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  KREFELD

ThyssenKrupp Stahl-Service-Center investiert 60 Millionen Euro in Krefeld – Oberbürgermeister Kathstede betont Bedeutung der Seidenstadt als Stahlstandort 

KREFELD.
Mit einem symbolischen Spatenstich haben in Krefeld die Bauarbeiten für ein hochmodernes Flachstahl-Anarbeitungscenter der ThyssenKrupp Stahl-Service-Center GmbH begonnen. Dafür dankte Oberbürgermeister Gregor Kathstede der ThyssenKrupp Steel AG, die mit ihrer 60 Millionen Euro Investition am neuen Standort im Hafengebiet Krefeld die Produktionen und das Know-how ihrer drei nordrhein-westfälischen Niederlassungen Bochum, Breyell und Leverkusen vereint. „Die Investition von ThyssenKrupp gibt dem Krefelder Selbstbewusstsein als attraktivem Stahlstandort und zukunftsfähiger Logistikdrehscheibe einen deutlichen Schub“, so der Oberbürgermeister. „Heute verankern wir im Krefelder Boden etwas, was der Strukturwandel ihm fast genommen hätte: das klare Bekenntnis zu modernen Industrien, hoch technisierten Fertigungsprozessen, komplexer Logistik und Veredlungsverfahren auf wissenschaftlichem Höchstniveau“, freute sich Kathstede. „Krefeld ist der geeignete Standort für dieses Projekt. Stahl ist so eng mit Krefeld verbunden wie Samt und Seide. 

Mit dem Hafen, der Autobahnanbindung und den qualifizierten Fachkräften in Stadt und Region bietet Krefeld das Potenzial, auf das ein global operierendes Stahlunternehmen heute zurückgreifen muss. Krefeld nimmt seine Verantwortung für Unternehmen und Arbeitsplätze sehr ernst und freut sich, dem ThyssenKrupp Stahl-Service-Center die Standortvoraussetzungen für eine gute Unternehmenszukunft bieten zu können.“ ThyssenKrupp Steel Vorstandsmitglied Dr. Jost A. Massenberg betonte: „Langfristig ist es vorstellbar, hier in Krefeld bis zu 300 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen zu lassen“. Bis Ende 2009 soll der Neubau im Krefelder Hafen stehen, dann wird auch die ThyssenKrupp Stahl-Service-Center GmbH ihren Firmensitz nach Krefeld verlagern. Auf 150 000 Quadratmetern entsteht ein.Dienstleistungszentrum zur Anarbeitung von Flachstahl mit modernstem Maschinenpark, ausgeklügeltem Logistikkonzept und optimaler Infrastruktur. „Die Investition kommt nicht nur der Stadt Krefeld und unserem Tochterunternehmen ThyssenKrupp Stahl-Service-Center zugute“, unterstreicht Massenberg, „sie spielt auch eine wesentliche Rolle im Rahmen der Vorwärtsstrategie von ThyssenKrupp Steel. Der Neubau in Krefeld ist ein wichtiger Bestandteil und schafft die Voraussetzung für eine nachhaltige Steigerung unserer Kapazitäten zur Belieferung unserer Stammkunden in Deutschland und Europa. Gleichzeitig garantiert der neue Standort, dass wir den stetig wachsenden Kundenanforderungen in Sachen Qualität auch in Zukunft gerecht werden.“ Mit dem farblich durchkomponierten Hallenkomplex setzt das Unternehmen optische Akzente. 

Massenberg: „Die Farben erinnern an die edlen Samt- und Seidenstoffe, die seit dem 17. Jahrhundert hier produziert werden und Krefeld berühmt und erfolgreich gemacht haben.“ Elisabeth Lehnen, Geschäftsführerin der Hafen Krefeld GmbH & Co. KG, betonte den „schönen Erfolg, dass gleich zu Beginn der Tätigkeit als Gesellschaft in privater Rechtsform ein solches Leuchtturmprojekt für Krefeld gewonnen werden konnte, das in erheblichem Umfang unsere Eisenbahn- und Hafeninfrastruktur nutzen wird und damit unter Beweis stellt, dass der Krefelder Hafen ein attraktiver Standort ist.“ Die ThyssenKrupp Stahl-Service-Center GmbH hat Niederlassungen, Tochtergesellschaften und Beteiligungen in Deutschland, Frankreich, Polen und Spanien und investiert bis 2010 insgesamt 100 Millionen Euro in die Erweiterung ihrer Produktkapazitäten. Deutschlandweit soll die Kapazität durch verschiedene Maßnahmen von den heutigen 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr auf 1,4 Millionen Seite 4 Tonnen gesteigert werden.

  
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