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NRW & DEUTSCHLAND

Minister Karl-Josef Laumann: „Kurzarbeit auch in kleinen Betrieben nutzen“ 

 

NRW. „Ich bin froh darüber, dass die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verantwortungsvoll mit der Krise umgehen. Die aktuellen Zahlen belegen sehr deutlich, dass die Verbesserungen bei der Kurzarbeit richtig waren“, sagte jetzt der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann. „Statt qualifizierte Mitarbeiter einfach freizusetzen, nutzen 7.600 Betriebe in Nordrhein-Westfalen für über 260.000 Mitarbeiter Kurzarbeit. Es ist wichtig, jetzt Kurzarbeit mit Qualifizierung der Beschäftigten zu verbinden. Dann wird Nordrhein-Westfalen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen“, betonte Laumann weiter.

 

Auch Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten sollten nun das Instrument der Kurzarbeit einsetzen. „Große Betriebe mit eigenen Personalabteilungen kennen sich mit der Nutzung der arbeitsmarktpolitischen Programme bestens aus. Wir werden alles dafür tun, dass diese auch kleinen mittelständischen Unternehmen eine Hilfe sind. Deshalb gibt es eine enge Kooperation des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit“, so Laumann.

 

Wirtschaftsministerin Thoben ergänzte: „Die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zeigt, dass die Unternehmen im Lande die verbesserten arbeitsmarktpolitischen Instrumente nutzen und alles tun, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben zu halten. Diese Entwicklung belegt auch, dass sich die Unternehmen im Lande schon jetzt auf die Zeit nach dem Abschwung vorbereiten, damit sie fit sind, wenn es wieder aufwärts geht."

 

„Wir haben gute Ausgangsbedingungen, diese Krise zu meistern. Zum einen hat Nordrhein-Westfalen die gute Konjunktur der vergangenen Jahre genutzt. Seit Mai 2005 sind 295.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden und die Zahl der Arbeitslosen um 265.000 gesunken.  Bund und Länder arbeiten in einer konzertierten Aktion zusammen, die volle Wirkung des Konjunkturpaketes II zu entfalten“, meinte Laumann. 

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