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NRW.
Die WGZ BANK AG, Düsseldorf, hat im weltweit von der
Finanzkrise geprägten Geschäftsjahr 2008 ihre Leistungsfähigkeit
und Solidität bewiesen und trotz schwierigstem Umfeld gute
Ergebnisse erzielen können. Nach den heute dem Aufsichtsrat und dem
Beirat des Unternehmens vorgelegten vorläufigen Zahlen nach HGB
(als Basis für die Gewinnverwendung und für die
aufsichtsrechtlichen Kennzahlen) konnte die WGZ BANK AG ihr
Betriebsergebnis vor Bewertung mit 216,2 Mio. Euro nahezu
unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (216,7 Mio. Euro)
halten. Auch die Cost-Income-Ratio bleibt mit 47,6 Prozent (im
Vorjahr 46,2 Prozent) weiter deutlich unter der
50-Prozent-Marke. Der Jahresüberschuss, in dem dank der
umfangreichen Reservenausstattung der Bank eine infolge der
weltweiten Finanzkrise deutlich erhöhte Risikovorsorge verarbeitet
ist, beläuft sich auf 50 Mio. Euro (nach 131 Mio. Euro
im Vorjahr).
Die
Bilanzsumme wuchs um 3,7 Prozent auf 46 Mrd. Euro.
Wesentliche Treiber des Wachstums waren erneut die Kerngeschäftsfelder:
Das Geschäft mit den Anteilseignern der WGZ BANK, den 225
Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rheinland und in Westfalen,
deren Einlagenvolumen bei ihrer Zentralbank um 21 Prozent auf
über 15 Mrd. Euro wuchs, sowie das Kundengeschäft (+9,8 Prozent,
7,6 Mrd. Euro) und dabei insbesondere das Geschäft mit
mittelständischen Firmenkunden. Der Aufsichtsrat hat dem Vorschlag
des Vorstandes zugestimmt, zunächst in den kommenden
Regionalkonferenzen und danach der Hauptversammlung am 23.06.2009
die Ausschüttung einer Dividende sowie eine Stärkung der Gewinnrücklagen
vorzuschlagen.
Für
das laufende Jahr geht die WGZ BANK davon aus, dass sich die
Finanzkrise unvermindert weiter fortsetzt. In ihren Kerngeschäftsfeldern
ist sie ungeachtet dessen gut in das laufende Jahr gestartet, die
operativen Ergebniskomponenten haben sich weiter positiv
entwickelt. Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender der WGZ BANK,
sagte: „Die Finanzkrise dominiert unverändert das Umfeld, in dem
wir arbeiten. Gleichzeitig erwarten wir in den kommenden Monaten
eine weitere konjunkturelle Eintrübung. Wir werden unseren klaren
Kurs der Konzentration auf das, was unsere Kunden benötigen und wünschen,
beibehalten und stehen an der Seite unserer Kunden. Wir stehen
uneingeschränkt auch zu unserer Verantwortung, die Wirtschaft und
unsere Firmenkunden mit Kapital zu versorgen. Gerade jetzt beweist
das Zusammenwirken von Volksbanken und Raiffeisenbanken mit ihrer
WGZ BANK seine Stärke. Gleichwohl sind wir uns natürlich der
Risiken der Finanzkrise bewusst und arbeiten mit großer Vorsicht.
Alles in allem blickt die WGZ BANK mit vorsichtiger Zuversicht
auf das weitere Jahr 2009.“
Der
Vorstand informierte den Aufsichtsrat auch über den Stand der Gespräche
mit der DZ BANK über den beabsichtigten Zusammenschluss beider
Häuser. Danach verliefen die Arbeiten an der Vorbereitung der
Fusion mit der DZ BANK, an der die WGZ BANK als größter
Einzelaktionär mit rd. 6,7 Prozent beteiligt ist, weiterhin
– trotz des schwierigen Umfeldes – planmäßig. „Im
Fusionsprozess werden wir unverändert mit großer Sorgfalt
vorgehen, das gebietet unsere Verantwortung für die WGZ BANK
und unsere Eigentümer“, betonte Böhnke gegenüber Aufsichtsrat
und Beirat der genossenschaftlichen Zentralbank.
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