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MÖNCHENGLADBACH

Bauland ist nicht teurer geworden

MG. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Mönchengladbach hat wieder aktuelle Bodenrichtwerte für Baugrundstücke ermittelt und legt den Grundstücksmarktbericht 2009 vor. „Mit 2.600 Kaufverträgen zeigt der Immobilienmarkt 2008 im Vergleich zum Vorjahr mit 2.732 Verträgen, das sind 4,8 Prozent weniger, eine leicht sinkende Tendenz“, erklärt Jörn Schlein, Vorsitzender des Gutachterausschusses. Die dem Gutachterausschuss vorgelegten Verträge umfassten insgesamt einen Geldumsatz von 352,2 Millionen Euro, was eine Verringerung von 27,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2007 mit Grundstücksgeschäften im Gesamtwert von 133,1 Millionen Euro ausmacht.

Den größten Teil der Gesamtverkäufe decken mit 41,1 Prozent (1.069 Verkäufe) die bebauten Grundstücke vor den Eigentumswohnungen mit 36,5 Prozent (949 Verkäufe). Mit 126 Kauffällen bei unbebauten Grundstücken in 2008 fanden etwa gleich viele Grundstücke einen neuen Eigentümer wie im Jahr davor (122). Das sind gemessen am Gesamtverkauf 5,2 Prozent. Die Kaufpreise für unbebaute Wohnbaugrundstücke sind durchschnittlich um 1,5 Prozent gefallen. Bei den unbebauten Gewerbegrundstücken war mit 10 Verkäufen ein leichter Anstieg der Zahl, dagegen aber im Geld- (minus 21,9 Prozent) und Flächenumsatz (minus 58,1 Prozent) ein deutlicher Rückgang festzustellen.

Der Teilmarkt der bebauten Grundstücke hat sich in den einzelnen Bereichen unterschiedlich entwickelt. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 1.069 Kaufverträge über bebaute Grundstücke abgeschlossen. Dagegen waren es im Jahr 2007 mit 1.037 Kaufverträgen deutlich weniger. Bei den Wohn- und Geschäftshäusern ist die Anzahl der Verkäufe von 72 auf 58 gesunken; der Geldumsatz brach regelrecht ein und lag bei 23,5 Millionen Euro gegenüber 88,6 Millionen Euro im Vorjahr.

Bei den Gewerbeobjekten ist die Anzahl der verkauften Objekte 2008 sowie der Umsatz ebenso stark rückläufig; 45 Kauffälle gegenüber 56 im Vorjahr bei einem Umsatz von 106,2 Millionen Euro auf 59,6 Millionen Euro.

Auf dem Markt der Einfamilienhäuser wurde sowohl bei der Anzahl der Verkäufe (von 718 auf 807) wie auch beim Geldumsatz von 128,9 Millionen Euro auf 145,4 Millionen Euro eine steigende Tendenz verzeichnet. Die Anzahl der Verkäufe von neu errichteten Einfamilienhäusern hat sich leicht erhöht (von 65 in 2007 auf 73 in 2008). Dagegen bleibt das Kaufinteresse an Mehrfamilienhäusern mit 159 Verkäufen zu 191 im Vorjahr zurück. Der Umsatz reduzierte sich von 57,9 Millionen Euro auf 38,3 Millionen Euro.

Weitere Aussagen zur Entwicklung des Grundstücksmarktes:

Die Preise im Innenstadtbereich Mönchengladbach sind im Verhältnis zum Vorjahr mit 3.000 Euro pro Quadratmeter konstant geblieben. Im Rheydter Innenbereich sind die Preise dagegen von 1.800 Euro pro Quadratmeter um 100 Euro auf 1.700 Euro pro Quadratmeter gesunken. Bei der Nachfrage nach Eigentumswohnungen war im Jahr 2008 bei der Anzahl der Verkäufe ein deutlicher Rückgang (-17,3 Prozent) zu verzeichnen. Dabei ist in den einzelnen Baujahrsgruppen zum Teil eine sehr unterschiedliche Entwicklung festzustellen. Die Anzahl der Verkäufe landwirtschaftlicher Flächen lag mit 64 Fällen höher als im Vorjahr. Die Preisspanne der Verkaufserlöse lag zwischen 3,40 Euro/Quadratmeter und 4,40 Euro/Quadratmeter mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 3,90 Euro. Die Grundstückspreise für die „Top-Standorte“ im Stadtgebiet sind mit 330 Euro den Quadratmeter rund um den Bunten Garten und mit 290 Euro am Schmölderpark rückläufig. Diese Entwicklung ist in den letzten fünf Jahren zu beobachten. Preiswerte Wohngebiete

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