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Aktuelles zwischen Maas & Rhein

Nordrhein-Westfalen eröffnet Büro in London zur Förderung der Wirtschaftsbeziehungen mit Großbritannien
 
MAAS RHEIN.
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffnet im Rahmen seiner Reise nach Großbritannien gemeinsam mit Petra Wassner, Geschäftsführerin NRW.INVEST, das neue Auslandsbüro NRW.INVEST UK/London. Damit baut Nordrhein-Westfalen, Deutschlands wirtschaftlich stärkstes Bundesland, seine Beziehungen zu Großbritannien aus. Minister Pinkwart: "Ich freue mich sehr, dass Nordrhein-Westfalen nun auch in Großbritannien mit einem Büro vertreten ist. Nordrhein-Westfalen ist bei Direktinvestitionen britischer Unternehmen führend unter den deutschen Bundesländern. Diese engen Beziehungen wollen wir in Zeiten des Brexit intensivieren und hoffen, zukünftig noch mehr britische Firmen in Nordrhein-Westfalen begrüßen zu können." 1.500 der 19.000 ausländischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen kommen aus Großbritannien. Das sind 22,1 Prozent aller britischen Unternehmen in Deutschland, darunter bekannte Unternehmen wie BP Dyson, Lush und Vodafone. "2017 konnte die große und bedeutende britische Business Community 36 neue Firmen aus UK in Nordrhein-Westfalen begrüßen", sagte Petra Wassner. "Mit unserem neuen Auslandsbüro möchten wir den direkten Kontakt zu Unternehmen, Verbänden, Institutionen, Kammern und zur Politik intensivieren, um sie über die Stärken unseres Wirtschaftsstandortes zu informieren." Leiter des Projektbüros ist der aus Großbritannien stammende Marketing- und Akquisitions-Experte Andrew Harfoot.


  
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Nordrhein-Westfalen fördert kommunalen Straßenbau in Städten und Gemeinden mit 114 Millionen Euro 

MAAS RHEIN.
  Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in diesem Jahr 179 kommunale Straßenbauvorhaben mit rund 114 Millionen Euro. Die Gesamtkosten dieser Projekte belaufen sich auf 257 Millionen Euro. Schwerpunkte des Jahresförderprogramms 2018 sind wie im Vorjahr der Aus- und Umbau verkehrswichtiger Straßen (65 Maßnahmen) sowie Maßnahmen der Erhaltung (54 grundhafte Erneuerungen), die auch eine ganze Reihe von Sanierungen kommunaler Brücken umfassen. Daneben enthält das Programm in diesem Jahr zahlreiche sicherheitstechnische Nachrüstungen von Bahnübergängen. Im klassischen Straßenneubau, der im vergangenen Jahr erstmalig wieder im Programm berücksichtigt wurde, sind sechs Maßnahmen (Ortsumgehungen, Entlastungsstraßen) vorgesehen. Erstmalig ins Jahresprogramm aufgenommen wurde eine Bahnübergangsbeseitigung im Zuge des Ausbaus der Betuwe-Linie um ein drittes Gleis (Rosa-/Rothofstraße in Oberhausen). Bei diesem für das Land bedeutsamen Infrastrukturprojekt hat das Land den Anrainerkommunen die Zusage gegeben, ihr übliches Kostendrittel an den Bahnübergangsbeseitigungen unter bestimmten Voraussetzungen vollständig zu übernehmen.

Köln Bonn Airport: Wachstumstrend hält im April an 
 

MAAS RHEIN.
Der Köln Bonn Airport befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs in diesem Jahr. Im April starteten und landeten 1.068.990 Passagiere am rheinischen Flughafen. Das sind 6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Und auch bei der Fracht hielt der Aufwärtstrend an: 69.604 Tonnen bedeuten ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum April 2017. "Die April-Zahlen spiegeln den positiven Trend des bisherigen Jahresverlaufs wider. Wir können optimistisch auf die bevorstehende Sommersaison blicken", sagt Flughafenchef Johan Vanneste. Insgesamt wurden in Köln/Bonn bis Ende April im laufenden Jahr bereits 3.499.496 Passagiere gezählt (+5%). In den ersten vier Monaten wurden 277.850 Tonnen Luftfracht (+7%) umgeschlagen.

NRW-Industrie produzierte im letzten Jahr 63 Millionen Tonnen Kies, Sand, Ton und Kaolin

MAAS RHEIN. Im Jahr 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen in 120 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 63 Millionen Tonnen (+4,9 Prozent gegenüber 2016) Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 496 Millionen Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war damit der Absatzwert um 6,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der durchschnittliche Preis je Tonne lag 2017 bei 7,92 Euro (+1,9 Prozent). Im Vergleich zum Jahr 2012 haben die Absatzmenge um 2,2 Prozent und der Absatzwert nominal um 7,6 Prozent zugenommen. Ein Viertel des nordrhein-westfälischen Kieses, Sandes, Tons und Kaolins wurde am Niederrhein in den Kreisen Kleve und Wesel produziert.


"Nordrhein-Westfalen muss auch in Zukunft Zugang zu allen Förderprogrammen haben" 

MAAS RHEIN. Statement von Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, zur Planung des mehrjährigen Finanzrahmens der Europäischen Union ab 2021: "Die Kommissionsvorschläge werden wir uns sehr genau anschauen, sie sind Ausgangspunkt für sicherlich intensive Verhandlungen mit den Ländern. Den geplanten finanziellen Aufwuchs für Forschung und Digitalisierung begrüßen wir ausdrücklich. Wir erwarten, dass die Kohäsionspolitik im Ganzen erhalten bleibt. Nordrhein-Westfalen muss auch in Zukunft Zugang zu allen Förderprogrammen haben. Kürzungen bei den Programmen müssen das letzte Mittel sein. Es ist gut, dass Kommissar Oettinger den Verwaltungsaufwand bei den Förderprogrammen reduzieren möchte. Durch deutliche Vereinfachungen, insbesondere bei den Antragsverfahren und der Durchführung der Programme, können bürokratische Belastungen für alle Teilnehmer reduziert und zugleich erhebliche Mittel eingespart werden."

Ministerin Scharrenbach: Elf Städte und Gemeinden für den Flächenpool NRW ausgewählt 

MAAS RHEIN.
Im Rahmen der diesjährigen Stadtentwicklungsmesse Polis Convention hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Ergebnis des vierten Auswahlverfahrens zur Aufnahme in den Flächenpool NRW bekannt gegeben. Die ausgewählten Städte und Gemeinden werden bei der Aktivierung brachgefallener oder untergenutzter Flächen unterstützt. "Bochum, Drensteinfurt, Finnentrop, Gummersbach, Hellenthal, Hilchenbach, Lünen, Oelde, Rosendahl, Warendorf und Werther sind die Städte und Gemeinden, die sich mit bis zu fünf Standorten für das Verfahren beworben haben und für die vierte Runde des Regelbetriebs ausgewählt wurden. Brachliegende oder untergenutzte Standorte im Innenbereich, die als Bauland für Wohnen oder Gewerbe aktiviert werden, helfen an der richtigen Stelle gegen die Baulandknappheit und sorgen für städtebauliche Verbesserungen. Bauland zu aktivieren bedeutet Heimat zu schaffen", sagt Ministerin Ina Scharrenbach. Hintergrund: " Mit dem Flächenpool NRW will das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) die Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens weiter stärken. " Die Landestöchter NRW.URBAN und BahnflächenEntwicklungsGesellschaft (BEG NRW) unterstützen die Kommunen vor Ort. " Aufgrund der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt werden Potentialflächen für den Wohnungsbau besonders berücksichtigt. Beim Flächenpool NRW geht es um ein umfassendes Beratung- und Unterstützungsangebot.

Land stellt über 60 Millionen Euro Förderung für den Breitbandausbau im ländlichen Raum bereit 

MAAS RHEIN.
"Der ländliche Raum braucht mehr Gigabit-fähige Breitbandnetze" Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Insgesamt 40 Förderanträge von elf Kommunen mit einem Gesamtvolumen von 60,8 Millionen Euro können für den Breitbandausbau im ländlichen Raum für das erste Quartal 2018 bewilligt werden. "Wir brauchen auch im ländlichen Raum mehr Gigabit-fähige Breitbandnetze. Diese Netze sind die Grundlage für das Zukunftsthema Digitalisierung. Beim Ausbau der Breitbandversorgung dürfen wir uns aber nicht nur auf die Unternehmen konzentrieren, wir müssen auch die im ländlichen Raum lebenden und arbeitenden Menschen in den Blick nehmen. Sie dürfen nicht digital abgehängt werden", sagte Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking bei der Übergabe der Förderbescheide. Förderungen erhalten die Städte Ahaus, Bocholt, Borken, Isselburg, Velen und Rietberg sowie die Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Reken und Schöppingen. Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium bietet im Rahmen des NRW-Programms "Ländlicher Raum 2014-2020" eine speziell auf den ländlichen Raum ausgerichtete Breitbandförderung an. Finanziert wird die Förderung aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus Landesmitteln der Digitalen Dividende II.

Über 46 Millionen Euro für ÖPNV aus Landesmitteln - RPin Walsken genehmigt Zuwendung für NVR

MAAS RHEIN. Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) kann sich über eine ordentliche Finanzspritze aus der Landeskasse in 2018 freuen. Regierungspräsidentin Gisela Walsken unterschrieb in der vergangenen Woche einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 46.281.457 Millionen Euro. Dieses Geld kann nun vom NVR beispielsweise für den Neu- und Ausbau, sowie die Modernisierung oder Erneuerung der ÖPNV-Infrastruktur eingesetzt werden. Die Mittel sind eine Investitionsförderung nach dem Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen.


Flughafen Düsseldorf zieht positive Bilanz: Starkes Geschäftsergebnis 2017 trotz Air Berlin-Aus

MAAS RHEIN. Der Düsseldorfer Airport verzeichnete 2017 - trotz des Marktaustritts der Air Berlin - ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 60,1 Millionen Euro. Der Konzernumsatz lag bei 482,8 Millionen Euro. Damit zählt der Düsseldorfer Airport zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Flughäfen Europas. Mit 24,6 Millionen Fluggästen konnte der Airport der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr auf den achten Passagierrekord in Folge blicken.


Land stellt fünf Millionen Euro für Frostschäden-Hilfen bereit 

MAAS RHEIN.
Im Frühjahr 2017 haben Spätfröste einen Großteil der Apfelblüte und die Blüte anderer Obstbaum- und Zierpflanzenkulturen geschädigt. Die Landesregierung hat nun insgesamt fünf Millionen Euro bereitgestellt, um die Obstbauern in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen. "Im Gegensatz zu anderen Schadensereignissen sind Frostschäden nicht versicherbar. Grundsätzlich liegt die Verantwortung für die Bewältigung von Schäden bei den Obstbäuerinnen und Obstbauern. Aber in dieser besonderen Situation wollen wir ihnen mit einer zusätzlichen Unterstützung zur Seite stehen. Unsere Entschädigungsregelung soll die größte Not abmildern", sagte Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking. Für das Jahr 2018 und für das Jahr 2019 werden insgesamt fünf Millionen Euro bereit gestellt. Die Hilfen betragen maximal 50 Prozent der nachgewiesenen Schäden. Der Höchstbetrag ist auf 150.000 Euro pro Unternehmen begrenzt. Beträge unter 5.000 Euro werden nicht ausgezahlt. Anträge können ab sofort beim Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragter gestellt werden.

Regionale Zusammenhänge zwischen Duisburg und Rheinland

MAAS RHEIN. Die Städte und Kommunen im Rheinland sind eng vernetzt. Wenn eine der Autobahnbrücken zwischen Emmerich und Bonn nicht intakt ist, bekommen die Nachbarstädte die Auswirkungen schnell zu spüren sowie die gesamte Wirtschaft in der Region. Deshalb waren Sicherung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bestimmende Themen bei einem Gedankenaustausch zwischen dem Verein Metropolregion Rheinland, der Stadt Duisburg und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve am gestrigen Donnerstag bei der IHK in Duisburg. "Nur wenige Autobahnbrücken über den Rhein sind auf Dauer leistungsfähig", warnte Dr. Ernst Grigat, Geschäftsführer der Metropolregion Rheinland, und ergänzte "Wir haben hier akuten Handlungsbedarf." Duisburg - mit Scharnierfunktion zwischen Rheinland und Ruhrgebiet - ist die prekäre Verkehrssituation bewusst: "Wir arbeiten mit Hochdruck am Ausbau der kommunalen Straßen und Brücken", betonte Stadtdirektorin Prof. Dr. Dörte Diemert. "Für unseren Logistikstandort sind freie Wege von entscheidender Funktion." Die Niederrheinische IHK fordert ein besseres Baustellenmanagement. Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger erklärte: "Wir müssen alles dafür tun, die Planungen, Genehmigungen und Bauzeiten der neuen Brücken deutlich zu verkürzen." Beispiele für eine sinnvolle Bündelung von Potenzialen zwischen Duisburg und Düsseldorf gibt es bereits im kulturellen Bereich wie die Oper am Rhein zeigt. Solche Beispiele braucht es in vielen Bereichen im Rheinland sowohl bei der Vernetzung von Unternehmen und Hochschulen, dem Breitbandausbau oder der Kulturlandschaft. Die gemeinsame Stärkung des Rheinlandes als Marke zahlt sowohl auf die Außenwirkung wie auch auf die Innenwirkung ein, um bei Investoren an Sichtbarkeit zu gewinnen, aber auch wenn es darum geht Fachkräfte für die Wirtschaft zu gewinnen und zu binden.


SportsInnovation 2018 in Düsseldorf: Sport-Technologien der Zukunft live erleben

MAAS RHEIN. Das gab es in dieser Form noch nie: Auf der erstmals stattfindenden SportsInnovation am 8. und 9. Mai 2018 in Düsseldorf präsentieren namhafte Technologie-Anbieter ihre Neuentwicklungen u.a. bei drei eigens organisierten Fußballspielen in der ESPRIT arena live in Echtzeit. Veranstaltet wird die SportsInnovation 2018 von der Messe Düsseldorf in Partnerschaft mit der DFL Deutsche Fußball Liga. "Die DFL setzt seit ihrer Gründung konsequent auf Innovation. Daher ist die Beteiligung an der SportsInnovation ein folgerichtiger nächster Schritt", sagt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. "Das Event macht einmal mehr deutlich, dass Mut zur technologischen Weiterentwicklung zu den Kennzeichen des deutschen Profifußballs gehört." Thematische Schwerpunkte der Innovationsmesse sind das Stadionerlebnis, Spiel und Wettkampf, Spielanalyse, die mediale Übertragung (Broadcasting) sowie digitale Services. Zu den Ausstellern gehören u.a. SAP, "Gold-Sponsor" deltatre, Sony Europe (Schweiz), Dolby Gemany, EVS Broadcast Equipment (Belgien), RIEDEL Communications, Kinexon und NeuLion (USA). Zu den Gästen werden Vertreter der FIFA und UEFA, zahlreicher Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, der spanischen La Liga, der italienischen Serie A, der englischen Premier League, der französischen Ligue 1, der Swiss Football League, der japanischen J-League sowie Entscheider der Medienbranche aus dem In- und Ausland gehören.


Düsseldorfer Airport gibt unternehmerische Führung des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach ab

MAAS RHEIN. Die Flughafen Düsseldorf GmbH und der linksrheinische kommunale Versorger NEW werden ihr Engagement als Gesellschafter bei der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH (FMG) umstrukturieren. Künftig wird der Düsseldorfer Airport - vorbehaltlich der Zustimmung der Räte und Aufsichtsgremien - statt wie bisher mit 70 Prozent nur noch mit 20 Prozent beteiligt sein, während die Mönchengladbacher Eigner ihre Anteile von bisher 30 auf 80 Prozent erhöhen. Mit 0,01 Prozent bleibt weiterhin die Stadt Willich beteiligt. In diesem Zuge wurde von den Anteilseignern auch das zukünftige Geschäftsmodell des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach bestätigt, das den dort ansässigen Unternehmen weiterhin eine solide Basis für ihre Geschäfte bietet. Dazu gehören insbesondere der RAS-Werftbetrieb und die RWL-Flugschule sowie die allgemeine Business Aviation und Privatluftfahrt im Rahmen der technischen und regulatorischen Möglichkeiten. Linienflugverkehr, der einige Zeit mit kleinerem Fluggerät betrieben wurde, findet dort seit Jahren nicht mehr statt. Aktuell sind 18 Mitarbeiter bei der Flughafengesellschaft in Mönchengladbach tätig. Darüber hinaus sind am Standort 28 weitere, vorwiegend sehr kleine Unternehmen und Behörden ansässig. Diese sind Arbeitgeber für etwa 560 Mitarbeiter. Die Unternehmen stammen aus den Bereichen Wartung, Ausbildung, Charterunternehmen sowie Handels- und Dienstleistungsfirmen. Darüber hinaus ist der Flugplatz mit dem Hugo Junkers Hangar, Rundflügen und großen Außenflächen eine attraktive Eventlocation.


Digital-Investitionen wachsen moderat

MAAS RHEIN.
Die Ausgaben für Informationstechnik (IT) und Telekommunikation sind in Deutschland im Jahr 2017 um zwei Prozent auf 1.560 Euro pro Einwohner gestiegen. Das entspricht dem Durchschnittswachstum in den 26 EU-Staaten, das ebenfalls bei zwei Prozent liegt. Im EU-Schnitt liegen die Pro-Kopf-Ausgaben bei 1.358 Euro. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO). Das meiste Geld wurde mit 3.198 Euro in der Schweiz ausgegeben (plus zwei Prozent) 

Zusätzlicher Platz für 6.500 Fahrzeuge: Flughafen Düsseldorf schafft bis 2022 neue Parkflächen

DSSD. Angesichts der weiter steigenden Nachfrage nach flughafennahen Parkmöglichkeiten erweitert der Düsseldorfer Airport sein Parkplatzangebot. Bis 2022 entsteht auf dem Airport-Gelände zusätzlicher Parkraum für 6.500 Fahrzeuge. Damit erhöht sich das Parkplatzangebot von derzeit 20.000 auf dann 26.500 Stellflächen. Das zusätzliche Angebot richtet sich sowohl an preissensible Privatkunden wie auch an Geschäftsreisende. Voraussichtlich Anfang 2020 werden die ersten 3.500 Stellflächen nutzbar sein. "Obwohl immer mehr Menschen mit Taxi, Bus oder Bahn zum Airport reisen, ist unser Parkplatzangebot in der Hauptreisezeit bereits heute sehr stark nachgefragt. Gleichzeitig hören und lesen wir von unseriösen Geschäftspraktiken privater Anbieter im Umfeld unseres Flughafens zum Schaden unserer Passagiere", erklärt Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. "Mit dem zusätzlichen Angebot schaffen wir auf dem Flughafengelände in attraktiver Lage in allen Preissegmenten neue Stellflächen für unsere Kunden. Für die Qualität des Parkangebots stehen wir hier mit unserem guten Namen."


Ein Fünftel der NRW-Bevölkerung war 2016 im Rentenalter

MAAS RHEIN. 2016 waren 3,7 Millionen Menschen - und damit jede(r) Fünfte - in NRW 65 Jahre alt oder älter. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, ist die Zahl der Personen in diesem Alter zwischen 2005 und 2016 um 212 000 Personen gestiegen. 2016 waren mehr als eine Million Personen bereits 80 Jahre oder älter. Das waren 27,9 Prozent der Personen ab 65. Im Jahr 2005 hatte ihr Anteil noch bei 21,7 Prozent gelegen. Immer mehr Menschen gehen im Alter einer Erwerbstätigkeit nach. Während die Erwerbstätigenquote 2016 bei 7,4 Prozent lag, so hatten 2005 noch 3,5 Prozent der Personen ab 65 eine Erwerbstätigkeit ausgeübt. Auch das Armutsrisiko der älteren Bevölkerung steigt: 14,4 Prozent der 65-Jährigen und Älteren mussten 2016 mit einem Einkommen wirtschaften, welches unterhalb der Armutsrisikoschwelle lag. Im Jahr 2005 hatte dieser Anteil noch bei 9,9 Prozent gelegen.


Sturm Friederike: 1,4 Millionen Kubikmeter Sturmschaden in NRW-Wäldern 

MAAS RHEIN.
Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat eine erste Waldschadensbilanz der Folgen des Sturms "Friederike" für Nordrhein-Westfalen gezogen. In einer vorläufigen, qualifizierten Gesamtschätzung der Regionalforstämter zur Größenordnung der Windwurfschäden im Wald wird eine Gesamthöhe von rund 1,4 Millionen Kubikmetern erreicht. "1,4 Millionen Kubikmeter Holz auf rund 5.000 Hektar Waldfläche sind ein massiver Schaden. Auch wenn Friederike nicht annähernd das Ausmaß und die Folgen der Orkane Wiebke oder Kyrill erreicht hat - es war ein schwerer Sturm, der leider auch Todesopfer zur Folge hatte", sagte Christina Schulze Föcking, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. In einem Waldgebiet in Werl (Kreis Soest, Regierungsbezirk Arnsberg) machte sich Schulze Föcking heute vor Ort persönlich ein Bild von den Waldschäden, die der Sturm "Friederike" verursacht hat. Am 18. Januar 2018 hatte Friederike Nordrhein-Westfalen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 143 km/Stunde überquert. Das Zentrum des Sturms hatte Nordrhein-Westfalen auf einer Linie nördlich Duisburg/Dortmund/Kassel getroffen. Dadurch fielen die Auswirkungen für die Waldflächen in Nordrhein-Westfalen nach Regionen sehr unterschiedlich aus.

Thomas Meyer ist neuer Präsident von IHK NRW 
 
MAAS RHEIN.
Thomas Meyer, geschäftsführender Gesellschafter der TKM Gruppe mit Sitz in Remscheid, wurde zum neuen Präsidenten der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V. (IHK NRW) gewählt. Der 62-jährige ist seit dem Jahr 2013 Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Wuppertal-Solingen-Remscheid und war seit November 2016 Vizepräsident von IHK NRW. Thomas Meyer folgt im Amt des Präsidenten der IHK NRW auf Ralf Kersting, der das Amt seit dem Jahr 2014 ausübte. Wegen eines beruflichen Wechsels legte er zum Jahresende 2017 seine IHK-Ämter nieder. "Ralf Kersting hat mit Leidenschaft für die Unternehmen in unserem Land gekämpft und hat mit seiner Idee eines Masterplans für die Wirtschaft NRWs die wirtschaftspolitische Debatte in NRW mit neuem Leben gefüllt, dies ist weit über seine Amtszeit hinaus spürbar", würdigte Meyer die Arbeit seines Vorgängers. 

Die Wirtschaft im Euroraum wächst kräftig

MRZ. Die Wirtschaft im Euroraum wächst kräftig. Im ersten und zweiten Vierteljahr erwarten drei Institute aus Deutschland, Italien und der Schweiz 0,6 Prozent und 0,5 Prozent Wachstum für das Währungsgebiet. Das sagen die drei Institute ifo, ISTAT und KOF aus München, Rom und Zürich. Für das dritte und das vierte Vierteljahr von 2017 rechnen sie ebenfalls mit jeweils 0,6 Prozent. Treiber sind die privaten Investitionen. Der private Konsum nimmt robust zu, allerdings mit geringerer Geschwindigkeit als noch in der ersten Hälfte des Jahres 2017. Die Inflation dürfte von 1,4 Prozent im letzten Quartal 2017 auf 1,2 Prozent im ersten Quartal 2018 fallen. Grund hierfür sind Basiseffekte, die aus stärkeren Preisanstiegen für Energie und Nahrungsmittel im Winter zuvor resultieren. Für das zweite Vierteljahr 2018 erwarten die Institute einen Wiederanstieg auf 1,4 Prozent. Die Prognose wurde erstellt unter der Annahme eines Preises von Nordsee-Öl bei 67 Dollar pro Fass und eines Kurses von 1,20 Dollar für einen Euro. Risiken bestehen in den fragilen, aber zuletzt schrittweise stabiler gewordenen Bankensektoren in einigen Ländern, das heißt im immer noch hohen Anteil an notleidenden Krediten. Positiv könnte sich auswirken die derzeit sehr gute Stimmung bei den Unternehmen, den Konsumenten und an den Finanzmärkten.


IHK Aachen: Christian Laudenberg zum Geschäftsführer berufen 
 
AACHEN.
Das Präsidium der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat Christian Laudenberg zum Geschäftsführer berufen. Seit Oktober 2016 hatte der Jurist die Abteilung "Recht, Existenzgründung und Unternehmensförderung" bereits kommissarisch und seit März 2017 als Abteilungsleiter geführt. Seine berufliche Laufbahn in der IHK Aachen hat Laudenberg 2013 als Referent in der Rechtsabteilung begonnen. 2015 war er in die Abteilung "Zentrale Dienste" gewechselt, wo er unter anderem das Service-Center der Kammer verantwortete. Seit Mai 2016 leitet der 33-Jährige außerdem den Juniorenkreis der IHK Aachen, ein Netzwerk von rund 80 jungen Unternehmern und leitenden Angestellten aus verschiedenen Branchen. "Übermäßige Bürokratie und steuerliche Belastungen bremsen Investitionen und hindern das Wirtschaftswachstum", sagt Laudenberg: "Entlastungen wären an vielen Stellen auch ohne Steuerausfälle möglich. Wir setzen uns deshalb kontinuierlich für wirtschaftsfreundliche und nachhaltige Rahmenbedingungen ein." Weitere Schwerpunkte bildeten die Unterstützung von Existenzgründern in enger Zusammenarbeit mit der Initiative "GründerRegion Aachen", deren Geschäftsführer er ist, sowie verschiedene Aktivitäten zur Unternehmensnachfolge.

Kamps GmbH: Standort Schwalmtal bleibt erhalten

SCHWALMTAL. Entgegen zuletzt vermeldeter Planungsstände hält die Kamps GmbH mit Produktion und Verwaltung bis auf Weiteres am Standort Schwalmtal fest. Das ursprünglich für 2018 geplante Bauvorhaben in Erkelenz wird zunächst verschoben. Grund für diese Entscheidung ist eine Veränderung der Investitionsprioritäten der Eigentümer. Als perspektivischer Produktionsstandort steht Erkelenz weiter im Fokus des Unternehmens. „Wir überprüfen laufend, welche Schritte für unser Unternehmen strategisch Sinn machen, und die sich verändernde Marktsituation erfordert Flexibilität in unseren Planungen. Die Entscheidung über einen Neubau wird aufgeschoben, und wir prüfen, wann wir dieses Projekt wieder aufnehmen“, so Thomas Prangemeier, Geschäftsführer Kamps GmbH. „Selbstverständlich bedauern wir die aktuelle Entscheidung der Firma Kamps, zunächst nicht ihren Standort nach Erkelenz zu verlegen“, so Peter Jansen, Bürgermeister von Erkelenz. „Gleichzeitig freue ich mich, dass Kamps Erkelenz weiter in der zukünftigen Planung berücksichtigt.“ Die Groupe Le Duff, Mehrheitseigentümer der Kamps GmbH, unterstützt das Unternehmen bei seiner Strategie, hohe Qualität zu produzieren, die beliebteste deutsche Bäckermarke zu werden und weiter zu wachsen. Die Entscheidung für den aktuellen Standort erfolgte in Übereinstimmung mit der Strategie der Groupe Le Duff (22|12|17).


EU-Kommission gibt grünes Licht für Übernahme der Luftfahrtgesellschaft Walter: 33 Flugzeuge können in die Eurowings-Gruppe integriert werden 

MAAS RHEIN. Die Europäische Kommission hat heute grünes Licht für die Übernahme der Luftfahrtgesellschaft Walter mbH (LGW) durch die Lufthansa Group gegeben. Zuvor hatte die Wettbewerbsbehörde den Erwerb im Rahmen der Fusionskontrolle eingehend überprüft, nachdem die Lufthansa Group am 13. Oktober 2017 einen Vertrag zur Übernahme von Teilen der insolventen Air Berlin Group geschlossen hatte. Vor der nun erfolgten Freigabe hat die Lufthansa Group weitreichende Zugeständnisse gemacht. Alle Mitarbeiter der LGW werden übernommen Mit der Übernahme der LGW werden 33 Flugzeuge zukünftig fest zur Eurowings-Gruppe gehören, davon 20 Dash 8 Q400 und 13 Flugzeuge der Airbus A320-Familie. Alle Mitarbeiter der LGW kommen mit ihren bestehenden Arbeitsverträgen zur Eurowings. Mit zusätzlichen Neueinstellungen soll die Zahl der Mitarbeiter im LGW-Flugbetrieb 2018 auf bis zu 870 wachsen. "Die Freigabe für den Kauf der LGW ist ein gutes Signal. Ich freue mich besonders, dass wir unseren neuen Mitarbeitern eine Perspektive in der am schnellsten wachsenden Airline in Europa bieten können", sagt Thorsten Dirks, Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG und dort für das Ressort "Eurowings und Aviation Services" verantwortlich. Die Transaktion zur Übernahme der LGW kann im Januar 2018 vollzogen werden. In den vergangenen Wochen hat Eurowings bereits mehr als 500 Mitarbeiter eingestellt, darunter zahlreiche Piloten und Flugbegleiter. Unterzeichnete Wachstumstarifverträge mit allen Gewerkschaften sorgen inzwischen dafür, dass ausnahmslos alle Flugbetriebe der Eurowings kurzfristig wachsen können. Dirks: "Wir haben die Rückendeckung unserer Tarifpartner, wir sind ein attraktiver Arbeitgeber, wir haben und bekommen noch mehr Top-Mitarbeiter - mit diesen Voraussetzungen wird Eurowings auch in 2018 Wachstumstreiber sein."

duisport erwirbt Bohnen Logistik

MAAS RHEIN. Mit der Vertragsunterzeichnung am Dienstag, 12. Dezember, haben die Duisburger Hafen AG (duisport) und das Speditionsunternehmen Bohnen Logistik die langjährigen wirtschaftlichen und persönlichen Beziehungen auf eine neue Grundlage gestellt. duisport hat das in dritter Generation geführte mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederrheinischen Niederkrüchten im Zusammenhang mit einer Nachfolgeregelung erworben. Bohnen Logistik wickelt ein erhebliches Gütervolumen über den Duisburger Hafen ab. Gemeinsam mit duisport hat das Unternehmen bereits seit Jahren ein integriertes Logistikkonzept für einen wichtigen Kunden entwickelt und ausgebaut. "Die Bohnen-Aktivitäten ergänzen in hervorragender Weise unser Produktportfolio", so duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake. Bohnen Logistik beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von ca. 25 Millionen Euro. Das Speditionsunternehmen wird weiterhin in zwei Gesellschaften und unter dem bisherigen Firmennamen operieren. "Durch den Kauf helfen wir dem traditionsreichen Familienunternehmen bei der Nachfolgeregelung. Wir freuen uns sehr, dass Jürgen Bohnen auch weiterhin in der Geschäftsführung tätig sein wird", so Staake.


Minderheitsregierungen geben ebenso viel Geld aus wie Mehrheitsregierungen

MAAS RHEIN. Staatsausgaben und Verschuldungsquoten haben sich unter Minderheitsregierungen ähnlich entwickelt wie unter Mehrheitsregierungen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. "Es scheint einigen Minderheitsregierungen gut zu gelingen, für die jeweiligen Entscheidungsvorlagen im Parlament die richtigen Partner zu gewinnen, die eben nicht zu teuren Kompromissen führen", sagt der Leiter des ifo Zentrums, Niklas Potrafke. Forschungsgrundlage waren neue Daten der OECD für 32 Länder aus dem Zeitraum 2009 bis 2016. In diesem Zeitraum gab es in 13 der untersuchten Länder Minderheitsregierungen. Kritiker von Minderheitsregierungen befürchten regelmäßig, dass diese politisch instabil sind und den Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Grund seien die Kompromisse, die Minderheitsregierungen eingehen müssen mit Oppositionsparteien, um eine Mehrheit im Parlament zu bekommen. Die Ergebnisse der neuen ifo Studie decken sich mit Resultaten aus einigen Studien aus den 1990er Jahren, die bereits für frühere Zeiträume ebenso keine Unterschiede in der Finanzpolitik von Minderheits- und Mehrheitsregierungen feststellen konnten.


Spitzenergebnis im Containerumschlag - Über 4 Millionen Container werden umgeschlagen

DUISBURG. Die Duisburger Hafen AG (duisport) wird im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich 4,1 Millionen Standardcontainer (TEU) umschlagen. Nach 3,7 Millionen TEU im Geschäftsjahr 2016 bedeutet das eine Steigerung um rund zwölf Prozent. Der Containerumschlag macht über die Hälfte des Gesamtgüterumschlages aus und ist das wichtigste Gütersegment der duisport-Gruppe. "Nach Jahren des überproportionalen Wachstums rechnen wir allerdings zukünftig mit moderaten Zuwachsraten beim Containerumschlag", so duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake. Beim Mineralöl- und Chemieumschlag zeichnet sich wie bereits in den Vorjahren auch 2017 eine positive Entwicklung ab. Der Kohleumschlag ist dagegen weiterhin rückläufig. Staake: "Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren durch Schließung älterer Kraftwerke im Zusammenhang mit der Energiewende fortsetzen. Beim Gesamtgüterumschlag 2017 rechnen wir insgesamt mit leichten Zuwächsen." Der Güterumschlag per Schiff geht 2017 geringfügig zurück, was auch auf die diesjährigen Verzögerungen bei der Abfertigung von Binnenschiffen in Rotterdam und Antwerpen zurückzuführen ist. Dagegen wird der Bahnumschlag deutlich zulegen. Dabei erweisen sich die Chinazüge, die bereits wöchentlich 25 Mal zwischen Duisburg und verschiedenen Zielen in China verkehren, als Treiber. Der Containerumschlag mit den Chinazügen wird in diesem Jahr um rund 50 Prozent steigen.


Dr. Ulrich Schückhaus als Vorsitzender der Geschäftsführung bestätigt - Vertrag um weitere sieben Jahre verlängert

MG.
Die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) hat Dr. Ulrich Schückhaus für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt. Aufsichtsrat und Gesellschafter teilten nach ihren Sitzungen am Dienstag mit, dass der Vertrag des Vorsitzenden der Geschäftsführung bis zum 31. Dezember 2025 verlängert werde. „Wir sind froh, die Erfolgsgeschichte der EWMG mit Dr. Schückhaus fortschreiben zu können“, sagte Horst Peter Vennen, Aufsichtsratsvorsitzender der EWMG. „Daher werden wir den Vertrag statt der üblichen fünf um weitere sieben Jahre verlängern."

Wechsel in der G.I.B.-Geschäftsführung: Karl-Heinz Hagedorn übernimmt ab Januar 2018 

MAAS RHEIN.
Ab dem 1. Januar 2018 übernimmt Karl-Heinz Hagedorn die Geschäftsführung der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.). Der derzeitige Vorstand des Jobcenters Kreis Steinfurt folgt auf Stefan Pfeifer. Das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales als alleiniger Gesellschafter der G.I.B. hat auf seiner heutigen Gesellschafterversammlung den Wechsel beschlossen. Das Ministerium dankt dem bisherigen Geschäftsführer Stefan Pfeifer für seine geleistete Arbeit und beabsichtigt, ihn mit einer verantwortungsvollen Aufgabe im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu betrauen.

Geschäftsklima setzt Rekordjagd fort

MAAS RHEIN.  Die Stimmung in den deutschen Chefetagen ist hervorragend. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im November auf einen neuen Rekordwert von 117,5 Punkten[1], nach 116,8[2] im Oktober. Dies war auf deutlich optimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Die Unternehmen bewerten die Geschäftslage nicht mehr ganz so positiv wie im Vormonat. Die deutsche Wirtschaft steuert auf eine Hochkonjunktur zu. Die aktuellen Zahlen deuten auf ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent im 4. Quartal hin und damit auf 2,3 Prozent für das Gesamtjahr 2017. Auch im Verarbeitenden Gewerbe erklomm der Index ein neues Rekordhoch. Treiber dieser Entwicklung waren die deutlich optimistischeren Erwartungen. Die Unternehmen korrigierten die Einschätzungen zur aktuellen Lage auf hohem Niveau etwas nach unten. Immer mehr Unternehmer wollen die Preise anheben. Im Großhandel ist der Index merklich gestiegen und liegt nur knapp unter seinem historischen Höchstwert. Die Großhändler waren mit ihrer aktuellen Lage deutlich zufriedener. Zudem gehen sie davon aus, dass sich die Geschäfte im kommenden halben Jahr weiter verbessern. Im Einzelhandel hingegen verschlechterte sich das Klima. Während die Urteile zur aktuellen Lage schlechter ausfielen, blicken die Unternehmen optimistischer auf die nächsten sechs Monate. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Einschätzungen der Lage und Erwartungen sind nach wie vor positiv, wurden aber etwas zurück genommen. 


Städtische Wirtschaftsförderung gehört ab 2018 zum Geschäftsbereich der Bürgermeisterin

VIERSEN. Der Fachbereich Wirtschaftsförderung der Viersener Stadtverwaltung wird zum 1. Januar 2018 in den Geschäftsbereich von Bürgermeisterin Sabine Anemüller wechseln. Das hat die Bürgermeisterin dem Rat der Stadt in dessen jüngster Sitzung mitgeteilt. Die neue Zuordnung betont und verdeutlicht die Wichtigkeit und Bedeutung, die die Wirtschaftsförderung für die Gesamtstadt hat. Die Verlagerung der Zuständigkeit ist mit der bislang verantwortlichen Technischen Beigeordneten Beatrice Kamper abgestimmt. Frau Kampers Geschäftsbereich umfasst künftig die Fachbereiche 60 Stadtentwicklung, 80 Bauen, Planen und Liegenschaften und 92 Städtische Betriebe sowie das Ingenieurteam für Verkehrs- und Freibereichsanlagen. Der Geschäftsbereich der Bürgermeisterin besteht aus den Fachbereichen 10 Hauptverwaltung, 70 Wirtschaftsförderung, 90 Büro der Bürgermeisterin und 91 Rechnungsprüfung sowie dem Koordinationsbereich Rechts- und Schadensangelegenheiten.


Neuer Koalitionsvertrag der niederländischen Regierung würdigt ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Nordrhein-Westfalen 

Die niederländische Regierung unter Ministerpräsident Mark Rutte hat ihren Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2017-2021 veröffentlicht. Darin wird die Zusammenarbeit mit den deutschen und belgischen Nachbarn in der Grenzregion genannt. Bei den Themen Infrastruktur, Soziales und Arbeitsmarkt nennt die niederländische Regierung ausdrücklich Nordrhein-Westfalen als Partner, wie auch Niedersachsen und Flandern. Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner sagte: "Es ist ein Novum - und darüber freue ich mich sehr - dass Ministerpräsident Mark Rutte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Nordrhein-Westfalen explizit in einem Koalitionsvertrag verankert hat. Dies unterstreicht die herausragende Bedeutung unseres Verhältnisses zu den benachbarten Niederlanden und ist ein klares politisches Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit Nordrhein-Westfalen." Bei seiner ersten Auslandsreise war Ministerpräsident Laschet in Begleitung von Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner im September in die Niederlande gereist und hatte dort sowohl mit Ministerpräsident Rutte als auch mit König Willem-Alexander gesprochen. Minister Holthoff-Pförtner: "Der Benelux-Raum hat einen besonders hohen Stellenwert für Nordrhein-Westfalen. Unsere enge Zusammenarbeit soll qualitativ und substanziell weiter verbessert werden. Beim Besuch in den Niederlanden haben wir vereinbart, dass sich Regierungsmitglieder von Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden regelmäßig zu Regierungskonsultationen treffen." Auch im nordrhein-westfälischen Koalitionsvertrag wird das besondere Verhältnis zu den Nachbarländern im Benelux-Raum gewürdigt. Die Zusammenarbeit soll künftig intensiver werden, zum Beispiel beim grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. Auch soll grenzüberschreitende Kriminalität besser bekämpft und die Infrastruktur ausgebaut werden.

Neue Rekordzahl im Bundestag: "500 Abgeordnete sind genug! "

MAAS RHEIN.
Noch nie saßen so viele Frauen und Männer im Deutschen Bundestag: Die Rekordzahl von 709 Abgeordneten liegt 111 Sitze über der gesetzlich festgelegten Soll-Größe von 598 Parlamentssitzen. "Leider sind unsere Befürchtungen eingetreten: Jetzt haben wir einen XXL-Bundestag!", bedauert der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. "Die Ausgaben für ein Parlament gehören zwar zu den Betriebskosten einer demokratischen Grundordnung, aber hier reißt der Bundestag das Fenster auf und dreht sprichwörtlich die Heizung hoch. Deshalb müssen die Fraktionen des neu gewählten Bundestags sofort ein neues Wahlrecht und eine absolute Mandats-Obergrenze für den Deutschen Bundestag anpacken. 500 Abgeordnete sind genug!" Aus parteitaktischen Gründen haben es die Fraktionen vier Jahre lang versäumt, ein berechenbares Bundeswahlrecht auf die Beine zu stellen, kritisiert der Bund der Steuerzahler. Dieser Missstand hat sich am Wahlsonntag bitter gerächt: Der neue XXL-Bundestag wird nicht nur den Abgeordneten schlechtere Arbeitsbedingungen bieten, sondern kommt auch den Steuerzahlern viel teurer zu stehen. So viel kostet der neue Deutsche Bundestag nur im Jahr 2018: " Auf rund 517 Millionen Euro werden sich die Ausgaben für Entschädigungen, steuerfreie Kostenpauschale, Fraktionszuschüsse, Vergütung der Abgeordneten-Mitarbeiter (u.ä. mandatsbedingte Kosten) im Jahr 2018 summieren. " Zum Vergleich: Ein Parlament mit der gesetzlichen Soll-Stärke von 598 Sitzen würde 75 Millionen Euro weniger kosten, ein Bundestag mit der bisherigen Größe von 630 Sitzen rund 54 Millionen Euro weniger. " Wichtig: Weitere Millionen-Ausgaben werden zudem für neue Liegenschaften und eine Aufstockung des Beamtenpersonals der Bundestagsverwaltung fällig werden. Das Problem mit dem Wahlrecht bringt BdSt-Präsident Holznagel auf den Punkt. "Das verkorkste Wahlrecht hat eine vermeidbare Kostenlawine für die Steuerzahler losgetreten, die in keinem Verhältnis zu einem parlamentarischen Mehrwert steht. Die neu gewählten Abgeordneten müssen Verantwortung übernehmen und das Wahlrecht sofort reformieren. Ein aufgeblähter Bundestag ist den Wählern nicht vermittelbar. Dieser XXL-Bundestag darf sich bei der nächsten Wahl nicht wiederholen!"

Hochschulen in Aachen, Duisburg-Essen und Münster erhalten 
3,7 Millionen Euro für Projekte zur Weiterentwicklung der Energiewende 


MAAS RHEIN.
Drei Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben für ihre richtungsweisenden Projekte Bewilligungsbescheide des Landes erhalten. Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die RWTH Aachen erhielten drei Millionen Euro für die Entwicklung gefahrstofffreier Batterien. Die Universität Duisburg-Essen erhielt rund 700.000 Euro für die Erarbeitung einer Studie zu den Potentialen des flexiblen Einsatzes konventioneller Kraftwerke im Rahmen der Energiewende.

Niederlande immer noch wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

MAAS RHEIN. Im ersten Halbjahr 2017 wurden Waren im Wert von 10,2 Milliarden Euro in die Niederlande exportiert. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 12,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland der NRW-Wirtschaft; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (1,8 Milliarden Euro). Es folgten Frankreich (8,0 Mrd. Euro; +2,5 Prozent) und das Vereinigte Königreich (6,8 Mrd. Euro; -1,1 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 66,1 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte. Auch bei den Importen führten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort bezog die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 18,2 Milliarden Euro (+18,1 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (4,7 Mrd. Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (12,5 Mrd. Euro; +3,4 Prozent), Frankreich (7,0 Mrd. Euro; +6,2 Prozent), Belgien (6,5 Mrd. Euro; +12,7 Prozent) und die Vereinigten Staaten (5,2 Mrd. Euro; +17,7 Prozent). Bei den Importen kamen nahezu 60,0 Prozent aller Einfuhren aus EU-Ländern. 


Hans-Willi Pergens ist neuer Wirtschaftsförderer

NETTETAL. Staffelstabübergabe im Zentralbereich Wirtschaft und Marketing der Stadt Nettetal: Nach dem Ausscheiden von Dietmar Sagel als Zentralbereichsleiter in den wohlverdienten Ruhestand stellte sich am vergangenen Donnerstag mit Hans-Willi Pergens sein Nachfolger vor. Der 43-jährige Viersener setzte sich gegen 38 Bewerber durch und ist als Amtsleiter aktuell noch bei der Stadt Neukirchen-Vluyn beschäftigt. 


Sozialhilfeausgaben auf 29 Milliarden Euro gestiegen 

MAAS RHEIN.
Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 29,0 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, entsprach dies einer Steigerung um 4,5 Prozent gegenüber 2015. Von den insgesamt 29,0 Milliarden Euro Nettoausgaben für Sozialhilfeleistungen entfielen 16,5 Milliarden Euro auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (+ 5,3 % zum Vorjahr). Für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wurden 6,1 Milliarden Euro ausgegeben (+ 2,4 %), für die Hilfe zur Pflege 3,8 Milliarden Euro (+ 6,4 %). In die Hilfe zum Lebensunterhalt flossen 1,4 Milliarden Euro (+ 2,3 %) und in die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer S
Containerumschlag-Ranking - duisport verbessert sich auf Platz 36 unter den weltweit größten Häfen

DUISBURG.  Der Duisburger Hafen belegt Platz 36 unter den weltweit größten Häfen. Mit einem Containerumschlag von 3,7 Mio. TEU in 2016 verbesserte sich duisport damit um zwei Plätze im Vergleich zu 2015. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Ranking der internationalen Zeitschrift "Container Management" hervor. duisport ist unter den Top 100 weltweit der einzige Binnenhafen und einer von insgesamt drei deutschen Häfen. Nur die beiden Seehäfen Hamburg (Platz 17) und Bremerhaven (Platz 26) haben 2016 mehr Container umgeschlagen. Im europäischen Vergleich liegt duisport beispielsweise noch vor den Häfen aus Italien und Frankreich. "Das Ranking zeigt, dass wir unsere Bedeutung als wichtigste Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa stetig ausbauen", so duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake.


Unternehmen mit hohem Grad an Digitalisierung sind für Krisenzeiten besser gewappnet

MAAS RHEIN. Unternehmen mit hohem Digitalisierungsgrad waren weniger stark von der Krise in den Jahren 2008 und 2009 betroffen als gering digitalisierte Unternehmen. Dies gilt insbesondere für Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle ZEW- Studie. Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad sind grundsätzlich produktiver als gering digitalisierte. Denn um erfolgreich zu digitalisieren, müssen Produktions- und Arbeitsprozesse angepasst werden, wodurch Unternehmen effizienter und produktiver werden. Aber wirken sich solche Digitalisierungsprozesse auch in Krisenzeiten aus? Überstehen stärker digitalisierte Unternehmen solche Zeiten besser? Die Auswertung eines neuartigen Datensatzes für zwölf EU-Länder und sieben Industrien im Zeitraum von 2001 bis 2010 erlaubt es, diese Frage empirisch zu beantworten. Die Analyse zeigt, dass stärker digitalisierte Unternehmen insbesondere aus dem Dienstleistungssektor weniger stark von der Krise getroffen wurden als gering digitalisierte, denn Produktivitätsniveau und -wachstum haben sich bei diesen Unternehmen kaum verringert, während sie bei gering digitalisierten Unternehmen stark zurückgingen. Gleichzeitig waren diese Unternehmen im Vergleich zu gering digitalisierten auch erfolgreicher darin, Prozessinnovationen zu realisieren und durch diese effizientere Gestaltung von Prozessen Kosten einzusparen. "Unternehmen, die in digitale Technologien investieren und diese auf clevere Art und Weise einsetzen, sind eher in der Lage, flexibel auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu reagieren und Krisenzeiten besser zu überstehen", sagt Prof. Dr. Irene Bertschek, Leiterin des ZEW- Forschungsbereichs "Digitale Ökonomie" und Koautorin der Studie.


Lienenkämper zum Vorsitzenden des 
Finanzausschusses des Bundesrates gewählt 


MAAS RHEIN.
Der Bundesrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, Lutz Lienenkämper, einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Finanzausschusses gewählt. Lienenkämper folgt damit seinem Amtsvorgänger Norbert Walter-Borjans. Der Finanzausschuss des Bundesrates berät über alle großen Gesetzgebungsverfahren und ist federführend bei Fragen der Haushalts-, Steuer- und Finanzpolitik. Er ist der einzige Ausschuss des Bundesrates, der regelmäßig in politischer Besetzung tagt. 

Paderborn-Lippstadt Airport will über 17 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren investieren 

KREIS PADERBORN. 
Der Paderborn-Lippstadt Airport will im Zeitraum 2017 - 2022 Jahren mindestens 17 Millionen Euro investieren. Flughafenchef Marc Cezanne erläuterte in der gestrigen Kreistagssitzung, dass etwa 6 Millionen davon nicht aus eigenen Mitteln aufgebracht werden könnten. Landrat Manfred Müller erklärte, dass die Gesellschafter derzeit über die die benötigten Investitionsmittel berieten. Aus verschiedenen Kreisen gebe es bereits positive Signale. Die Entscheidungen fielen in den Kreistagen und im Rat der Stadt Bielefeld im Herbst. Gesellschafter sind die Kreise Paderborn (56,38 %), Soest (12,26 %), Höxter (3,92 %), Gütersloh (7,84 %), Lippe (7,84 %) und der Hochsauerlandkreis (3,92 %) sowie die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld (1,57 %) und Lippe zu Detmold (0,39 %) sowie die Stadt Bielefeld (5,88 %). Landrat Manfred Müller kündigte an, dass die Linienflugverbindung nach Frankfurt auch im Winter- und Sommerflugplan 2018 voraussichtlich fortgesetzt werde. Damit sei ein wichtiges politisches Verkehrsinfrastrukturziel zunächst einmal erreicht.

RWTH ist an Kauf des Areals Campus West interessiert 

AACHEN. Klärende Gespräche laufen. Bebauungsplan wird unbeeinflusst fortgesetzt. Die RWTH Aachen University ist an dem Erwerb des Areals Campus West zur Weiterentwicklung des RWTH Aachen Campus interessiert. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW unterstützt diesen Plan und prüft den Verkauf des Grundstücks an die RWTH. "Durch den Kauf soll einerseits der wissenschaftliche Zweck des Areals Campus West langfristig gesichert werden, andererseits soll eine maximale Effizienz bei der Campus-Entwicklung ermöglicht werden", sagt RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven. Derzeit befinden sich die Projektbeteiligten - Wissenschafts- und Finanzministerium NRW, BLB NRW, Stadt Aachen, RWTH Aachen University und RWTH Aachen Campus GmbH - in klärenden Gesprächen. "Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, die Entwicklung des Campus West voranzubringen. Ein Verkauf des Geländes bietet der RWTH Aachen einen größeren Gestaltungsspielraum für die weitere Entwicklung", sagt Gabriele Willems, Geschäftsführerin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Die Gespräche sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Der Bebauungsplan wird unbeeinflusst fortgesetzt. Die Freigabe des Anforderungsprofils für den Masterplan Campus West in der Planungsausschusssitzung ist aus Sicht der Projektbeteiligten ein wichtiger Meilenstein. 

Thomas Küppers konzentriert sich auf die Wirtschaftsförderung

MAAS RHEIN. Nachdem der Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen, Thomas Küppers, zum 31. Mai 2017 auf seinen Wunsch aus der Geschäftsführung der städtischen Grundstücksmarketinggesellschaft (GMG) ausgeschieden ist, endete auch seine Zuweisung an die GMG im Umfang einer halben Stelle. Küppers wird sich künftig wieder ausschließlich um seine Aufgaben als Wirtschaftsförderer kümmern. Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates hat diese Entscheidung von Bürgermeisterin Sabine Anemüller zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Bürgermeisterin sagte dazu: "Insbesondere ist vorgesehen, dass er schwerpunktmäßig die Gesamtkonzeption "Einkaufsstadt 2020" bearbeiten wird. Damit kann auch dem politischen Wunsch auf zügigere Bearbeitung des Konzepts Rechnung getragen werden."


 

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