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Nordrhein-Westfalen gründet
drei neue und erweitert acht bestehende Fachhochschulen –
10.000 neue Studienplätze
MAAS RHEIN. Die
Landesregierung hat den Gesetzentwurf zum Ausbau der
Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen beschlossen. „Mit
drei neuen Fachhochschulen und der Erweiterung von acht
bestehenden Fachhochschulen schaffen wir 10.000 neue
Studienplätze speziell in den Bereichen Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und Technik“, sagte
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Weitere 1.000
Studienplätze entstehen an der Gesundheitsfachhochschule,
deren Standortwettbewerb zurzeit noch läuft. Dafür stellt
das Land insgesamt zusätzliche Mittel in Höhe von rund 1,3
Milliarden Euro bereit. Der Gesetzentwurf geht nun in die
parlamentarischen Beratungen, das Gesetz soll zum 1. Mai 2009
in Kraft treten.
Auf der Basis der
Empfehlungen der von Staatssekretär a.D. Dr. Fritz Schaumann
geleiteten Jury errichtet das Land neue Fachhochschulen mit
jeweils 2.500 Studienplätzen mit der Fachhochschule „Hamm-Lippstadt“
(Standorte Hamm und Lippstadt), der Fachhochschule „Nördlicher
Niederrhein“ (Standorte Kleve und Kamp-Lintfort mit
Hauptsitz Kleve) sowie der Fachhochschule „Westliches
Ruhrgebiet“ (Standorte Mülheim und Bottrop mit Hauptsitz
Mülheim). Pinkwart: “Bereits ab Februar werden die
staatlichen Gründungsbeauftragten für die neuen Hochschulen
ihre Arbeit aufnehmen und wichtige Vorarbeiten zügig schon
vor dem Inkrafttreten des Gesetzes einleiten.“
Weitere 2.500 neue
Studienplätze werden an acht bestehenden Fachhochschulen
geschaffen. Die Fachhochschulen Aachen (500), Bielefeld am
Standort Minden (500) und Münster (200) werden an den
bestehenden Standorten ausgebaut. Die Fachhochschulen Bochum
in Velbert/Heiligenhaus (300) und die FH Köln in Leverkusen
(500) gründen neue Abteilungen. Neue Studienangebote wird es
auch in den Studienorten Ahaus (FH Gelsenkirchen, 40),
Ahlen/Beckum/Oelde (FH Münster, 110), Lüdenscheid (FH
Südwestfalen, 250) und Warburg (FH Ostwestfalen-Lippe, 100)
geben.
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