konzern hat seine Ergebnisziele für das vergangene Jahr erreicht. "2008 war das operativ erfolgreichste Jahr in der langen Geschichte von Bayer", sagte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning am Dienstag auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Bayer profitiere von seiner Ausrichtung auf die weniger von der weltwirtschaftlichen Entwicklung abhängigen Life-Science-Bereiche HealthCare und CropScience. "Unsere Konzernstrategie bewährt sich auch in einem schwierigen Umfeld", betonte Wenning. Die Auswirkungen der unerwartet heftigen Finanz- und Wirtschaftskrise hätten jedoch vor allem im 4. Quartal deutliche Spuren bei MaterialScience hinterlassen. Trotz erheblicher Risiken für die künftige Entwicklung der Weltwirtschaft sei er für das laufende Jahr weiter relativ zuversichtlich: "Wir erwarten weitere Ertragssteigerungen bei HealthCare und CropScience sowie einen deutlichen
Abbau der Nettoverschuldung." Bei MaterialScience sei dagegen mit einem erheblichen Ergebnisrückgang zu rechnen.

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2008 um 1,6 Prozent auf 32,918 (Vorjahr: 32,385) Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte entspricht das einem Plus von 4,4 Prozent. Während HealthCare und CropScience hierzu mit kräftigen Zuwächsen von 6,9 bzw. 13,9 Prozent beitrugen, ging der Umsatz von MaterialScience um 4,6 Prozent zurück. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 2,3 Prozent auf 6,931 (6,777) Milliarden Euro. Auch hier erzielten HealthCare und CropScience kräftige Steigerungen, wogegen MaterialScience einen deutlichen Rückgang verzeichnete. Insgesamt ergab sich für den Konzern eine bereinigte EBITDA-Marge von 21,1 (20,9) Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 1,3 Prozent auf 4,342 (4,287) Milliarden Euro.

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