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Aktuelles zwischen Maas & Rhein

Straßencafés - (manchmal) ein teures Vergnügen - Vergleich der
Terrassengebühren 2016 in den 56 größten NRW-Städten

MAAS RHEIN. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die sogenannten Terrassengebühren in den 56 Städten Nordrhein-Westfalens mit über 60.000 Einwohnern geprüft. Wie viel Geld müssen Gastwirte an ihre Stadt entrichten, wenn sie von Mai bis September 2016 auf 25 Quadratmetern fünf Tische mit je vier Stühlen in bester Innenstadtlage auf öffentlichen Flächen aufstellen? Wie in den letzten Jahren gab es große Unterschiede, was die Gebührenhöhe angeht. Besonders tief in die Tasche greifen müssen die Wirte in Bonn. Nachdem die Stadt bereits im Jahre 2015 negativer Spitzenreiter mit 1.250 Euro war, verlangt Bonn jetzt sogar satte 1.500 Euro. Teuer wird es auch für Gastwirte in Wuppertal mit 1.212,50 Euro, in Düsseldorf mit 1.100 Euro, in Leverkusen mit 1.037,50 Euro und in Münster und Recklinghausen mit jeweils 875 Euro. Auffällig ist, dass unter den sechs teuersten Städten drei Teilnehmer (Wuppertal, Leverkusen und Recklinghausen) im Stärkungspakt Stadtfinanzen sind. Dies lässt die Annahme zu, dass Städte, die Schwierigkeiten haben ihre kommunalen Haushalte auszugleichen, hier an der Gebührenschraube drehen. Erhöhungen gab es außerdem in Dinslaken, Gladbeck, Krefeld und Rheine.



  
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Ostwestfalens Industrie im ersten Quartal erneut leicht im Plus 

WESTFALEN.
Ostwestfalens Industrie ist solide ins Jahr 2016 gestartet: Die Umsätze der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten im ostwestfälischen Verarbeitenden Gewerbe betrugen im ersten Quartal des Jahres 9,9 Milliarden Euro, 1,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit. Die Auslandsumsätze wuchsen in den ersten drei Monaten um 3,4 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Euro, die Inlandsumsätze um 0,3 Prozent auf gut 6,2 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 154.309 Frauen und Männer. "Ostwestfalens Wirtschaft liegt damit erneut ein gutes Stück über dem Landesdurchschnitt, denn in NRW sanken die Gesamtumsätze im ersten Quartal um 2,9 Prozent auf 73,4 Milliarden Euro", sagt IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden. "Damit setzt sich der Trend des Vorjahres im ersten Quartal fort." Die einzelnen Branchenentwicklungen verliefen recht unterschiedlich, Ostwestfalens Industrie profitierte abermals von seinem breiten Branchenmix. Während auf Landesebene die besonders bedeutsamen Grundstoffindustrien wie Chemie und Metallerzeugung weiter Umsatzeinbußen verzeichneten (Chemie: - 8,3 Prozent, Metallerzeugung und -bearbeitung: - 15,5 Prozent), konnten laut IHK ostwestfalenweit einige der größeren Industriebranchen deutlich zulegen. Dazu zählten insbesondere die Hersteller elektrischer Erzeugnisse (+ 6,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro) und die Möbelindustrie (+ 5,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro). Ein Umsatzplus verzeichneten zudem die Hersteller von Metallerzeugnissen (+3,4 Prozent auf 785 Millionen Euro) und die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren (+2,5 Prozent auf 515 Millionen Euro). Einige der umsatzstärksten ostwestfälischen Industriebranchen liegen hingegen im Minus: die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (- 0,2 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro), der Maschinenbau (- 2,7 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro) sowie die Kfz-Zulieferer (- 1,5 Prozent auf 604 Millionen Euro).

NRW beschleunigt die Förderung des 
Breitbandausbaus in Gewerbegebieten 


MAAS RHEIN.
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin reagiert auf die Benachteiligung der Anträge auf Förderung für Breitbandanschlüsse in Gewerbegebieten beim Bund. Nachdem sich herausgestellt hat, dass durch das Scoring der Bundesförderung Ausbauprojekte, die ausschließlich auf Gewerbegebiete ausgerichtet sind, keine Berücksichtigung finden, hat NRW den Zugang zur Landesförderung vereinfacht und beschleunigt. Mit Geldern aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP NRW Infrastruktur) sollen Kommunen nun gezielt beim Anschluss von Unternehmen ans schnelle Internet unterstützt werden. "Wir versetzen unsere Kommunen damit in die Lage, das eigentlich nachrangige Landesförderprogramm unmittelbar in Anspruch nehmen zu können, ohne zuerst einen chancenlosen, aber zeitaufwändigen Antrag beim Bund stellen zu müssen", sagte Minister Duin. Ausbauvorhaben für die hochleistungsfähige Breitbandversorgung von Unternehmen können ab sofort bei den zuständigen Bezirksregierungen zur RWP-Förderung angemeldet werden. Wie bei der Bundesförderung gilt beim RWP-Programm, dass sowohl Deckungslücken als auch Projekte im Betreibermodell gefördert werden. Der Fördersatz liegt im RWP-Programm in der Regel bei 60 Prozent der unrentierlichen Kosten. Er kann sich auf 80 Prozent erhöhen, wenn die Vorhaben in interkommunaler Zusammenarbeit - mindestens auf Ebene eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt - realisiert werden. Für Kommunen in der Haushaltssicherung kann der Fördersatz sogar auf bis zu 90 Prozent erhöht werden. In NRW liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des Breitbandausbaus auf der Versorgung der Gewerbegebiete mit Glasfaseranschlüssen. "Wir wollen die Chancen des Digitalen Wandels der Wirtschaft nicht durch eine Verzögerung des Breitbandausbaus für unsere Unternehmen behindern, deshalb setzen wir unsere Landesfördermittel hier direkt ein", so Minister Duin.

ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum trübt sich weiter ein

MAAS RHEIN. Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum lässt nach. Der ifo Index sank im zweiten Quartal weiter, von 118,9 auf 112,7 Punkte. Damit bleibt er aber weiterhin über seinem langfristigen Durchschnitt. Zur Verschlechterung des Wirtschaftsklimas trugen sowohl die weniger günstige Lage als auch die etwas skeptischeren Erwartungen bei. Das Wirtschaftswachstum wird der Umfrage zufolge in diesem Jahr 1,6 Prozent betragen. Eine durchgreifende konjunkturelle Erholung im Euroraum lässt weiter auf sich warten. Am positivsten beurteilt wurde die Lage weiterhin in Deutschland und Irland, wenn auch mit geringen Abstrichen gegenüber der vorangegangenen Umfrage. Am ungünstigsten fielen die Urteile in Griechenland und Finnland aus, trotz einer leichten Verbesserung im Vergleich zum Vorquartal. Im Mittelfeld rangieren Belgien, die Niederlande, Lettland und Litauen mit jeweils leichten Einbußen, sowie Estland, Slowenien und die Slowakei mit einer nahezu unverändert zufriedenstellenden Situation. Von den Ländern im unteren Drittel verschlechterte sich die Lage erneut in Italien, Portugal, Spanien und Österreich. Auch für Frankreich überwiegen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen. Die wirtschaftlichen Aussichten für das kommende halbe Jahr sind in den meisten Ländern etwas weniger positiv als noch vor drei Monaten. Lediglich für Griechenland, Portugal, Spanien und in diesem Quartal auch für Lettland sind die Experten weiter pessimistisch gestimmt. Die Dynamik des konjunkturellen Aufschwungs wird damit verhalten bleiben. Für 2016 rechnen die Experten mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 0,8 Prozent im Euroraum. Mittelfristig (2021) liegen die Inflationserwartungen mit 1,8 Prozent leicht niedriger als im Vorquartal (1,9 Prozent).


Stabwechsel bei Bayer: Werner Baumann folgt Dr. Marijn Dekkers

MAAS RHEIN.
Vor rund 150 internen Gästen übernahm Werner Baumann den Staffelstab und damit den Vorstand-Vorsitz der Bayer AG aus den Händen von Dr. Marijn Dekkers (Foto rechts). In seiner handschriftlichen Notiz im transparenten Staffelstab schrieb Marijn Dekkers dem neuen Vorstandsvorsitzenden: "Lieber Werner Baumann, an der Spitze von Bayer stehen wir auf den Schultern von Riesen. Du kannst jetzt mehr erreichen als alle zuvor. Do it your way!" Eingebettet in ein unterhaltsames Bühnenprogramm verabschiedeten sich die Bayer-Mitarbeiter aus aller Welt per Video-Botschaft vom scheidenden Vorstandvorsitzenden. Sein Nachfolger Werner Baumann betonte: "Zusammen mit Erica Mann und meinen Vorstandskollegen werden wir die vor uns liegenden Aufgaben angehen. Dabei haben wir das Privileg, mit einer Mannschaft arbeiten zu dürfen, um die uns viele andere Unternehmen beneiden." Der Staffelstab bei einem Wechsel an der Konzernspitze hat bei Bayer Tradition: Erstmals wurde er 1984 von Professor Dr. Herbert Grünewald an Hermann-Josef Strenger übergeben. Im Inneren des Stabes befinden sich alle handgeschriebenen Botschaften, die die ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden ihren Nachfolgern übergeben haben.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin zur 
Debatte um das Wirtschaftswachstum in NRW

MAAS RHEIN. "Wir sind noch nicht da, wo wir hingehören, aber ein differenzierter Blick auf den Wirtschaftsstandort ist hilfreich: Bei internationalen Investoren steht Nordrhein-Westfalen an erster Stelle. Chinesen, Japaner, Nordamerikaner und Europäer schätzen die einzigartige Hochschul- und Forschungslandschaft ebenso wie das Angebot an qualifizierten Fachkräften. Wir haben einen starken Mittelstand mit Hidden Champions, die sogar Präsident Obama auf der Hannover Messe besuchte. Unser Mix aus Industrie und Mittelstand eröffnet digitalen Gründern attraktive Perspektiven. Auf solidem Fundament steht der Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl sinkt in allen Regionen, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat ein Rekordniveau erreicht. Die Investitionen in die Infrastruktur steigern wir kräftig. Der neue Bundesverkehrswegeplan ist ein grandioser Erfolg für NRW. Nie gab es für Straßen und Brücken so viel Geld wie in den kommenden Jahren. Mit einem umfassenden Breitbandausbau legen Land, Kreise und Städte eine gute Basis für die digitale Zukunft. NRW ist führend unter den Flächenländern und wir investieren noch einmal 500 Millionen in das schnelle Internet. Die Energiewende trifft die in NRW beheimateten Unternehmen besonders hart. Der hohe Anteil von schwächelnden Grundstoffindustrien in NRW macht uns ebenso zu schaffen wie die Flaute im exportabhängigen Maschinenbau. Umso wichtiger ist eine vorausschauende Wirtschaftspolitik. Die Aufholjagd hat längst begonnen, man benötigt dazu einen langen Atem."


67.000 neue Unternehmen: NRW war 2015 erneut 
Spitzenreiter bei gewerblichen Existenzgründungen  


MAAS RHEIN. Nordrhein-Westfalen war erneut mit 67.000 von bundesweit 299.000 gewerblichen Existenzgründungen Spitzenreiter unter den Bundesländern, so das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM). Damit entfallen auf Nordrhein-Westfalen - gemessen am Bevölkerungsanteil - überdurchschnittliche 22,4 Prozent der gewerblichen Existenzgründungen in Deutschland. Bundesweit führend ist Nordrhein-Westfalen auch bei den freiberuflichen Gründungen: 19.700 Ärzte, Anwälte, Architekten, Steuerberater etc. haben 2015 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Das entspricht 23,6 Prozent aller freiberuflichen Gründungen bundesweit. Wie im gewerblichen Bereich nimmt NRW auch in diesem Sektor einen höheren Stellenwert ein, als es dem Bevölkerungsanteil des Landes (21,7 Prozent) entspricht. "Die Gründerszene in Nordrhein-Westfalen ist vielfältig und lebendig. Es freut mich sehr, dass unser Land überdurchschnittlich zum unternehmerischen Nachwuchs sowohl bei gewerblichen als auch bei freiberuflichen Gründungen beiträgt", sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Landkreistag NRW bemängelt Bundesverkehrswegeplan 2030

MAAS RHEIN. Die vom Bund geplanten Investitionen für den Ausbau der Schienenwege in NRW fallen zu gering aus. Der Einsatz für die Bundesfernstraßen in NRW verbessert sich zwar, entspricht aber immer noch nicht den Anforderungen. Die geplanten Investitionen für Aus- und Neubauprojekte bei den Bundesfernstraßen in Nordrhein-Westfalen reichen nicht aus. Zu dieser Einschätzung kommt der Vorstand des Landkreistages NRW nach Prüfung des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans 2030. "Zwar erhöht sich der Anteil des Landes NRW an den Investitionsmitteln auf 19,2 Prozent, dieser Anteil entspricht aber weder dem Bevölkerungs- noch dem Verkehrsaufkommen oder dem Königsteiner Schlüssel", sagt Landrat Thomas Hendele, Präsident des Landkreistages NRW nach der Vorstandssitzung. .. lesen


Erhalt vor Neubau, steigende Investitionen sowie
Engpass- und Staubeseitigung ganz oben auf der Agenda


MAAS RHEIN.
Verkehrsminister Michael Groschek sieht das Land Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt, um die verkehrlichen Herausforderungen der kommenden Jahre meistern zu können. Das machte er anlässlich des Ausschusses für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr im Landtag deutlich. Nachdem im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) fast 38 Prozent aller Sofortmaßnahmen zur Staubeseitigung in NRW ergriffen werden sollen, will Groschek das größte Anti-Stau-Programm umsetzen, das Nordrhein-Westfalen je erlebt hat. "In dem Entwurf des BVWP kann man endlich ablesen, welche strategische Bedeutung NRW als Logistikdrehscheibe im Herzen von Europa hat. Es freut mich.... lesen

Landesgartenschau-GmbH gegründet 

KREIS WESEL.
Aus der Taufe gehoben: Unter notarieller Aufsicht wurde jetzt die Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH gegründet worden. Neben der Stadt Kamp-Lintfort sind die Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege Nordrhein-Westfalen e.V. (LAGL NW) und die RAG Montan Immobilien GmbH die weiteren Gesellschafter. Die Stadt hält mit 61,1 Prozent der Anteile die Majorität in der GmbH. Auf die LAGL entfallen 33,3 Prozent, die RAG Montan Immobilien hält 5,6 Prozent der Gesellschaftsanteile in der GmbH. Die GmbH zeichnet für die Vorbereitung, Durchführung, Abwicklung und den Rückbau der Landesgartenschau verantwortlich. "Mit der GmbH haben wir jetzt als starke Partner die Weichen gestellt, um die Landesgartenschau 2020 gemeinsam auf die Schiene zu setzen", so die Gesellschafter. Die Gesellschafter bestellten Kämmerer Martin Notthoff als Vertreter der Stadt und Heinrich Sperling als Vertreter der LAGL zu den Geschäftsführern der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH. Andreas Iland, Projektleiter der Landesgartenschau-Bewerbung, wurde zum Prokuristen bestellt. Ariane Bauer, die die Kommunikationskampagne während der Bewerbung verantwortete, wurde zur Pressesprecherin der GmbH ernannt. Notthoff, Sperling, Iland und Bauer bilden vorerst das Kernteam der Geschäftsstelle der GmbH. Als nächste Schritte stehen die Entwicklung einer Marketingstrategie sowie die Vorbereitung des landschaftsplanerischen Wettbewerbs zur Ausgestaltung der Veranstaltungsflächen an.

Minister Duin: Ostwestfalen-Lippe macht 
kleine und mittlere Unternehmen fit für Industrie 4.0


MAAS RHEIN.
Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche und Wirtschaftszweige. Die Region Ostwestfalen-Lippe schafft jetzt die Voraussetzungen, um Unternehmen in der digitalen Transformation zu unterstützen. OWL hatte beim Aufruf Regio.NRW im letzten Jahr mit zehn Projekten als erfolgreichste Region in Nordrhein-Westfalen abgeschnitten. Für fünf Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 3,6 Millionen Euro konnten Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl in Detmold die Förderbescheide übergeben. Die Fördersumme für die Projekte "OWL Arena 4.0", "Lebensmittel 4.0", "Business 4.0", "Klimaschutz, Energie und Bauen" und "Arbeit 4.0" liegt bei rund 2,9 Millionen Euro. Bei der Bescheidübergabe im Vorfeld des "Zukunftsforum Lippe" erklärte Minister Duin: "Ostwestfalen-Lippe will die Zukunft gestalten und setzt sich daher aktiv mit den Herausforderungen in der Gegenwart auseinander. Mit der Förderung der Projekte unterstützt die Landesregierung diesen Prozess." Mit den geförderten Vorhaben werden Anwendungsfelder für Digitalisierung und intelligente technische Systeme bei kleinen und mittleren Unternehmen identifiziert und Service- und Beratungsangebote entwickelt. Erarbeitet wurden die Projekte von einem Verbund aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region, den Kammern und den Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Kreise und Städte. Förderbescheide für drei weitere Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,7 Millionen Euro (Fördersumme rund 2,2 Millionen Euro) werden in Kürze ergehen. Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln. Im Rahmen des Aufrufs Regio.NRW hatte ein Gutachtergremium die Projekte im vergangenen Jahr empfohlen.

OECD-Wirtschaftsbericht Deutschland: Höhere Investitionen und Produktivität für eine stärkere Wirtschaft und mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt

MAAS RHEIN. Deutschland ist in einer soliden wirtschaftlichen Verfassung. Allerdings erfordert der demografische und technologische Wandel neue Investitionen in Menschen, um eine stärkere und inklusivere Gesellschaft zu verwirklichen. Zu diesem Schluss kommt der diesjährige OECD-Wirtschaftsbericht für Deutschland. Die Studie, die heute in Berlin von OECD-Generalsekretär Angel Gurría vorgestellt wurde, hebt Deutschlands robuste wirtschaftliche Erholung und hohe Wettbewerbsfähigkeit nach der globalen Wirtschaftskrise hervor. Gleichzeitig weist er auf zahlreiche Herausforderungen hin. Diese umfassen die Stärkung der Produktivität, Erhöhung der Lebenszufriedenheit in einer rapide alternden Gesellschaft und die Integration der neu  .. lesen


Genossenschaftsbanken in Rheinland und
Westfalen profitieren von starkem Kreditgeschäft


MAAS RHEIN.
  Die Kreditgenossenschaften in Rheinland und Westfalen haben 2015 erneut Marktanteile in der Unternehmensfinanzierung gewonnen. Der Bestand an Firmenkrediten nahm um 4,6 Prozent auf 74 Milliarden Euro zu, während der deutsche Gesamtmarkt laut Angaben der Bundesbank nur um 1,7 Prozent wuchs. Stark gefragt bei den Mitgliedsbanken des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands (RWGV)  waren beispielsweise Kredite für die Wohnungswirtschaft, die Landwirtschaft sowie den Bereich der erneuerbaren Energien. „Diese Zahlen bestätigen erneut, dass die Stärke der Genossenschaftsbanken in der Mittelstandsfinanzierung liegt“, erklärte Vorstandsvorsitzender Ralf W. Barkey anlässlich des RWGV-Jahrespressegesprächs Banken. „Für die Herausforderungen des Niedrigzinsumfelds sind sie damit sehr gut gerüstet“  .. lesen


Wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2015

MAAS RHEIN. Der Düsseldorfer Airport befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Er verzeichnete 2015 ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 53,7 Millionen Euro. Der Konzernumsatz lag bei 449 Millionen Euro. Der sechste Passagierrekord in Folge bescherte dem größten Flughafen Nordrhein-Westfalens 22,5 Millionen Reisende. "Mit diesem Jahresergebnis schließen wir das vergangene Jahr erfolgreich ab und bestätigen dabei den positiven Trend der letzten Jahre. Als wirtschaftlich gesundes Unternehmen steht unser Flughafen auf einer soliden Basis. Durch diese nachhaltige Ertragskraft und starke finanzielle Substanz sind wir für die Herausforderungen des Wandels auch in unserer Industrie gut gerüstet", sagt Thomas Schnalke, Flughafengeschäftsführer. 2015 konnte der Airport sein dichtes Streckennetz weiter ausbauen. Ein besonderes Flugplan-Highlight stand im Herbst mit der neuen Interkontinentalverbindung von Cathay Pacific Airways nach Hongkong an. Auch in Sachen Fluggerät gab es eine Premiere. Im Sommer landete der A380 der Fluggesellschaft Emirates erstmalig im Linienbetrieb in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Analog dazu blickt auch der Non-Aviation-Bereich auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Beispiels-weise verstärkte der Airport mit einem neuen Award für guten Service bei den Shops und Restaurants sein Engagement rund um die Aufenthaltsqualität. Knapp 200.000 große und kleine Gäste besuchten im letzten Jahr wieder die Event-Sonntage.


Trotz Schuldenabbau bei Bund und Ländern: 
Schuldenberg der Kommunen wächst weiter

MAAS RHEIN. Der Schuldenberg der deutschen Kommunen wächst deutlich, während Bund und Länder Schulden abbauen. Diese dramatische Erkenntnis ist aus den heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen zu den Schulden der öffentlichen Haushalte zu gewinnen. Danach verringerte sich die Verschuldung des Bundes im vierten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 23,7 Milliarden Euro. Die Länder bauten im gleichen Zeitraum insgesamt 4,3 Milliarden Euro ihrer Schulden ab. Verlierer sind die Kommunen, deren Schulden weiter gestiegen sind, und zwar um 3,8 Prozent auf insgesamt 145 Milliarden Euro.In NRW liegt der Schuldenzuwachs der Kommunen mit 5,1 Prozent sogar noch deutlich über dem Bundesdurchschnitt. "Diese Entwicklung ist gefährlich", betont der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages Nordrhein-Westfalen, Dr. Martin Klein. "Die Kommunen stehen aktuell vor immer neuen Herausforderungen, bekommen aber keine ausreichende Unterstützung von Land und Bund. Damit bleibt ihnen unterm Strich keinerlei finanzieller Spielraum, vielmehr drohen noch weitere massive Schulden." In NRW bestehe bereits eine Spitzenbelastung bei der Grund- und Gewerbesteuer, so dass auf der kommunalen Einnahmenseite die Steuerschrauben nicht noch mehr angezogen werden könnten, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der NRW-Kommunen gegenüber anderen Bundesländern grundsätzlich zu beeinträchtigen. Die Kommunen müssten gerade im Hinblick auf die Herausforderungen durch die Integration der großen Zahl von Flüchtlingen vor Ort und der zu erwartenden enormen Kostensteigerungen bei den Kosten der Unterkunft nach dem SGB II (Hartz IV) finanziell entlastet werden. "Diese Notwendigkeit wird durch die heute veröffentlichten Zahlen belegt", unterstreicht Klein. Es müsse verhindert werden, dass es bei den ohnehin in den letzten Jahren stark abgebauten kommunalen Leistungen zu weiteren Einschränkungen mit Blick auf die absehbaren Ausgabenzuwächse komme.


2015 starteten 19,1 Millionen Passagiere von NRW-Flughäfen 

MAAS RHEIN. Von den sechs großen NRW-Flughäfen flogen im Jahr 2015 nahezu 19,1 Millionen Passagiere ab, das waren 4,4 Prozent mehr Fluggäste als 2014. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, entfiel damit etwa jeder sechste (17,7 Prozent) der insgesamt 108,2 Millionen in Deutschland gestarteten Passagiere auf einen der großen NRW-Flughäfen. Rund 15 Millionen der von den sechs großen NRW-Flughäfen gestarteten Passagiere flogen im vergangenen Jahr ins Ausland (+5,4 Prozent). Im vergangenen Jahr stieg das Passagieraufkommen bei Flügen ins Ausland am Flughafen Köln/Bonn um 13,2 Prozent, in Niederrhein (Weeze) um 6,4 Prozent, in Düsseldorf um 3,7 Prozent, in Dortmund um 1,3 Prozent und am Flughafen Paderborn/Lippstadt um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Rückläufige Zahlen bei den Auslandspassagieren verzeichnete hingegen der Flughafen Münster/Osnabrück (-14,8 Prozent).


MIPIM: Aachen weckt Interesse internationaler Investoren

REGIO AACHEN. Die Region Aachen ist bei der Gewerbeimmobilienmesse MIPIM in Cannes in den Blick internationaler Investoren gerückt. "Während das Angebot in den Großstädten immer knapper wird und die Preise steigen, gibt es bei uns noch Möglichkeiten", sagt Fritz Rötting, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, der die gemeinsame Präsenz der zehn regionalen Partner koordiniert hatte. Besondere Aufmerksamkeit erregte das Einkaufszentrum "Aquis Plaza" mit seiner Nominierung für den als "Oscar der Immobilienwirtschaft" geltenden "MIPIM Award".... lesen


NRW-Unternehmen: 128 Umsatzmilliardäre im Jahr 2014 

MAAS RHEIN. 128 der 669.000 in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen erzielten im Jahr 2014 Umsätze von über einer Milliarde Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Umsatzsteuerstatistik mitteilt, erwirtschafteten die Umsatzmilliardäre zusammen einen Umsatz von 443 Milliarden Euro; das war rund ein Drittel des Umsatzes aller Unternehmen (1,383 Billionen Euro). 51 der 128 Umsatzmilliardäre hatten ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt im Bereich "Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen", 40 im Verarbeitenden Gewerbe. Im Gegensatz dazu erwirtschafteten 88,1 Prozent aller in der Umsatzsteuerstatistik erfassten NRW-Unternehmen im Jahr 2014 einen Jahresumsatz von weniger als einer Million Euro. Sie steuerten damit 7,5 Prozent zum gesamten Umsatzvolumen bei. Die Statistiker weisen darauf hin, dass in den Ergebnissen der Umsatzsteuerstatistik nur die Angaben von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro berücksichtigt werden. Zum Gesamtumsatz zählen die Statistiker dabei neben den Inlandsumsätzen auch den Wert der Lieferungen und Leistungen an EU-Länder sowie den der Exporte in Drittländer. 


Euler Hermes Studie: Branchenrisiken steigen weltweit,
jede vierte Branche risikoanfällig

MAAS RHEIN. 2016 wird für Unternehmen in zahlreichen Branchen hart werden, so die Analyse des weltweit führenden Kreditversicherers Euler Hermes. Die aktuelle Studie "Let the Sector Games begin" untersucht die kurz- und langfristigen Herausforderungen in rund 1.300 Einzelbranchen weltweit und inwiefern sich Branchenrisiken verändern. Zum Jahresende 2015 sind Risiken nochmals erheblich angestiegen. Die einzelnen Sektoren stehen jedoch vor unterschiedlichen Hindernissen und müssen sich in verschiedenen Disziplinen ihrem Wettkampf stellen: vom Triathlon über Marathon, Synchronschwimmen, Hürdenlauf, Geräteturnen, Fechten, Hochsprung und Wrestling. So sehen Sieger aus: 5 Eigenschaften, die ein Unternehmen für den Wettkampf 2016 braucht  .. lesen


Rekordergebnis erzielt - Größtes Fördervolumen
seit Bestehen der NRW.BANK

MAAS RHEIN. Die NRW.BANK blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück: Die Förderbank für Nordrhein-Westfalen verzeichnete mit 9,7 Milliarden Euro das größte Nettoneuzusagevolumen ihrer Geschichte. "Die Zahlen zeigen ganz klar: Auch im Niedrigzinsumfeld sind Förderbanken stark gefragt. Denn Förderung ist mehr als reine Zinssubvention", erklärte Klaus Neuhaus, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz. "Vor allem lange Laufzeiten und Zinsbindungen gewinnen an Bedeutung." Das volumenstärkste Förderfeld "Wohnen & Leben" stieg um 20 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Ebenfalls gestiegen ist das Nettoneuzusagevolumen im Förderfeld "Gründen & Wachsen" - um fünf Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Lediglich das Förderfeld "Entwickeln & Schützen" gab um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro nach  .. lesen


Fußball-Europameisterschaft 2016: Umweltministerium 
macht den Weg frei für Public-Viewing 

MAAS RHEIN. Wie bei sportlichen Großereignissen in der Vergangenheit gibt es auch für die Übertragung von Spielen der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft (10. Juni -10. Juli 2016) auf Großbildleinwänden grünes Licht. Die Landesregierung hat in einem Erlass klargestellt, dass Public-Viewing auch nach 22 Uhr erlaubt ist. Die Entscheidung darüber treffen die Behörden vor Ort. Mit entsprechenden Auflagen haben sie die Möglichkeit, einen fairen Ausgleich zwischen den Belangen der ruhebedürftigen Anwohner und denen der Fußballfans zu schaffen. "Das gemeinsame Erleben der Fußballspiele auf den Public-Viewing-Veranstaltungen war während der letzten Fußball-Weltmeisterschaft ein großer Erfolg. Solche Gemeinschaftserlebnisse wollen wir den Fans auch bei den Spielen der Europameisterschaft in Frankreich ermöglichen. Das Ruhebedürfnis der Anwohner darf dabei aber nicht unter den Tisch fallen, besonders bei späten Spielen und an Werktagen", sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel.  Der gemeinsame Erlass mit dem Innenministerium und Sportministerium regelt, was beim Public Viewing möglich ist: Welche Ausnahmen von der Nachtruhe ab 22 Uhr gemacht werden können und wie das Ruhebedürfnis der Anwohner ausreichend berücksichtigt wird. Der Gebrauch lauter Fan-Artikel wie Druckluftfanfaren oder Trillerpfeifen sollte bei diesen Veranstaltungen allerdings unterbleiben. "Hiervon gehen Lärmbelastungen aus, die gesundheitsgefährdend und belästigend für Mitmenschen sein und Notfalldurchsagen übertönen können. Deshalb ist die Benutzung solcher Geräte in Menschenmengen auszuschließen", betonte Minister Remmel.


NRW wählt wieder am Muttertag - Landtagswahlen
Landesregierung bestimmt den 14. Mai 2017 


MAAS RHEIN.
"Die nächste Wahl des nordrhein-westfälischen Landtags wird am 14. Mai 2017 stattfinden", erklärte Innenminister Ralf Jäger nach der Kabinettsitzung in Düsseldorf. "Die Landesregierung hat den Termin für den 17. Landtag in NRW - wie immer ein Sonntag - bestimmt, weil die Neuwahl des Landtags nach der Landesverfassung im letzten Quartal der laufenden Wahlperiode stattfinden muss." Der Muttertag am 14. Mai 2017 erfüllt diese Voraussetzung und wahrt einen angemessenen Abstand zu den Osterferien Mitte April und den langen Feiertagswochenenden im Frühjahr. Dies kommt sowohl den Wählerinnen und Wählern als auch den Parteien, Wählergruppen, Kandidatinnen und Kandidaten zugute, die sich zur Wahl stellen. "Der Wahltermin ermöglicht eine umfassende Information der Wählerinnen und Wähler. So schaffen wir die Grundlage für eine hohe Wahlbeteiligung", unterstrich Minister Jäger. Die im Landtag vertretenen Parteien wurden im Vorfeld der Terminbestimmung beteiligt und haben der Wahl am 14. Mai 2017 zugestimmt. Die beiden vergangenen Landtagswahlen fanden ebenfalls am Muttertag statt. Damals bestimmte die Landesregierung den 9. Mai 2010 und den 13. Mai 2012.

Weiterhin steigende Grundstückspreise - Düsseldorfer Gutachterausschuss legt neuen Marktbericht vor

DÜSSELDORF. Obwohl es 17 Prozent weniger Grundstückskäufe gab, ist der Umsatz des Düsseldorfer Grundstücksmarktes gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent gestiegen. Der Umsatz betrug 2015 insgesamt 4,33 Milliarden Euro. "Die Zahlen zeigen, dass sich der Düsseldorfer Immobilienmarkt weiterhin auf einem sehr hohen Preisniveau bewegt. Die Preissteigerungen sind allerdings je Teilmarkt unterschiedlich stark ausgeprägt", stellte der Vorsitzende des Gutachterausschusses für Grundstückswerte, Dipl.-Ing. Wilfried Mann, fest. Die Preise für unbebaute Grundstücke sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Einfamilienhausgrundstücke sind um drei Prozent teurer geworden. Der Anstieg der Grundstückspreise für Mehrfamilien- oder Geschäftshäuser beträgt zehn Prozent. Die Preise für Gewerbe- und Industriegrundstücke sind gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gestiegen. ... lesen


Umsätze im NRW-Handwerk im vierten Quartal 2015 
um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

MAAS RHEIN.  Im vierten Quartal des Jahres 2015 waren die Umsätze der Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, verringerte sich die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 0,5 Prozent. Den höchsten Umsatzzuwachs (+8,2 Prozent) aller sieben Gewerbegruppen verzeichneten die Unternehmen des Kraftfahrzeuggewerbes. Die geringste Umsatzsteigerung (+0,1 Prozent) war im Lebensmittelgewerbe zu verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten (-0,5 Prozent) verringerte sich in sechs der sieben Gewerbegruppen; nur im Gesundheitsgewerbe (+1,2 Prozent) waren mehr Personen beschäftigt als im entsprechenden Vorjahresquartal. Den stärksten Rückgang der Beschäftigtenzahl gab es - wie bereits ein Jahr zuvor - im Lebensmittelgewerbe (-1,7 Prozent). Bei den vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um Daten zum zulassungspflichtigen Handwerk aus der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung. Auf der Grundlage von Beschäftigtenzahlen der Bundesagentur für Arbeit und Umsatzzahlen der Finanzverwaltung wird hier die Entwicklung in den nordrhein- westfälischen Handwerksunternehmen ermittelt. 


Fressnapf investiert im Duisburger Hafen

MAAS RHEIN. Die Fressnapf-Gruppe, Europas Marktführer der Heimtierbranche, baut ihre Präsenz rund um ihre Unternehmenszentrale in Krefeld weiter aus: Gemeinsam mit einem international führenden Immobilienkonzern soll 2016 ein neues Logistikzentrum auf logport I in Duisburg-Rheinhausen entstehen. Fressnapf plant dort, ein Importlager insbesondere für Waren aus Asien und Nordamerika einzurichten. Aufgrund der optimalen Vernetzung des Duisburger Hafens und seiner Rolle als führende Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa fiel die Wahl auf den Standort Duisburg. Die künftige Logistik-Niederlassung ist ein weiterer Baustein für Fressnapfs fortschreitenden Wachstumskurs: "Das neue Importlager bietet uns beste Voraussetzungen für unsere ambitionierten Ziele", so der Geschäftsführer für Ware, Logistik und Cross-Channel-Marketing Alfred Glander, "insbesondere der Warenfluss für unser Wachstum im Eigenmarken-Bereich wird hiervon stark profitieren." Das neue Logistikzentrum für Fressnapf soll auf der noch freien Fläche an der Europaallee entstehen. Diese war bislang für die Ansiedlung der Firma Talke vorgesehen, die sich entschieden hat, ihr Vorhaben in Duisburg nicht weiter zu verfolgen. "Wir haben gemeinsam mit Talke eine Lösung gefunden, die eine kurzfristige Nutzung des Areals ermöglicht. logport bietet mit seiner trimodalen Infrastruktur ideale Voraussetzungen für die neue Importdrehscheibe von Fressnapf. Die Unternehmensgruppe wächst dynamisch. Wir freuen uns, diese Entwicklung logistisch begleiten zu können", so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. Fressnapf beabsichtigt, an dem neuen Logistikstandort perspektivisch bis zu 150 Arbeitsplätze zu schaffen - zu Beginn im Zwei-, später im Drei-Schicht-Betrieb. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung wird der Bau des Logistikzentrums noch in diesem Jahr beginnen, so dass Fressnapf schnellstmöglich einziehen kann.


Sorgen im Mittelstand werden größer

MAAS RHEIN. Der Pessimismus angesichts der Finanzmarktturbulenzen und der offenen Fragen in Europa, v. a. im Zusammenhang mit der Brexit-Diskussion, greift verstärkt auf den deutschen Mittestand über: Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen fällt im Februar deutlich um 3,8 Zähler auf 10,9 Saldenpunkte, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Das ist der dritte Rückgang in Folge. Vor allem die Sorge, dass die bis vor kurzem noch optimistischen Aussichten für 2016 plötzlich enttäuscht werden könnten, wächst: Die Geschäftserwartungen der kleinen und mittleren Firmen gehen stark um 5,3 Zähler zurück und landen mit einem Wert von -1,1 Saldenpunkten erstmals seit Oktober 2014 wieder unter der Nulllinie, die für den Durchschnittswert seit 1991 steht. Demgegenüber beurteilen die Mittelständler ihre aktuelle Geschäftslage trotz eines Rücksetzers von 2,3 Zählern auf 23,0 Saldenpunkte immer noch außergewöhnlich gut.  .. lesen


Nur sieben Prozent der Firmen beschäftigen Flüchtlinge

MAAS RHEIN.
Nur sieben Prozent der deutschen Unternehmen beschäftigen derzeit Flüchtlinge oder haben sie in den vergangenen zwei Jahren beschäftigt. Das geht hervor aus einer Umfrage des ifo Instituts unter mehr als 1000 Personalleitern, die am Donnerstag im ifo Schnelldienst veröffentlicht und zusammen mit dem Personaldienstleister Randstad erstellt wurde. Nur bei Großunternehmen über 250 Mitarbeitern ist der Anteil mit zehn Prozent etwas größer. Auffällig hoch ist allerdings der Anteil im Gastgewerbe, in dem 28 Prozent der Personalleiter erklärten, zuletzt Flüchtlinge beschäftigt zu haben. In diesem Jahr oder im Jahre 2017 planen dann 34 Prozent der Unternehmen, Flüchtlinge einzustellen. Als Hindernisse dabei genannt werden vor allem die Sprachkenntnisse. Sie werden von 86 Prozent der Unternehmen als "große Hürde" und von weiteren 11 Prozent als "kleine Hürde" bezeichnet. Es folgen die rechtlichen Rahmenbedingungen (49 Prozent "große Hürde", 32 Prozent "kleine Hürde") und die Qualifikation (46 Prozent "große Hürde, 43 Prozent kleine Hürde"). In ihren schriftlichen Anmerkungen gaben die Personalleiter insbesondere den bürokratischen Aufwand der Vorrangprüfung als bedeutende Hürde an sowie eine mangelhafte Unterstützung aus den Behörden und allgemein "völlig unakzeptable gesetzliche Rahmenbedingungen". Der Gesetzgeber sollte die arbeitsrechtlichen Vorgaben temporär lockern, um es den Unternehmen zu erleichtern, Flüchtlingen trotz der Sprachbarrieren und der überwiegend geringen Qualifikation eine Beschäftigung zu bieten. So wäre es zu begrüßen, wenn Flüchtlinge gezielt in Praktika vermittelt würden.

Hinrunden-Bilanz: Bundesliga und 2. Bundesliga 
verzeichnen weiteren Zuschaueranstieg 


MRZ.
Die Bundesliga bleibt die zuschauerstärkste Fußball-Liga der Welt und hat die Zahl der Stadionbesucher noch einmal leicht gesteigert. Nachdem die 18 Profi-Clubs bereits zum Abschluss der vergangenen Saison den zweithöchsten Zuschauerschnitt der Geschichte erzielten, wurde in der Hinrunde der laufenden Spielzeit mit durchschnittlich 42.344 Zuschauern pro Begegnung der entsprechende Wert des Vorjahres (42.155) noch einmal leicht übertroffen. Zu den 153 Hinrundenspielen der Bundesliga kamen insgesamt 6.478.680 Fans. In der 2. Bundesliga war das Interesse an den Hinrundenspielen 2015/16 mit 18.769 Zuschauern gleich um acht Prozent höher als in der Hinrunde 2014/15 (17.367 Zuschauer). Die Gesamtzuschauerzahl lag mit 2.871.592 deutlich über dem Vorjahresniveau von 2.657.116.

Wechsel an der Unternehmensspitze zum 1. Mai 2016: Werner Baumann 
folgt Dr. Marijn Dekkers als Vorstandsvorsitzender der Bayer AG

LEVERKUSEN. Werner Baumann wird zum 1. Mai 2016 neuer Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG. Das hat der Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Der amtierende Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Dr. Marijn Dekkers, hat dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, seinen Vertrag zum 30. April 2016, nach der Hauptversammlung, aufzulösen. Der Aufsichtsrat ist diesem Vorschlag gefolgt. "Bayer ist mit seiner klaren Fokussierung auf die Life-Science-Geschäfte und seiner neuen Aufstellung in einer Position der Stärke. Schon jetzt sind auf allen Ebenen die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung gestellt. Zudem ist mit der unternehmensinternen Nachfolge keine Einarbeitungszeit erforderlich. Ich wünsche Werner Baumann für seine neue Aufgabe viel Erfolg", sagte Dekkers, dessen Vertrag ursprünglich eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2016 hatte. Baumann ist heute im Vorstand von Bayer für die Bereiche Strategie und Portfolio-Management verantwortlich und wird diese Aufgaben auch in Zukunft beibehalten. Der Vorstand der Bayer AG umfasst somit künftig sieben statt acht Mitglieder.


Nachtragshaushalt 2016: 15-Punkte-Programm kostet 47 Millionen Euro 

MAAS RHEIN.
Die Landesregierung hat in einem Nachtragshaushalt die schnelle Umsetzung des 15-Punkte-Programms zur weiteren Stärkung der inneren Sicherheit und zur besseren Flüchtlingsintegration beschlossen, das Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am 14. Januar im Landtag angekündigt hatte. Für das Maßnahmen-Paket hat das Kabinett 46,9 Millionen Euro veranschlagt, die komplett durch Einsparungen im Haushaltsvollzug aufgebracht werden. Damit bleibt die Nettoneuverschuldung wie geplant bei 1,8 Milliarden Euro. "Den von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft angekündigten 15-Punkte-Plan wollen wir so schnell wie möglich umsetzen", sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans. "Wir müssen jetzt die Voraussetzungen für eine bessere Integration von Flüchtlingen schaffen und für mehr innere Sicherheit sorgen, damit uns morgen hohe Folgekosten erspart bleiben." Justizminister Kutschaty: "Das ist das größte Investitionsprogramm in die innere Sicherheit deutschlandweit. Unser Rechtsstaat zeigt Stärke, wo es notwendig ist. Wir setzen auf den Faktor Mensch. Mit der personellen Verstärkung von Polizei und Justiz reagieren wir effektiv auf neue Kriminalitätsphänomene und tragen dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen in unserem Land Rechnung." Zum Maßnahmen-Paket zählt unter anderem die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle im Bereich der Justiz für die Opfer der Straftaten aus der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof. Mit 300 zusätzlichen Planstellen bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften (davon jeweils 100 für Richter und Staatsanwälte) will die Landesregierung auch zukünftig eine schnelle und effektive Strafverfolgung sicher zu stellen. Durch 500 zusätzliche Stellen mehr soll die Polizeipräsenz vor Ort verstärkt und Polizisten von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Zur Vorbeugung und zur Aufklärung von Delikten in Ballungsräumen soll die Videoüberwachung ausgeweitet werden. Die Landesregierung will zudem bestehende Präventionsprogramme gegen sexualisierte Gewalt ausweiten und den Datenaustausch zwischen Polizei und Justiz mit Behörden im In- und Ausland intensivieren. Insgesamt hat die Landesregierung für die zusätzlichen Aufgaben 806 Stellen vorgesehen.

Neuer Rekord beim Netto-Kapitalexport aus Deutschland

MRZ. Deutschland hat seinen Überschuss in der Leistungsbilanz, also den Export von Ersparnissen, im Jahr 2015 weiter gesteigert, und zwar auf den Rekordwert von 252 Milliarden Euro, nach 212 Milliarden Euro im Vorjahr. Das hat das ifo Institut berechnet. Allerdings wurde Deutschland im internationalen Vergleich inzwischen von China überholt. Der dortige Konjunktureinbruch hat zu einer Verringerung der Warenimporte für konsumtive und investive Zwecke geführt und somit mehr Einkommen für den Export von Ersparnissen freigemacht. Treiber der deutschen Entwicklung waren die Warenexporte, bei denen 262 Milliarden Euro Überschuss entstanden, ebenfalls ein Rekordwert. Dienstleistungen und Auslandseinkommen zusammen trugen negativ mit 10 Milliarden Euro bei. Deutschlands Netto-Kapitalexport ist somit im vergangenen Jahr auf 8,3 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung gestiegen, nach 7,3 Prozent im Jahre 2014. Die EU hält maximal sechs Prozent für langfristig tragfähig. Damit bleibt Deutschland diesseits und jenseits des Atlantiks der bei weitem größte Finanzier der Schuldenländer. Angesichts des niedrigen Ölpreises und des schwachen Euro dürfte sich der Leistungsbilanzüberschuss im neuen Jahr weiter erhöhen und wieder über acht Prozent der Jahreswirtschaftsleistung liegen. Nach Schätzungen des ifo Instituts hat allein die Abwertung im ersten Quartal 2015 den Anstieg der deutschen Ausfuhren im vergangenen Jahr um einen Prozentpunkt erhöht. Außerdem ermöglichte die gute Konjunktur in wichtigen Abnehmerländern wie den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Italien den deutschen Exporteuren, mehr zu verkaufen. Obendrein musste Deutschland wegen des Preisverfalls beim Rohöl deutlich weniger für dessen Importe bezahlen. Aus beiden Gründen wurde es möglich, ausländischen Investoren und Konsumenten per Saldo mehr Güterimporte zu kreditieren. International gesehen dürfte aber China der neue Spitzenreiter unter den Netto-Kapitalexporteuren sein, mit 293 Milliarden Dollar. Deutschland folgt mit umgerechnet rund 280 Milliarden US-Dollar. Damit liegt der deutsche Wert der Kapitalexporte das erste Mal seit 2010 wieder hinter China. Auf Rang drei folgt mit großem Abstand Japan.


Borussia Dortmund steigert Umsatz

MRZ.
Borussia Dortmund steigerte die Konzern-Umsatzerlöse um 17,8 Millionen Euro bzw. um 11,8 Prozent auf 168,1 Millionen Euro (Vorjahr 150,3 Mio. Euro) im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016. Bereinigt um Transfererlöse erreichten die Konzern-Umsatzerlöse damit trotz fehlender Teilnahme an der UEFA Champions League mit 143,5 Millionen Euro nahezu das Vorjahresumsatzniveau in Höhe von 144,7 Millionen Euro. Das operative Ergebnis im Konzern betrug 25,5 Millionen Euro (Vorjahr 30,7 Mio. Euro) Dieser Rückgang steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Verstärkung des Lizenzspielerkaders zur Steigerung der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit mit der Zielsetzung der erneuten Qualifikation für die UEFA Champions League für die Saison 2016/2017. Der Personalaufwand veränderte sich auf 66,1 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr 56,6 Mio. Euro). Die Abschreibungen lagen bei 29,4 Milllionen Euro. (Vorjahreshalbjahr 20,6 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum 64,0 Millionen Euro. (Vorjahreshalbjahr 53,9 Mio. Euro). Das Finanzergebnis betrug -0,6 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr -6,5 Mio. Euro), das Steuerergebnis belief sich auf -0,1 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr 0,1 Mio. Euro).

Rekord im NRW-Tourismus: 21,7 Millionen Gäste im Jahr 2015

MAAS RHEIN. Im Jahr 2015 besuchten über 21,7 Millionen Gäste die 5 060 nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe (mit mindestens zehn Gästebetten und auf Campingplätzen); sie verbuchten insgesamt fast 48,7 Millionen Übernachtungen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wurde damit das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2014 nochmals übertroffen: Die Besucherzahl war um 2,3 Prozent, die der Übernachtungen um 1,6 Prozent höher als 2014. Bei den Gästen aus dem Inland war die Zahl der Ankünfte mit 16,9 Millionen um 2,6 Prozent und die der Übernachtungen mit 38,5 Millionen um 1,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Bei den Auslandsgästen (4,8 Millionen; +1,0 Prozent) und deren Übernachtungszahlen (10,1 Millionen; +1,0 Prozent) fielen die Zuwächse dagegen moderater aus.


Land fördert Projekte für das Chemie-Cluster 
und die Gründungsförderung in der "Umbau-21-Region" 


MAAS RHEIN.
Die Landesregierung unterstützt mit rund 470.000 Euro zwei neue Projekte zur Standortentwicklung in der Emscher-Lippe-Region. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Ein Gutachtergremium hatte beide Projekte im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW zur Förderung empfohlen. Wirtschaftsminister Garrelt Duin erklärte bei der Übergabe der Förderbescheide an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der WiN Emscher-Lippe GmbH, Landrat Cay Süberkrüb: "Das Gründungsgeschehen und die Gründungsdynamik sind vor allem für Regionen im Strukturwandel entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung. Hochqualifizierten Gründungsinteressierten den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern, ist hierfür ein guter Hebel. Wir verknüpfen unsere exzellente Hochschullandschaft und unsere industrielle Basis mit den Ideen junger, kreativer Start-Ups. Das kann zu einem Alleinstellungsmerkmal für die regionale Entwicklung in der Emscher-Lippe-Region werden". Das Projekt "Die Ideen liegen auf dem Campus?! - Förderung innovativer Gründungsvorhaben für die Emscher-Lippe-Region" richtet sich an Gründungsinteressierte an den Hochschulstandorten in der Region und soll Studierende bei der Geschäftsmodellentwicklung unterstützen. Mit dem Projekt "Chemie-Cluster 4.0" soll das Öl-Chemiecluster im nördlichen Ruhrgebiet weiterentwickelt und das regionale Netzwerk der Chemieunternehmen unterstützt werden.

Modernisierung von 106 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen:
Gesamtinvestitionen von mehr als 300 Millionen Euro geplant

MAAS RHEIN. Wichtiger Meilenstein zur Verbesserung der Bahnhöfe und Stationen im Land: In Nordrhein-Westfalen profitieren künftig 35 Bahnhöfe von der Modernisierungsoffensive 3 von Land, Bund und der Deutschen Bahn. Außerdem wurden weitere Planungskosten für die 71 Stationen der Außenäste des Rhein-Ruhr-Express (RRX) bewilligt..... lesen


Versorgung der Minister wird zeitgemäßer und gerechter

MAAS RHEIN. Die Versorgungsansprüche für nordrhein-westfälische Landesminister werden geändert. „Sie sollen angemessen und gerecht, nachvollziehbar und zeitgemäß sein“, erklärte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf. Die Reformvorschläge zu einer neu geregelten Ministerversorgung sind jetzt in einen Gesetzentwurf eingegangen, den das Landeskabinett auf Vorschlag des Innenministers beschlossen hat. „Die Höhe der Einstiegsversorgung und der Beginn der Ruhegehaltszahlung unserer Landesminister entspricht nicht mehr den Veränderungen, die in den vergangenen Jahre parallel bei Beamten und Arbeitnehmern stattgefunden haben“, begründete  .... lesen


"Die Breitbandversorgung in Kenia ist besser"

SIEGEN.
Die Sorge um den Fortbestand des Einzelhandels in der Innenstadt und die Benachteiligung einer nordrhein-westfälischen Kommune an der Landesgrenze, das waren die beherrschenden Themen des Wirtschaftsgesprächs in Bad Laasphe, zu dem die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) gemeinsam mit der Stadt ins Hotel Am Fang eingeladen hatte. Einig waren sich Verwaltung, Politik und Händler darin, dass die Stadt in den vergangenen Jahren einen Spagat wagte. Zentrenrelevante Sortimente siedelte sie auf dem "Kochschen Gelände" an. Die Kunden auch von jenseits der Landesgrenze nehmen das Angebot an. Im Gegenzug bringt der Standort, gut einen Kilometer von der Königstraße entfernt, Nachteile für die Altstadt: Hier fehlt ein Frequenzbringer. Fachgeschäfte haben es zusehends schwerer, müssen schließen. Von knapp 88 Millionen Euro Kaufkraft fließen rund 32 Millionen Euro ab ... lesen

Trianel: "Digitalisierung verändert Stadtwerke"

AACHEN/RUHGEBIET. "Die Digitalisierung der Energiewirtschaft ist eine Chance. Denn sie ist das effizienteste Mittel, Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln", betont Thomas Spinnen, Bereichsleiter Vertriebslösungen Stadtwerke bei der Stadtwerke-Kooperation Trianel im Rahmen der E-world 2016. Mit der Trianel Smart-Metering-Plattform sowie mit T-PED und der in diesem Jahr auf der E-world präsentierten energiewirtschaftlichen Serviceplattform T-DESK hat Trianel bereits drei digitale Plattformen für und mit Stadtwerken entwickelt. Damit stellt Trianel den kommunalen Energieversorgern digitale Lösungen für die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette zur Verfügung. ... lesen


Kommunen dürfen nicht auf Kosten sitzenbleiben

MAAS RHEIN.  Die Finanzierungslücke zwischen den Aufwendungen der Kommunen zur Flüchtlingsunterbringung und der Kostenerstattung durch das Land wird täglich größer. Darauf hat der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, Dr. Bernd Jürgen Schneider, in Düsseldorf hingewiesen: "Wider besseres Wissens wird seitens des Landes weiterhin eine unrealistisch geringe Zahl von Flüchtlingen bei der Kostenerstattung zugrunde gelegt." Mitte Dezember 2015 hatten Land und Kommunen vereinbart, die Kosten für die Flüchtlingsunterbringung 2016 durch eine Pauschale von 10.000 Euro pro Person und Jahr abzugelten. Da sich damals schon abzeichnete, dass die Berechnungsbasis von rund 195.000 Flüchtlingen zu niedrig angesetzt war, wurde ein Revisionstermin für Anfang April ins Auge gefasst. "Doch dies ist viel zu spät. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wissen wir bereits jetzt, dass sich zum Stichtag 01.01.2016 viel mehr Flüchtlinge in NRW aufgehalten haben, als vom Land angenommen", moniert Schneider. So sei laut eines Berichtes des NRW-Innenministeriums von mindestens 231.000 Flüchtlingen zuzüglich der Geduldeten auszugehen. "Dies bedeutet ein Plus von rund 50.000 Personen, deren Betreuungsaufwand die Städte und Gemeinden im Moment vorfinanzieren müssen. Dies ist den Kommunen aber nicht zuzumuten. Deshalb fordern wir umgehend die Einleitung der vereinbarten Revision", erklärte Schneider. Denn das Prognoserisiko dürfe nicht auf die Kommunen abgewälzt werden. Schließlich habe sich das Land in der Vereinbarung vom Dezember 2015 bereit erklärt, die Beträge möglichst frühzeitig kassenwirksam werden zu lassen. "Ohne ein rasches Nachsteuern drohen die meisten Kommunalhaushalte ins Minus zu rutschen", warnte Schneider. Daher müsste das Land unverzüglich den erforderlichen Nachtragshaushalt in Höhe von rund 500 Millionen Euro verabschieden. "Wir dürfen nicht länger damit warten, denn die Flüchtlingszahlen zum 1.1.2016 sind bekannt und die Kommunen brauchen sofort die Mittel", so Schneider abschließend.


Wirtschaftlicher Austausch mit Bulgarien entwickelt sich
positiv Niederrheinische IHK bündelt NRW-Beziehungen

DUISBURG. Bulgarien unterstützt Investitionen nordrhein-westfälischer Firmen durch Betreuungsangebote und eine weitere Vereinfachung des Verwaltungssystems. Denn der wirtschaftliche Austausch ist hochwillkommen im Nachbarland. Das betonte der bulgarische Wirtschaftsminister Bojidar Loukarsky beim "Wirtschaftsforum NRW - Bulgarien", das in Düsseldorf stattfand und von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve organisiert wurde. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin zeigte auf, dass die Wirtschaftsbeziehungen in den letzten Jahren gewachsen sind. Gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter hat Dr. Andreas Teuner, Geschäftsführer des Unternehmens BHTC in Lippstadt, für sein Unternehmen in Bulgarien gefunden. Das erzählte Teuner beim "Wirtschaftsforum NRW - Bulgarien". Kürzlich hat der Automobilzulieferer in Bulgarien einen neuen Standort in Betrieb genommen.  ... lesen


Mehr als 70 Prozent der Einzelhändler
engagieren sich für ihre Stadt: IHK NRW legt Studie "Handel³ - 
Die dritte Dimension des Einzelhandels" vor 


MAAS RHEIN.
Mehr als 70 Prozent der Einzelhändler engagieren sich über ihre betriebliche Tätigkeit hinaus für ihren Einkaufsstandort. Diese soziale Verantwortung übernehmen sie nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil sie sich als Teil der Gemeinschaft vor Ort verstehen. Das ist ein Ergebnis der Pilotstudie "Handel³ - Die dritte Dimension des Einzelhandels". IHK NRW, der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen, hatte diese Studie in Kooperation mit dem NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk beim Gutachterbüro Junker + Kruse in Auftrag gegeben. Ziel war es, einen Überblick über die Effekte des Einzelhandels für das Gemeinwohl zu erhalten.  .. lesen

IHK-Konjunkturbericht Niederrhein
Konsumfreude hält Konjunktur auf Kurs


MAAS RHEIN.
Die Unternehmen am Niederrhein bewerten die Wirtschaftslage zu Jahresbeginn 2016 besser als erwartet. Auch die zahlreichen Risikofaktoren wie das schwächere Wachstum in China, Sanktionen gegen Russland oder aber der Nahostkonflikt konnten die gute Stimmung nicht trüben. Impulsgeber ist insbesondere die starke Binnennachfrage. Der Ölpreisrückgang und der günstige Wechselkurs des Euros mit positiven Effekten für die Exportwirtschaft wirken zusätzlich stimulierend. Sorgen bereitet die anhaltende Investitionszurückhaltung der Industrie. "Der niedrige Ölpreis, das günstige Zinsniveau und der schwache Euro wirken wie Doping für die Konjunktur. Trotz der erfreulichen Zahlen dürfen wir aber den kontinuierlichen Muskelaufbau nicht vergessen", betont Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. "Wir brauchen mehr Investitionen in den Standort. .. lesen

Deutsche Exporte im Jahr 2015: + 6,4 Prozent zum Jahr 2014

MAAS RHEIN.
Im Jahr 2015 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 195,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 948,0 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt  anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Jahr 2015 um 6,4 Prozent und die Importe um 4,2 Prozent höher als im Jahr 2014. Die Exporte und Importe übertrafen im Jahr 2015 die bisherigen Höchstwerte aus dem Jahr 2014. Damals sind Waren im Wert von 1 123,7 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 910,1 Milliarden Euro importiert worden. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2015 mit dem bisher höchsten Überschuss von 247,8 Milliarden Euro ab. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 213,6 Milliarden Euro aus dem Vorjahr deutlich übertroffen. Im Jahr 2013 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 197,6 Milliarden Euro betragen.

HWWI-Rohstoffpreisindex setzt Abwärtsbewegung fort:
Zwölfjahrestief zum Jahresbeginn

MAAS RHEIN. Der HWWI-Rohstoffpreisindex beginnt das neue Jahr wie er das alte Jahr beendet hat: mit einem neuen Tiefstand. Die Rohstoffpreise befinden sich weiterhin auf Talfahrt. Im Januar fiel der Gesamtindex auf Dollarbasis um weitere 12,5 Prozent (in Euro: -12,4 Prozent) und erreichte damit seinen geringsten Stand seit Februar 2004. Erneut waren die Preisrückgänge bei Energierohstoffen ausschlaggebend. Der Index für Energierohstoffe sank um 16,5 Prozent (in Euro: -16,5 Prozent), aber auch der Index ohne Energie fiel im Januar um 1,6 Prozent (in Euro: -1,5 Prozent). Industrierohstoffe verbilligten sich mit -0,8 Prozent (in Euro: -0,7 Prozent) im vergangenen Monat nur leicht. Auch die Preise von Nahrungs- und Genussmitteln kamen im Januar unter Druck. Der zugehörige Index sank um 3,1 Prozent (in Euro: -2,9 Prozent). Index für .. lesen


Land fördert Breitbandprojekt des 
Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands 


MAAS RHEIN.
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat dem Vorstandsvorsitzenden des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands (RWGV), Ralf W. Barkey, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 195.000 Euro für die Jahre 2016/2017 überreicht. Die Landesmittel fließen in ein Projekt des RWGV zum Breitbandausbau in Nordrhein-Westfalen. Minister Duin sagte: "Das Ziel einer flächendeckenden und schnellen Internetversorgung in NRW lässt sich umso eher erreichen, je mehr privatwirtschaftliches Engagement wir gewinnen können. Das Genossenschaftsmodell des RWGV ist dabei ein vielversprechender Ansatz. Von den Erkenntnissen können Kommunen und Unternehmen künftig stark profitieren." Der RWGV begleitet in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium zwei Pilotprojekte, mit denen der genossenschaftliche Breitbandausbau in NRW entwickelt und erprobt werden soll. Dazu führt der RWGV ein privatwirtschaftliches Modell in einem Gewerbegebiet in Hagen und ein kommunales Modell im Raum Ostwestfalen-Lippe durch. Beide Modelle setzen auf Glasfasertechnik bis in die Gebäude und sind auf zwei Jahre angelegt. Ziel ist, ein für Unternehmen und Kommunen umsetzbares Geschäftsmodell zu erarbeiten, das eine Modellbeschreibung sowie Standardvertragswerke umfasst. Die Landesregierung unterstützt neuartige Genossenschaftskonzepte mit 100.000 Euro jährlich. Damit soll die "Gemeinwohlorientierte Wirtschaft" als ergänzender Ansatz zur gewinnorientierten Wirtschaft gestärkt werden.

Chinesische Wirtschaft wächst stetig in Düsseldorf und NRW

MAAS RHEIN. Rund 400 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Kultur sind der Einladung zum Empfang anlässlich des chinesischen Neujahrsfests gefolgt, der von der Landeshauptstadt Düsseldorf und der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST veranstaltet wird. Die Besucherzahl zeigt, dass der Termin inzwischen fest verankert ist im Kalender der chinesischen Gemeinde in Düsseldorf und in Nordrhein-Westfalen. Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Oberbürgermeister Thomas Geisel und die stellvertretende chinesische Generalkonsulin Lili Tao begrüßten die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter chinesischer Unternehmen und Institutionen. OB Thomas Geisel: "Düsseldorf ist weiterhin einer der dynamischsten Standorte für chinesische Unternehmen in Deutschland. 2015 haben sich insgesamt 63 chinesische Unternehmen in Düsseldorf angesiedelt - also im Schnitt mehr als eines pro Woche. Diese Dynamik spiegelt sich auch in der wachsenden chinesischen Gemeinschaft wider  .. lesen


Bundeskabinett beschließt Nationales Hafenkonzept 

MAAS RHEIN. Das Bundeskabinett hat das von Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, vorgelegte Nationale Hafenkonzept für die deutschen See- und Binnenhäfen beschlossen. Dobrindt: Deutschland ist eine der weltweit größten Schifffahrtsnationen. Diese Spitzenposition wollen wir halten. Wir machen unsere Schifffahrt deshalb fit für das global-digitale Zeitalter. Das Nationale Hafenkonzept ist der strategische Leitfaden, um unsere Häfen zu stärken. Wir werden gemeinsam mit Ländern und Wirtschaft die Effizienz und Produktivität der deutschen See- und Binnenhäfen steigern. Das ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Leistungsfähige Häfen sind Drehscheiben für den Export- und Logistikweltmeister Deutschland - und damit für Wachstum, Wohlstand und Arbeit. Das Nationale Hafenkonzept definiert die Ziele der Hafenpolitik für die kommenden zehn Jahre. Es enthält konkrete Maßnahmen für alle Beteiligten: zum Beispiel Bund, Länder, Kommunen oder die Hafen- und Logistikwirtschaft. Durch die gemeinsame Umsetzung der Maßnahmen sollen die Ziele des Hafenkonzepts erreicht werden. Wesentliche Ziele sind: Hafenbezogene Infrastrukturen bedarfsgerecht ausbauen Vernetzung der Häfen verbessern Europäische und internationale Hafenpolitik aktiver gestalten Umweltschutz stärken, z.B. durch Einsatz alternativer Kraftstoffe Offshore-Windenergie voranbringen Qualifizierte Ausbildung und gute Arbeitsplätze sichern Sicherheit und Gefahrenabwehr in der Schifffahrt gewährleisten. Zu den im Hafenkonzept vereinbarten konkreten Maßnahmen zählen: Digitalisierung der Hafenwirtschaft durch Auf- und Ausbau von Breitbandnetzen, Forschungs-und Technologieprogrammen. Minister Dobrindt hat ein Programm für innovative Verkehrstechnologien aufgelegt, aus dem das Förderprogramm für innovative Hafentechnologien finanziert wird. Es startet 2016 mit einem Volumen von 20 Millionen Euro. Engpassbeseitigung bei den landseitigen Anbindungen der Häfen. Minister Dobrindt hat ein 350 Millionen Euro schweres Ausbauprogramm für die Schienenanbindungen an die Häfen aufgelegt. Engpassbeseitigung bei den seewärtigen Zufahrten: z.B. Anpassung der Fahrrinnen der Unter- und Außenelbe sowie der Unter- und Außenweser Engpassbeseitigung bei den Binnenwasserstraßen: z.B. am Mittel- und Niederrhein. Die Bundesagentur für Arbeit wird mit bis zu 30 Millionen Euro die gezielte Qualifizierung von 1.000 Personen zu Facharbeitern für die Einstellung in den deutschen Seehäfen fördern.


Kasper Rorsted als Nachfolger von Herbert Hainer zum Vorstandsvorsitzenden der adidas AG ernannt

MRZ. Neuer Vorsitzender des Vorstands der adidas AG und damit Nachfolger von Herbert Hainer (61) wird Kasper Rorsted (53), derzeit Vorstandsvorsitzender der Henkel AG & Co. KGaA. Er wurde in der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats in Herzogenaurach mit Wirkung ab 1. August 2016 zum ordentlichen Mitglied des Vorstands bestellt und mit Wirkung ab 1. Oktober 2016 zum Vorstandsvorsitzenden der adidas AG ernannt. Herbert Hainer wird nach einer Übergangszeit von zwei Monaten sein Vorstandsmandat mit Wirkung zum 30. September 2016 und damit vor Auslaufen seines Vorstandsdienstvertrags Ende März 2017 niederlegen.


Neuer LEP-Entwurf: IHKs kritisieren
insbesondere zu lange Planungszeiten


WESTFALEN.
Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Ostwestfalen zu Bielefeld sowie Lippe zu Detmold kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme die zu erwartenden extrem langen Planungszeiten durch den neuen Landesentwicklungsplan (LEP). Tendenziell gingen die Aussagen des zweiten Entwurfs des LEPs aus Sicht der regionalen Wirtschaft in die richtige Richtung, denn sie gäben der Region und den Kommunen grundsätzlich mehr Spielraum im Umgang mit Flächenausweisungen. "Allerdings befürchten wir längere Planungsprozesse, weil die Konfliktpunkte nur von der Landes- auf die Regionalebenen verlagert werden und nicht gelöst sind", bemängeln die Hauptgeschäftsführer der beiden IHKs, Thomas Niehoff und Axel Martens, übereinstimmend. Darüber hinaus finde in den landesplanerischen Zielen NRWs erneut eine Benachteiligung des Mittelstandsraums Westfalen-Lippe  ... lesen

Bau von sozialen Mietwohnungen steigt um rund ein Drittel

MAAS RHEIN.
Der soziale Mietwohnungsbau in NRW hat deutlich zugelegt. Im Jahr 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen knapp 9.200 Wohnungen mit Mitteln des Wohnraumförderprogramms gefördert. Das ist eine Steigerung von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr (6.713 Wohnungen). Eingesetzt wurden hierfür 669 Millionen Euro (Vorjahr 524 Millionen Euro). Mit diesen Mitteln wurden knapp 5.600 neue Mietwohnungen und bezahlbare Heimplätze gefördert (2014: 4.125 Wohnungen), 3.100 Wohnungen modernisiert (2014: 1.805 Wohnungen) und 512 Eigentumsmaßnahmen unterstützt (2014: 783). Gut angelaufen ist auch das im Sommer 2015 gestartete Programm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge: In diesem Bereich wurden mehr als 1.000 Wohnungen mit insgesamt 79 Millionen Euro gefördert. Auch die Steigerung bei den investiven Bestandsmaßnahmen und hier besonders bei den energetischen Maßnahmen sowie bei den Förderangeboten für Wohnheime .... lesen

Neue Schienenschnellverbindung
zwischen Düsseldorf und Eindhoven

NIEDERHEIN. Seit gut 30 Jahren ist das Thema in der Diskussion: Jetzt nimmt der zweigleisige Ausbau zwischen Dülken und Kaldenkirchen Fahrt auf. Geht es nach den Vorstellungen der Städte Düsseldorf, Mönchengladbach, Venlo und Eindhoven, soll der nur etwa 12,5 Kilometer lange eingleisige "Flaschenhals" zwischen Dülken und Kaldenkirchen durch eine zweite Trasse abgeschafft werden, um auf diesem Weg eine leistungsstarke grenzüberschreitende Schienenverkehrsverbindung für den Personenfernverkehr zwischen den deutsch-niederländischen Wirtschaftsregionen Eindhoven und Düsseldorf zu schaffen. Die notwendigen Planungen haben die vier Städte Düsseldorf, Mönchengladbach, Venlo und Eindhoven im Rahmen des EU-Projektes mit der Bezeichnung RoCK (Regions of Connected Knowledge) jetzt in Richtung Bundesregierung auf den Weg gebracht und für den neu aufzustellenden Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Eine Entscheidung, ob das für die vier kommunalen Partner wichtige Projekt auch aufgenommen wird, soll noch in diesem Jahr fallen. Werden die Erwartungen erfüllt, könnte der Ausbau der Trasse voraussichtlich im Jahr 2020 beginnen  .. lesen


Land fördert Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region 

MAAS RHEIN. 
Mit rund 245.000 Euro unterstützt die Landesregierung die Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region. Bei der Übergabe des Förderbescheids an den Landrat des Kreises Recklinghausen und Vorsitzenden des Aufsichtsrates der WiN Emscher-Lippe GmbH, Cay Süberkrüb, erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin: "Schnelle Schritte zum Ausbau der Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region sind die Voraussetzung für die Entwicklung der Region zu einem wichtigen Innovationsstandort." Die jetzt bereitgestellten Mittel stammen aus dem Strukturhilfeprogramm für Steinkohlerückzugsgebiete in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Förderung ist es, Versorgungslücken im Breitbandausbau zu schließen und E-Government-Angebote für Unternehmen und die Wirtschaftsförderungen in der sogenannten "Umbau 21"-Region Emscher-Lippe bereit zu stellen. "Umbau 21" ist die Bezeichnung für den Neustart der Wirtschaftsförderung in der Region. Mit einem weiteren Förderbescheid für den Kreis Recklinghausen wird die Zuwendung an die newPark GmbH für Planungsleistungen beim Industrie-Areal "newPark" in Datteln um rund 1,1 Millionen Euro aufgestockt. "Mit beiden Initiativen wird die Profilierung der Emscher-Lippe-Region als Standort für die Ansiedlung von Unternehmen kraftvoll vorangetrieben", so Minister Duin.

Rhein-Kreis Neuss mit zweithöchster Wirtschaftsleistung in NRW 

RHEIN KREIS.
Mit seiner Produktivität gehörte der Rhein-Kreis Neuss auch 2013 zu den Top-Standorten in Nordrhein-Westfalen. Das geht aus der jüngsten Analyse des Statistischen Landesamtes zur Entwicklung der Wirtschaftsleistung hervor. Für den Rhein-Kreis Neuss wurde von den Statistikern von IT.NRW ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Erwerbstätigen von 85 692 Euro ermittelt. Das bedeutet nach Bonn (87 908) und vor Düsseldorf (82 754) den zweithöchsten Wert unter den kreisfreien Städten und Kreisen in NRW. Die niedrigsten Werte verzeichneten der Kreis Heinsberg (56 486 Euro) sowie die Städte Herne (56 108 Euro) und Bottrop (48 950 Euro). "Die Zahlen des Statistischen Landesamtes unterstreichen die besondere Wirtschaftskraft des Rhein-Kreises Neuss mit seiner ausgeprägten Branchenvielfalt, innovativen Unternehmen, tüchtigen Arbeitnehmern und engagierten Wirtschaftsförderungen", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Für die hohe Standortqualität des Rhein-Kreises Neuss spreche auch die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 5,9 Prozent. Sorgen würden aber dennoch die immer weiter steigenden Soziallasten bereiten, so dass alle Anstrengungen unternommen werden müssten, noch mehr Menschen in Arbeit zu bringen.

ifo Institut hebt Konjunkturprognose für 2016 an auf 1,9 Prozent 

MAAS RHEIN.  Das ifo Institut hebt seine Konjunkturprognose für 2016 an auf 1,9 Prozent Wachstum der Wirtschaftsleistung. Noch im Sommer hatten die Forscher nur 1,8 Prozent erwartet. Für 2017 rechnet das Konjunkturteam um Timo Wollmershäuser mit 1,7 Prozent. "Der verhaltene Aufschwung der deutschen Wirtschaft setzt sich fort", sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. "Der private Konsum bleibt die Stütze des Aufschwungs, da die Einkommensperspektiven der privaten Haushalte wegen der weiter verbesserten Arbeitsmarktlage gut sind. Hinzu kommen die höheren kreditfinanzierten Staatsausgaben für die Flüchtlinge, die einen temporären Nachfrageschub zu Lasten zukünftiger Perioden bedeuten", fügte Sinn hinzu. Die Zahl der Erwerbstätigen wird steigen von 43,0 Millionen im laufenden auf 43,4 Millionen im kommenden Jahr und auf 43,6 Millionen 2017. Die Arbeitslosenquote wird aber gleichzeitig auch zunehmen, von 6,4 Prozent im laufenden Jahr über 6,4 Prozent auf 7,1 Prozent 2017. "Das ist eine Folge der Flüchtlingsmigration und des Mindestlohns", sagte Sinn. "Die Unternehmensinvestitionen werden in einem extrem günstigen Finanzierungsumfeld nur wenig zum Wachstum der Nachfrage beitragen. Und die Exporte wachsen langsamer als die Importe, was für eine robuste Binnenkonjunktur spricht." Die Inflationsrate dürfte von 0,3 Prozent in diesem auf 1,0 Prozent im nächsten Jahr und 1,5 Prozent in 2017 steigen. Die Ausgaben für die Flüchtlingen und die kleine Steuerreform schmelzen den Finanzierungsüberschuss des Staates ab. Er schrumpft von 31,4 Milliarden Euro im laufenden Jahr über 12,4 Milliarden im Jahr 2016 auf nur noch 0,1 Milliarden im Jahr 2017. Der Überschuss der Leistungsbilanz (Waren, Dienstleistungen, Kapitaleinkünfte) wird von 260 Milliarden Euro in diesem Jahr über 268 Milliarden im Jahr 2016 auf 270 Milliarden Euro im Jahr 2017 zunehmen. Das sind jeweils neue Rekorde. Der Anteil des Überschusses an der Jahreswirtschaftsleistung sinkt aber dabei von 8,6 Prozent über 8,5 auf 8,3 Prozent 2017.

Bayer CropScience investiert über 80 Millionen Euro in den Standort Monheim 

MAAS RHEIN.  Bayer CropScience stärkt seinen Standort Monheim: Das Unternehmen plant bis Ende 2016 weitere Investitionen in Höhe von mehr als 80 Millionen Euro für die Instandhaltung und den Neubau von Gebäuden sowie die Verbesserung der Forschungs-Infrastruktur. "Wir entwickeln den Standort Monheim stetig weiter, damit er im internationalen Wettbewerb erfolgreich bleibt", so Dr. Simone Rosche, Standortleiterin von Bayer CropScience in Monheim. "Neben Investitionen in unsere Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sind die Modernisierung und der gezielte Ausbau der vorhandenen baulichen Infrastruktur wichtige Elemente unserer Wachstumsstrategie." Die geplanten Investitionen von Bayer CropScience bilden den Abschluss eines umfangreichen Investitionsprogramms, bei dem im Zeitraum 2012 bis 2016 insgesamt rund 140 Millionen Euro in den Standort Monheim fließen. Dies ist auch ein Bekenntnis zum Standort Deutschland - und zum Bundesland Nordrhein-Westfalen.


Täglich eine Million Tonnen Güter auf dem deutschen Eisenbahnnetz 

MAAS RHEIN.
Im Jahr 2014 transportierten die auf dem inländischen Schienennetz fahrenden Eisenbahnunternehmen 365,0 Millionen Tonnen Güter. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren damit im Durchschnitt 1 Million Tonnen Güter pro Tag auf Schienen unterwegs. Nahezu zwei Drittel dieser Menge (65 %) entfielen auf den Binnenverkehr, 13 % auf den Versand ins Ausland, 17 % auf den Empfang aus dem Ausland und 5 % auf den Durchgangsverkehr. Zum Vergleich: Auf deutschen Straßen wurden im Jahr 2014 insgesamt 3,5 Milliarden Tonnen befördert. Daraus ergibt sich eine tagesbezogene Menge von 9,6 Millionen Tonnen.

Rat gibt grünes Licht für den "Stadtbetrieb Mönchengladbach"

MG.
Der Rat hat in seiner gestrigen Sitzung die Gründung einer Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) zum 1. Januar 2016 beschlossen. Damit werden zukünftig die Bereiche Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Grünpflege sowie Straßenunterhaltung aus der Verwaltung ausgegliedert und unter dem Dach einer neuen Organisationseinheit vereint. Wesentlicher Baustein der Gründung ist die Satzung, in der unter anderem die Geschäftsfelder festgelegt sind. Diese bedarf zur endgültigen Umsetzung noch der Zustimmung durch die Bezirksregierung.
Ziele: Hintergrund zur Gründung einer neuen Organisationseinheit ist das erklärte Ziel, Schnittstellen innerhalb der Verwaltung und mit der GEM abzubauen, um für mehr Sauberkeit in der Stadt zu sorgen. Durch die Bündelung von Aufgaben und eine verbesserte Ausstattung soll das Erscheinungsbild der Stadt in den Punkten Sauberkeit, Pflege und Instandhaltung grundlegend und nachhaltig verbessert werden  .. lesen

Gerresheim-Vorstandsvorsitzender Uwe Röhrhoff 
wird Vertrag nach Ablauf in 2018 nicht verlängern 

MAAS RHEIN.
Der Vorstandsvorsitzende der Gerresheimer AG Uwe Röhrhoff hat heute dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Axel Herberg mitgeteilt, dass er nach Ende seines bis zum Februar 2018 laufenden Vertrags aus persönlichen Gründen für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung steht. Über Gerresheimer Gerresheimer ist ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie. Mit Spezialprodukten aus Glas und Kunststoff trägt das Unternehmen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Gerresheimer ist weltweit vertreten und produziert mit seinen 11.000 Mitarbeitern dort, wo seine Kunden und Märkte sind. Mit über 40 Werken in Europa, Nord- und Süd-Amerika und Asien erwirtschaftet Gerresheimer einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Das breite Angebotsspektrum umfasst pharmazeutische Verpackungen sowie Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten: Insulin-Pens, Inhalatoren, vorfüllbare Spritzen, Injektionsfläschchen, Ampullen, Flaschen und Behältnisse für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen sowie Verpackungen für die Kosmetikindustrie.

Gemeinsame Erklärung zum Standort Bonn 

MAAS RHEIN. Auf Einladung von Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, hat in Düsseldorf ein Gespräch über die Stärkung des Standortes Bonn und die Region stattgefunden. Teilnehmer der Gesprächsrunde waren neben dem Minister der Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Clemens Hoch, der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan, der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster und der Landrat des rheinland-pfälzischen Kreises Ahrweiler Dr. Jürgen Pföhler. Die gemeinsame Erklärung der Teilnehmer: "Als Beauftragte der Bundesregierung für den Berlin-Umzug und den Bonn-Ausgleich hat Bundesbauministerin Hendricks angekündigt, mit den Beteiligten auf Kommunal- und Landesebene das Gespräch zum weiteren Umgang mit der Aufteilung der Aufgaben auf die Standorte Bonn und Berlin suchen zu wollen. Die Stadt Bonn, die Landkreise Rhein-Sieg und Ahrweiler sowie die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden sich diesem Gesprächsangebot nicht verschließen. Dazu wurde vereinbart, dass sich die Länder und die Region eng abstimmen und gemeinsam agieren. Wir gehen dabei davon aus, dass die Gespräche mit der Bundesregierung auf der Grundlage des Berliner Koalitionsvertrags geführt werden, in dem es heißt: "Wir stehen zum Berlin-Bonn-Gesetz. Bonn bleibt das zweite bundespolitische Zentrum." Das Berlin-Bonn-Gesetz, dies haben auch die Fraktionen im Landtag Nordrhein-Westfalen noch einmal bekräftigt, gilt uneingeschränkt. Um dem bestehenden Rutschbahneffekt zu begegnen, ist es notwendig, den Standort Bonn und die Region zu stärken und weiterzuentwickeln. Hierzu ist eine dauerhafte Präsenz von Ministerien in Bonn unabdingbar. Das Land NRW ist bereit, diesen Prozess zu koordinieren und zu unterstützen."

DZ BANK und WGZ BANK gehen den Zusammenschluss an

MAAS RHEIN. Die DZ BANK AG und die WGZ BANK AG gehen den Zusammenschluss zu einer genossenschaftlichen Zentralbank an. Damit werden die Institute aus einem erfolgreichen Geschäftsmodell sowie komplementären Marktgebieten heraus die strategischen und operativen Stärken der beiden Häuser nutzbringend für die gesamte genossenschaftliche FinanzGruppe zusammenführen. Die strategischen, betriebswirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Synergien sind erheblich. Mit ihrer konsequenten Ausrichtung auf die genossenschaftliche FinanzGruppe wird die vereinigte Zentralbank die Zusammenarbeit mit den mehr als 1.000 Genossenschaftsbanken zukunftsorientiert und aus einer Hand ausbauen. Eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) haben die Vorstände und Aufsichtsratsvorsitzenden der beiden Institute unterzeichnet.


Deutschland übernimmt im Jahr 2017 G20-Präsidentschaft 

MAAS RHEIN. Deutschland übernimmt im Jahr 2017 die G20-Präsidentschaft. In den G20 haben sich 2009 auf Ebene der Staats- und Regierungchefs die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie die Europäische Union zu einem informellen Forum der Kooperation und Konsultation in Fragen des internationalen Finanzsystems zusammengeschlossen. Die Agenda ist inzwischen deutlich breiter geworden. Deutschland wird die G20-Präsidentschaft dazu nutzen, wichtige Themen der internationalen Zusammenarbeit voranzutreiben. Dabei geht es um die Fortsetzung der bestehenden Agenda wie des Einsatzes der G20 für ein starkes, langfristiges und ausgeglichenes wirtschaftliches Wachstum und weitere Arbeiten an der internationalen Finanzmarktarchitektur. Zudem soll es auch um Fragen der Nachhaltigkeit und Entwicklung gehen. Gipfelort und Gipfeltermin werden noch bekanntgegeben.


Kamp-Lintfort richtet Landesgartenschau 2020 aus 

MAAS RHEIN.
Kamp-Lintfort im Kreis Wesel wird die Landesgartenschau NRW 2020 ausrichten, das haben Umweltminister Johannes Remmel und Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf bekannt gegeben. "Das Konzept ist nachhaltig, innovativ und städtebaulich überzeugend", sagte Remmel. "Deswegen gratulieren wir Kamp-Lintfort ganz herzlich. Ich bin mir sicher, dass wir mit den vorgesehenen städte- und gartenbaulichen Veränderungen zwischen denkmalgeschütztem Kloster und ehemaligem Zechengelände eine sehr attraktive Landesgartenschau 2020 erleben dürfen." Für die Ausrichtung der Landesgartenschau hatten sich neben Kamp-Lintfort auch Bad Honnef sowie die Kooperation der Städte Castrop-Rauxel, Herne, Herten, Recklinghausen mit der Emschergenossenschaft beworben. Eine zehnköpfige, unabhängige Kommission hat die Bewerbungen begutachtet und die Bewerber bereist. "Alle drei Bewerber haben professionelle und spannende Konzepte mit unterschiedlichen Ansätzen vorgelegt", erklärte Minister Groschek. "Die Kommission hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die Bewerbung von Kamp-Lintfort war im Gesamtpaket am überzeugendsten - auch deshalb, weil die Stadt die Neunutzung der ehemaligen Bergbauflächen als Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung aufgreift." Ausschlaggebend für die Wahl von Kamp-Lintfort war nach Einschätzung der Kommission, dass eine Landesgartenschau das am besten geeignete Instrument ist, um den städtebaulichen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Zechenschließung des Bergwerks "West" wirkungsvoll entgegenzutreten. Kamp-Lintfort will die Umgestaltung der großen, innerstädtischen Brachfläche als Motor für eine nachhaltige und klimagerechte Stadtentwicklung nutzen. In Nordrhein-Westfalen gibt es seit 1984 Gartenschauen. Sie sind zu einem wichtigen Instrument einer nachhaltigen Stadtentwicklung geworden. Die nächste Landesgartenschau findet 2017 in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) statt.

Steigende Preise für Immobilien 

MAAS RHEIN.
Das Interesse an Immobilien in Nordrhein-Westfalen wächst weiter: Der Markt reagiert darauf mit steigenden Preisen. "Es ist ganz offensichtlich: NRW hat viele attraktive Standorte. Dort ist Wohneigentum besonders begehrt", erklärte Kommunalminister Ralf Jäger in Düsseldorf anlässlich der Vorlage des Grundstücksmarktberichtes 2015 durch den Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte. Dem aktuellen Grundstücksmarktbericht liegen alle Grundstücksgeschäfte des vergangenen Jahres zugrunde. "Die Menschen zieht es in die Metropolen. Das merkt man auch an den weiter steigenden Preisen für Wohneigentum. Rund um Köln, Düsseldorf und Münster ist es deutlich teurer als in ländlicheren Regionen wie der Eifel und dem Sauerland", erläuterte der Kommunalminister. Ein- und Zweifamilienhäuser verzeichneten im Jahr 2014 in Nordrhein-Westfalen einen Preiszuwachs von durchschnittlich vier Prozent.... lesen

Petrauschke neuer Vorsitzender der 
Arbeitsgemeinschaft kommunaler Wirtschaftsförderung NRW

MAAS RHEIN. Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke, hat den Vorsitz der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW übernommen. Er trat die Nachfolge von Bürgermeister Karl-Ludwig Völkl aus der Gemeinde Erndtebrück an. Der Verbund aller Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Städte, Gemeinden und Kreise in NRW ist ein wichtiges Netzwerk für den Städte- und Gemeindebund, den Städtetag sowie den Landkreistag in allen Fragen kommunaler Wirtschaftsförderung. Vor bald 50 Jahren als "Arbeitsgemeinschaft kommunaler Wirtschaftsförderung in Nordrhein-Westfalen" gegründet, setzt er sich für Standortsicherung und Standortentwicklung an Rhein und Ruhr ein. "Vor dem Hintergrund sich verändernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und des zunehmenden Wettbewerbs der Standorte untereinander gewinnt dieser Bereich immer mehr an Bedeutung für alle Städte und Gemeinden, Kreise und Regionen, und ich beteilige mich gern daran", so Petrauschke. Der Landrat, der auch Vorsitzender des Regionalrats Düsseldorf ist, will sich deshalb in der Debatte über Regionalplan und Landesentwicklungsplan dafür einsetzen, dass genügend Gewerbeflächen ausgewiesen werden und die Verkehrsinfrastruktur den modernen Anforderungen angepasst wird. Die ausreichende Versorgung mit schnellem Internet vor allem im ländlichen Raum gilt Petrauschkes Augenmerk genauso wie dem Arbeitsmarkt, "wo es gilt, die Zahl der Langzeitarbeitslosen abzubauen und die Flüchtlinge zu integrieren". Nicht nur im Vorsitz, sondern auch in der Geschäftsführung hat sich bei der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW etwas geändert. Roland Thomas vom Städte- und Gemeindebund, der zuletzt die Geschäftsführung wahrgenommen hat, ist zum Bürgermeister der Stadt Bad Salzuflen gewählt worden und schied damit aus den Diensten des Verbundes aus. Die kommunalen Spitzenverbände haben sich darauf verständigt, dass der Landkreistag vorzeitig die Geschäftsführung der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW übernimmt. Ansprechpartner ist nun Dr. Markus Faber.


Nordrhein-Westfalen und Niederlande intensivieren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Verkehr und Mobilität 

MAAS RHEIN. Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen setzen ihre erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Verkehr fort und wollen die anstehenden Mobilitätsanforderungen der Zukunft gemeinsam angehen. Dies haben der nordrhein-westfälische Staatssekretär im Verkehrsministerium Michael von der Mühlen und seine niederländischen Kollegen der Provinzen Gelderland, Nord-Brabant, Overijssel und Limburg beschlossen. Anlass ist die heute stattfindende "5. Grenzüberschreitende Mobilitätskonferenz Ost-NL-Provinzen und NRW" in Arnheim. Die Partner setzen damit die erfolgreiche Zusammenarbeit fort und wappnen sich für die strategischen Herausforderungen bei zukünftigen Mobilitätsfragen. Diese erstrecken sich auf eine effizientere Nutzung von Straße, Schiene und Schifffahrtswegen sowie insbesondere auf die intelligente Verknüpfung der Verkehrswege und -informationen. Mit dieser Zusammenarbeit nehmen Nordrhein-Westfalen und die Niederländischen Provinzen in Europa eine herausragende Position ein. "Wir arbeiten bei Mobilitäts- und Infrastrukturprojekten seit vielen Jahren mit den Niederländern sehr erfolgreich zusammen. In Zukunft werden wir die ständig steigenden Güterverkehre nur mit intelligenten und innovativen IT-Konzepten erfolgreich meistern", sagte von der Mühlen. "Dazu zählen neben den Logistiklösungen auch der Bereich der Smart Mobility mit autonom fahrenden Autos und intelligenter innerstädtischer Mobilität, beispielsweise bei der Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger." Die europäische Politik der Gütertransportkorridore "TransEuropäische Netz Verkehr TEN-V" hat neun transeuropäische Haupttransportkorridore definiert, von denen zwei die Niederlande und Nordrhein-Westfalen unmittelbar einschließen. Eine enge Verknüpfung der bestehenden Infrastrukturnetze ist die Voraussetzung für eine effiziente Nutzung. NRW und die Niederlande haben in diesem Zusammenhang die gemeinsame Internetplattform www.mobility-nl-nrw.eu eingerichtet, auf der die Ergebnisse der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit rund um Fragen der Mobilität veröffentlicht werden.

Land fördert neues Kompetenzzentrum 
"CPS.HUB NRW" mit rund 4,7 Millionen Euro 


MAAS RHEIN.
Das neue Zentrum "CPS.HUB NRW - Competence Center for Cyber Physical Systems" bildet einen wichtigen Baustein zur Förderung des digitalen Wandels in Nordrhein-Westfalen. "Die neue Plattform wird Unternehmen dabei unterstützen, die Potenziale von Industrie 4.0, Smart Energy oder Connected Cars am Standort NRW für sich zu nutzen", erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin. CPS.HUB NRW bündelt die in NRW zahlreich vorhandenen Forschungs- und Entwicklungsansätze sowie technologischen Kompetenzen, um Unternehmen die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Bereich Cyber Physical Systems zu erleichtern. Für die Digitalisierungsstrategie der Landesregierung ist CPS.HUB NRW ein wesentlicher Bestandteil: Hier finden Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, entwickeln Strategien für die Digitale Transformation, neue 4.0-Konzepte und definieren notwendige Innovationsprojekte zur Weiterentwicklung der NRW-Wirtschaft. Minister Duin sagte: "Die Digitalisierung der starken Branchen im Land birgt große Potenziale. Diese in einem starken Verbund anzugehen, Maßnahmen zu entwickeln und den Unternehmen an die Hand zu geben, ist eine zentrale Aufgabe, damit unsere Wirtschaft erfolgreich den Weg der digitalen Transformation gehen kann." CPS.HUB NRW ist ein gemeinschaftliches Projekt der Universitäten Wuppertal, Duisburg-Essen, Paderborn und Dortmund. Es wird mit EU- und Landesmitteln in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro für eine Laufzeit von zunächst drei Jahren gefördert.

IHK-Konjunkturumfrage: Wirtschaft in guter Verfassung 

MAAS RHEIN.
"Die regionale Wirtschaft befindet sich weiterhin in guter Verfassung. Verantwortlich dafür ist in erster Linie die Inlandsnachfrage, die sich dank niedriger Zinsen, Öl- und Treibstoffpreise sowie einem hohen Beschäftigungsstand und gestiegenen Einkommen erfreulich stabil zeigt", mit diesen Worten fasst Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, die Ergebnisse der gemeinsamen Konjunkturumfrage mit der IHK Mittlerer Niederrhein bei 850 Betrieben mit rund 66.000 Beschäftigten zusammen. "Die regionale Wirtschaft hofft auch im nächsten Jahr auf die Fortsetzung dieser guten, wenn auch wenig spektakulären Entwicklung", so Siepmann. Wegen der starken Inlandsnachfrage meldet der Einzelhandel eine so gute Geschäftslage wie seit Jahresbeginn 1992 nicht mehr. "Dies strahlt auch auf den Großhandel aus, der sich ebenfalls merklich verbessert hat. Und auch die Bauwirtschaft zeigt sich mehr als zufrieden, erreicht sie doch im Zwölf-Jahres-Vergleich ein Rekordniveau", erklärt Jürgen Steinmetz (Foto), Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. Besonders positive Antworten seien auch - wie schon in den Vorjahren - von den unternehmensnahen Dienstleistern gekommen, die ihre Geschäftslage noch einmal hätten verbessern können. Weniger dynamisch entwickle sich dagegen derzeit die ... lesen

Rund fünf Milliarden Euro zusätzlich für den Schienenpersonennahverkehr

MAAS RHEIN. Bund und Länder haben sich nach langer Auseinandersetzung auf die Eckpunkte über die künftige finanzielle Ausstattung und Verteilung der sogenannten Regionalisierungsmittel geeinigt. Demnach soll das Land NRW in den kommenden 15 Jahren rund fünf Milliarden Euro zusätzlich für den Schienenpersonennahverkehr erhalten. "Der erzielte Kompromiss ist von großer Bedeutung für Nordrhein-Westfalen und muss jetzt schnell umgesetzt werden", sagte Verkehrsminister Michael Groschek. "Vor allem die Pendler in NRW dürfen sich über die gute Nachricht freuen." Mit den Regionalisierungsmittel finanzieren die Länder den Schienenpersonennahverkehr. Der Bund erhöht diese Mittel ab dem Jahr 2016 von derzeit rund 7,4 Milliarden Euro auf acht Milliarden Euro. Die Mittel steigen über einen Zeitraum von 15 Jahren - statt bislang um 1,5 Prozent - um jährlich 1,8 Prozent und werden nach dem sogenannten Kieler Schlüssel verteilt. Der Anteil Nordrhein-Westfalens erhöht sich damit schrittweise von gegenwärtig 15,76 Prozent auf 18,99 Prozent. Bund und Länder sind sich zudem einig in dem Ziel, den Anstieg der Trassenpreise zu begrenzen. Überdies wurde die Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GFVG) über das Jahr 2019 vereinbart. Das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Bund und Ländern wird nunmehr in dem anstehenden Vermittlungsverfahren umgesetzt werden müssen. In diesem Jahr hat der Bund dem Land Nordrhein-Westfalen gut 1,1 Milliarden Euro an Regionalisierungsmitteln für den Schienenpersonennahverkehr zur Verfügung gestellt.

Untersuchung zum Altersübergang - Viele arbeiten länger 

MAAS RHEIN. Ältere bleiben heute deutlich länger als noch vor einigen Jahren in sozialversicherungspflichtigen Jobs. Aber auch nach dem Ausscheiden sind viele noch auf dem Arbeitsmarkt aktiv - mit wachsender Dauer. Das zeigt der aktuelle Altersübergangs-Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Beschäftigte des Jahrgangs 1948 arbeiteten im Durchschnitt 1,9 Jahre länger als die 1940 Geborenen. Trotz dieses markanten Anstiegs blieb das durchschnittliche Austrittsalter aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung mit 61,7 Jahren noch deutlich unterhalb der Regelaltersgrenze, stellt der IAQ-Forscher PD Dr. Martin Brussig fest. Überwiegend wurde Altersteilzeit in Anspruch genommen. Viele sind auch nach ihrem letzten regulären Arbeitsverhältnis noch nicht in Rente, sondern haben Minijobs oder sind als arbeitslos registriert. Die Phase bis zum Arbeitsmarktaustritt hat sich zwischen den 1940 und 1948 Geborenen verlängert - im Durchschnitt von 365 auf 639 Tage. Ein erheblicher Anteil scheidet sehr früh (noch vor dem 60. Lebensjahr) aus sozialversicherungspflichtigen Stellen aus. Für den Aufbau der Alterssicherung ist diese Zeit jedoch bedeutsam. Die Ergebnisse zeigen, so Brussig, dass altersgerechte Bedingungen, reduzierte Belastungen, Arbeits- und Gesundheitsschutz und letztlich auch soziale Sicherheit für ältere Arbeitnehmer mit gesundheitlichen Einschränkungen erforderlich sind, um die steigenden Altersgrenzen in der Rentenversicherung zu flankieren. Auf diese Weise ließe sich auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Die Akzeptanz der Anhebung der Regelaltersgrenze hängt davon ab, ob es einem großen Teil gelingt, länger zu arbeiten, und ob eine Form sozialer Sicherung für jene greift, denen dies nicht gelingt.

Regionen in NRW stärken - 44 Projekte 
beim Förderaufruf ‚Regio.NRW' ausgewählt 


MAAS RHEIN. Im Rahmen des Projektaufrufs "Regio.NRW" wurden 44 Projekte zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Die Auswahl erfolgte durch ein vom Land eingesetztes Gutachtergremium. Wirtschaftsminister Garrelt Duin erklärte dazu: "Die Qualität der ausgewählten Projekte ist beeindruckend. Ein Großteil befasst sich mit der Digitalisierung, das ist ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen." Bei den ausgewählten Projekten geht es überwiegend um den Aufbau und die Entwicklung von Clustern und Netzwerken, in denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten wollen, um Effizienz und Wachstum zu steigern. Themen neben der Digitalisierung sind Klimaschutz und Umweltwirtschaft, Ressourceneffizienz, Produktionswirtschaft, innovative Gewerbeflächenpolitik und Raumentwicklung, Energienetze, Gründung, Konversion, Wissenstransfer und Gesundheitswirtschaft. Die ausgewählten Projekte sollen insgesamt mit rund 29 Millionen Euro von der EU und vom Land gefördert werden. Die entsprechenden Anträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen gestellt werden. Erste Bewilligungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Der Projektaufruf "Regio.NRW" erfolgte im Rahmen der aktuellen Förderperiode des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Bis zum Jahr 2020 stehen Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen.

Gäste-WLAN im Wirtschaftsministerium freigeschaltet 

MAAS RHEIN.
Wer zu Gast im Wirtschaftsministerium ist, kann ab sofort kostenfrei das Internet nutzen. Der WLAN-Zugang wird über ein Freifunk-Netz bereitgestellt. Eine Anmeldung mit Passwort-Zuweisung entfällt, es sind lediglich vorab die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Damit möchte Wirtschaftsminister Garrelt Duin den von der Landesregierung geplanten Ausbau von Internetzugängen über freie Funknetze vorantreiben: "Mit seinem Gäste-WLAN via Freifunknetz nimmt das Wirtschaftsministerium hier eine Vorreiterrolle ein." Das Gäste-WLAN des Wirtschaftsministeriums kann in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr genutzt werden und steht in den Besprechungsräumen sowie der Wartezone im Eingangsbereich zur Verfügung. Der Internet-Zugang erfolgt durch das Netz von Freifunk Rheinland e. V. Freifunknetze werden von ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern betrieben und verbinden verschiedene Internet-Einwahlknoten miteinander, so dass sich ein großes Netz bildet.

Gemeinsam den Raum gestalten am GeoIT Round Table NRW 

MAAS RHEIN.
Geoinformationen sind die Grundlage für zukunftsorientiertes strategisches Planen, fundiertes Entscheiden und politisches Handeln. Sie bestimmen den Alltag und sind ein wesentlicher Rohstoff unserer digitalen Gesellschaft. Wie kann NRW diese Ressource nutzen? Welchen Mehrwert haben Geoinformationen für Wirtschaft und Wissenschaft? Und: Wie kann die Geodateninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen (GDI-NW) weiter aktiv zu einer Marke ausgebaut werden? Zu diesen und weiteren Fragen hat das Ministerium für Inneres und Kommunales jetzt den GeoIT Round Table NRW ins Leben gerufen. Der Beauftragte der Landesregierung für Informationstechnik, Hartmut Beuß, lädt Interessierte aus Wirtschaft und Wissenschaft zum ersten Treffen am 19. August 2015 in das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW in Düsseldorf ein. Die Teilnehmenden werden erörtern, wie die Nationale Geoinformationsstrategie (NGIS) in NRW ausgestaltet und umgesetzt werden kann. "Unser gemeinsames Ziel ist es, die bereits vorhandene Geodateninfrastruktur im Land weiter auszubauen", erklärte CIO Hartmut Beuß. "Wir laden deshalb sämtliche Einrichtungen der GeoIT-Wirtschaft und der angewandten Forschung aus ganz Nordrhein-Westfalen ein, dem offenen Netzwerk beizutreten". Der GeoIT Round Table NRW ist die innovative Schnittstelle zwischen der GDI-NW und den Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Lohnend ist der Round Table für alle Beteiligten: Wer mitarbeitet, kann sich frühzeitig über Innovationen und Weiterentwicklungen informieren und eigene Ideen und Konzepte einbringen. "Der GeoIT Round Table NRW soll zu einem ThinkTank werden", betonte CIO Beuß. "In Kooperation mit bestehenden Netzwerken soll eine Innovationspartnerschaft entstehen, die mit Kreativität und Expertise die Geoinformationsstruktur in NRW, Deutschland und Europa weiterentwickelt."

NRW: Zahl der BAföG-Empfänger nach sechs Jahren erstmals gesunken

MAAS RHEIN.  214.802 Schüler/-innen und Studierende bezogen in Nordrhein- Westfalen im Jahr 2014 eine staatliche Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der geförderten Personen damit erstmalig seit 2007 niedriger als ein Jahr zuvor (-0,7 Prozent). Mehr als zwei Drittel der BAföG-Empfänger in NRW waren Studierende (149.224), bei 65.578 Personen handelte es sich um Schülerinnen und Schüler. Die Zahl der geförderten Studierenden war im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent höher, die der geförderten Schüler dagegen um 2,9 Prozent niedriger als 2013. Der durchschnittliche monatliche Förderbetrag belief sich in NRW im Jahr 2014 auf 423 Euro und lag damit um rund 80 Cent unter dem Wert des Vorjahres. Studierende wurden mit durchschnittlich 438 Euro, Schüler mit 384 Euro unterstützt. Während die Studierenden mittels Darlehen oder Zuschuss gefördert wurden, erfolgte die Mittelzuweisung bei Schülern ausschließlich als Zuschuss.


Deutsch-niederländische Vereinbarung 
zum Austausch von Steuerinformationen 


MAAS RHEIN. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und sein niederländischer Amtskollege Jeroen Dijsselbloem haben heute in Brüssel einen besseren Informationsaustausch der Steuerverwaltungen beider Länder unterzeichnet. Dabei geht es um den sogenannten spontanen Austausch von Informationen, die im jeweils anderen Land bei der Besteuerung relevant sein können. In der heutigen Übereinkunft verpflichten sich Deutschland und die Niederlande, etwaige unilaterale Verrechnungspreiszusagen miteinander auszutauschen, wenn die Zusage Einfluss auf die Besteuerung im anderen Staat haben kann. Ebenso sollen Vorabverständigungsvereinbarungen, die mit Drittstaaten abgeschlossen werden, ausgetauscht werden, wenn einer der beiden Staaten nicht Partei ist und die Vereinbarung Einfluss auf die Besteuerung im anderen Staat haben kann. Unter die Übereinkunft sollen auch Vorbescheide zu steuerlichen Präferenzsystemen fallen, die in den Niederlanden unter dem Stichwort Innovationsboxen/Patentboxen erteilt werden. Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Schaffung von Transparenz im Bereich Tax-Rulings. Im Nachgang zu den im vergangenen Spätherbst öffentlich gewordenen "LUX-leaks" hatte Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble gemeinsam mit weiteren EU-Finanzministern die Kommission aufgefordert, in diesem Bereich tätig zu werden. Die Kommission hat entsprechend im März 2015 einen Richtlinienvorschlag zum verpflichtenden automatischen Austausch von Tax-Rulings zwischen den Mitgliedstaaten unterbreitet. Die Beratungen hierzu laufen auf Hochtouren. Deutschland strebt einen Abschluss der Beratungen bereits im Herbst dieses Jahres an. Damit soll sichergestellt werden, dass Staaten, für deren Besteuerung derartige Tax-Rulings relevant sind, rechtzeitig über die damit in Zusammenhang stehenden Informationen verfügen und eine ordnungsgemäße Besteuerung nach ihrem Recht sicherstellen können. Die deutsch-niederländische Vereinbarung gilt für Informationen ab dem Kalenderjahr 2015. Die beiden Länder können sich zudem einvernehmlich auf den Austausch von Informationen verständigen, die sich auf frühere Jahre beziehen.

NRW: Fiskus erhielt 2014 fast eine Milliarde Euro Erbschaftssteuer

MAAS RHEIN. Die nordrhein-westfälischen Finanzämter erteilten 2014 Erbschaftssteuerbescheide zu 12 618 steuerrelevanten Nachlässen mit einem Vermögenswert von insgesamt 10,1 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, verblieben nach Abzug von Nachlassverbindlichkeiten, persönlichen Steuerfreibeträgen und sachlichen Steuerbefreiungen insgesamt 4,7 Milliarden Euro an steuerpflichtigem Erbe; das waren 7,1 Prozent mehr als im Jahr 2013. Auf diese Summe mussten die 22 621 Nachlassbegünstigten zusammen 998 Millionen Euro Erbschaftssteuer an den Fiskus entrichten; das waren 10,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2013: 903 Millionen Euro).


Wirtschaftsförderung Krefeld siedelt weiteres japanisches Unternehmen in Krefeld an: Tamasu Butterfly kommt aus Moers an die Fichtenhainer Allee

KREFELD. Einen weiteren wichtigen Grundstücksverkauf und Ansiedlungserfolg kann die Krefelder Wirtschaftsförderung jetzt bekanntgeben: Die Tamasu Butterfly Europa GmbH wurde 1973 gegründet und hat Ihren Sitz mit derzeit 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Moers. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem internationalen Vertrieb von Artikeln rund um das Thema Tischtennis. Das Zentrallager von Tamasu Butterfly befindet sich in Japan, wo auch der Mutterkonzern seit Gründung im Jahre 1950 seinen Sitz hat. Die Produkte kommen teilweise aus eigener Herstellung. Produktionsstandorte gibt es u.a. in verschiedenen Ländern Europas. Im Businesspark Fichtenhainer Allee wird das Unternehmen im kommenden Jahr einen neuen Standort beziehen. Hier wird Tamasu Butterfly auf einer von der GGK Grundstücksgesellschaft Krefeld mbH & Co. KG erworbenen Fläche mit fast genau 12.000 qm einen Neubau errichten. Geplant sind ein Lager von ca. 2.000 qm mit Servicebereich und Ausstellung sowie eine Verwaltung von ebenfalls ca. 2.000 qm. Ein entsprechender Bauantrag wurde bereits im vergangenen Monat bei der Krefelder Bauordnung eingereicht. Mit dem Start in Krefeld wird die Mitarbeiterzahl des Unternehmens auf 30 steigen. Der Standort im Businesspark Fichtenhainer Allee wurde hinreichend groß gewählt, so dass eine kontinuierliche Erweiterung für die nächsten Jahre sichergestellt ist. Dies ist in Anbetracht des zunehmenden Gewerbeflächenengpasses in Krefeld zweifellos eine weise Entscheidung: In der unmittelbaren Umgebung gibt es nur noch eine weitere Grundstücksfläche in dieser Größenordnung, ansonsten können an der Kommunikationsstraße und an der Medienstraße derzeit vor allem kleinere Grundstücke (zwischen 2.600 und 9.000 qm) angeboten werden. Mehr dazu finden Interessenten im Internet auf der Website www.europark-fichtenhain.de.


NRW-Kommunen erhalten 2016 Rekordsumme vom Land 

MAAS RHEIN.
Städte, Gemeinden, Kreise und Landschaftsverbände erhalten im kommenden Jahr eine Rekordzuweisung vom Land. Der Betrag steigt gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um rund 313 Millionen Euro (3,24 Prozent) auf 9,982 Milliarden Euro. Das hat die Landesregierung jetzt beschlossen. "Wir bleiben verlässlicher Partner der Kommunen in NRW und unterstützen sie nach Kräften", erklärte Kommunalminister Ralf Jäger in Düsseldorf. Die Landesregierung setzt mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz 2016 (GFG) die 2015 begonnene Umsetzung der Verbesserungsvorschläge aus dem sogenannten "FiFo-Gutachten" zur Weiterentwicklung des kommunalen Finanzausgleichs konsequent fort. "So werden die Gelder zwischen den Kommunen gerecht verteilt. Hierzu gab es im vergangenen Jahr bereits einen intensiven Austausch mit den kommunalen Spitzenverbänden", erläuterte der Kommunalminister. "Das Urteil der Verfassungsrichter in Münster aus dem letzten Jahr bestätigt uns darin, dass wir an der Grundsystematik festhalten." Im GFG 2016 werden die Parameter für den kommunalen Finanzausgleich aus den aktuell vorliegenden Daten der Jahrgänge 2009 bis 2012 entwickelt. Dadurch verändern sich die Spreizung der Hauptansatzstaffel sowie Gewichtungsfaktoren der Nebenansätze. Betroffen ist hauptsächlich der Soziallastenansatz, dessen Gewichtung ansteigt. Die gute Steuerentwicklung der vergangenen Monate ist ein Grund für den Anstieg der Zuweisungen. Zusätzlich werden die Kommunen seit 2010 nicht mehr zur Konsolidierung des Landeshaushalts herangezogen und wieder am Aufkommen des Landes an der Grunderwerbsteuer beteiligt. Die Mehreinnahmen von etwa 70 Millionen Euro durch den höheren Steuersatz für die Grunderwerbsteuer werden zur Ausfinanzierung der zweiten Stufe des Stärkungspaktes Stadtfinanzen verwendet, um die Solidaritätsumlage besonders steuerstarker Gemeinden zu begrenzen.

Braunkohlenausschuss beschließt letzte 
Umsiedlungen im Rheinischen Braunkohlenrevier 

MAAS RHEIN. Der Braunkohlenausschuss bei der Bezirksregierung Köln hat heute die Aufstellung des Braunkohlenplanes "Umsiedlung Keyenberg, Kuckum, Unter-/Oberwestrich und Berverath in der Stadt Erkelenz" beschlossen. Damit ist das seit dem Jahr 2010 laufende Braunkohlenplanverfahren abgeschlossen. Der Plan wird nun der Landesregierung zur Genehmigung vorgelegt. Diese wird für Herbst 2015 erwartet. Sobald die Genehmigung erteilt ist, kann die Erschließung an dem von den Umsiedlern gewählten gemeinsamen Umsiedlungsstandort starten. Die Umsiedlung von Keyenberg, Kuckum, Unter-/Oberwestrich, Berverath soll Ende 2016 beginnen. Sie wird die letzte Umsiedlung im Tagebau Garzweiler II sein. Die Landesregierung hat angesichts der Energiewende eine Leitentscheidung zur Braunkohlenpolitik in Nordrhein-Westfalen angekündigt. Der Braunkohlentagebau Garzweiler II soll verkleinert und auf eine Umsiedlung von Holzweiler, Gut Dackweiler und dem Hauerhof verzichtet werden. Weiterhin hat der Braunkohlenausschuss beschlossen, die Anrufungsstelle Bergschaden Braunkohle NRW von Köln in das Rheinische Revier nach Grevenbroich zu verlegen. "Für Betroffene bedeutet die Verlegung eine Erleichterung durch kürzere Wege", begrüßt Regierungspräsidentin Gisela Walsken diese Entscheidung. Zum neuen Vorsitzenden der Anrufungsstelle wurde der frühere Aachener Oberstaatsanwalt Robert Deller aus Frauwüllesheim im Kreis Düren berufen. Die Anrufungsstelle wird dem Rhein-Kreis-Neuss angegliedert und in den Räumlichkeiten der ehemaligen Landwirtschaftsschule in der Schloßstraße untergebracht. Bergschadensbetroffene können sich an die Anrufungsstelle wenden, nachdem Einigungsversuche mit RWE Power aus ihrer Sicht nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben. Durch die unabhängige Anrufungsstelle soll eine mit Kostenrisiken für die Bergschadensbetroffenen verbundene gerichtliche Auseinandersetzung zur Klärung etwaiger Ersatzansprüche möglichst vermieden werden. Die Vorstellung des Neuen Vorsitzenden vor den Interessenvertretungen der Bergbaubetroffenen und die Präsentation der neuen Räumlichkeiten sind kurzfristig geplant.


Opernehe Düsseldorf - Duisburg soll fortgesetzt werden

DÜSSELDORF. Der Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein (DOR) hat sich auf ein Finanzierungskonzept für die Fortsetzung der Opernehe zwischen Düsseldorf und Duisburg verständigt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Räte der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Duisburg in der kommenden Woche soll der Gesellschaftervertrag für weitere fünf Jahre verlängert werden und bis zum Ende der Spielzeit 2021/2022 gelten. Die jährlichen Tarif- und Sachkostensteigerungen werden danach ab der Spielzeit 2017/2018 zu 69 Prozent von der Landeshauptstadt Düsseldorf getragen - bislang waren es 72 Prozent. Duisburg übernimmt dann 14 Prozent (bislang: 0) und die Deutsche Oper am Rhein 17 Prozent (bislang 28 Prozent). Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ich freue mich, dass auf dieser Grundlage die erfolgreiche Kooperation fortgesetzt werden kann. Alle beteiligen sich an der Finanzierung und übernehmen dabei Verantwortung für dieses Gemeinschaftsprojekt."


Studie: Münsterland lockt Millioneninvestitionen von ausländischen Firmen an

MÜNSTERLAND. Im Münsterland sind im vergangenen Jahr rund 150 neue Arbeitsplätze durch Investitionen von ausländischen Firmen entstanden. 16 Unternehmen ließen sich neu in der Region nieder: Sieben im Kreis Borken, fünf im Kreis Steinfurt und vier im Kreis Warendorf. Damit festigt das Münsterland laut einer Studie der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.Invest seine Attraktivität für Unternehmensansiedlungen. Für ganz NRW ermittelte die Studie für das Jahr 2014 insgesamt 330 ausländische Investitionsprojekte. Beliebteste Region war Düsseldorf mit 137 Projekten. Mit sieben niederländischen Firmen stammt knapp die Hälfte der Neuansiedlungen im Münsterland aus dem Nachbarland. Sechs von ihnen blieben auch gleich in der Nähe der Grenze - im Kreis Borken. Ein Unternehmen zog in den Kreis Steinfurt. Auffällig ist: Alle niederländischen Betriebe sind Dienstleister, die sich größtenteils auf den Finanzbereich spezialisiert haben. Die größte Neuansiedlung einer ausländischen Firma im Münsterland trägt allerdings einen türkischen Namen: Tadim. Der Nuss-Spezialist will bis 2017 insgesamt sieben Millionen Euro an seinem neuen Standort in Emsdetten investieren und insgesamt 50 Arbeitsplätze schaffen. Tadim verarbeitet und verpackt sein Nuss-Sortiment in Emsdetten und vertreibt es von dort auch weltweit. Insgesamt siedelten sich vier Firmen mit Hauptsitz in der Türkei im vergangenen Jahr im Münsterland neu an. Den weitesten Weg ins Münsterland hat tna, nach eigenen Angaben führender globaler Lieferant von Verpackungslösungen für Lebensmittel, hinter sich. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Australien hat 2014 in Wettringen eine neue Niederlassung für den Support (technischer Service, Projektmanagement und Hilfe nach der Installation) des Mitteleuropageschäfts eröffnet. Die übrigen Investments ausländischer Firmen im Münsterland stammen aus Spanien (2), Finnland (1), der Schweiz (1) und Südkorea (1) und liegen im fünf- bis sechsstelligen Eurobereich. Der Münsterland e.V. unterstützt die Ansiedlung von Firmen aus dem Ausland aktiv durch die Gewerbeflächenbörse und den Wirtschaftsatlas www.wirtschaftswunderland.com


Zahl ausländischer Investoren in NRW wächst weiter - 4.300 neue Arbeitsplätze durch Neuansiedlungen und Erweiterungen geschaffen

MAAS RHEIN. 
Nordrhein-Westfalen hat seine Position als führender Standort für ausländische Investoren in Deutschland 2014 weiter ausgebaut. Insgesamt 330 Neuansiedlungen und Erweiterungsinvestitionen wurden im vergangenen Jahr realisiert und dabei rund 4.300 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das bilanziert die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST. Hauptanziehungspunkt für ausländische Investitionen in NRW bleibt das Rheinland, dabei wird die Region Düsseldorf gefolgt von der Region Köln/Bonn. Das Ruhrgebiet holt mit großen Schritten auf: Dort haben sich die Ansiedlungszahlen 2014 im Vergleich zum Vorjahr kräftig erhöht - von 28 auf 47 Projekte."Dieses Rekordergebnis zeigt erneut: NRW ist ein Top-Standort für ausländische Unternehmen. Wir verzeichnen mehr als ein Viertel aller ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland. Von den Möglichkeiten unseres attraktiven Wirtschaftsstandorts wollen Unternehmen aus dem Ausland profitieren. Besonders erfreulich ist, dass dabei das Ruhrgebiet deutlich an Zugkraft gewinnt", sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Ausschlaggebend für die positive Ansiedlungsbilanz sind insbesondere die Zuwächse aus China, der Türkei und Westeuropa. "Die mit Abstand größte Anzahl an Investitionsprojekten in 2014 kam aus China. Mit 79 Projekten verantworteten chinesische Firmen fast ein Viertel aller Investitionen und führen die Liste der Investoren in NRW an", so Petra Wassner, Geschäftsführerin NRW.INVEST. Auf Platz zwei liegen die Niederlande mit 36 und auf Platz drei die Türkei mit 33 Investitionsprojekten. Fast ein Viertel aller Investitionsprojekte kamen 2014 aus Sektoren, die an der Digitalisierung der Wirtschaft mitwirken, von der Informations- und Telekommunikationswirtschaft über den Maschinenbau bis zur Elektronik-Branche. "Der hohe Anteil dieser Unternehmen verdeutlicht, welche Qualitäten der Standort NRW im Bereich der Digitalwirtschaft hat. Aber auch Logistik und unternehmensnahe Dienstleistungen sind weiterhin wichtige Investitionsbranchen", erläuterte Dr. Herbert Jakoby, Geschäftsführer von NRW.INVEST.

Strukturbruch im Rheinischen Revier abwenden: 
Ideenwettbewerb der Landesinitiative IRR sucht Zukunftsprojekte

MAAS RHEIN. Die Gesellschafter der NRW-Landesinitiative "IRR - Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH" fordern die Bereitstellung ausreichender Mittel, um den wirtschafts-, struktur- und arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen der Energiewende im Rheinischen Braunkohlenrevier angemessen begegnen zu können. "Mit der IRR GmbH hat das Rheinische Revier ein Instrument, um den Strukturwandel vorausschauend zu unterstützen", stellt Michael Kreuzberg, Landrat des Rhein-Erft-Kreises und Vorsitzender der IRR-Gesellschafterversammlung, fest. "Allerdings hängt die Schlagkraft und Nachhaltigkeit der IRR GmbH davon ab, welche finanziellen Mittel die Region bekommt." Das Rheinische Revier ist Deutschlands wichtigste Energieregion. Viele Arbeitsplätze hängen von der Energieerzeugung und deren Verbrauch in energieintensiven Unternehmen ab. "Vor dem Hintergrund der sich beschleunigenden Energiewende droht dem Rheinischen Revier ein Strukturbruch. Unsere Region muss deshalb im besonderen Maße von Land und Bund unterstützt werden", fordert auch Dr. Gerd Hachen. Der Landtagsabgeordnete sitzt der Revierkonferenz vor, in der Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen die Zukunft des Rheinischen Reviers mitgestalten. "Das Revier bringt alles mit, um zu einer viel beachteten Innovationsregion zu werden. Mit dem Ideenwettbewerb sollen die wirksamsten Projekte ausgesucht werden, um die Chancen des Strukturwandels konkret zu machen", so Hachen weiter. Durch den Wettbewerb sei sichergestellt, dass die öffentlichen Mittel an den richtigen Stellen investiert werden.


Digitale Lösungen für Mobilität und Logistik gesucht – 
60 Millionen Euro für innovative Vorhaben in NRW


MAAS RHEIN.
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat auf der Hannover Messe Industrie den Startschuss für den Leitmarktwettbewerb MobilitätLogistik.NRW gegeben. 60 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln stehen zur Verfügung, um technische Innovationen in der Logistikbranche zu entwickeln. Ziel des Wettbewerbs ist, die Mobilität von Menschen und Gütern effizienter und nachhaltiger zu gestalten. "Unsere Logistikunternehmen versorgen Unternehmen und Menschen des Landes pünktlich, zuverlässig und zügig mit den Waren, die sie benötigen. NRW als Logistikzentrum will die Branche dabei unterstützen, technische Innovationen zu entwickeln - gerade, wenn sie sich dem Zukunftsthema Digitalisierung widmet. Wir fördern die besten Projekte, an denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam arbeiten", sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Projektvorschläge müssen sich dabei einer der beiden thematischen Säulen des Wettbewerbs zuordnen lassen: o Innovative / Integrierte Mobilitätskonzepte / Logistikleistungen - (technische) Grundlagen für Geschäftsmodelle o Technologische Innovationen, insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung von Mobilität und Logistik. Mit dem Aufruf "MobilitätLogistik.NRW" unterstützt die Landesregierung auch die starke Automobilzuliefererindustrie in Nordrhein-Westfalen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können Fördermittel erhalten, um technologische Innovationen zu entwickeln und umzusetzen: Zum Beispiel, um Verkehrsträger besser mit ihrer Umwelt zu vernetzen, effiziente und kostenoptimierte Produktionsabläufe zu schaffen oder die Elektromobilität weiter zu entwickeln.

Handelspartner Türkei im Blickfeld - Regionale Wirtschaftsförderer 
und Unternehmen reisten nach Bursa und Istanbul

MAAS RHEIN. Die Türkei zählt zu den aussichtsreichsten Wachstumsmärkten. In den nächsten 15 Jahren wird erwartet, dass sie zu den zwölf größten Volkswirtschaften der Welt zählen wird. Gemeinsam mit elf Unternehmen aus dem Rhein-Kreis Neuss, der Region und den benachbarten Niederlanden besuchten jetzt der Rhein-Kreis Neuss, die Standort Niederrhein GmbH und die IHK Mittlerer Niederrhein die türkischen Wirtschaftsmetropolen Bursa und Istanbul. Von einem guten Ergebnis für die teilnehmenden Unternehmen sprechen in ihrer Bilanz IHK-Außenwirtschaftsexperte Wolfram Lasseur, der die Reise organisiert hatte, Standort-Niederrhein-Geschäftsführer Bertram Gaiser und Robert Abts, Leiter der Wirtschaftförderung des Rhein-Kreises Neuss. Aus dem Rhein-Kreis Neuss gehörten die beiden Dormagener Unternehmen Barth + Co. Spedition GmbH & Co. KG und TEC-GmbH sowie die Firma Alux-Luxar GmbH & Co KG aus Korschenbroich zu der Wirtschaftsdelegation. Während die Firmenvertreter Kontakte vertieften und Marktchancen ausloteten, kümmerten sich Kreiswirtschaftsförderer Abts und seine Mitarbeiterin Stefanie Kempter darum, ansiedlungsinteressierte türkische Unternehmen für ein Engagement im Rhein-Kreis Neuss zu gewinnen. Unterstützt wurden sie dabei vom NRW.Invest-Büro Istanbul mit Dr. Adem Akkaya. Wie Robert Abts berichtet, wurden in den beiden bedeutendsten Wirtschaftszentren der Türkei eine ganze Reihe konkret interessierte Unternehmen angesprochen. Hierbei handele es sich zum Beispiel um Firmen aus den Bereichen Automotive, Textilwirtschaft, Chemie und Metallverarbeitung. Mit einem Hersteller von Sportartikelwaren sowie einem Produzenten von Werbetechnikanlagen seinen bereits Folgegespräche vereinbart. Ein anderer deutsch-türkischer Wirtschaftstermin steht im Rhein-Kreis Neuss auch schon fest: In Kooperation mit der Kreiswirtschaftsförderung öffnet am 10. und 11. Mai die deutsch-türkische Lebensmittelmesse "LeMit Deutschland" im Swissotel Neuss/Düsseldorf ihre Türen. Informationen hierzu unter www.wfgrkn.de.


Minister Duin: Mit der neuen Adress-Endung im Internet kann sich Nordrhein-Westfalen Wettbewerbsvorteile verschaffen 

MAAS RHEIN. Die neue Top Level Domain ".nrw" ist im Internet verfügbar. Unternehmen, Organisationen, Verbände und Privatpersonen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können sich dann die prägnante Domain-Endung ".nrw" im Netz sichern. Wirtschaftsminister Garrelt Duin erklärte heute bei der Vorstellung der neuen Domain-Endung: "Mit .nrw bekommt Nordrhein-Westfalen eine neue virtuelle Heimat im Netz. Unsere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen haben jetzt die Chance, sich im Internet mit dem markanten Kürzel .nrw zu platzieren." Im weltweiten Adressraum des Internets sind unter den bekannten Domain-Endungen ".de" oder ".com" kaum noch prägnante Adressen verfügbar. Die Endung ".nrw" bietet jetzt auch kleinen und mittleren Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, sich eine aussagekräftige Adresse mit Heimatbezug zuzulegen. "Ob Wirtschaft, Tourismus, Gesundheit, Verkehr oder Verwaltung in Nordrhein-Westfalen - alle können nun von der Möglichkeit profitieren, schnell und regional verortet im Netz gefunden zu werden", so Minister Duin.

Schlauester Schüler kommt aus Gummersbach 

MAAS RHEIN. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland haben am vergangenen Wochenende in Nürnberg den Sieger der bundesweiten Finalrunde des Schülerquiz "Wirtschaftswissen im Wettbewerb" gekürt. Gewonnen hat der 16-jährige Florian Wulkesch aus Gummersbach. Damit siegte zum zweiten Mal in Folge ein Schüler aus der nordrhein-westfälischen Region Oberberg. Zweitplatzierter wurde Fabian Eichmeier (15) aus Bayreuth, und den dritten Platz belegte Isabell Wagenhäuser (14) aus Schweinfurt. Bundesweit stellten sich knapp 40.000 Schüler den 30 Multiple-Choice-Fragen zu den Themen Politik, Wirtschaft, Internationales, Ausbildung und Finanzen.

Reaktivierung von Brachflächen in den Innenstädten: 
Zwölf weitere Kommunen treten dem Flächenpool NRW bei 


MAAS RHEIN. Der Flächenpool NRW erweist sich als gutes Instrument, um brachliegende Flächen in den Innenstädten wieder einer neuen Nutzung zuzuführen. Daher sind dem Flächenpool NRW nun weitere zwölf Städte beigetreten, so dass sich inzwischen landesweit insgesamt 32 Kommunen an dem Projekt beteiligen. Neu hinzugekommen sind die Städte Ahlen, Bochum, Dinslaken, Hagen, Heiligenhaus, Iserlohn, Lippstadt, Oberhausen, Solingen, Stolberg, Viersen und Waltrop. Insgesamt 44 Brachflächen wollen diese Kommunen in ihren Innenstädten wiederbeleben. Stadtentwicklungsminister Michael Groschek hatte im Herbst alle Städte und Gemeinden aufgerufen, sich mit ihren innerstädtischen Brachflächen für den Flächenpool zu bewerben: "Oberstes Ziel des Flächenpools ist es, die Innenstädte wieder lebenswerter zu gestalten und Brachflächen zu reaktivieren. Dieses Angebot der Landesregierung wollen viele Kommunen nutzen. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun zwölf weitere Partnerstädte dazu gewinnen konnten. Schon in diesem Frühjahr wird der Flächenpool diese Gemeinden und die Eigentümer von Brachflächen dabei unterstützen, diese wieder nutzbar zu machen. Das steigert nicht nur die Lebensqualität in den Städten, sondern reduziert gleichzeitig den enormen Flächenverbrauch."

Nach Studium in NRW bleiben 75 Prozent im Land 

MAAS RHEIN.
Mit der Studie "Studium und Beruf in Nordrhein-Westfalen" liegen erstmals landesweite Ergebnisse über den Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium in NRW vor. Bundesweit ist dies die erste Absolventenbefragung, die eine so umfangreiche und detaillierte Analyse zulässt. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von Absolventenbefragungen an den Hochschulen in NRW und des "Kooperationsprojekts Absolventenstudien" (KOAB) des International Centre für Higher Education Research (INCHER) an der Universität Kassel. Dazu wurden die Absolventinnen und Absolventen von 25 Universitäten und Fachhochschulen des Abschlussjahrganges 2011 in NRW eineinhalb Jahre nach Studienabschluss befragt. Die Teilnehmer wurden zu Aspekten des Studienverlaufs und der Bildungsbiographie sowie der beruflichen Situation der Absolventinnen und Absolventen befragt. Ergebnisse u.a.: Die Absolventinnen und Absolventen bleiben nach dem Studium überwiegend in NRW. Knapp drei Viertel der regulär oder selbständig Beschäftigten haben eine Tätigkeit in NRW aufgenommen, ein Drittel davon sogar am Standort der Hochschule. Nur ein Viertel hat das Bundesland gewechselt.

Immer mehr Niederländer studieren in Aachen

AACHEN. Seit ein paar Jahren ist ein stetiger Anstieg junger Limburger zu verzeichnen, die zum Studieren nach Aachen kommen. 2011 immatrikulierten sich lediglich sechs Niederländer an den Aachener Hochschulen. In diesem Jahr ist die Zahl der Neuanmeldungen jedoch auf 75 gestiegen. Den Erwartungen nach wird der Anteil in den kommenden Jahren noch auf über 300 ansteigen. Die wachsende Popularität Aachens ist das Resultat der intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Bildungswesen in Limburg und den Aachener Hochschulen. Die RWTH Aachen und die Limburger Behörden für Bildung und Arbeit haben in den letzten Jahren gemeinsam daran gearbeitet, die Studienbedingungen für Niederländer in Aachen zu verbessern und somit sämtliche Hürden beseitigt. Um die Kooperation weiter zu festigen, bauen die RWTH und die Universiteit Maastricht auf dem Brightlands Chemelot Campus in Sittard-Geelen das Aachen-Maastricht Biobased Institute for Biobased Materials. Ebenso unterstützte die RWTH im letzten Jahr eine limburgische Autofabrik in der Entwicklung eines neuen Stadtautos. Neben Aachens sehr gutem Ruf, insbesondere in technischen Fächern, spielen auch die hohen Studienbeiträge in den Niederlanden eine Rolle. Studieren ist in Deutschland viel günstiger. Außerdem sind Aachen und Limburg durch öffentliche Verkehrsmittel gut vernetzt, was Umzugs- und Mietkosten einspart.


Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Bereiche Infrastruktur und Raumplanung in NRW bis 2030

MAAS RHEIN. Die Entwicklungen in den Bereichen Infrastruktur und Raumplanung in NRW bis zum Jahr 2030 waren Gegenstand der Sitzung der Enquetekommission “Bewertung der Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte in Nordrhein-Westfalen“. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung und der zurückgehenden Geburtenrate wird insbesondere dieses weitgefächerte Themengebiet einen nachhaltigen Einfluss auf die Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte in NRW haben. Um sich ein möglichst umfassendes Meinungsbild zu schaffen, hat die Enquetekommission verschiedene Institute und Vertreter aus verschiedenen Städten und Kommunen in NRW gebeten, hierzu ihre Stellungnahmen abzugeben. Diese haben ihre Einschätzungen vor der Enquetekommission vorgetragen und mit den Mitgliedern der Kommission über ihre Prognosen und Handlungsempfehlungen beraten. Themen des Expertengesprächs waren u.a. die wesentlichen Veränderungen ... lesen


 

 
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EQUITANA Open Air - Festival des Pferdesports Neuss

24. - 27.5.2016 
REIFEN - No. 1 in tires and more Essen

2. - 4.7.2016 
vivanti - Regionale Ordertage Dortmund Dortmund

17. - 21.8.2016 
gamescom - Das weltweit größte Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung Köln

26.8. - 4.9.2016 
CARAVAN SALON DÜSSELDORF - Die weltgrößte Messe für Reisemobile und Caravans Düsseldorf

2. - 4.09.2016 
FA!R TRADE & FRIENDS - Messe rund um den Fairen Handel Dortmund

2. - 4.09.2016 
TourNatur - Wander- und Trekkingmesse Düsseldorf

4. - 6.9.2016 
spoga+gafa/spoga horse (Herbst/autumn) - Die Gartenmesse, Köln / Internationale Fachmesse für Pferdesport Köln
 

 
 KOMMUNEN in NRW
 
Aachen
Ahaus
Ahlen
Aldenhoven
Alfter
Alpen
Alsdorf
Altena
Altenbeken
Altenberge
Anröchte
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Ascheberg
Attendorn
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Bad Berleburg
Bad Driburg
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