| Regionalrat
der Bezirksregierung Düsseldorf und IHKs einhellig für
Stärkung der Infrastruktur: Betuwe-Linie - Eiserner
Rhein -Autobahnen -Häfen
MAAS RHEIN. Die
Verkehrsinfrastruktur im Regierungsbezirk Düsseldorf
muss weiterentwickelt werden, damit er sich als
Logistikstandort im Wettbewerb besser behaupten kann.
Hierin waren sich die Fraktionsvorsitzenden im
Regionalrat des Regierungsbezirks Düsseldorf bei ihrem
Gedankenaustausch in Duisburg mit den beteiligten
Industrie-und Handelskammern einig.
Ausdrücklich wurde
auch das dritte Gleis rechtsrheinisch von Duisburg bis
zur niederländischen Grenze bei Emmerich im Anschluss
an die Betuwe-Linie angesprochen. Burkhard Landers,
Präsident der gastgebenden Niederrheinischen IHK,
Duisburg: "Verbunden mit Lärmschutz und
Beseitigung der Bahnübergänge muss nun zügig geplant
werden, damit auch die Finanzierung und die Umsetzung
gesichert sind. Die anteiligen Landesmittel müssen bis
2019 ausgegeben sein. Dadurch entsteht enormer
Zeitdruck, schnell zu Baurecht zu kommen."
Einig war man sich auch
darin, dass für den Regierungsbezirk der Eiserne Rhein
zur Anbindung des Seehafens Antwerpen genauso wichtig
ist wie die Betuwe-Linie. "Unsere Region profitiert
vom Wettbewerb dieser beiden für die hiesige Wirtschaft
wichtigen Seehäfen", so Hans-Jürgen Petrauschke,
Landrat des Rhein-Kreises Neuss und Vorsitzender des
Regionalrates. Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer
der IHK Düsseldorf und für die Arbeitgeberseite
beratendes Mitglied des Regionalrates:
"Insbesondere das enorme Wachstum im
Transitverkehr zu den
ZARA-Häfen Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und
Amsterdam macht auch eine Verbesserung im Autobahnnetz
notwendig und dringlich." Hierzu zählen aus Sicht
der Regionalratsmitglieder und der IHKs vor allem die A
57, die von Kamp-Lintfort bis Meerbusch auf sechs
Streifen erweitert werden müsse. Besonderes Augenmerk
verdiene zudem die A 3, bei der inzwischen der Abschnitt
zwischen Duisburg und Hamminkeln immer öfter zur
Kriechspur werde. Hier komme es darauf an, das Projekt
in den nächsten Bundesverkehrswegeplan 2015 zu bringen.
Besonderen Wert legten
die Gesprächspartner darauf, dass der beabsichtigte
Verkauf des Drittelanteils des Bundes an der Duisburger
Hafengesellschaft an einen Bewerber gehe, der auch ein
ausgesprochenes Infrastrukturinteresse habe. Die
Kooperation der Häfen entlang des Rheins wird sowohl
vom Regionalrat als auch von den IHKs voll unterstützt.
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