|
Neues und zweites ambulantes
Operationszentrum am Städtischen Krankenhaus ist fertig
NETTETAL/GRENZLAND.
Nach nur knapp einem Jahr Bauzeit ist im Städtischen Krankenhaus in
Nettetal das zweite ambulante Operationszentrum fertiggestellt
worden. Für rund 800.000 Euro (veranschlagt waren sogar 1,1
Millionen Euro) wurde im Erdgeschoss auf rund 500 Quadratmetern ein
hochmodernes OP-Zentrum mit zwei Operationsräumen und zwölf
Patientenplätzen im bestehenden Krankenhaustakt integriert.
"Wir haben sogar eine hochmoderne Klimatechnik installieren
können", freut sich Krankenhaus-Betriebsleiter Norbert Peffer
(Foto: 2.v.r.). "Hier können jetzt noch hochwertigere
Operationen durchgeführt werden".
Bereits seit 2001 verfügt das
Städtische Krankenhaus schon über ein ambulantes
Operationszentrum, das im vierten Obergeschoss untergebracht ist und
sich schwerpunktmäßig mit der Gelenkchirurgie beschäftigt. Mit
dem neuen und zweiten ambulanten OP-Zentrum ist das Krankenhaus nun
in der Lage, auch den kompletten Bereich der allgemeinen Chirurgie
in der neuen Tagesklinik abzudecken. "Wie im ersten ambulanten
OP haben wir auch Möglichkeiten geschaffen, dass niedergelassene
Ärzte ebenfalls Räumlichkeiten anmieten können", erklärt
Sozialdezernent Schönfelder (Foto rechts) weiter.
Der Vorteil des ambulanten
Operationszentrums: Der Patient kommt morgens ins ambulante OPZ,
wird von einem eingearbeiteten Team medizinisch versorgt, ehe dann
die eigentliche Operation ansteht. Nach einer entsprechenden
Ruhezeit kann er das ambulante OP dann bereits nach wenigen Stunden
wieder in die gewohnte häusliche Umgebung verlassen.
"Das ambulante
Operationsschritt ist für das Städtische Krankenhaus ein weiterer
Schritt nach vorn, um die Arbeitsabläufe noch effizienter ablaufen
zu lassen", erklärt Nettetals Bürgermeister und
Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses, Christian Wagner
(Foto: 2.v.l.). "Wir wollen zudem die Zusammenarbeit mit den
niedergelassenen Ärzten forcieren, um die medizinische Versorgung
der Bürger weiter zu verbessern." Auch Chefarzt Dr. Michael
Blum (Foto links) freut sich über das neue Operationszentrum:
"Viele Operationen können mittlerweile ambulant durchgeführt
werden. Die Ausstattung in den neuen Räumlichkeiten ist vom
Feinsten. Die Qualität der ambulanten Operation unterscheidet sich
natürlich in keinster Weise von eine stationären Operation."
Das Krankenhaus führt zurzeit
jährlich ca. 1.800 ambulante Operationen mit steigender Tendenz im
Bereich der Gelenkchirurgie und der Allgemein- und Unfallchirurgie
durch.
Daneben werden die ambulanten
OP-Zentren am Krankenhaus für Eingriffe der Frauenheilkunde, der
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und demnächst auch für
Allgemeinchirurgie durch niedergelassene Praxen genutzt. Für
weitere Nutzungen stehen noch Kapazitäten zur Verfügung.
|