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Aktuelles zwischen Maas & Rhein

DFB und Mönchengladbach klären Fragen zum Auswahlprozess der EURO-Spielorte

MG.
DFB-Präsident Reinhard Grindel und der Mönchengladbacher Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners haben sich zu einem persönlichen Gespräch getroffen. Anlass des Treffens war die öffentlich geäußerte Kritik am Auswahlverfahren zur Ermittlung der zehn Spielorte, mit denen sich der DFB um die Austragung der UEFA EURO 2024 bewerben will. Mönchengladbach kann gemäß dem Ranking der Städte, welches das DFB-Präsidium am 15. September beschlossen hatte, in der Bewerbung des DFB nicht als Austragungsort berücksichtigt werden...  lesen

8. BranchenForum Logistikimmobilien und -flächen.NRW

MAAS RHEIN. Die Logistikbranche hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Treiber der Entwicklung von Gewerbe- und Industriestandorten entwickelt. Der seit Jahren anhaltende Trend zu neuen Logistikimmobilien wird nach Expertenmeinung auch in den kommenden Jahren anhalten. Getrieben wird die Entwicklung durch den ständigen Erneuerungsbedarf im Bestand als auch durch die Ansiedlung neuer Distributionsgeschäfte durch die Kommunen und Regionen in NRW. In verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens ist die Flächenverfügbarkeit für neue Logistikansiedlungen jedoch zwischenzeitlich etwas angespannt. .. lesen



  
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Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreicht rund 11,3 Millionen Euro für Städtebau

MAAS RHEIN. Kölns Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat im Rahmen der Städtebauförderung acht weitere Zuwendungsbescheide in Höhe von 11,3 Millionen Euro überreicht. "Ich freue mich sehr, dass wir damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Lebensqualität in unseren Städten, Orten und Gemeinden deutlich verbessern", so die Regierungspräsidentin. Die Projekte reichen von Verbesserung der Barrierefreiheit bei öffentlichen Plätzen und Einrichtungen, Schulbauten, Spielplatzmodernisierung oder der Aufwertung von Sportstätten.... lesen


Informationswirtschaft in Deutschland - Unternehmen blicken weiterhin optimistisch in die Zukunft

MAAS RHEIN. Die Unternehmen der Informationswirtschaft in Deutschland bewerten die konjunkturelle Stimmung im dritten Quartal 2017 überwiegend positiv. Dies signalisiert der ZEW Stimmungsindikator Informationswirtschaft, der sowohl die wirtschaftliche Lage als auch die Geschäftserwartungen abbildet. Im Vergleich zum Vorquartal steigt der Stimmungsindikator nochmals um 0,6 Punkte auf einen Stand von jetzt 68,3 Punkten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage bei Unternehmen der Informationswirtschaft, die das ZEW im September 2017 durchgeführt hat .. lesen


duisport gründet Innovationsplattform startport - Keimzelle für Logistik-Innovationen

DUISBURG. Die Duisburger Hafen AG (duisport) hat die Innovationsplattform Logistik "startport" gegründet. Startup-Unternehmen wird auf einer Gesamtfläche von 550 Quadratmetern im kreativen Umfeld der Werhahnmühle am Duisburger Innenhafen die Möglichkeit gegeben, innovative logistische Lösungen zu entwickeln. "Der Duisburger Hafen als führende Drehscheibe Zentraleuropas und viele Unternehmen in der Region stehen vor großen Herausforderungen, ihre Logistik permanent zu optimieren. Industrie und Logistik müssen dabei bestmöglich vernetzt werden. Die Ideen junger Startups können uns hierbei helfen", sagte duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake bei der heutigen startport-Eröffnung unter Anwesenheit von NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart .. lesen


NVR fördert 82 ÖPNV-Maßnahmen in der Region mit rund 81 Millionen Euro

MAAS RHEIN. Einstimmig hat die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR) das ÖPNV-/SPNV-Investitionsprogramm für die Jahre 2017 bis 2021 verabschiedet. Insgesamt werden verbandweit 82 neue Investitionsvorhaben mit Fördermitteln in Höhe von zusätzlich 81,4 Millionen Euro in den Maßnahmenkatalog des NVR aufgenommen. Auf die Stadt Köln entfallen dabei 27,5 Millionen Euro. Maßnahmen in Bonn werden mit 2,8 Millionen Euro und Projekte im Rhein-Erft-Kreis mit 7,8 Millionen Euro gefördert. .. lesen


Konzepte für neue Stadtquartiere ausgezeichnet

MAAS RHEIN. Sie überzeugten am Donnerstag die Jury mit ihren Konzepten für zukunftsweisende Quartiersentwicklungen und erhalten nun neben dem Preisgeld die Chance, dass ihre Entwürfe für die beiden Flächen in Telgte und Altenberge in die Diskussion vor Ort einfließen. Für die Region Münster waren in Telgte der Standort Telgte Süd und in Altenberge der Standort Bahnhofshügel als Planungsgebiete ausgewiesen. Beide Standorte sind ländlich geprägt. Studierende der Studiengänge Architektur, des Städtebaus oder der Landschaftsarchitektur von zwei Hochschulen waren aufgefordert, interdisziplinäre Lösungsansätze für .. lesen


Holzweiler wird nicht umgesiedelt - RWE legt geändertes Abbaukonzept vor

REGIO AACHEN. Der Braunkohlenausschuss hat sich in einer Klausurtagung am 13. Oktober 2017 in Inden über die Vorstellungen des Unternehmens RWE zum geänderten Abbaukonzept für den Tagebau Garzweiler II informiert. Den Mitgliedern des Ausschusses, dem Bürgermeister der Stadt Erkelenz sowie Bürgervertretern aus Holzweiler wurden in der heutigen Informationsveranstaltung erstmalig die möglichen Pläne von RWE mit der Tagebauführung um Holzweiler, die Schutzvorrichtungen, die Lage des zukünftigen Tagebausees und die Vorstellungen zum Verkehrskonzept vorgestellt.. lesen


Neuer Koalitionsvertrag der niederländischen Regierung würdigt ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Nordrhein-Westfalen 

Die niederländische Regierung unter Ministerpräsident Mark Rutte hat ihren Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2017-2021 veröffentlicht. Darin wird die Zusammenarbeit mit den deutschen und belgischen Nachbarn in der Grenzregion genannt. Bei den Themen Infrastruktur, Soziales und Arbeitsmarkt nennt die niederländische Regierung ausdrücklich Nordrhein-Westfalen als Partner, wie auch Niedersachsen und Flandern. Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner sagte: "Es ist ein Novum - und darüber freue ich mich sehr - dass Ministerpräsident Mark Rutte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Nordrhein-Westfalen explizit in einem Koalitionsvertrag verankert hat. Dies unterstreicht die herausragende Bedeutung unseres Verhältnisses zu den benachbarten Niederlanden und ist ein klares politisches Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit Nordrhein-Westfalen." Bei seiner ersten Auslandsreise war Ministerpräsident Laschet in Begleitung von Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner im September in die Niederlande gereist und hatte dort sowohl mit Ministerpräsident Rutte als auch mit König Willem-Alexander gesprochen. Minister Holthoff-Pförtner: "Der Benelux-Raum hat einen besonders hohen Stellenwert für Nordrhein-Westfalen. Unsere enge Zusammenarbeit soll qualitativ und substanziell weiter verbessert werden. Beim Besuch in den Niederlanden haben wir vereinbart, dass sich Regierungsmitglieder von Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden regelmäßig zu Regierungskonsultationen treffen." Auch im nordrhein-westfälischen Koalitionsvertrag wird das besondere Verhältnis zu den Nachbarländern im Benelux-Raum gewürdigt. Die Zusammenarbeit soll künftig intensiver werden, zum Beispiel beim grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. Auch soll grenzüberschreitende Kriminalität besser bekämpft und die Infrastruktur ausgebaut werden.

Ostwestfalen-Lippe wird digitale Modellregion für Nordrhein-Westfalen und vernetzt sich mit Referenzkommunen in anderen Landesteilen und im Ausland 

MAAS RHEIN.
Nordrhein-Westfalen geht bereits ab 2018 mit fünf digitalen Modellkommunen an den Start, in denen innovative Projekte des eGovernments und der digitalen Stadtentwicklung entwickelt und erprobt werden sollen. Wie Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mitteilte, werden die Kommunen auch mit der Landesverwaltung eng vernetzt und können erfolgreiche Projekte zeitnah auf andere Städte und Regionen übertragen: "Unser Land als europäisches Industrie- und Dienstleistungszentrum hat das große Potenzial, beim Eintritt in die nächste Phase der Digitalisierung schneller zu den Besten aufzuschließen.... lesen

IHK NRW Prasident Ralf Kersting gibt 
Amt Ende 2017 wegen beruflichen Wechsels ab 


MAAS RHEIN.
Der Olsberger Unternehmer Ralf Kersting wird sein Amt als Prasident der IHK NRW zum Jahresende 2017 abgeben. Grund fur diesen Schritt ist ein beruflicher Wechsel: Kersting scheidet am 1. Januar 2018 als geschaftsfuhrender Gesellschafter der Olsberg GmbH aus und wird in gleicher Funktion in die Geschaftsfuhrung und den Gesellschafterkreis der EGU-Gruppe in Dortmund eintreten. .Ich freue mich sehr auf meine neue unternehmerische Aufgabe. Auf der anderen Seite werde ich die Weggefahrten aus Politik und Wirtschaft naturlich vermissen¡§, sagt Ralf Kersting. .. lesen

Neue Rekordzahl im Bundestag: "500 Abgeordnete sind genug! "

MAAS RHEIN.
Noch nie saßen so viele Frauen und Männer im Deutschen Bundestag: Die Rekordzahl von 709 Abgeordneten liegt 111 Sitze über der gesetzlich festgelegten Soll-Größe von 598 Parlamentssitzen. "Leider sind unsere Befürchtungen eingetreten: Jetzt haben wir einen XXL-Bundestag!", bedauert der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. "Die Ausgaben für ein Parlament gehören zwar zu den Betriebskosten einer demokratischen Grundordnung, aber hier reißt der Bundestag das Fenster auf und dreht sprichwörtlich die Heizung hoch. Deshalb müssen die Fraktionen des neu gewählten Bundestags sofort ein neues Wahlrecht und eine absolute Mandats-Obergrenze für den Deutschen Bundestag anpacken. 500 Abgeordnete sind genug!" Aus parteitaktischen Gründen haben es die Fraktionen vier Jahre lang versäumt, ein berechenbares Bundeswahlrecht auf die Beine zu stellen, kritisiert der Bund der Steuerzahler. Dieser Missstand hat sich am Wahlsonntag bitter gerächt: Der neue XXL-Bundestag wird nicht nur den Abgeordneten schlechtere Arbeitsbedingungen bieten, sondern kommt auch den Steuerzahlern viel teurer zu stehen. So viel kostet der neue Deutsche Bundestag nur im Jahr 2018: " Auf rund 517 Millionen Euro werden sich die Ausgaben für Entschädigungen, steuerfreie Kostenpauschale, Fraktionszuschüsse, Vergütung der Abgeordneten-Mitarbeiter (u.ä. mandatsbedingte Kosten) im Jahr 2018 summieren. " Zum Vergleich: Ein Parlament mit der gesetzlichen Soll-Stärke von 598 Sitzen würde 75 Millionen Euro weniger kosten, ein Bundestag mit der bisherigen Größe von 630 Sitzen rund 54 Millionen Euro weniger. " Wichtig: Weitere Millionen-Ausgaben werden zudem für neue Liegenschaften und eine Aufstockung des Beamtenpersonals der Bundestagsverwaltung fällig werden. Das Problem mit dem Wahlrecht bringt BdSt-Präsident Holznagel auf den Punkt. "Das verkorkste Wahlrecht hat eine vermeidbare Kostenlawine für die Steuerzahler losgetreten, die in keinem Verhältnis zu einem parlamentarischen Mehrwert steht. Die neu gewählten Abgeordneten müssen Verantwortung übernehmen und das Wahlrecht sofort reformieren. Ein aufgeblähter Bundestag ist den Wählern nicht vermittelbar. Dieser XXL-Bundestag darf sich bei der nächsten Wahl nicht wiederholen!"

Stadt erhält 40,6 Millionen Euro: 
Tranche aus dem Stärkungspakt Stadtfinanzen für 2017

MG. Exakt 40.657.263,22 Euro hat die Stadt Mönchengladbach jetzt als Konsolidierungshilfe aus dem Stärkungspakt Stadtfinanzen für das Haushaltsjahr 2017 erhalten. Voraussetzung für die Zahlung waren ein genehmigter Haushalt und eine genehmigte Fortschreibung des Haushaltssanierungsprogramms (HSP). Auch im nächsten Jahr erwartet die Stadt noch einmal eine Konsolidierungshilfe von 40,6 Millionen Euro. Ab 2019 sinkt laut Stärkungspaktgesetz und Planung im HSP die Konsolidierungshilfe auf 27,1 Millionen Euro und im Jahr 2020 auf 13,6 Millionen Euro. Im Jahr 2021 sind keine Hilfen mehr zu erwarten. Ab dann muss die Stadt den für 2018 mit Hilfen des Landes angestrebten Haushaltsausgleich aus eigener Kraft schaffen. Im Jahr 2012 ist die Stadt nach einem Ratsbeschluss dem Stärkungspakt Stadtfinanzen beigetreten und hat jährliche Konsolidierungshilfen in zweistelliger Millionenhöhe erhalten. 


Universitäten aus Nordrhein-Westfalen werben
100 Millionen Euro für zusätzliche Professuren ein


MAAS RHEIN.
Die Auswahlentscheidung im Bund-Länder-Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist gefallen: Sechs Universitäten aus Nordrhein-Westfalen haben sich in der ersten Förderrunde mit ihren Konzepten durchgesetzt. Sie erhalten in den kommenden Jahren Bundesmittel in Höhe von fast 100 Millionen Euro, um 104 zusätzliche Tenure-Track-Professuren für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler einzurichten ... lesen  

Hochschulen in Aachen, Duisburg-Essen und Münster erhalten 
3,7 Millionen Euro für Projekte zur Weiterentwicklung der Energiewende 


MAAS RHEIN.
Drei Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben für ihre richtungsweisenden Projekte Bewilligungsbescheide des Landes erhalten. Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die RWTH Aachen erhielten drei Millionen Euro für die Entwicklung gefahrstofffreier Batterien. Die Universität Duisburg-Essen erhielt rund 700.000 Euro für die Erarbeitung einer Studie zu den Potentialen des flexiblen Einsatzes konventioneller Kraftwerke im Rahmen der Energiewende.

HWWI/Berenberg-Städteranking:
München verteidigt Spitzenplatz - Gelsenkirchen Schlusslicht


MAAS RHEIN.
München ist erneut Sieger im HWWI/Berenberg-Städteranking. Die bayerische Landeshauptstadt schafft es zum zweiten Mal nach 2015 an die Spitze der 30 größten Städte Deutschlands. Aufsteiger Leipzig klettert auf Rang 2. Gemeinsam mit Dresden (4) und Berlin (5) sind erstmals drei Städte im Osten Deutschlands unter den Top 5. Frankfurt holt einen Platz auf und steigt auf Rang 3. Am Ende des Feldes übernimmt in diesem Jahr Gelsenkirchen das Schlusslicht in puncto Zukunftsaussichten... lesen

An neuen Gewerbeflächen führt kein Weg vorbei:
IHK-Wirtschaftsgespräch bei Albrecht Bäumer in Freudenberg
 

SIEGEN. „Früher haben wir getanzt, wenn sich die Betriebstore öffneten und der Boden zu vibrieren begann, als die Maschinen anliefen. Wie sich die Zeiten geändert haben! Produzieren und in der Region leben muss kein Gegensatz sein!“ Eindringlich ermutigte Jürgen Wagener, Geschäftsführer der ISOWA GmbH, Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke, weiter für das geplante Gewerbegebiet Ischeroth zu werben. Die aktuelle Diskussion um dringend benötigte Erweiterungsflächen für Freudenberger Betriebe war ein zentrales Thema des Wirtschaftsgespräches bei der Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG, zu dem die Industrie- und Handelskammer Siegen .. lesen


NRW: Reallöhne stiegen im zweiten Quartal 2017 um 1,2 Prozent

MAAS RHEIN. Die effektiven Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen waren im zweiten Quartal 2017 real, also preisbereinigt, um 1,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, stiegen die Nominallöhne im zweiten Vierteljahr um 3,0 Prozent. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent.


Deutsche sehen sich persönlich als Gewinner der Digitalisierung

MAAS RHEIN.  Bei der Digitalisierung zeigen sich die Deutschen überraschend zuversichtlich: 54 Prozent sehen sich selbst als Gewinner, nur 16 Prozent sehen sich als Verlierer der Digitalisierung. Das ist eines der Ergebnisse des neuen ifo Bildungsbarometers, das in Berlin vorgestellt und von der Leibniz-Gemeinschaft gefördert wurde. In der Frage, ob die Digitalisierung zu mehr Ungleichheit im Lande führen wird, sind die Deutschen gespalten: 50 Prozent finden ja, 46 Prozent nein. Im Bildungssystem kehren sich die Antworten um: 44 Prozent finden .. lesen


Deutscher Städtetag fordert Neuausrichtung
der Wohnungs- und Bodenpolitik 

MAAS RHEIN.
Der Deutsche Städtetag verlangt angesichts des in vielen Städten bestehenden Wohnungsmangels und steigender Mieten von Bund und Ländern eine Neuausrichtung der Wohnungs- und Baulandpolitik. Außerdem müsse der Bund die wichtige Aufgabe des sozialen Wohnungsbaus weiterhin mitverantworten und dürfe sie nicht allein den Ländern überlassen. Die Städte fordern Bund und Länder auf, die Wohnraumförderung mit zielgenauen Förderinstrumenten so auszubauen, dass deutlich mehr bezahlbare Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung gebaut werden, mehr Wohnungen im sozialen Wohnungsbau entstehen und bestehende Sozialwohnungen ihre Sozialbindung nicht verlieren .. lesen

Niederlande immer noch wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

MAAS RHEIN. Im ersten Halbjahr 2017 wurden Waren im Wert von 10,2 Milliarden Euro in die Niederlande exportiert. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 12,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland der NRW-Wirtschaft; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (1,8 Milliarden Euro). Es folgten Frankreich (8,0 Mrd. Euro; +2,5 Prozent) und das Vereinigte Königreich (6,8 Mrd. Euro; -1,1 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 66,1 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte. Auch bei den Importen führten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort bezog die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 18,2 Milliarden Euro (+18,1 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (4,7 Mrd. Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (12,5 Mrd. Euro; +3,4 Prozent), Frankreich (7,0 Mrd. Euro; +6,2 Prozent), Belgien (6,5 Mrd. Euro; +12,7 Prozent) und die Vereinigten Staaten (5,2 Mrd. Euro; +17,7 Prozent). Bei den Importen kamen nahezu 60,0 Prozent aller Einfuhren aus EU-Ländern. 


Hans-Willi Pergens ist neuer Wirtschaftsförderer

NETTETAL. Staffelstabübergabe im Zentralbereich Wirtschaft und Marketing der Stadt Nettetal: Nach dem Ausscheiden von Dietmar Sagel als Zentralbereichsleiter in den wohlverdienten Ruhestand stellte sich am vergangenen Donnerstag mit Hans-Willi Pergens sein Nachfolger vor. Der 43-jährige Viersener setzte sich gegen 38 Bewerber durch und ist als Amtsleiter aktuell noch bei der Stadt Neukirchen-Vluyn beschäftigt. Hier standen in seiner zehnjährigen Amtszeit die Entwicklung eines ehemaligen Zechengeländes und die Revitalisierung der Ortskerne .. .. lesen


Nordrhein-Westfalen gibt 100 Millionen Euro für
die Modellvorhaben Emissionsfreie Innenstadt
und den schnellen Ausbau der Elektromobilität


MAAS RHEIN.
Um die Innenstädte von Emissionen zu entlasten, unterstützt das Wirtschaftsministerium die Kommunen bei der Entwicklung innovativer Mobilitätskonzepte. In der ersten Runde des Wettbewerbs Emissionsfreie Innenstadt erhielt die Stadt Bonn den Zuschlag und wird nun mit maximal zehn Millionen Euro gefördert. Die Jury überzeugten Pläne zum Ausbau multimodaler Mobilstationen ebenso wie Maßnahmen zur Stärkung der Nah- und Elektromobilität. Teil des Bonner Konzepts ist der Ausbau des Ladesäulennetzes für E-Bikes sowie E-Autos und -Nutzfahrzeuge. In der zweiten Runde im November wählt die Jury weitere Kommunen aus, die insgesamt 30 Millionen Euro erhalten können. ... lesen

Unternehmensinvestitionen ziehen an

MAAS RHEIN. Die deutsche Wirtschaft blickt auf ein konjunkturell überzeugendes erstes Halbjahr zurück - und nimmt Kurs auf die Zwei vor dem Komma bei der realen Wachstumsrate für das Gesamtjahr 2017. Neben der hervorragenden Stimmung der Unternehmen spricht die inzwischen sehr breite Basis des Aufschwungs dafür, dass sich die Konjunktur noch stärker belebt als zuvor erwartet. Zur stabil hohen Inlandsnachfrage gesellt sich mehr und mehr die Nachfrage aus dem Ausland, wie etwa an den steigenden Exporterwartungen der Firmen und der Belebung der Auftragseingänge aus dem Ausland - und hier besonders aus der Eurozone - abgelesen werden kann.. lesen


Große Mehrheit für Investitionen in digitale Bildung

MAAS RHEIN. Zeitgemäße Lehrpläne, bessere Ausstattung und mehr Digitalkompetenz für Lehrer: Kurz vor der Bundestagswahl sehen die Deutschen erheblichen Nachholbedarf in der Bildungspolitik. Acht von zehn Bundesbürgern ab 14 Jahren (81 Prozent) fordern, dass Bund und Länder mehr in Digitaltechnik an Schulen und die Ausstattung mit digitalen Lernmitteln investieren. Etwa ebenso viele (83 Prozent) halten den Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen für genauso wichtig wie Investitonen in das Schulgebäude. Und gut neun von zehn Deutschen (93 Prozent) sind der Meinung, dass Lehrende mehr Digitalkompetenz brauchen und darin besser ausgebildet werden müssten
... lesen 

Sozialhilfeausgaben auf 29 Milliarden Euro gestiegen 

MAAS RHEIN.
Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 29,0 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, entsprach dies einer Steigerung um 4,5 Prozent gegenüber 2015. Von den insgesamt 29,0 Milliarden Euro Nettoausgaben für Sozialhilfeleistungen entfielen 16,5 Milliarden Euro auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (+ 5,3 % zum Vorjahr). Für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wurden 6,1 Milliarden Euro ausgegeben (+ 2,4 %), für die Hilfe zur Pflege 3,8 Milliarden Euro (+ 6,4 %). In die Hilfe zum Lebensunterhalt flossen 1,4 Milliarden Euro (+ 2,3 %) und in die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen zusammen 1,2 Milliarden Euro (+ 1,9 %). Damit entfiel der überwiegende Anteil der Nettoausgaben für Sozialhilfe mit 56,8 Prozent auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. 20,9 Prozent der Ausgaben wurden für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aufgewendet, 13,1 Prozent für die Hilfe zur Pflege. 5,0 Prozent der Ausgaben flossen in die Hilfe zum Lebensunterhalt und 4,2 Prozent in sonstige Leistungen.

Wirtschaftsförderung erhält
Förderbescheid für „Einkaufserlebnisführer“

LIPPSTADT. Der Lippstädter Einzelhandel, eingebettet in der attraktiven historischen Innenstadt, hat nach wie vor eine große Anziehungskraft - auch für die umliegende Region und für Touristen. Das Angebot im Bereich Bekleidung, Schuhe/Lederwaren, Sport und Unterhaltungselektronik ist besonders attraktiv. Vielfach sind gerade auswärtige Besucher begeistert, Sätze wie: „Das hätte ich hier gar nicht erwartet“ sind immer wieder zu hören. Dennoch sind.. lesen


Messeplatz Deutschland 2016: Erstmals mehr als 
drei Millionen ausländische Besucher 


MAAS RHEIN. Rund 3,2 Mio. Besucher kamen im Jahr 2016 nach Deutschland, um sich auf Messen zu informieren und Geschäfte anzubahnen; das ist die höchste je ermittelte Zahl ausländischer Besucher auf deutschen Messen (bisher: 2,65 Mio. in 2013). Der Anteil an allen Besuchern lag erstmals knapp über 30 %. Hauptgrund für diese Entwicklung war das ungewöhnlich starke Messeprogramm des Jahres 2016 mit zahlreichen Investitionsgütermessen, die nur alle zwei, drei oder vier Jahre stattfinden. Aber auch im Vergleich zu den Vorveranstaltungen der 2016er Messen stieg die Auslandsbesucherzahl um rund fünf Prozent. Das ergaben jetzt abgeschlossene Berechnungen des AUMA, des Verbandes der Deutschen Messewirtschaft. Das Spektrum der ausländischen Besucher beschränkt sich dabei keinesfalls auf Europa. Rund 740.000 Interessenten reisten aus Ländern außerhalb Europas an, also 23 Prozent aller Auslandsbesucher. Allein 90.000 Besucher kamen aus der Volksrepublik China vor den USA (80.000), Indien (75.000) und Japan (35.000). Generell ist Süd-Ost-Zentral-Asien die wichtigste Herkunftsregion der ausländischen Besucher (330.000). Es folgen der Nahe und Mittlere Osten mit 115.000 Besuchern, Nordamerika (100.000), Lateinamerika (90.000) und Afrika (75.000). Schwerpunkte des Auslandsbesuchs auf deutschen Messen sind weiterhin die EU und die übrigen europäischen Staaten, aus denen jeweils auch Besucher auf große Publikumsmessen in Deutschland kommen, während die Besucher aus Übersee nahezu ausschließlich Fachbesucher sind. Insgesamt kamen fast genau 2 Mio. Besucher aus der EU und 445.000 aus den anderen europäischen Ländern. Die wichtigsten Besucherländer waren 2016 die Niederlande (250.000), gefolgt von Italien (225.000), Österreich (220.000), Frankreich (185.000), der Schweiz (180.000), Großbritannien (155.000), Belgien (150.000) und Polen (110.000).

Containerumschlag-Ranking - duisport verbessert sich
auf Platz 36 unter den weltweit größten Häfen

DUISBURG.  Der Duisburger Hafen belegt Platz 36 unter den weltweit größten Häfen. Mit einem Containerumschlag von 3,7 Mio. TEU in 2016 verbesserte sich duisport damit um zwei Plätze im Vergleich zu 2015. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Ranking der internationalen Zeitschrift "Container Management" hervor. duisport ist unter den Top 100 weltweit der einzige Binnenhafen und einer von insgesamt drei deutschen Häfen. Nur die beiden Seehäfen Hamburg (Platz 17) und Bremerhaven (Platz 26) haben 2016 mehr Container umgeschlagen. Im europäischen Vergleich liegt duisport beispielsweise noch vor den Häfen aus Italien und Frankreich. "Das Ranking zeigt, dass wir unsere Bedeutung als wichtigste Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa stetig ausbauen", so duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake.


Medienerlöse erhöhen den Wert der Bundesliga-Clubs:

"Fohlenelf“ - Anstieg von knapp 
60 Millionen Euro im Unternehmenswert

MAAS RHEIN. Der Abschluss der neuen Medienverträge durch die Deutsche Fußball Liga führt bei den Clubs der 1. und 2. Bundesliga in der neuen Bundesligasaison 2017/18 zu deutlich höheren Einnahmen. Erlöste die DFL für beide Bundesligen in der Saison 2016/17 noch etwas über 865 Mio. Euro, so sind es ab der kommenden Spielzeit nahezu 1,2 Mrd. Euro - ein Wachstum von über 320 Mio. Euro (+37%). Nachhaltig höhere Einnahmen - in diesem Falle aus den neuen Medienverträgen sowie aufgrund des neuen Verteilungsschlüssels - wirken sich grundsätzlich auch positiv auf den Unternehmenswert aus.... lesen


Generation 50plus macht immer öfter Weiterbildungen 

MAAS RHEIN.
Vergangenes Jahr haben 50 Prozent aller Deutschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Die Weiterbildungsbeteiligung bleibt damit auf hohem Niveau, nachdem sie zwischen 2010 und 2012 deutlich angestiegen war. Dies ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Adult Education Survey (AES) 2016, mit dem das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben wird. Das beim Bildungsgipfel 2008 gesetzte Ziel, jeder zweite Erwachsene sollte mindestens einmal im Jahr an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen, wurde damit erneut erreicht ... lesen  

Lufthansa unterstützt gemeinsam mit der 
Bundesregierung die Restrukturierung von airberlin

MRZ. Nachdem airberlin heute beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt hat, mit dem Ziel, die bereits eingeleitete Restrukturierung fortzuführen, unterstützt Lufthansa gemeinsam mit der Bundesregierung die Restrukturierungsbemühungen der Fluggesellschaft. Damit wird unter anderem gewährleistet, dass die von airberlin geleasten Flugzeuge, die aktuell für Eurowings und Austrian Airlines fliegen, wie bisher weiterbetrieben werden können. Lufthansa befindet sich mit airberlin bereits in Verhandlungen über den Erwerb von Teilen der airberlin Gruppe und bietet damit auch die Möglichkeit zur Einstellung von Personal. Lufthansa beabsichtigt, diese Verhandlungen zu einem schnellen und positiven Ergebnis zu führen.


Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt 
den Haushalt 2017 des Kreises Wesel


KREIS WESEL.
Am 14. August 2017 hat die Bezirksregierung Düsseldorf die am 30.03.2017 vom Kreistag beschlossene Haushaltssatzung 2017 zur Kenntnis genommen und ihre Genehmigung zur Kreis- und Jugendamtsumlage erteilt. Der Gesamtetat mit einem Volumen von rd. 554,7 Mio. Euro kann damit komplett bewirtschaftet werden. Die Kreisumlage, die von den kreisangehörigen Kommunen zu erbringen ist, wurde mit 41,9 % festgelegt und liegt damit erfreulicherweise unter dem Vorjahreswert. Der Hebesatz der Jugendamtsumlage beträgt 19,42 %. Der Finanzplan umfasst Investitionsschwerpunkte wie den Neubau des Berufskollegs Campus Moers und die veranschlagten Baumaßnahmen im Rahmen des Programms "Gute Schule".

Unternehmen mit hohem Grad an Digitalisierung 
sind für Krisenzeiten besser gewappnet

MAAS RHEIN. Unternehmen mit hohem Digitalisierungsgrad waren weniger stark von der Krise in den Jahren 2008 und 2009 betroffen als gering digitalisierte Unternehmen. Dies gilt insbesondere für Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle ZEW- Studie. Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad sind grundsätzlich produktiver als gering digitalisierte. Denn um erfolgreich zu digitalisieren, müssen Produktions- und Arbeitsprozesse angepasst werden, wodurch Unternehmen effizienter und produktiver werden. Aber wirken sich solche Digitalisierungsprozesse auch in Krisenzeiten aus? Überstehen stärker digitalisierte Unternehmen solche Zeiten besser? Die Auswertung eines neuartigen Datensatzes für zwölf EU-Länder und sieben Industrien im Zeitraum von 2001 bis 2010 erlaubt es, diese Frage empirisch zu beantworten. Die Analyse zeigt, dass stärker digitalisierte Unternehmen insbesondere aus dem Dienstleistungssektor weniger stark von der Krise getroffen wurden als gering digitalisierte, denn Produktivitätsniveau und -wachstum haben sich bei diesen Unternehmen kaum verringert, während sie bei gering digitalisierten Unternehmen stark zurückgingen. Gleichzeitig waren diese Unternehmen im Vergleich zu gering digitalisierten auch erfolgreicher darin, Prozessinnovationen zu realisieren und durch diese effizientere Gestaltung von Prozessen Kosten einzusparen. "Unternehmen, die in digitale Technologien investieren und diese auf clevere Art und Weise einsetzen, sind eher in der Lage, flexibel auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu reagieren und Krisenzeiten besser zu überstehen", sagt Prof. Dr. Irene Bertschek, Leiterin des ZEW- Forschungsbereichs "Digitale Ökonomie" und Koautorin der Studie.


Trotz bundesweiter Milliardenüberschüsse:
Jede fünfte Kommune dauerhaft in Haushaltskrise

MAAS RHEIN. Hinter den bundesweit guten Zahlen verbirgt sich ein wachsendes Gefälle. Das zeigt der Kommunale Finanzreport 2017 der Bertelsmann Stiftung. Denn die insgesamt positive Entwicklung in den Kassen der Kommunen wird vor allem getragen durch die hohen Überschüsse in Bayern und Baden-Württemberg. Hier waren die Kommunen über fünf Jahre durchgängig im Plus. Demgegenüber gelang zum Beispiel den Kommunen in Schleswig-Holstein und dem Saarland in keinem dieser Jahre der Haushaltsausgleich. Ursache der sich bessernden Haushaltslage ist vor allem die gute Konjunktur in Deutschland. Im Zuge dessen ziehen auch die Investitionen weiter an .. lesen


NRW-Wirtschaft mit Höchstwerten

MAAS RHEIN. Das ohnehin hervorragende Geschäftsklima in Nordrhein-Westfalen hat sich im Juli noch einmal gesteigert. Die Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage so gut wie nie seit Erhebungsbeginn 1991. Vor allem in der Bauwirtschaft nahm die Zufriedenheit zu. Und auch für das kommende halbe Jahr bleiben die Unternehmen optimistisch. Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima für Nordrhein-Westfalen ist im Juli von vormonatlichen 21,4 auf 22,4 Saldenpunkte geklettert
.. lesen

Nordrhein-Westfalen lehnt Fahrverbote ab und
sieht die Hersteller in einer Nachrüstungspflicht


MAAS RHEIN.
Die Konzentrationen von Stickoxiden in Ballungsräumen sind ein gesundheitsgefährdendes Problem. Aus Sicht der Landesregierung besteht hier dringender Handlungsbedarf. Christina Schulze Föcking, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz dazu: "Es geht um unsere Gesundheit und unsere Umwelt. Deswegen sind wir dazu verpflichtet, den Ausstoß von gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen so schnell wie möglich und so weit wie möglich zu reduzieren. Fahrverbote in unseren Innenstädten können nur ... lesen

Regionaler Industrieumsatz legt deutlich zu

SIEGEN. „Der regionale Industrieumsatz hat in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent zugelegt. Dabei stieg der Export mit einem Plus von 19,4 Prozent deutlich stärker an als der Inlandsumsatz mit einem Zuwachs von 6,5 Prozent. Dass alle wichtigen regionalen Industriezweige ihre Umsätze steigern konnten, ist aus unserer Sicht sehr erfreulich.“ Mit diesen Worten kommentierte IHK-Präsident Felix G. Hensel eine aktuelle Auswertung der amtlichen Umsatzdaten von Betrieben im verarbeitenden Gewerbe .. lesen


Vierte Runde Bundesförderprogramm Breitband:  331 Millionen 
Euro Bundes- und Landesmittel für schnelles Internet in NRW
Welche Kommunen bekommen wieviel!

MAAS RHEIN.
Beim vierten Förderaufruf des Bundesverkehrsministeriums für den Breitbandausbau waren 27 Anträge von Kreisen und Kommunen aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: "Mit diesem Erfolg der NRW-Kommunen kommen wir dem wichtigen Ziel der neuen Landesregierung näher, bis 2025 flächendeckende gigabitfähige Netze zu schaffen. Jetzt setzen wir alles daran, weitere Fördermittel des Bundes nach NRW zu holen." Insgesamt stehen damit mehr als 331 Millionen Euro aus dem vierten Förderaufruf für den Breitbandausbau bereit........ lesen

ifo Geschäftsklimaindex auf Rekordhoch

MAAS RHEIN. Die Stimmung in den deutschen Chefetagen ist euphorisch. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Juli von 115,2 auf 116,0 Punkte. Dies ist der dritte Rekordwert in Folge. Die Unternehmen waren seit der Wiedervereinigung noch nie zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate verbesserte sich. Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index auf einen neuen Rekord gestiegen. Der Indikator der Geschäftslage erklomm noch nie erreichte Höhen. Der Optimismus für das kommende halbe Jahr nahm nochmals zu. Die Kapazitätsauslastung stieg deutlich um 0,7 Prozentpunkte auf 86,7 Prozent. Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima erneut verbessert. Dies war auf merklich optimistischere Geschäftserwartungen zurückzuführen. Die Rekordeinschätzungen zur aktuellen Lage aus dem Vormonat konnten hingegen nicht gehalten werden. Im Einzelhandel sank der Index. Die Einzelhändler waren deutlich weniger zufrieden mit ihren laufenden Geschäften. Auch die optimistischen Erwartungen wurden zurückgenommen. Beide Komponenten liegen jedoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Im Bauhauptgewerbe ist der Index auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Die Firmen beurteilten die aktuelle Lage unverändert als sehr gut. Sie erwarten eine weitere Verbesserung ihrer Geschäfte in den kommenden Monaten.


NRW-Exporte im Mai 2017 um 11,9 Prozent gestiegen

MAAS RHEIN. Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Mai 2017 Waren im Wert von 16,3 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse miteilt, waren das 11,9 Prozent mehr als im Mai 2016. Der Wert der Importe lag mit 19,6 Milliarden Euro um 20,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 28) fielen die Ausfuhren im Mai 2017 mit 10,6 Milliarden Euro um 8,7 Prozent höher aus als im Mai 2016. Bei den Importen aus den EU-Ländern war ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen (+17,5 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro). Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten stieg um 18,3 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Bei den Importen war ein Anstieg um 24,2 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zu verzeichnen. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2017 summierte sich der Exportwert auf 79,6 Milliarden Euro (+7,4 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 94,8 Milliarden Euro (+12,4 Prozent).


duisport steigert Umschlag im ersten Halbjahr
Containerumschlag steigt um zwölf Prozent


MAAS RHEIN.
Der Containerumschlag der Duisburger Hafen AG (duisport) ist im ersten Halbjahr 2017 zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 2,01 Millionen TEU gestiegen. Der Containerumschlag macht rund die Hälfte des Gesamtgüterumschlages aus und ist das wichtigste Gütersegment der duisport-Gruppe. Der Gesamtgüterumschlag steigerte sich im ersten Halbjahr dieses Jahres um sieben Prozent auf 34,8 Millionen Tonnen. Während der Schiffsumschlag das hohe Vorjahresniveau erreichte, stiegen der Bahnumschlag um 14 Prozent sowie der Lkw-Umschlag um sieben Prozent. Treiber des Umschlaganstiegs war der Stückgutbereich und hier insbesondere der kombinierte Verkehr. "Für das zweite Halbjahr erwarten wir moderate Zuwächse, da im Vergleichszeitraum des Vorjahres bereits ein gutes Umschlagsniveau erreicht wurde", so Erich Staake, duisports-Vorstandschef.

Lienenkämper zum Vorsitzenden des 
Finanzausschusses des Bundesrates gewählt 


MAAS RHEIN.
Der Bundesrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, Lutz Lienenkämper, einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Finanzausschusses gewählt. Lienenkämper folgt damit seinem Amtsvorgänger Norbert Walter-Borjans. Der Finanzausschuss des Bundesrates berät über alle großen Gesetzgebungsverfahren und ist federführend bei Fragen der Haushalts-, Steuer- und Finanzpolitik. Er ist der einzige Ausschuss des Bundesrates, der regelmäßig in politischer Besetzung tagt. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums der Finanzen, Telefon 0211/4972-5004. 

Jahresbilanz: Dortmunder Hafen 2016 mit stabilem Ergebnis

DORTMUND. Der Dortmunder Hafen präsentierte sich auch 2016 wieder als wichtigste Logistikdrehscheibe im östlichen Ruhrgebiet. Der Schiffsgüterumschlag lag mit 2,73 Mio. Tonnen um etwa vier Prozent unter der Vorjahresmenge. Hafenvorstand Uwe Büscher hierzu: "Wir haben zwar gegenüber dem Vorjahr wegen weggefallener Sonderaufträge Umschlageinbußen zu verzeichnen, liegen aber trotzdem über dem durchschnittlichen Umschlagniveau der letzten zehn Jahre von 2,6 Mio. Tonnen. Zudem hat sich das Niedrigwasser des Rheins im 4. Quartal 2016 negativ auf unseren Umschlag ausgewirkt."... lesen


IHK Düsseldorf: Langenfeld ist
Modellstadt für die Zukunft des Handels


DÜSSELDORF.
"Langenfeld ist die Modellstadt schlechthin für die Zukunft des Handels - und das hat die Stadt jetzt auch schwarz auf weiß", freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen. Denn: Die Universität Köln wertete im Auftrag von IHK Düsseldorf und Stadt Langenfeld die Antworten von fast 1.000 Bürgern und knapp 100 Unternehmern zu innerstädtischen Standortfaktoren der Future City aus. Dabei bildeten digitale Themen einen Schwerpunkt. "Digitalisierung ist in aller Munde - in Langenfelds Innenstadt wollen wir sie leben! Denn wir wollen uns als innovatives Pflaster für Unternehmen etablieren, die sich ausprobieren wollen. Wir verstehen uns als Modellstadt für die innovative Zukunft des Handels," wirbt Bürgermeister Frank Schneider für die City... lesen

Paderborn-Lippstadt Airport will über 17 Millionen Euro 
in den nächsten fünf Jahren investieren 


KREIS PADERBORN. 
Der Paderborn-Lippstadt Airport will im Zeitraum 2017 - 2022 Jahren mindestens 17 Millionen Euro investieren. Flughafenchef Marc Cezanne erläuterte in der gestrigen Kreistagssitzung, dass etwa 6 Millionen davon nicht aus eigenen Mitteln aufgebracht werden könnten. Landrat Manfred Müller erklärte, dass die Gesellschafter derzeit über die die benötigten Investitionsmittel berieten. Aus verschiedenen Kreisen gebe es bereits positive Signale. Die Entscheidungen fielen in den Kreistagen und im Rat der Stadt Bielefeld im Herbst. Gesellschafter sind die Kreise Paderborn (56,38 %), Soest (12,26 %), Höxter (3,92 %), Gütersloh (7,84 %), Lippe (7,84 %) und der Hochsauerlandkreis (3,92 %) sowie die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld (1,57 %) und Lippe zu Detmold (0,39 %) sowie die Stadt Bielefeld (5,88 %). Landrat Manfred Müller kündigte an, dass die Linienflugverbindung nach Frankfurt auch im Winter- und Sommerflugplan 2018 voraussichtlich fortgesetzt werde. Damit sei ein wichtiges politisches Verkehrsinfrastrukturziel zunächst einmal erreicht.

Köln/Bonn peilt neue Rekorde an Airport legt 
im ersten Halbjahr bei Verkehrszahlen zu 


MITTELRHEIN.
Der Köln Bonn Airport befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Nach dem Rekordjahr 2016 mit erstmals mehr als 11 Millionen Passagieren konnte der Airport auch in der ersten Jahreshälfte 2017 weiter zulegen: Die Zahl der Fluggäste kletterte von Januar bis Juni um 4 Prozent auf rund 5,6 Millionen - soviel wie noch nie in diesem Zeitraum. Dabei wurden zum ersten Mal bereits im April mehr als 1 Million Fluggäste begrüßt. Die Luftfracht befindet sich ebenfalls im Aufwind: In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden in Köln/Bonn rund 398.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen (+5%). "Die Entwicklung unserer Passagier- und Frachtzahlen ist weiterhin sehr erfreulich. Nach zwei Rekordjahren mit zuletzt zweistelligen Wachstumsraten können wir auch in diesem Jahr nochmals zulegen und werden erstmals die 12-Millionen-Marke übertreffen", sagt Flughafenchef Michael Garvens. Auch die Luftfracht erreicht 2016 einen neuen Höchststand: Erstmals werden 800.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen (+2%). Für das Gesamtjahr rechnet der Flughafen mit 12,2 Millionen Fluggästen. Dies entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Rentenerhöhung - Mindestens 120.000 Senioren
rutschen in die Steuerpflicht 


MAAS RHEIN.
Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert einfachere Steuerformulare für Senioren, denn immer mehr Rentner sind verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Deshalb sollten die Formulare verständlicher werden. Allein durch die Rentenerhöhung zum morgigen 1. Juli werden mehr als 120.000 Senioren in die Steuerpflicht rutschen. Damit könnten ein paar Euro mehr Rente für viele Senioren zu einem deutlich höheren Aufwand führen, weil sie eine Einkommensteuererklärung abgeben müssen. Im Einzelnen: Zum 1. Juli 2017 steigen die Renten in Westdeutschland um 1,9 Prozent und in den neuen Bundesländern um 3,6 Prozent. Nach einer Prognose des Bundesfinanzministeriums werden aufgrund der Rentenerhöhung für das laufende Jahr 40.000 Senioren erstmals eine Steuererklärung abgeben müssen. Im Jahr 2018 kommen weitere 80.000 Senioren dazu. Dabei ist zu beachten, dass - pro Kopf gerechnet - sogar mehr Steuerzahler betroffen sein können: Denn in der Finanzverwaltung kann sich hinter einem Steuerpflichtigen auch ein Ehepaar verbergen. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums bringt die Rentenerhöhung für das Jahr 2017 Steuermehreinnahmen in Höhe von 205 Millionen Euro. Für das Jahr 2018 werden weitere 420 Millionen Euro erwartet. Hintergrund Je später die Rente beginnt, desto mehr Rente muss versteuert werden. Während Senioren, die seit dem Jahr 2005 oder früher eine gesetzliche Rente bekommen, noch 50 Prozent der Rente steuerfrei erhielten, gibt es für Rentner, die im Jahr 2017 in Rente gehen, nur noch einen steuerfreien Anteil von 26 Prozent. Rentenerhöhungen unterliegen sogar zu 100 Prozent der Besteuerung. Aus diesem Grund können Senioren, die bereits seit mehreren Jahren eine Rente beziehen und bisher keine Einkommensteuererklärung abgeben mussten, in diese Erklärungspflicht hineinwachsen. Ob dann tatsächlich Steuern zu zahlen sind, hängt vom Einzelfall ab, weil auch Senioren verschiedene Kosten bei der Steuer absetzen können.

Armin Laschet neuer Ministerpräsident

MAAS RHEIN. Armin Laschet wurde am Dienstag im Landtag zum neuen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt und vereidigt. Er erhielt 100 der 180 gültigen Stimmen. Insgesamt hat der Landtag Nordrhein-Westfalen 199 Abgeordnete. Armin Laschet ist damit der 11. Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens. 


Umfrage mit Rekordbeteiligung - Studierende
in Deutschland sind im Schnitt 24,7 Jahre alt


MAAS RHEIN.
Studierende in Deutschland sind im Schnitt 24,7 Jahre alt, unverheiratet, in ein Vollzeit-Studium eingeschrieben und verfügen über 918 Euro im Monat. Das ist ein Ergebnis der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Die Sozialerhebung ist eine Langzeituntersuchung, die bereits seit 1951 regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Studierenden in Deutschland gibt. Im Sommersemester 2016 war die Beteiligung an der erstmals online organisierten Befragung so hoch wie noch nie, die Angaben von mehr als 60.000 Studierenden an 248 Hochschulen konnten für die aktuelle Sozialerhebung ausgewertet werden - an der letzten Befragung 2012 hatten rund 16.000 Studierende teilgenommen ... lesen

Fazit zum "Tag der Architektur 2017" in Nordrhein-Westfalen
35.000 wollten neue Architektur vor Ort erleben

MRZ. Architektur schafft Lebensqualität! Von diesem bundesweiten Motto des "Tags der Architektur" wollten sich am Wochenende (24./25.06.17) in Nordrhein-Westfalen mehr als 35.000 Bauinteressierte und Architekturfans vor Ort überzeugen. An 326 neuen und modernisierten Architekturen in 140 Kommunen standen in NRW die Türen weit offen, Architekten und ihre Bauherren luden zum Besuch, zu Führungen und Gesprächen ein. Zu sehen waren Wohnhäuser und Bürogebäude, Bildungsbauten und Kindergärten, Geschäfte und Industriebauten sowie Quartiere, Gärten und Parks. "Die zahlreichen Gespräche vor Ort zwischen Architekten und Interessierten haben den Tag der Architektur zu einem echten Architekturfestival gemacht", resümiert Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Zu den am stärksten besuchten Bauten mit über 400 Gästen gehörten ein Einfamilienhaus in Anröchte von Architektin Marai Ströcker (Rinsdorf Ströcker Architekten, Lippstadt), der Umbau eines Hochbunkers zu Büros und Wohnungen in Siegen (architektur im modulbüro, wagener&görg, Siegen) sowie die Neufassung der Christuskirche in Köln (ARGE Hollenbeck Architekten, MAIER Architekten, Köln). Unter den spektakulärsten Bauwerken des bundesweiten "Tag der Architektur 2017" waren die neue DITIB-Zentralmoschee in Köln (Architekt Paul Böhm), das bereits mehrfach ausgezeichnete Bürogebäude "Clara und Robert" in Düsseldorf (sop architekten, Düsseldorf) sowie das neue Hörsaalgebäude C.A.R.L. von schmidt hammer lassen architects (Aarhus, DK) auf dem Campus der RWTH Aachen.


Studierende untersuchen Umweltwirtschaft im Kreis Borken: 
Viel Potenzial für die regionale Wirtschaft vorhanden

KREIS BORKEN. Leistet der Klimaschutz auch einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung? Und welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Chancen der Umweltwirtschaft im Kreis Borken zu nutzen? Diesen und anderen Fragen gingen zehn Studierende der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung (FHÖV) im Rahmen einer zehnwöchigen Projektarbeit nach. Die jungen Frauen und Männer befinden sich im dualen Bachelorstudiengang „Kommunale Verwaltung“ und kommen aus verschiedenen Verwaltungen wie etwa den Kreisverwaltungen Coesfeld und Borken, von der Stadt Stadtlohn, aber auch der Bezirksregierung Münster .. lesen


RWTH ist an Kauf des Areals Campus West interessiert 

AACHEN. Klärende Gespräche laufen. Bebauungsplan wird unbeeinflusst fortgesetzt. Die RWTH Aachen University ist an dem Erwerb des Areals Campus West zur Weiterentwicklung des RWTH Aachen Campus interessiert. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW unterstützt diesen Plan und prüft den Verkauf des Grundstücks an die RWTH. "Durch den Kauf soll einerseits der wissenschaftliche Zweck des Areals Campus West langfristig gesichert werden, andererseits soll eine maximale Effizienz bei der Campus-Entwicklung ermöglicht werden", sagt RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven. Derzeit befinden sich die Projektbeteiligten - Wissenschafts- und Finanzministerium NRW, BLB NRW, Stadt Aachen, RWTH Aachen University und RWTH Aachen Campus GmbH - in klärenden Gesprächen. "Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, die Entwicklung des Campus West voranzubringen. Ein Verkauf des Geländes bietet der RWTH Aachen einen größeren Gestaltungsspielraum für die weitere Entwicklung", sagt Gabriele Willems, Geschäftsführerin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Die Gespräche sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Der Bebauungsplan wird unbeeinflusst fortgesetzt. Die Freigabe des Anforderungsprofils für den Masterplan Campus West in der Planungsausschusssitzung ist aus Sicht der Projektbeteiligten ein wichtiger Meilenstein. 

Studentisches Projekt nimmt Gewerbeansiedlungen unter die Lupe

KREIS HS. Zum wiederholten Mal nutzt die Kreisverwaltung die Expertise von Studierenden der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Rahmen einer Projektarbeit. In diesem Jahr beschäftigen sich elf Inspektoranwärter/innen als Bestandteil ihrer Ausbildung an der Fachhochschule in Köln unter Leitung von Dr. Michael Schmitz mit dem Kreis Heinsberg als Standort für Gewerbeansiedlungen. Gewerbeansiedlungen sind für eine Kommune aufgrund verschiedener Faktoren von Bedeutung .. lesen


Thomas Küppers konzentriert sich auf die Wirtschaftsförderung

MAAS RHEIN. Nachdem der Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen, Thomas Küppers, zum 31. Mai 2017 auf seinen Wunsch aus der Geschäftsführung der städtischen Grundstücksmarketinggesellschaft (GMG) ausgeschieden ist, endete auch seine Zuweisung an die GMG im Umfang einer halben Stelle. Küppers wird sich künftig wieder ausschließlich um seine Aufgaben als Wirtschaftsförderer kümmern. Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates hat diese Entscheidung von Bürgermeisterin Sabine Anemüller zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Bürgermeisterin sagte dazu: "Insbesondere ist vorgesehen, dass er schwerpunktmäßig die Gesamtkonzeption "Einkaufsstadt 2020" bearbeiten wird. Damit kann auch dem politischen Wunsch auf zügigere Bearbeitung des Konzepts Rechnung getragen werden."


NRW-Handwerk: Sechs Prozent mehr Umsatz im ersten Quartal 2017

MAAS RHEIN. Im ersten Quartal des Jahres 2017 waren die Umsätze der Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen um 6,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik als amtliche Statistikstelle des Landes Nordrhein-Westfalen anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhte sich die Beschäftigtenzahl im Handwerk im selben Zeitraum um 0,6 Prozent. Die Umsätze stiegen in allen sieben Gewerbegruppen: Den höchsten Umsatzzuwachs (+8,2 Prozent) erzielten die Unternehmen im Bereich "Handwerke für den gewerblichen Bedarf"; den niedrigsten Anstieg (+1,5 Prozent) verbuchten die Statistiker im Bereich "Handwerke für den privaten Bedarf". Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich in fünf der sieben Gewerbegruppen: Der höchste Anstieg (+1,9 Prozent) wurde im Kraftfahrzeuggewerbe verbucht. Niedrigere Beschäftigtenzahlen (jew. -1,1 Prozent) gab es im Bereich "Handwerke für den privaten Bedarf" und im Lebensmittelgewerbe, dem u. a. Bäcker, Konditoren und Fleischer angehören.


Optimismus unter deutschen Exporteuren nimmt zu

MAAS RHEIN. Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich verbessert. Die ifo Exporterwartungen stiegen von 13,8 Saldenpunkten im April auf 14,7 Saldenpunkte im Mai. Dies ist der höchste Stand seit Januar 2014. Die deutschen Exporte sind weiter auf Wachstumskurs. Per saldo erwarten fast alle Branchen einen Anstieg ihrer Exporte. Der größte Optimismus zeigt sich bei den Unternehmen der Bekleidungsindustrie. Fast die Hälfte der Unternehmen geht von einem Zuwachs der Exporte aus. Auch im Maschinenbau werden deutlich mehr Aufträge aus dem Ausland erwartet. Der Index stieg dort auf den höchsten Wert seit Februar 2011. In der Elektrobranche war ein Dämpfer auf hohem Niveau zu beobachten.


IHK-Studie zeigt: Düsseldorf ist
der internationalste Standort in NRW


DÜSSELDORF.
 „Die Landeshauptstadt ist der internationalste Standort in NRW. Die Zahl ausländischer Unternehmen in Düsseldorf hat inzwischen die 10.000-Marke geknackt.“  Mit diesen Worten fasst Dr. Gerhard Eschenbaum, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter der Abteilung Außenwirtschaft der IHK Düsseldorf, die Ergebnisse der aktualisierten Studie „Ausländische Unternehmen im IHK-Bezirk Düsseldorf für die Stadt Düsseldorf zusammen. „Seit 2010 hat sich die Zahl ausländischer Unternehmen in der Stadt Düsseldorf wie auch im ganzen IHK-Bezirk um 23 Prozent erhöht
.... lesen

Henkel erwirbt Sonderhoff-Unternehmensgruppe

DÜSSELDORF.
Henkel hat eine Vereinbarung zum Erwerb der Sonderhoff Holding GmbH mit Sitz in Köln unterzeichnet. Das Unternehmen bietet hochwirksame Dichtstoff-Lösungen für die industrielle Fertigung. Mit der Akquisition des bisher privat geführten Unternehmens will Henkel seine Kompetenz bei Dichtstoffen ausbauen. Geschäumte Dichtstoffe werden in einer Vielzahl industrieller Anwendungen zum Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub eingesetzt, zum Beispiel in Beleuchtungssystemen, bei Filtern oder in Haushaltsgeräten..... lesen

NRW.INVEST wirbt um Investoren aus dem Silicon Valley  

MAAS RHEIN. Um die digitale Transformation des Landes NRW voranzutreiben wirbt NRW.INVEST nun verstärkt um Digitalunternehmen im Silicon Valley. Daher eröffnet die landeseigene Wirtschaftsförderung dort aktuell ein eigenes Büro. Als NRW-Vertreter und Scout vor Ort konnte NRW.INVEST den deutschen Digitalunternehmer und -experten Oliver Hanisch gewinnen. Er soll insbesondere Startups in der Wachstums- und Internationalisierungsphase identifizieren und für NRW gewinnen .. lesen


IHK: Wirtschaft will Siegerland Flughafen
jährlich mit sechsstelliger Summe unterstützen
 

WESTFALEN. Die heimische Wirtschaft ist bereit, bis 2021 jährlich sechsstellige Beträge als Beitrag zur Deckung der Betriebskosten des Siegerland Flughafens auf der Lipper Höhe einzubringen. Bereits heute liegen belastbare Zusagen in Höhe von 834.000 Euro vor. Die IHK Siegen ist mit weiteren Unternehmen im Gespräch und geht davon aus, dass ein Gesamtvolumen von rund 1 Mio. Euro über fünf Jahre hinweg akquiriert werden kann. Zudem hat sich ein am Siegerland Flughafen ansässiges Unternehmen bereit erklärt, Mitgesellschafter der Flughafen GmbH zu werden und sich ebenfalls finanziell zu beteiligen. Damit wäre zum jetzigen Zeitpunkt bereits eine Entlastung des Kreishaushaltes um 300.000 Euro jährlich erreicht .. lesen


Deutscher Exportüberschuss sinkt

MAAS RHEIN. Der vom neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron kritisierte Exportüberschuss Deutschlands ist gesunken. Der Überschuss im Warenhandel ging im ersten Quartal 2017 zurück auf 7,5 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung (BIP), nach 7,6 Prozent im vierten Quartal 2016, wie das ifo Institut am Dienstag unter Berufung auf neueste Zahlen des Statistischen Bundesamts berichtete. "Damit liegt der Handelsüberschuss bereits wieder deutlich unter seinem bisherigen Rekordwert von 8,4 Prozent aus dem zweiten Quartal 2016. "Dieser hohe Überschuss war damals auf stark gesunkene Preise für Ölimporte zurückzuführen. Auch heute dürften schätzungsweise noch gut 1,5 Prozentpunkte des Überschusses auf die nach wie vor sehr niedrigen Einfuhrpreise zurückzuführen sein", sagte Timo Wollmershäuser, kommissarischer Leiter des ifo Zentrums für Konjunkturforschung und Befragungen. "Ohne den Ölpreiseffekt läge der Exportüberschuss damit nur bei rund 6,0 Prozent." Gleichzeitig jedoch ist der Leistungsbilanz-Überschuss Deutschlands im ersten Quartal gestiegen, von 7,7 Prozent im vierten Quartal 2016 auf 8 Prozent im ersten Quartal 2017. Er umfasst zusätzlich zu den Exporten und Importen von Waren auch den grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr, die Erträge des deutschen Nettoauslandsvermögens und die öffentlichen Übertragungen Deutschlands an das Ausland. 


Ostwestfalens Industrie gut ins Jahr gestartet 

MAAS RHEIN.
Ostwestfalens Industrie liegt im ersten Quartal dieses Jahres erneut im Plus: Die Umsätze der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten im ostwestfälischen Verarbeitenden Gewerbe betrugen bis Ende März knapp 10,5 Milliarden Euro, 5,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit. Die Auslandsumsätze stiegen um acht Prozent auf knapp 4 Milliarden Euro, die Inlandsumsätze um 4,7 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten wuchs gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 3,6 Prozent auf 159.905 Frauen und Männer. "Ostwestfalens Industrie ist damit sehr gut ins Jahr gestartet, alle drei Monate waren umsatzmäßig besser als die Vorjahreswerte", erläutert IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden. "Unsere Region profitiert abermals von ihrem breiten Branchenmix." Ostwestfalenweit konnten die größeren Industriebranchen fast durchgängig zulegen. Mit einem Zuwachs von 14 Prozent auf gut 1,2 Milliarden Euro liegen die Hersteller elektrischer Erzeugnisse an der Spitze, gefolgt von den Herstellern von Metallerzeugnissen (+8,7 Prozent auf 865 Millionen Euro). Die ostwestfälische Möbelindustrie konnte ihre Umsätze um 8,1 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro) steigern, die umsatzstärkste Branche, die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln, legte um 7,8 Prozent auf über 2 Milliarden Euro zu. Der Maschinenbau verbesserte seine Umsätze um 4,4 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Leicht im Minus liegen die Kfz-Zulieferer. Nach Gesamtumsatz sind die Kfz-Zulieferer die sechstgrößte Industriebranche in Ostwestfalen, sie erwirtschafteten im ersten Quartal 600 Millionen Euro (-0,7 Prozent).

NRW weiterhin TOP-Investitionsstandort in Europa

MAAS RHEIN. 2016 erfolgten 413 Neuansiedlungen und Erweiterungsinvestitionen durch internationale Investoren in NRW. Insgesamt werden hierdurch rund 8.600 potenzielle Arbeitsplätze am Standort geschaffen. Dies stellt einen Zuwachs von mehr als 7 Prozent zum Vorjahr dar. Das bilanziert die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST. Unter den Investorenländern führt Greater China bei den Investitionsprojekten vor den USA, den Niederlanden und der Türkei. "China baut seine Position als führendes Investorenland in NRW weiter aus", erläutert Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST. 101 der 413 Investitionsprojekte kamen aus Greater China. Aber auch Japan und Polen investierten im vergangenen Jahr verstärkt in NRW. Mit über 2.400 potenziellen Arbeitsplätzen ist die USA Jobmotor .. lesen


Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband
stimmt für Fusion mit dem Genossenschaftsverband

MAAS RHEIN. Die Weichen sind in Richtung Fusion gestellt. Mit einem Traumergebnis von 100 Prozent hat der Verbandstag des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV) am 26. April 2017 die Fusion mit dem Genossenschaftsverband (GV) mit Sitz in Frankfurt beschlossen. Sollte die Mitgliederversammlung des GV am 27. April 2017 ebenfalls zustimmen, käme es zur Verschmelzung zum größten deutschen genossenschaftlichen Prüfungsverband. Der Zusammenschluss soll am 1. Juli 2017 rückwirkend zum 1. Januar 2017 eingetragen werden. Der fusionierte Verband wird dann als "Genossenschaftsverband - Verband der Regionen" firmieren.. lesen


Wirtschaftsförderung blickt auf erfolgreiches Jahr 2016 zurück

MG. Steigende Zahlen von Menschen in sozialversicherungspflichtigen Verhältnissen, viele Projekte auf der Baustelle und eine gute Investorennachfrage – die WFMG ist zufrieden mit dem Jahr 2016. Jetzt heißt es weiter dran bleiben und Mönchengladbach vor allem noch weiter für eine digitale Zukunft zu stärken.
Der Blick auf das vergangene Jahr fällt bei der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) äußerst positiv aus. Und nicht nur das, er wir zu dem begleitet von einer optimistischen Stimmung was das Jahr 2017 angeht. So sind durch das Engagement der WFMG in 2016 640 neue Arbeitsplätze entstanden und 412 konnten gesichert werden. Insgesamt wurden rund 160.000 Quadratmeter Gewerbefläche veräußert und 35 Firmenbezogene Projekte abgeschlossen.... 
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Belastung durch Steuern und Abgaben in
Deutschland weiterhin deutlich über OECD-Schnitt 


MAAS RHEIN.
Bei der Belastung der Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben gehört Deutschland im OECD-Vergleich weiterhin zu den Spitzenreitern. Einzig in Belgien ist die Steuer- und Abgabenlast für einen alleinstehenden Durchschnittsverdiener noch höher. Dies geht aus der jüngsten Ausgabe der OECD-Studie "Taxing Wages" hervor, die heute veröffentlicht wurde. Auch bei allen anderen untersuchten Haushaltstypen liegt die Belastung in Deutschland über dem OECD-Durchschnitt. Dies liegt vor allem an den vergleichsweise hohen Sozialabgaben, die von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen werden. Im OECD-Schnitt lag die Steuer- und Abgabenlast (Anteil von Steuern sowie Sozialabgaben der Arbeitgeber und Arbeitnehmer an den gesamten Arbeitskosten) für alleinstehende Durchschnittsverdiener 2016 bei 36 Prozent, in Deutschland bei 49,4 Prozent. "Die Belastung der Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben ist im OECD-Raum erneut leicht gesunken. Allerdings ist dieser Trend vor allem das Resultat von Reformanstrengungen in einigen wenigen Ländern", sagte Pascal Saint-Amans, OECD-Direktor für Steuerpolitik und Steuerverwaltung. "Steuersenkungen können vor allem im Bereich der kleinen und mittleren Einkommen Arbeitsanreize schaffen und sind so ein wichtiger Motor für ein inklusives Wachstum." In fast allen OECD-Ländern werden Familien mit Kindern steuerlich gefördert. In Deutschland ist diese Förderung, bedingt durch Ehegattensplitting und beitragsfreie Mitversicherung von nicht-erwerbstätigen Ehepartnern, gerade bei Familien mit nur einem Erwerbstätigen besonders ausgeprägt.

150 Millionen Gewerbesteuernachzahlung 
für Neuss:
Landrat warnt vor Risiken


RKN. Der Wirtschaft im Rhein-Kreis Neuss geht es gut. Das belegen nicht nur Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW, sondern lässt sich auch am Gewerbesteueraufkommen der Kommunen ablesen. Nach Medieninformationen soll die Stadt Neuss 150 Millionen Euro Gewerbesteuernachzahlung erhalten. Darüber freut sich auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, warnt jedoch die gleichzeitig vor Risiken. Was zunächst wie ein Lottogewinn aussieht, kann nach Ansicht des Neusser Landrates für die Stadt schnell zu einem finanziellen Bumerang werden, nämlich dann, wenn sie im Nachhinein Gewerbesteuer in Teilen oder ganz an das Unternehmen wieder zurückzahlen muss
  .. lesen

Grundstein für Paspartou im Nordpark gelegt



MG.
Unter der Adresse Am Nordpark 1 ist mit der Grundsteinlegung im Nordpark ein neues Büroensemble auf die Baustelle gegangen. Mit dem PASPARTOU, das bei Flexibilität, Architektur und Technik neue Maßstäbe setzt, entsteht in exponierter Lage ein neues „Eingangstor“ im Nordpark.
„Die dynamische Entwicklung des Nordparks in den vergangenen Jahren steht für die Gesamtentwicklung unserer Stadt. Mit dem ‚Paspartou‘ gibt es nun auch ein weiteres architektonisches Aushängeschild und einen echten Hingucker. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen, die ihren Arbeitsplatz im Nordpark gefunden haben und weiter finden werden, auch nach Mönchengladbach ziehen, um hier auch zu leben“, sagte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners . lesen


Grundstein für Textilakademie NRW gelegt -
Neues Bildungszentrum für den textilen Nachwuchs
entsteht in Mönchengladbach

MG. Die Textilakademie NRW auf dem Campus der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach ist im Bau. Zehn Monate nach dem offiziellen Startschuss im Juni 2016 haben NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Rolf Königs, Vorsitzender des Verbandes der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie,  Dr. Wilfried Holtgrave, Präsident des Verbandes der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie, und  Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein, den Grundstein .. lesen


Wichtiger Schritt zu modernem Medizinstudium:
"Masterplan Medizinstudium 2020"


MAAS RHEIN.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bundesforschungsministerin Professorin Johanna Wanka sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheits- und der Kultusministerkonferenz der Länder und der Koalitionsfraktionen des Deutschen Bundestages haben den "Masterplan Medizinstudium 2020" beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist ein wichtiger Schritt hin zu einem modernen Medizinstudium, das unsere Ärztinnen und Ärzte auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet und eine gute Patientenversorgung überall in Deutschland auch in Zukunft  ... lesen

Euregio-IHKs gehen mit neuem Portal online

MAAS RHEIN. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat mit den drei anderen IHKs in der Euregio Maas-Rhein ein neues gemeinsames Internetportal in Betrieb genommen. Die Plattform www.euregiochambers.eu stellt Informationen etwa zur Gründung eines Unternehmens im Nachbarland, eine Übersicht zu zahlreichen Anlaufstellen und euregionalen Veranstaltungen sowie Links zum Thema "Grenzüberschreitende Arbeitsmobilität" bereit. Bei Letzterem kooperieren die Euregio-Kammern eng mit dem Netzwerk "EURES", das die Freizügigkeit der Arbeitnehmer in der EU sowie in der Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen erleichtern soll, und mit den Grenzinfopunkten, die Bürger und Betriebe über Möglichkeiten informieren, die Europa bietet. Zu den vier Euregio-Kammern zählen neben der IHK Aachen die "IHK Eupen - Malmedy - St. Vith", die "CCI Liège - Namur - Verviers" und die "Voka - Kamer van Koophandel Limburg".


Luftverkehr: 2016 starteten über 20 Millionen Passagiere 
von den sechs größten NRW-Flughäfen

MAAS RHEIN. Von den sechs großen NRW-Flughäfen starteten im Jahr 2016 rund 20,3 Millionen Passagiere. Damit flogen 18,1 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der Hauptverkehrsflughäfen in NRW ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 6,2 Prozent mehr als im Jahr 2015. Nahezu 16 Millionen der in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (+6,0 Prozent). Das Passagieraufkommen bei Flügen ins Ausland war im Jahr 2016 an den Flughäfen Köln/Bonn um 15,4 Prozent und in Düsseldorf um 5,2 Prozent höher als im Jahr 2015. Rückläufige Zahlen bei den Auslandspassagieren verzeichneten hingegen die Flughäfen Niederrhein/Weeze (-3,1 Prozent), Dortmund (-3,7 Prozent), Münster/Osnabrück (-10,0 Prozent) und Paderborn/Lippstadt (-11,8 Prozent). 


NRW-Steuerfahnder bescheren NRW
über eine Milliarde Euro mehr in der Kasse


MAAS RHEIN.
Die engagierte Arbeit der NRW-Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder hat dem Land Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr ein Mehrergebnis von gut einer Milliarde Euro beschert. In fast 5.000 Prüfungen haben die Fahnder Steuerhinterzieher aufgespürt. Dass auch die Gerichte Steuerbetrug nicht als "Sünde" bewerten, zeigen 4.483 Strafverfahren im Jahr 2016. Insgesamt wurden Freiheitsstrafen in Höhe von 398 Jahren verhängt. Von den 53,7 Milliarden Euro Gesamtsteuereinnahmen in NRW in 2016 resultierten zehn Prozent aus der erfolgreichen Tätigkeit der nordrhein-westfälischen Steuerfahnder und Betriebsprüfer... lesen

Umsatz im NRW-Großhandel im Jahr 2016 um 1,1 Prozent gestiegen

MAAS RHEIN. Im Jahr 2016 waren die Umsätze im nordrhein-westfälischen Großhandel real - also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung - um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lagen die Umsätze im Jahr 2016 nominal in etwa auf dem Niveau des Jahres 2015 (+0,2 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten im NRW-Großhandel stieg um 0,3 Prozent. Im Konsumtionsverbindungshandel (Großhandel mit Konsumgütern; +2,1 Prozent) und im Produktionsverbindungshandel (Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen; +0,3 Prozent) waren die Umsätze 2016 real höher als ein Jahr zuvor.


Deutschland im IT-Wettbewerb nur Mittelmaß 
Risiken der digitalen Transformation werden als hoch eingeschätzt

MAAS RHEIN. Die eigene Einschätzung zum IT-Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb ist nur eher durchschnittlich. Das geht aus einer aktuellen VDI-Umfrage unter IT-Experten hervor. Vor fünf Jahren wurde die Wettbewerbsfähigkeit noch vorwiegend als gut befunden. Ein Grund dafür sind Risiken, die mit der digitalen Transformation zusammenhängen. 62 Prozent der Befragten stufen Missbrauch und Manipulation von Daten als hohes bzw. sehr hohes Risiko ein. "Mit zunehmender Digitalisierung ist die IT-Branche gefragter denn je. Sie wird zum Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft," so VDI-Direktor Ralph Appel im Vorfeld der CeBIT 2017 in Hannover. Die Umsätze in der Software- und IT-Branche wachsen und sind gut mit anderen Wirtschaftsbereichen vernetzt. Zudem hat Deutschland die Möglichkeit, Produkte und Services national und international zu vertreiben.
Doch insgesamt befindet sich Deutschland als Standort der digitalen Wirtschaft nur im Mittelfeld. Rund 88 Prozent der befragten Ingenieure geben an, dass Deutschland nur eine "durchschnittliche" bis "gute" internationale Wettbewerbsfähigkeit besitzt. Als "sehr gut" empfinden dies sogar nur knapp 7 Prozent, 5 Prozent als "schlecht". Der Trend entwickelt sich seit 2012 nach unten. Eine Erklärung dafür liefert das Thema IT-Sicherheit. Digitale Trends wie Big Data und Clouds finden in Unternehmen immer mehr Anwendung. Doch die befragten Ingenieure stehen den damit verbundenen Risiken misstrauisch gegenüber. Hackerangriffe, Datenmissbrauch und -manipulation nehmen zu. 42 Prozent sehen ein hohes Risiko für ihr Unternehmen, 20 Prozent gehen sogar von einem sehr hohen Risiko aus. Nur 9 Prozent halten das Risiko für gering. Für die Umfrage wurden über 600 Experten aus Großunternehmen und KMU befragt. Die Ergebnisse stellen somit einen validen Querschnitt durch die deutsche Industrie dar.


IHK-Umfrage Frühjahr 2017:
Konjunktur trotzt allen Turbulenzen

WESTFALEN.
Die Wirtschaft in Ostwestfalen startet im Branchendurchschnitt mit viel Schwung ins neue Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) in der Auswertung ihrer Frühjahrskonjunkturumfrage, an der sich 1.761 Unternehmen mit 146.350 Beschäftigten aus Industrie, Handel und Dienstleistungen beteiligten. „Die Geschäfte verlaufen weiterhin auf hohem Niveau und auch die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate trotzen den Turbulenzen und zeugen von Zuversicht“, betonte IHK-Präsident Wolf D. Meier-Scheuven heute (16.03.2017) bei der Vorstellung der Ergebnisse
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Niederlande weiterhin wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

MAAS RHEIN. Im Jahr 2016 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von über 18,6 Milliarden Euro in die Niederlande (+2,3 Prozent gegenüber 2015). Damit bleiben die Niederlande das wichtigste Abnehmerland NRWs; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (3,2 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, folgten Frankreich (15,2 Mrd. Euro; -1,8 Prozent) und das Vereinigte Königreich (13,2 Mrd. Euro; -5,3 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU- Länder (EU 28) zusammen nahmen im Jahr 2016 Waren im Wert von 118,4 Milliarden Euro ab; das waren nahezu zwei Drittel des gesamten NRW-Exportwertes. Auch bei den Importen führten im vergangenem Jahr die Niederlande die Rangliste der wichtigsten Lieferländer Nordrhein-Westfalens an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 32,1 Milliarden Euro (-12,9 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (7,2 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (25,3 Mrd. Euro; -0,7 Prozent), Frankreich (13,0 Mrd. Euro; +2,9 Prozent), Belgien (11,7 Mrd. Euro; +3,0 Prozent) und Italien (9,9 Mrd. Euro; +1,7 Prozent). Bei den Importen kamen Waren im Wert von 123,3 Milliarden Euro aus EU-Ländern, das entspricht einem Anteil von 59,6 Prozent.


"Fortschritt oder Stillstand?" IHK-Präsident Bert Wirtz 
fordert die Stärkung der Region im Standortwettbewerb

REGIO AACHEN. Weltpolitische Turbulenzen, ausbaufähige Infrastruktur, digitaler Wandel: Unter der Leitfrage „Fortschritt oder Stillstand?“ hat IHK-Präsident Bert Wirtz vor mehr als 450 Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses deutliche Forderungen an die Politik formuliert und die Bedeutung gemeinsamen Engagements der regionalen Wirtschaftsakteure betont. „Nur, wenn wir innerhalb des Kammerbezirks Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg gut aufgestellt sind, werden wir im neuen Verbund der Metropolregion Rheinland wahrgenommen“, sagte Wirtz bei der Jahresvollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. Mit Bedauern betrachte er deshalb den bevorstehenden Ausstieg des Kreises Heinsberg aus der AGIT .. lesen


Entscheidung des Kabinetts zu REGIONALEN 2022 und 2025:
Gleich drei Regionen erhalten den Zuschlag und bekommen
millionenschwere Förderung des Landes NRW


MAAS RHEIN.
REGIONALEN verbessern die interkommunale Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden und stärken dadurch die Regionen, deren Wirtschaft, den Tourismus und die Mobilität der Menschen vor Ort. Aus insgesamt sieben Bewerbern hat das Landeskabinett nun drei Regionen ausgewählt, die sich für die Durchführung der REGIONALEN 2022 und 2025 beworben haben. Die konkrete zeitliche Abfolge wird noch festgelegt werden. Die Kooperationen von Kreisen, Städten und Gemeinden werden mit Fördermitteln des Landes NRW in dreistelliger Millionenhöhe unterstützt. Folgende Regionen haben den Zuschlag erhalten .. lesen

Reuter verlagert Firmenzentrale nach Mönchengladbach

MG. Der Multichannel-Fachhändler für Bad- und Wohnkultur, reuter.de, siedelt seine Firmenzentrale in Mönchengladbach an. Das gaben Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Firmenchef Bernd Reuter gemeinsam in einer Pressekonferenz im Rathaus Abtei bekannt. Das E-Commerce-Unternehmen, zugleich Online-Pionier der Fachbranche, siedelt sich auf einem 25.000 Quadratmeter großen Eckgrundstück Aachener Straße/Liverpooler Straße im Nordpark an. "Die hervorragenden Standortbedingungen passen bestens zu unserer Reputation als junges Technologie-Unternehmen", so Bernd Reuter. "Damit ist Viersen -Mackenstein, wo wir derzeit die meisten Mitarbeiter zur Miete untergebracht haben, als Standortalternative aus dem Rennen", ergänzt er .. lesen


Verkaufsoffene Sonntage: IHK Köln fordert Planungs-
und Rechtssicherheit für Unternehmen


KÖLN. Mit großer Sorge beobachtet die IHK Köln die Entwicklung um die verkaufsoffenen Sonntage in Köln und Nordrhein-Westfalen. Für das Jahr 2017 sind eine Reihe von verkaufsoffenen Sonntagen in Köln geplant, die per Dringlichkeitsbeschluss am kommenden Montag gekippt werden sollen. „Einzelhändler und Interessengemeinschaften benötigen Planungssicherheit. Daher sollten bereits etablierte Events nicht hinterfragt werden. Viele Akteure haben zusätzlich Zeit und Geld in die Organisation der ausstehenden verkaufsoffenen Sonntage investiert“, sagt Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin Innovation und Umwelt der IHK Köln
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Henkel erwirbt Hair Professional-Geschäft in Mexiko und den USA

MAAS RHEIN. Henkel hat eine Vereinbarung über den Erwerb von Nattura Laboratorios, S.A. de C.V. mit Sitz in Guadalajara, Mexiko, und zugehöriger Unternehmen in den USA, Kolumbien und Spanien unterzeichnet. Mit der Übernahme wird Henkel sein Hair Professional-Geschäft weiter stärken und seine Präsenz sowohl in den Wachstumsmärkten als auch in den reifen Märkten ausweiten. Die Transaktion umfasst ein Portfolio mit führenden Marken im Hair Professional-Markt - eine Kernkategorie von Henkel. Zu den wichtigsten Marken zählen Pravana und Tec Italy. Im Geschäftsjahr 2016 hat das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro erzielt. "Diese Akquisition ist Teil unserer Strategie, unsere Position in attraktiven Märkten und Kategorien zu stärken. Damit werden wir unser Hair Professional-Geschäft in Mexiko ausbauen und unser Markenportfolio im US-Friseurgeschäft erweitern", sagt Hans Van Bylen, Vorstandsvorsitzender von Henkel. "Die Marken von Nattura Laboratorios passen mit ihrer starken Leistung und hohen Qualität hervorragend zu unserem Beauty Care-Geschäft. Sie werden unsere Kernkategorie Haarcolorationen im Friseurgeschäft vervollständigen und die globale Nr. 3-Position von Henkel in diesem Geschäft stärken. Außerdem wird diese Übernahme eine Basis für weiteres Wachstum im attraktiven lateinamerikanischen Markt bieten", sagt Pascal Houdayer, Mitglied des Vorstands von Henkel und verantwortlich für den Unternehmensbereich Beauty Care. Beide Parteien haben vereinbart, keine Angaben zu finanziellen Details der Transaktion zu machen. Die Akquisition steht unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen sowie kartellrechtlicher Genehmigungen.

Viele Fächer der RWTH sind Weltspitze

MAAS RHEIN. Die RWTH Aachen gehört in vielen Fächern zur Weltspitze. Dies bestätigt die am 8.3.2017 veröffentlichte Ausgabe des QS Ranking by Subjects, eines der weltweit renommiertesten Hochschulrankings. Seit 2011 werden anhand der Reputation der Hochschulen und der Zitationen, die die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit angeben sollen, jährlich die besten Hochschulen ermittelt. Auch 2017 zeigt das Ranking gute Ergebnisse für die RWTH und platziert diese in 22 Fächern in den Ranglisten der stärksten Hochschulen weltweit. Neben den Fächern werden fünf Wissenschaftsbereiche gerankt. Hier erreicht die Aachener Hochschule durchweg bessere Ergebnisse als im Vorjahr. In der Fächergruppe Social Sciences & Management verbesserte sie sich um 62 Plätze und liegt weltweit auf Rang 169. Jeweils 20 Plätze gewinnt die RWTH in den Bereichen Engineering & Technology mit Rang 33 und Natural Sciences mit Rang 26. In beiden Fällen ist die Aachener Hochschule damit zweitbeste Hochschule in Deutschland. In der Fächergruppe Arts & Humanities wurde eine Steigerung um 16 Plätze auf Rang 229 und im Bereich Life Sciences & Medicine um 15 Plätze auf Rang 139 erreicht. Das beste Ergebnis auf Fachebene erlangt die RWTH in der Kategorie "Minerals & Mining" mit Rang 12. Auch in den Fächern Linguistics, Education und Economics & Econometrics wurde eine Steigerung in den nächsthöheren Platzierungsbereich geschafft. Bundesweit ist die RWTH mit 13 Fächern in den TOP 3 vertreten. In fünf Fächern platziert sie sich auf Rang 1: Chemieingenieurwesen, Maschinenbau, Umweltwissenschaften, Materialwissenschaften sowie Statistics & Operational Research.

Wirtschaft im Rheinland trotzt
allen weltwirtschaftlichen Turbulenzen

MAAS RHEIN. Die Wirtschaft im Rheinland trotzt allen weltwirtschaftlichen Turbulenzen und zeichnet sich zu Jahresbeginn 2017 durch eine große Stabilität aus. Das ist die zentrale Botschaft des aktuellen Konjunkturbarometers Rheinland, das die sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg-Wesel-Kleve, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid) heute in Düsseldorf präsentiert haben. Dazu wurden knapp 3.000 Unternehmen zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie zu ihren .... lesen


Konjunktur in Deutschland schwächt sich ab 

MAAS RHEIN. Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland nach Veröffentlichung der Zahlen für 2016 durch das Statistische Bundesamt aktualisiert. Da das höher als erwartete Wirtschaftswachstum für 2016 (1,9 % statt 1,8 %) vor allem auf Revisionen des ersten Halbjahrs zurückgeht, ändert sich die Prognose nur marginal. Für das Wirtschaftswachstum wird weiterhin für 2017 mit 1,1 % und für 2018 mit 1,6 % gerechnet. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich weiter verbessern, da die Berücksichtigung der Flüchtlinge in der Arbeitsmarktstatistik nur langsam erfolgt. Der Preisanstieg erhielt früher als erwartet einen kräftigen Schub durch die Energieverteuerung und hat zuletzt sogar die 2-Prozent-Marke überschritten; das dämpft die reale Kaufkraft.

Immobilienmarkt in der StädteRegion Aachen auf Rekordniveau

REGIO AACHEN. Rekordumsatz auf dem Immobilienmarkt in der StädteRegion Aachen 2016: Die gezahlten Kaufpreise stiegen auf den Höchstwert von fast 1,4 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr 2016 wurden in exakt 1.678 Kaufverträgen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie in 2.262 Kaufverträgen Wohnungs- und Teileigentum verkauft. Damit lag das Vertragsaufkommen mit 5.771 Einheiten nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres (5.914 = minus 2,4 Prozent). Die Summe der gezahlten Kaufpreise lag hingegen mit 1,38 Milliarden Euro deutlich über den schon hohen 2015er-Zahlen. Insgesamt ist damit ein deutlicher Anstieg um 12 Prozent beim Geldumsatz zu verzeichnen. Als Ursache vermutet der Gutachterausschuss für Grundstückswerte auch weiterhin durch das niedrige Zinsniveau die Anlage .. lesen


Talfahrt der Gründerzahl hält an - Boden vermutlich erreicht

MAAS RHEIN. Der deutsche Arbeitsmarkt präsentierte sich im Jahr 2016 in bester Verfassung. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Arbeitslosenquote nochmals deutlich um 0,3 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent. Seit der Wiedervereinigung waren noch nie so viele Menschen in Beschäftigung wie im vergangenen Jahr. Kehrseite dieses Bestwerts ist allerdings ein neuer Tiefpunkt bei der Gründungstätigkeit in Deutschland: Die Anzahl an Existenzgründern ist 2016 auf 672.000 Personen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 91.000 Personen oder 13 % weniger Gründer. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Vorabauswertung des aktuellen KfW-Gründungsmonitors. Der Arbeitsmarkt nahm 2016 insbesondere für Frauen eine erfreuliche Entwicklung. Die Arbeitslosenquote von Frauen fiel auf 5,8 Prozent (-0,4 PP; Männer: 6,4%, -0,2 PP). Die Gründungstätigkeit durch Frauen ging entsprechend besonders stark zurück. Während es 2015 noch 327.000 Existenzgründungen durch Frauen gab, sank die Anzahl 2016 auf 270.000 (-17 %). Bei Männern war der Rückgang mit 8 Prozent auf 402.000 Existenzgründungen nur halb so stark. "Im Jahr 2016 sank die Zahl der Arbeitslosen auf den tiefsten Stand seit 25 Jahren. Die Jobchancen sind also gut wie lange nicht. Dies setzt der Gründungstätigkeit besonders zu", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. "Denn wir sehen nicht nur die bisher geringste Zahl an Notgründern mit 166.000, was positiv zu werten ist. Auch bei den Chancengründern gab es einen Rückgang." "Für das Jahr 2017 erwarten wir wieder eine Zunahme der Gründungstätigkeit. Darauf deutet die 2016 gestiegene Zahl der Gründungsplaner hin", sagt Zeuner zum weiteren Ausblick. 


Land unterstützt die Tourismuswirtschaft in 
Südwestfalen mit rund 6,8 Millionen Euro
 

MAAS RHEIN.
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat drei Zuwendungsbescheide in Höhe von rund 5,3 Millionen Euro zur Tourismusentwicklung in Nordrhein-Westfalen überreicht. Ziel der Förderprojekte aus Bad Sassendorf, Olsberg und dem Kreis Soest ist, das touristische Profil Südwestfalens weiter zu schärfen und die Region als Erholungsgebiet zu positionieren. Dabei spielt Barrierefreiheit eine zentrale Rolle. Bei der Bescheidübergabe in Düsseldorf sagte Minister Duin: "Wir wollen allen Gästen eine barrierefreie und komfortable Nutzung unserer Freizeitangebote ermöglichen. Die drei Projekte bringen uns diesem Ziel ein erhebliches Stück näher. Sie erweitern nicht nur die Vielfalt, sondern verbessern auch die Qualität des touristischen Angebots in NRW. Damit können wir die seit Jahren anhaltende positive Entwicklung fortschreiben und unseren Platz auf dem stark umkämpften Reisemarkt weiter ausbauen." Ein Bescheid in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro ging an die Gemeinde Bad Sassendorf. Die Mittel fließen unter anderem in den Ausbau des Kurparks und die Entwicklung innovativer Dienstleistungen. Die Stadt Olsberg erhielt einen Bescheid in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. Damit soll eine barrierefreie und erlebnisorientierte "Grünachse" im Zentrum des Kneippkurortes entstehen. Der Kreis Soest bekam einen Förderbescheid von rund 980.000 Euro überreicht. Im Rahmen des Förderprojektes entwickelt der Kreis eine Software für mobile Datenträger, die Gäste möglichst barrierefrei durch das Freizeitangebot navigieren soll. Neben diesen Vorhaben werden derzeit sechs weitere Projekte aus Südwestfalen gefördert. Damit fließen insgesamt rund 6,8 Millionen Euro in die Tourismuswirtschaft Südwestfalens.

Rheinische Industrie- und Handelskammern 
begrüßen Gründung der Metropolregion Rheinland e.V.

MAAS RHEIN. Mit großer Zustimmung unterstützen die Rheinland-IHKs die Gründung der Metropolregion Rheinland e.V. in Düsseldorf. Bereits seit 2009 setzen sich die sieben Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Wuppertal-Solingen-Remscheid und die Niederrheinische IHK Duisburg für eine Metropolregion Rheinland ein. Das Rheinland als starke Marke hat aus Sicht der IHKs beste Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb um Menschen, Ideen, Ansiedlungen und Investitionen eine wichtige Rolle zu spielen. Die rheinischen IHKs erhoffen sich nun, dass zügig arbeitsfähige und effiziente Strukturen geschaffen werden und der Verein bald sein Arbeitsprogramm 2017 und 2018 auflegt.


Tourismus in NRW: siebtes Wachstumsjahr in Folge

MAAS RHEIN. 2016 war für den nordrhein-westfälischen Tourismus erneut ein erfolgreiches Jahr: Insgesamt kamen 22,1 Millionen Gäste ins Land*. Auch die Zahl der Übernachtungen stieg so hoch wie noch nie auf 49,6 Millionen. Mit 22,1 Millionen Ankünften (plus 2,0 Prozent) und 49,6 Millionen Übernachtungen (plus 1,9 Prozent) konnte Nordrhein-Westfalen 2016 den siebten Rekord in Folge erzielen. Insgesamt begrüßte das Reiseland rund 435.000 Gäste mehr als 2015, die Zahl der Übernachtungen stieg um knapp 909.000. .... lesen


Alle neun Wirtschaftsregionen erfolgreich: NRW.Innovationspartner hebt Potenziale mittelständischer Unternehmen 

MAAS RHEIN. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seine regionale Wirtschaft bei der Verbesserung ihrer Innovationsstrukturen. Projektvorhaben in den neun Wirtschaftsregionen NRWs (Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/ Bonn, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen) werden in der Mittelstandsinitiative "NRW.Innovationspartner? mit einer Gesamtsumme von 1,6 Millionen Euro gefördert. Die Verbundprojekte, in denen sich etablierten Akteure der Region gemeinsam engagieren, stärken die bereits bestehenden regionalen Strukturen durch konkrete Verbesserungsmaßnahmen.
"Neue Qualifizierungsseminare, Beratungsangebote oder ein gemeinsames Technologie-Scouting von Wirtschaft und Hochschule sind vielversprechende Ansätze, um das hohe Potenzial des Mittelstands für neue Innovationen hier in NRW gezielt umsetzen zu können?, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Mit der Förderung unterstützen wir alle neun Wirtschaftsregionen des Landes bei der Umsetzung ihrer Initiativen für eine höhere Innovationsfähigkeit in den regional ansässigen kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Die Bedingungen für neue Innovationen in den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) strukturell zu verbessern, war Ziel des Programmaufrufs zu "NRW.Innovationspartner?. Der Wettbewerb wurde im Oktober 2016 von der NRW.BANK im Auftrag des Wissenschaftsministeriums ausgelobt. Die neun empfohlenen Projekte starten nun mit ihrer 18-monatigen Projektphase.

Mittelfristig steigende Energiepreise erwartet - außer für Kohle

MAAS RHEIN. In den kommenden fünf Jahren zeichnet sich bei fast allen Energieträgern eine Tendenz zu höheren Preisen ab. Mit einer Ausnahme, während Strom, Rohöl und Erdgas voraussichtlich teurer werden, ist bei Kohle mittelfristig ein Trend zu stabilen bis sinkenden Preisen zu erkennen. Kurzfristig, also bis etwa Mitte 2017, ist dagegen von einem eher stabilen Preisgefüge bei den genannten Energieträgern auszugehen. Dies sind die zentralen Ergebnisse des ZEW-Energiemarktbarometers, einer Umfrage unter rund 200 Energiemarkt- Experten, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, halbjährlich durchführt.. lesen


Die Stadt Nettetal will weiter wachsen

NETTETAL.
Die Stadt Nettetal will weiter wachsen. Um potentielle Neubürger in Zukunft bei der Suche nach Wohnraum und passenden Grundstücken zu unterstützen, entwickelte die Stadt Nettetal gemeinsam mit der städtischen Baugesellschaft und den Stadtwerken ein Online-Serviceportal. Unter www.wohnen-in-nettetal.de stehen nun vielfältige Informationen über das Leben und Bauen in Nettetal zur Verfügung. Am Mittwoch stellten Bürgermeister Christian Wagner, die Technische Beigeordnete und Vorstandsprecherin der Baugesellschaft, Susanne Fritzsche, Stadtwerke - Geschäftsführer Norbert Dieling und Projektleiterin Sabine Monz das neue Portal vor.. .. lesen

Deutsche Ökonomen skeptisch zum Brexit-Zeitplan 

MAAS RHEIN. Deutsche Ökonomen haben sich skeptisch zu den anstehenden Brexit-Verhandlungen geäußert. 70 Prozent halten den Zeitplan der Regierung in London für unrealistisch, in den kommenden zwei Jahren ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union zu vereinbaren, wie aus dem Ökonomenpanel des ifo Instituts und der Frankfurter Allgemeinen hervorgeht. Nur 21 Prozent der teilnehmenden 125 Wirtschaftsprofessoren halten das innerhalb von zwei Jahren für möglich, der Rest war unsicher. Die große Mehrheit der Ökonomen glaubt, dass bei einem Brexit sowohl die EU und als auch Großbritannien Nachteile erleiden werden. 63 Prozent erwarten, dass auch die künftige EU-Handelspolitik eher protektionistisch wird. "Die EU und Großbritannien sollten sich bemühen, den Freihandel möglichst aufrecht zu erhalten", sagte Niklas Potrafke, Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. Die große Mehrzahl der befragten Ökonomen sieht Großbritannien in der schwächeren Verhandlungsposition gegenüber der EU. Eine deutliche Mehrheit hält aber ein Freihandelsabkommen Großbritanniens mit den Vereinigten Staaten für wahrscheinlich.

Fast eine Milliarde Rosen aus den Niederlanden importiert

MAAS RHEIN. Knapp eine Milliarde Rosen für 234 Millionen Euro hat Deutschland von Januar bis November 2016 aus den Niederlanden importiert. Wie das Statistische Bundesamt  weiter mitteilt, ist unser Nachbarland nicht nur der mit Abstand wichtigste Rosenlieferant. Auch bei Lieferungen von frischen Schnittblumen insgesamt stehen die Niederlanden mit 842 Millionen Euro unangefochten auf Platz 1. Die Importe aus den Niederlanden machten rund 90 Prozent aller deutschen Schnittblumeneinfuhren aus.


Neuer Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein: 
Elmar te Neues folgt auf Heinz Schmidt

MAAS RHEIN. Der Krefelder Unternehmer Elmar te Neues, Geschäftsführer des J. FINCK & CO Papier- und Folienwerks, ist von der Vollversammlung der IHK Mittlerer Niederrhein zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge des Mönchengladbacher Unternehmers Heinz Schmidt an, dessen Amtszeit nach fast acht Jahren satzungsgemäß endete. Anlässlich des Amtswechsels hatte die IHK zu einem Empfang in den Mönchengladbacher Borussia-Park geladen. In ihrer konstituierenden Sitzung hat die Vollversammlung auch die acht Vizepräsidenten gewählt: Wiedergewählt wurden Dr. Erich Bröker (Jagenberg AG, Krefeld) und Dr. Stefan Dresely (Currenta GmbH & Co. OHG, Krefeld). Neu ins Präsidium wurden gewählt: Prof. Dr. Joerg Dederichs (3M Deutschland GmbH, Neuss), Dr. Claus Schwenzer (Effertz Tore GmbH, Mönchengladbach), Susanne Cremer-Thywissen (Eventkommunikation, Neuss), Rainer Höppner (Höppner Moden GmbH, Willich), Hartmut Wnuck (Stadtsparkasse Mönchengladbach) und Christoph Buchbender (RheinLand Versicherungs Aktiengesellschaft, Neuss).


ifo Wirtschaftsklima Euroraum deutlich aufgehellt

MAAS RHEIN. Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum hat sich weiter aufgehellt. Das ifo Wirtschaftsklima verbesserte sich im ersten Quartal von 8,2 auf 17,2 Saldenpunkte. Die Erwartungen sind deutlich positiver als im Vorquartal. Die befragten Experten schätzen auch die aktuelle Lage günstiger ein. Die konjunkturelle Erholung nimmt Fahrt auf. Das beste Wirtschaftsklima herrscht derzeit in Litauen, Irland, den Niederlanden, Slowenien und Deutschland. In Österreich, Finnland und Spanien verbesserten sich die Klimasalden nun deutlich ins Positive, in Frankreich und Lettland nur knapp. Das Wirtschaftsklima ist nur noch in Griechenland, Italien und Portugal ungünstig. Nach einer Inflationsrate von lediglich 0,2 Prozent in 2016 rechnen die Experten für dieses Jahr mit einem deutlichen Anstieg auf 1,3 Prozent. Die mittelfristigen Inflationserwartungen für 2022 liegen fast mit dem Zentralbankziel konform bei 2,0 Prozent. Eine deutliche Mehrheit der befragten Experten erwartet steigende langfristige Zinsen im Laufe des nächsten halben Jahres.


Maximilian Hartung ist neuer Vorsitzender der Athletenkommission

MAAS RHEIN. Der 2-fache Olympiateilnehmer und Säbel-Weltmeister von 2014, Maximilian Hartung (Bayer Dormagen) wurde heute einstimming von den Mitgliedern der Athletenkommission zum neuen Vorsitzenden gewählt. Hartung folgt damit in der Aufgabe von Christian Schreiber (Rudern), der am Montag das Ehrenamt auf Grund gestiegener beruflicher Belastung nicht weiter vereinbaren kann. Neben Maximilian Hartung sind Silke Kassner (Kanu Wildwasserrennsport) als Stellvertretende Vorsitzende, Daniel Hermann (Eiskunstlauf/Eistanz), Felix Rijhnen (Speedskating und Eisschnelllauf), Manuela Schmermund (Sportschießen), Karina Winter (Bogenschiessen), Britta Heidemann (IOC/ Fechten) und Marion Rodewald (EOC/ Hockey) Mitglieder der DOSB-Athletenkommission. Die Athletenkommission ist die von den Athletinnen und Athleten der Spitzenverbände gewählte Interessenvertretung und nimmt ihre Aufgaben in den Gremien des Sports, DOSB Präsidium, NADA & Sporthilfe Aufsichtsrat wahr.
Neben den die Athleten betreffenden Themen, Dualen Karriere und Athletenförderung, Anti-Doping Management und sportrechtliche Fragen, ist es die Aufgabe der Athletenvertretung das Wissen und die Erfahrung der Sportlerinnen und Sportler gebündelt in die Neuausrichtung des Leistungssportes einzubringen.

Mehr Niederländer pendeln nach Nordrhein-Westfalen, 
weniger Deutsche in die Niederlande


MAAS RHEIN.
Die Zahl der Grenzpendler aus der Niederlande nach Nordrhein-Westfalen ist zwischen 2012 und 2014 um drei Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl von in Nordrhein-Westfahlen wohnhaften Arbeitnehmern in der Niederlande um 8%. Das geht aus einer Aktualisierung des Berichts "Der Arbeitsmarkt in den Grenzregionen der Niederlande und Nordrhein-Westfalens" hervor. Grenzpendler in die Niederlande bleiben weiterhin in der Mehrheit: 26.947 Personen, verglichen mit 9.353 in die entgegengesetzte Richtung.
Die Kreise Borken (+16%), Steinfurt (+35%) und die Städte im Ruhrgebiet (+19%) zeigen einen großen Zuwachs an Einpendlern aus dem Nachbarland. Die niederländische Grenzregion zieht, abgesehen von den Städten Arnheim / Nimwegen und der Provinz Zuid-Limburg, weniger Arbeitnehmer aus Deutschland an. Insgesamt entwickelt sich der Arbeitsmarkt positiv. Die Arbeitslosigkeit ist an beiden Seiten der Grenze leicht zurückgegangen, die Zahl der Erwerbstätigen ist gestiegen. Jedoch werden Unterschiede zwischen beiden Ländern deutlich. Im niederländischen Grenzraum ist die Zahl der Arbeitnehmer gesunken, jedoch auch die Arbeitslosenquote (Stand 2015 im Vergleich zum Vorjahr). Dies ist bedingt durch die Alterung der Bevölkerung. In Nordrhein-Westfalen ist die Entwicklung des demographischen Wandels weniger stark, allerdings ist hier der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung höher als in den Niederlanden. Die Arbeitsbevölkerung in Nordrhein-Westfalen ist leicht gewachsen, im Grenzgebiet sogar stärker als im Landesdurchschnitt.

Einstellungsbereitschaft der deutschen Unternehmen sinkt 

MAAS RHEIN. 
Die deutsche Wirtschaft plant, zusätzliches Personal einzustellen, aber weniger stark als zuletzt. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Januar auf 110,7 Punkte von 111,8 Punkten im Vormonat. Gleichwohl wird der Beschäftigungszuwachs in der deutschen Wirtschaft 2017 weitergehen. Nach zuletzt starkem Anstieg im Bauhauptgewerbe und im Dienstleistungssektor gab das Barometer in diesen Branchen etwas nach. Jedoch wird weiterhin neues Personal gesucht. Gleiches gilt auch für den Handel. Einzig in der Industrie hat das Beschäftigungsbarometer angezogen. Vor dem Hintergrund steigender Exporterwartungen suchen immer mehr Firmen zusätzliche Mitarbeiter.

Nordrhein-westfälische Hochschulmedizin erhält 40 Millionen Euro Förderung für Qualität in der Medizinerausbildung 

MAAS RHEIN.
Mit dem Sonderprogramm "Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Lehre in der Medizin? investiert das Wissenschaftsministerium in das Medizinstudium der Zukunft. Insgesamt 40 Millionen Euro fließen bereits für dieses Jahr zusätzlich in die Lehre an den Medizinischen Fakultäten bzw. Universitätskliniken Nordrhein-Westfalens. "Die Medizin verändert sich rasant, nicht zuletzt durch die Digitalisierung. Diese Fortschritte stellen die Universitätsmedizin vor neue Herausforderungen?, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Unsere Investition in Ausstattung und Infrastruktur in der Lehre ermöglicht es, die hohe Qualität der Ausbildung unserer angehenden Ärztinnen und Ärzte in NRW weiterhin zu verbessern ... lesen

Rheydt soll Standort für neues Rathaus werden

MG. Die Rheydter Innenstadt soll zukünftig im Zusammenhang mit der Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ als Verwaltungsstandort ausgebaut und gestärkt werden. Aus einer von der Verwaltung erarbeiteten Beratungsvorlage, die am 31. Januar in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses vom Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin vorgestellt wird, gehen erste Überlegungen zur baulich-räumlichen Konzentration von bisher im Stadtgebiet verteilten Verwaltungsstandorten in Rheydt hervor. Grundlage der Überlegungen ist eine Maßnahme des Haushaltssanierungsplans (HSP), die auf eine wirtschaftlichere Unterbringung der Verwaltung insgesamt abzielt .. lesen


Mehr Güter auf die Schiene: Spatenstich für 
den Ausbau der Betuwe-Linie - Gesamtinvestitionen 
in Höhe von 1,5 Milliarden Euro 

MAAS RHEIN.
Seit Jahrzehnten geplant, knapp 73 Kilometer lang, veranschlagte Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro: Der Ausbau der Betuwe-Linie zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden zählt zu den wichtigsten Schieneninfrastrukturmaßnahmen Deutschlands. Jetzt haben die Arbeiten für die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen offiziell begonnen. Zum Spatenstich für das Großprojekt trafen sich unter anderen Verkehrsminister Michael Groschek, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, und Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG in Oberhausen. Das Land NRW beteiligt sich mit insgesamt rund 450 Millionen Euro an dem Bauvorhaben .. lesen

Masterplan A45: In diesem Jahr 18 Brücken gleichzeitig in Planung

MRZ. Die Erneuerung der A45 ist das auf Jahrzehnte größte und wichtigste Straßenverkehrsprojekt in Nordrhein-Westfalen. Rund 2 Milliarden Euro kosten der sechsstreifige Ausbau und die Erneuerung der 38 Großbrücken zwischen Dortmund und Haiger/Burbach. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 2033 dauern und für erhebliche Beeinträchtigungen auf der Sauerlandlinie sorgen. „Die Erneuerung der Sauerlandlinie ist eine Operation am offenen Herzen. Die Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft, aber auch andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sind komplex“, betont Hermann-Josef Droege, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen.. lesen


Abstimmung über PKW-Maut im Bundestag: IHK fordert Ausnahmen für Grenzregionen Kreis Kleve besonders betroffen

DUISBURG. Die Niederrheinische IHK Duisburg Wesel Kleve lehnt die Einführung einer deutschen PKW-Maut weiter ab. Sie befürchtet empfindliche Einbußen für ihre Mitgliedsunternehmen im grenzüberschreitenden Handel mit den Niederlanden sowie im Tourismus. Sollte sich die Einführung der Maut nicht verhindern lassen, plädiert die IHK zumindest für eine Gebührenbefreiung im kleinen Grenzverkehr - die EU hatte zuletzt Gesprächsbereitschaft für eine solche Sonderregelung signalisiert. Ein Blick auf die Grenzregion Duisburg-Niederrhein: Mehrere tausend Menschen pendeln .. lesen


Neuer Regionalplan: IHK setzt sich bei Regierungspräsidentin 
Gisela Walsken für den Strukturwandel ein

MITTELRHEIN. Die Industrie- und Handelskammern (IHK) aus Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln haben in einem gemeinsamen Fachbeitrag der Wirtschaft zum Regionalplan im Regierungsbezirk Köln die Belange der Unternehmen zusammengetragen und Regierungspräsidentin Gisela Walsken vorgelegt. "Der Regierungsbezirk Köln als Herz der Metropolregion Rheinland ist ein wachsender Wirtschafts- und Lebensraum", betonte Aachens IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer: "Wir brauchen ausreichend Industrie- und Gewerbeflächen ebenso wie Siedlungsflächen und gute Verkehrsanbindungen, damit sich die Wirtschaft entwickeln kann und die Energieversorgung gesichert ist .. lesen


Rekordergebnis bei chinesischen 
Unternehmensansiedlungen in NRW

MAAS RHEIN. Im letzten Jahr akquirierte die landeseigene Wirtschaftsförderung, NRW.INVEST, 94 Investitionsprojekte aus der Volksrepublik China für Nordrhein-Westfalen. Diese Investitionsprojekte schaffen im ersten Schritt rund 640 neue Arbeitsplätze. Insgesamt stieg die Anzahl der chinesischen Unternehmen in NRW nun auf über 1.000. Damit ist Nordrhein-Westfalen Investitionsstandort Nr. 1 in Europa für Unternehmen aus der Volkrepublik China  .. lesen


NRW-Handwerk verzeichnet stabiles Wachstum

MAAS RHEIN. Das nordrhein-westfälische Handwerk hat sich im vergangenen Jahr einmal mehr als ausgesprochener Stützpfeiler und Wachstumsmotor der Landeswirtschaft erwiesen. Sowohl die Zahlen für die Umsätze als auch für die Beschäftigung legten zu. Der Wirtschaftsbereich profitierte dabei gleich zweifach: Zum einen von der lebhaften Binnen-Nachfrage und zum anderen von der stabilen Exportkonjunktur. Dies teilte der Präsident von HANDWERK.NRW (vormals: Nordrhein-Westfälscher Handwerkstag) Andreas Ehlert in Düsseldorf im Rahmen der turnusmäßigen Pressekonferenz des Verbandes zur Jahreswende mit  .. lesen


Wirtschaft im Euroraum erholt sich nach und nach

MAAS RHEIN. Die Konjunktur im Euroraum erholt sich nach und nach. In den beiden ersten Quartalen 2017 ist mit einem Wachstum von jeweils 0,4 Prozent zu rechnen, nach ebenfalls 0,4 Prozent vierten Quartal 2016. Das erwarten die drei Institute ifo, INSEE und ISTAT aus München, Paris und Rom. Treiber dieser Entwicklung sind der private und der öffentliche Konsum. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte werden von steigenden Löhnen und sich verbessernden Bedingungen an den Arbeitsmärkten profitieren, trotz einer Zunahme der Inflation. Auch die Investitionen werden sich im ersten Halbjahr 2017 etwas erholen. 
Unter den Annahmen, dass im Prognosezeitraum der Preis von Brent-Öl bei 56 Dollar pro Fass bleibt und der Wechselkurs bei 1,05 Dollar je Euro liegt, ist mit einem deutlichen Anstieg der Inflationsrate zu rechnen, von 0,7 Prozent im vierten Quartal 2016 auf je 1,5 Prozent im ersten und zweiten Quartal 2017. Zu den politischen Unsicherheiten zählen der neue US-Präsident, das Brexit-Referendum, die Lage nach dem Volksentscheid in Italien sowie die anstehenden Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland. Auch die prekäre Lage einiger italienischer Banken stellt ein Risiko für die Prognose dar.


Monsanto-Aktionäre stimmen Zusammenschluss mit Bayer zu

MAAS RHEIN.
Die Aktionäre der Monsanto Company (NYSE: MON) haben heute auf der außerordentlichen Hauptversammlung dem Zusammenschluss von Monsanto mit einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Bayer AG zugestimmt. Im Rahmen der Fusionsvereinbarung erhalten die Monsanto-Aktionäre bei Abschluss der Transaktion 128 US-Dollar je Aktie in bar. "Wir freuen uns, dass wir von unseren Aktionären so viel Unterstützung bekommen haben", sagte Hugh Grant, Chairman und Chief Executive Officer von Monsanto. "Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Erreichung unseres gemeinsamen Ziels .. lesen

25 Jahre INTERREG - 25 Jahre erfolgreiche Förderung
deutsch-niederländischer Projekte 


MAAS RHEIN.
Deutschland und die Niederlande verbindet seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit. Besonders in den Grenzregionen stehen Kommunen, Unternehmen und Hochschulen in ständigem Austausch, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Hürden zu beseitigen - ob auf dem Arbeitsmarkt, bei der Notfallversorgung oder im Bereich der Elektromobilität. Mit dem Förderprogramm INTERREG Deutschland-Nederland unterstützt die Europäische Union seit über 25 Jahren Kooperationsprojekte zwischen den Niederlanden, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium sagte: "INTERREG ist das europäischste unserer Förderprogramme. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit macht die Europäische Union greifbar und erlebbar - nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im täglichen Leben." Von 2014 bis 2020 stehen im INTERREG-Programm 222 Millionen Euro an EU-Mitteln zur Verfügung. In der Förderperiode 2007 bis 2013 wurden über 300 Millionen Euro - davon 25 Millionen Euro NRW-Landesmittel - in der Grenzregion investiert. Damit hat das Programm 2.200 kleine und mittelständische Unternehmen erreicht und 1.250 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dr. Michael Scheffer, Deputierter der niederländischen Provinz Gelderland und Vorsitzender des INTERREG-Begleitausschusses betonte, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit konstante Aufmerksamkeit braucht. "INTERREG zeigt, dass Europa in der Grenzregion funktioniert: mit ‚grünem' Wachstum und neuen Arbeitsplätzen. Durchhaltevermögen und Vertrauen werden letztendlich belohnt", so Scheffer.

Steuerquote erreicht neuen Höchststand - 
höhere Belastungen vor allem auf Arbeit und Konsum

MAAS RHEIN. Das Steueraufkommen in den hochentwickelten Volkswirtschaften ist im vergangenen Jahr gegenüber dem Rekordhoch 2014 noch weiter gestiegen. Vor allem das Aufkommen aus Verbrauchssteuern und Steuern auf Arbeit ist überdurchschnittlich gewachsen. Dies geht aus der neuesten Ausgabe der OECD Revenue Statistics hervor, die heute in Paris veröffentlicht wurden. So ist 2015 das Verhältnis von Steuereinnahmen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) leicht angestiegen - von 34,2 Prozent in 2014 auf 34,3 Prozent im vergangenen Jahr. Dies ist die höchste Steuerquote in den OECD-Ländern seit der ersten Erhebung im Jahr 1965. In 25 von 32 OECD-Ländern, die vorläufige Daten zur Verfügung stellten, stieg das Verhältnis der Gesamtsteuereinnahmen zum BIP. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Steuerquote im vergangenen Jahr gestiegen. In Deutschland lag der Anteil der Steuereinnahmen am BIP 2015 bei 36,9 Prozent (2014: 36,6 Prozent) und damit leicht über dem OECD-Schnitt. In Österreich stieg die Steuerquote 2015 auf 43,5 Prozent, gegenüber 42,5 Prozent in 2014. In der Schweiz stieg sie von 27 Prozent auf 27,9 Prozent. Gleichzeitig hat sich in den meisten Ländern die Steuerbasis hin zu Arbeit und Konsum verlagert. Einkommenssteuer, Sozialabgaben und Verbrauchssteuern zusammengenommen entsprachen 2014 im OECD-Schnitt 24,3 Prozent des BIP, der höchste Wert seit 1965. Während das Steueraufkommen aus der Einkommenssteuer seit der Finanzkrise stetig gestiegen ist, liegt das Aufkommen aus Unternehmenssteuern weiter unter Vorkrisenniveau. So lag im OECD-Schnitt der Anteil der Unternehmenssteuern am BIP 2007 noch bei 11,2 Prozent, 2014 belief er sich nur noch auf 8,8 Prozent.


Dortmund als Standort des Digital Hub Logistics ausgewählt

MAAS RHEIN.
Dortmund wird einer von bundesweit fünf Digital Hubs Germany. Dies hat die Bundesregierung auf dem IT-Gipfel bekannt gegeben. Betreiber des Zentrums mit Schwerpunkt Logistik wird das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund sein, gemeinsam mit dem IT-Branchenverband Bitkom und anderen Akteuren. Minister Garrelt Duin: "Das ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Schon jetzt ist die Logistik mit ihren zuletzt zweistelligen Zuwachsraten der Wachstumsmotor des Landes. Das neue Zentrum soll künftig Start Ups als Bindeglied zwischen innovativen digitalen Ideen und der Marktreife von Lösungen unterstützen. Der Hub fügt sich damit geradezu ideal in die Strategie für die Digitale Wirtschaft NRW ein und hilft dem Land, seinen Vorsprung als führender deutscher Logistikstandort auszubauen." Das Fraunhofer IML ist das führende deutsche Institut der Logistikforschung und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Dortmund als Hot Spot für Innovationen in der Logistik internationales Ansehen genießt. Das Zentrum soll die Lücke zwischen der vorwettbewerblichen Forschung und der Überführung der Produktideen in den Markt schließen. Weiteres Digital-Thema auf dem IT-Gipfel war die Aus- und Weiterbildung. Auch in diesem Bereich nimmt NRW eine führende Rolle ein. "Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg, Digitalland Nummer eins in Deutschland zu werden. Dieses Ziel werden wir nur erreichen, wenn wir Schülerinnen und Schülern ebenso wie Auszubildenden mehr und mehr digitale Schlüsselkompetenzen vermitteln. Deshalb ist es gut, dass NRW als erstes Bundesland ein Leitbild für das Digitale Lernen entwickelt hat", sagte Duin.

Ein gutes Signal für den Kreis und die Region

MAAS RHEIN. Als ein gutes Signal für den Kreis Recklinghausen und die Region begrüßte Landrat Cay Süberkrüb die Investition der Bertelsmann-Tochter Arvato in einen neuen, hochmodernen Logistikstandort im Industriepark Dorsten/Marl. "Es ist eine starke Leistung der Städte Marl und Dorsten, die dieses interkommunale Industriegebiet gemeinsam realisiert und nun, mit der Ansiedlung von Arvato, auch vollständig gefüllt haben", sagte Süberkrüb bei der feierlichen Grundsteinlegung auf dem künftigen Arvato-Standort an der Buerer Straße.
Viele Akteure in den Städten, im Kreis und auf Landesebene sowie im Unternehmen Arvato haben, so Süberkrüb, in zielgerichteter, guter Kooperation zum Gelingen dieses Projektes beigetragen, dass in seinem Endausbau mehrere Hundert Arbeitsplätze in den Kreis bringen wird: "Wir bringen uns aktiv in diese Zusammenarbeit ein und werden Arvato dabei unterstützen, die Menschen zu finden, die die neuen Hallen mit ihrer Arbeit beleben und füllen werden", so Süberkrüb. Schon frühzeitig haben das Jobcenter Kreis Recklinghausen und Arvato eine enge Zusammenarbeit bei der Auswahl, Vermittlung und Qualifizierung des benötigten Personals vereinbart.
Im Frühjahr werde das Unternehmen am neuen Standort den Betrieb aufnehmen, teilte Fernando Carro, Mitglied im Vorstand der Bertelsmann SE und geschäftsführender Vorstand (CEO) von Arvato, am Dienstag mit. Im ersten Bauabschnitt entstehen zurzeit auf einer 60.000 m² großen Fläche drei Hallen und ein Bürogebäude. Arvato investiert in dieser Phase über 30 Mio. Euro. Das Gelände bietet dem Unternehmen Erweiterungsflächen für insgesamt zwölf Hallenmodule auf 100.000 m² Nutzfläche. Im Endausbau können hier 800 bis 1.000 Arbeitsplätze entstehen.


Länderkonferenz Rhein in Düsseldorf: Rheinanliegerländer fordern leistungsfähigeren Rheinkorridor

MAAS RHEIN.
"Der Rhein - die europäische Wasserstraße" war das Leitmotiv der dritten Rheinanliegerkonferenz, auf der Politiker und Experten aus der Hafen- und Logistikbranche in den Düsseldorfer Rheinterrassen über die Zukunft des Rheinkorridors für die Transport- und Logistikketten diskutierten. Die Leistungsfähigkeit des Rheins als Verkehrsweg, der Lärmschutz im Rheintal oder der Ausbau der Verknüpfungspunkte zwischen den Verkehrsträgern, an vielen Stellen sehen Experten Verbesserungsmöglichkeiten für den Gütertransport auf Europas .. lesen

ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum bleibt gespalten 

MAAS RHEIN. Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum hat sich verbessert, blieb aber recht unterschiedlich in den einzelnen Ländern. Der ifo Index stieg im vierten Quartal von 111,6 auf 116,8 Punkte. Die aktuelle Lage war unverändert. Für die Verbesserung des Wirtschaftsklimas trugen ausschließlich die positiveren Erwartungen bei. Die konjunkturelle Erholung im Euroraum wird sich damit vorsichtig fortsetzen. Die Konjunkturerwartungen für das kommende halbe Jahr hellten sich bis auf wenige Ausnahmen überall auf und deuten auf eine wirtschaftliche Verbesserung in den nächsten sechs Monaten hin. Sogar in Griechenland sind die Experten wieder etwas positiver gestimmt. Lediglich für Frankreich, Lettland und Portugal bleiben die WES-Experten skeptisch mit Blick auf den weiteren Konjunkturverlauf. Am positivsten beurteilten die Experten die Lage weiterhin in Deutschland. Auch in Belgien, Estland, den Niederlanden sowie in der Slowakei und in Slowenien verbesserten sich die Einschätzungen der ohnehin guten Lage. In Österreich, Luxemburg, Lettland und Litauen dagegen beurteilten die Teilnehmer die aktuelle Situation etwas weniger günstig als im Vorquartal. In Frankreich, Italien und Spanien verschlechterte sich die Einschätzung der ungünstigen Wirtschaftslage weiter. Auch für Finnland, Griechenland und Portugal überwogen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen. Die Wachstumsaussichten im Euroraum für die kommenden drei bis fünf Jahre blieben gegenüber der vorangegangenen Umfrage Ende 2015 unverändert bei jährlich 1,7 Prozent. Für 2016 rechnen die Experten mit einer Inflationsrate von 0,7 Prozent. Die mittelfristigen Inflationserwartungen für 2021 stiegen von 1,8 auf 1,9 Prozent.

duisport weitet China-Geschäft aus 
"Wenn man in Duisburg ist, ist man in Europa"

MAAS RHEIN. Der Duisburger Hafen (duisport) baut seine wirtschaftlichen und strategischen Beziehungen mit China weiter aus. "Wenn man in Duisburg ist, ist man in Europa. Unsere chinesischen Partner wissen, dass wir die wichtigste Binnenland-Drehscheibe in Europa für den Güterumschlag sind", so duisport - Vorstandsvorsitzender Erich Staake. Gemeinsam mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek begleitet Staake daher den Besuch von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel von 2. bis 6. November in China. Bereits heute verkehren wöchentlich rund 20 Züge zwischen dem Duisburger Hafen und verschiedenen Zielen in China. Entlang dieser neuen Handelsroute, die durch den bisher wirtschaftlich weniger entwickelten Westen Chinas bis zu den Wirtschaftszentren Chongqing und Chengdu führt, entstehen derzeit zahlreiche Logistikzentren. Eines der größten unter ihnen ist in Urumqi im Nordwesten Chinas, mit dem duisport bereits kooperiert. duisport-Chef Staake wird während seines Chinabesuches mit bedeutenden Akteuren der Wirtschaftsmetropole Chengdu Kooperationsverträge schließen. Staake: "Dadurch helfen wir den großen Logistikunternehmen, deren Dienstleister wir sind, ihren Handel mit China weiter auszubauen."


Zukunftsweisendes Großprojekt im Duisburger Norden: 
Stadt und thyssenkrupp planen Erschließung 
und Entwicklung von "Schacht 2/5" 

DUISBURG. Neue Perspektiven für den Duisburger Norden und seine Bürger: Die Stahlsparte von thyssenkrupp und die Stadt Duisburg planen gemeinsam die Weiterentwicklung einer Fläche der ehemaligen Zeche Friedrich Thyssen. Aus dem Gelände von "Schacht 2/5" wird dann der "Friedrich-Park". Durch dieses städtebauliche Großprojekt entstehen zwischen den Stadtteilen Marxloh und Fahrn auf rund 25 Hektar eine weitläufige Grünfläche, das gut verbunden ist mit den bereits vorhandenen öffentlichen Grünanlagen, sowie ein Gewerbegebiet. Im Zuge dieser zukunftsweisenden Maßnahme soll auch eine Umgehungsstraße von der Autobahn A 59 kommend, die sogenannte "Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum", gebaut werden. Nach erfolgter Bürgerbeteiligung sowie Abschluss des Bauleitplan-Verfahrens könnte 2018 mit den ersten Maßnahmen zur Umgestaltung des gesamten  ... lesen

Hochschulvereinbarung gibt Planungssicherheit: 
250 Millionen Euro für NRW-Hochschulen

MAAS RHEIN. Mit der „Hochschulvereinbarung NRW 2021“ wird der gemeinsame Rahmen zwischen Land und Hochschulen fortgeschrieben. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Finanzminister Norbert Walter-Borjans unterzeichneten gemeinsam mit den Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenzen (LRK) NRW Prof. Gerhard Sagerer (für die Universitäten) und Prof. Marcus Baumann (für die Fachhochschulen) sowie mit Dr. Sabine Schulz (Rektorin der Hochschule für Medien) für die Kunst- und Musikhochschulen die neue Vereinbarung. Die Laufzeit der Hochschulvereinbarung beträgt fünf Jahre (2017 bis 2021). Damit werden die seit über einem Jahrzehnt aufgrund des Qualitätspakts und des Zukunftspakts verlässlichen finanziellen Rahmenbedingungen gesichert und weiter verbessert ... lesen


Haushaltsausgleich 2017 in greifbarer Nähe Entwurf 2017 im Rat
eingebracht - Stadtkämmerer Bernd Kuckels „Wir sind auf Kurs“

MG. „Wir sind auf Kurs und haben den Haushaltsausgleich 2018 klar vor Augen“, formulierte Stadtkämmerer Bernd Kuckels die aktuelle Haushaltssituation: Die Stadt ist exakt 3,9 Millionen Euro und ein Jahr vom Haushaltsausgleich entfernt und geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, im nächsten Jahr zum ersten Mal seit 1993 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. „Damit wäre die schwarze Null in greifbarer Nähe. Der eingebrachte Haushaltsentwurf 2017 ist ein weiterer Schritt auf unserem langen und nicht immer ganz einfachen Weg zum Haushaltsausgleich“, so Bernd Kuckels weiter. ... lesen


Den ökologischen und gesellschaftlichen Wandel in Deutschland gestalten 

MAAS RHEIN.  Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks eröffnet mit einem Vortrag zur Nachhaltigkeit das Studium Generale im Wintersemester 2016/2017- Das Studium Generale widmet sich im Wintersemester 2016/2017 mit spannenden Vorträgen dem Schwerpunktthema der "Nachhaltigkeit". Die Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe befasst sich dabei mit der Gestaltung des ökologischen und gesellschaftlichen Wandels in Deutschland. Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, referiert am Freitag, 28. Oktober 2016 um 13.30 Uhr auf dem Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal, Marie-Curie-Straße 1, Hörsaalzentrum, Erdgeschoss, Raum 01 EG 005 (Hörsaal 1). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Regionale Innovationsnetzwerke: Zwei neue Konzepte mit
regionalen Lösungen zu globalen Herausforderungen


MAAS RHEIN. 
Mit der Ausweitung des Förderprogramms "Regionale Innovationsnetzwerke? (RIN) werden in der aktuellen Förderrunde zwei neue Konzepte unterstützt. Die Jury wählte sie aus insgesamt 20 Einreichungen zur Förderung aus. Die große Zahl und das sehr hohe Niveau der Anträge in der ersten Ausschreibungsrunde sind Beleg für eine positive Entwicklung der inter- und transdisziplinären Forschung in NRW. Gesucht wurden Ideen und Konzepte zu regionalen Fragestellungen entlang der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, zum Beispiel Klimaschutz, Energieversorgung, demographischer Wandel, Sicherheit und Teilhabe. Die zwei zur Förderung ausgewählten Projekte behandeln die Themen barrierefreie Mobilität und Erhalt von Erwerbsfähigkeit. Beide Projekte können bis zu sechs Jahre gefördert werden ... lesen

Wo das Steuergeld versickert

MAAS RHEIN.  Neue Skandale, alte Bekannte und erfolgreiche Arbeit: Das Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung 2016/2017“ stellt typische Beispiele dafür vor, wie gedankenlos der Staat mit dem Geld der Steuerzahler oft umgeht. Am 6. Oktober präsentierte der Bund der Steuerzahler (BdSt) die aktuelle Ausgabe. Der Schwerpunkt in diesem Jahr zeigt, wie die Bundesländer Unternehmer spielen – und scheitern. Wenn die Bundesländer sich als Unternehmer aufspielen, bleibt die Wirtschaftlichkeit häufig auf der Strecke. Die Leidtragenden sind die Steuerzahler. NRW ist im Schwarzbuch in diesem Bereich mit zwei Beispielen vertreten: Die WestSpiel fiel mit einem Betriebsausflug der Extraklasse und mit jährlichen Reisen zu Fachmessen rund um die Welt auf. Doch insgesamt hält NRW sich mit landeseigenen Wirtschaftsunternehmen zurück  ... lesen


"Nächste Generation biotechnologischer Verfahren" - 
RWTH-Professor Schwaneberg erhält den 
mit 1,7 Millionen Euro hochdotierten Forschungspreis des BMBF

MAAS RHEIN. Der Forschungspreis 2016 "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ging an Professor Ulrich Schwaneberg, Leiter des Instituts für Biotechnologie der RWTH. Er wurde für die Entwicklung einer Technologieplattform ausgezeichnet, die Produktionsorganismen für die Stoffproduktion in organischen Lösungsmitteln nutzbar macht. Das Projekt trägt den Titel "Selektive P450- und Ganzellhybridkatalysatorsysteme in synthetischen Biofilmen". Dabei werden interdisziplinär an der RWTH mit Unterstützung durch die Arbeitsgruppen "Mikrogele" von Professor Andrij Pich und "Hybridkatalysatoren" von Professor Jun Okuda synthetische Biofilme eingesetzt, um Produktionsorganismen generell für die Katalyse in organischen Lösungsmitteln zu stabilisieren.


IHK-Analyse: Gewerbe und Industrie 
nehmen nur 3,6 Prozent der Fläche in Anspruch

MAAS RHEIN. Lediglich 3,6 Prozent der Gesamtfläche des IHK-Bezirks Mittlerer Niederrhein (Krefeld, Mönchengladbach, Rhein-Kreis Neuss und Kreis Viersen) werden von Gewerbe und Industrie genutzt. Das belegt eine Analyse der amtlichen Zahlen von IT.NRW durch die IHK Mittlerer Niederrhein. "Damit bilden Gewerbe und Industrie das Schlusslicht bei den Siedlungs- und Verkehrsflächen", stellt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz fest. "Diese Zahl wird nur durch die Friedhöfe unterboten, die 0,4 Prozent der Gesamtflächen belegen." Mit 10,2 Prozent beanspruchen die Wohnbauflächen den größten Teil der Siedlungs- und Verkehrsflächen im IHK-Bezirk, gefolgt von den Verkehrsflächen mit 8,9 und den sonstigen Gebäude- und Freiflächen mit 6,8 Prozent.
Mit ihrer Analyse möchte die IHK zu mehr Sachlichkeit in der Diskussion um Flächeninanspruchnahme beitragen. "Vernünftiges wirtschaftliches Handeln ist immer geprägt von sparsamen Umgang mit Ressourcen - und dazu gehören auch Flächen", betont Steinmetz. "Wie die Zahlen von IT.NRW belegen, ist der Vorwurf, die Unternehmen verbrauchen zu viel Fläche, unberechtigt." Das gilt auch mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre. Von 2006 bis 2015 wurden von Gewerbe und Industrie im IHK-Bezirk täglich 0,16 Hektar (160 qm) in Anspruch genommen. Dagegen waren Wohnbauflächen in diesem Zeitraum mit 0,24 Hektar (2.400 qm) pro Tag für mehr als die Hälfte der gesamten Flächeninanspruchnahmen (0,4 Hektar) verantwortlich.
"Die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen ist ein wichtiger Standortfaktor, um die Wirtschaftskraft zu halten und zu steigern", erläutert Jürgen Steinmetz. "Dabei benötigt die Wirtschaft nicht mehr Industrie- und Gewerbeflächen in Summe, sondern restriktionsfreie Flächen in der richtigen Qualität an geeigneten Standorten." Während Einzelhändler und Dienstleister von der Nähe der Wohnbevölkerung profitierten, benötigten Produktionsunternehmen und Logistikbetriebe Standorte an Hauptverkehrsachsen abseits der Wohnbebauung.
Steinmetz appelliert deshalb an das Land, die Bezirksregierung und die Kommunen, sich für eine wirtschaftsgerechte Flächenversorgung einzusetzen. Die so genannte heranrückende Wohnbebauung an emittierende Unternehmen sei dabei genauso schädlich für wirtschaftliches Wachstum wie zunehmende Restriktionen durch umweltrechtliche Regelungen, die eine Neuausweisung von Siedlungsflächen verhindern.


Immer mehr Home Offices bei deutschen Firmen 

MAAS RHEIN.
Immer mehr deutsche Unternehmen bieten ihren Beschäftigten die Möglichkeit, gelegentlich zu Hause zu arbeiten. Dieser Anteil stieg von 30 Prozent der Firmen 2012 auf 39 Prozent in diesem Jahr. Das ergibt sich aus der ifo-Randstad-Personalleiter-Befragung, die am Freitag veröffentlicht wurde. Das Büro zuhause bieten vor allem größere Unternehmen über 500 Beschäftigte an. Hier liegt der Anteil bei 65 Prozent. Bei Firmen unter 50 Mitarbeiter sind es nur 29 Prozent. In allen Größenklassen wurde das Angebot aber in den vergangenen Jahren ausgebaut. Und 23 Prozent der Unternehmen wollen Home Office in den kommenden Jahren verstärkt nutzen, nur 3 Prozent wollen diese Arbeitsform zurückfahren. Die Heimarbeit bedeutet aber keine völlige zeitliche Freiheit, sie ist in 72 Prozent der Unternehmen mit häufiger Anwesenheit im Büro verbunden. In 43 Prozent der Unternehmen (Mehrfachnennungen möglich) sind längere Präsenzphasen erforderlich. Nur in 26 Prozent der Fälle gibt es keinerlei Anwesenheit in der Firma. Genutzt wird Heimarbeit eher von Vollzeitbeschäftigten (63 Prozent) als von Teilzeitlern (38 Prozent) und eher von Müttern (56) als von Vätern (39 Prozent). In den Unternehmen, die kein Home Office anbieten, antworteten 63 Prozent der Personaler, die Anwesenheit der Mitarbeiter in der Firma sei zwingend erforderlich. Dort, wo das nicht der Fall war, begründeten 41 Prozent der Personalleiter ihre Ablehnung mit erschwerter Kommunikation bei Home Office, 31 Prozent mit der IT-Sicherheit und 25 Prozent mit dem Datenschutz.

Kommunalpolitiker müssen Nebeneinkünfte künftig abgeben

MAAS RHEIN. Bürgermeister und Landräte, die als Aufsichtsräte oder Beiräte in Unternehmen des RWE-Konzerns Nebeneinkünfte erzielen, müssen dieses Geld künftig vollständig an ihre Kommunen abgeben. Das sieht ein neuer Erlass des Innenministers vor. „Das ist Geld, das der Allgemeinheit zusteht. Es ist den Menschen nicht zu vermitteln, warum ein Politiker diese aus seinem Amt erzielten Einkünfte behalten sollte“, sagte Innenminister Ralf Jäger. Das Kabinett hat heute zudem einen Verordnungsentwurf beschlossen, der eine Obergrenze für Vergütungen aus Nebentätigkeiten in den Verwaltungsräten der Sparkassen vorsieht. Dabei soll künftig eine Höchstgrenze von 14.400 Euro pro Jahr für einfache Mitglieder gelten. Für Vorsitzende von Sparkassen-Verwaltungsräten und deren Stellvertreter sollen höhere Freibeträge von 24.000 bzw. 19.200 Euro jährlich eingeführt werden. Bislang durften Einkünfte aus Sparkassentätigkeiten von den Kommunalpolitikern vollständig einbehalten werden. Auch die allgemeine Zuverdienstgrenze für Beamte soll angepasst wer-den: Von bisher 6.000 auf künftig 9.600 Euro im Jahr. „Der Freibetrag von 6.000 Euro ist 1982 eingeführt worden und wird den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr gerecht“, erläuterte Jäger. Im Nebenamt ausgeübt werden von Beamten häufig Lehrtätigkeiten an Fachhochschulen, Universitäten oder sonstigen Einrichtungen. „Gerade dieses Engagement für Bildung und Fortbildung wollen wir fördern.“ Die Änderungen der Nebentätigkeitsverordnung sollen nach dem Willen der Landesregierung zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Wirtschaftsklima für den Euroraum bleibt eingetrübt 

MAAS RHEIN. Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum verschlechterte sich, wenn auch nur geringfügig. Der ifo Index sank im dritten Quartal, von 112,7 auf 111,6 Punkte. Damit bleibt er aber weiterhin über seinem langfristigen Durchschnitt. Zur Verschlechterung des Wirtschaftsklimas trugen ausschließlich die weniger positiven Erwartungen bei. Die aktuelle Lage hingegen verbesserte sich. Die konjunkturelle Erholung im Euroraum setzt sich fort, lässt aber an Dynamik vermissen. Am positivsten beurteilt wurde die Lage weiterhin in Deutschland und Irland. Im Mittelfeld mit einer zufriedenstellenden Situation rangieren Belgien, Estland, Lettland, Litauen, die Niederlande, Österreich, sowie die Slowakei und Slowenien. Von diesen Ländern verbesserte sich die Einschätzung der Lage vor allem in Österreich und Litauen. Dagegen gehörten nach Meinung der WES-Experten Griechenland und Portugal zu den wenigen Ländern, wo sich die bisher schon ungünstige Wirtschaftslage weiter verschlechterte. Auch für Finnland, Frankreich, Italien und Spanien überwiegen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen. Die Konjunkturerwartungen für das kommende halbe Jahr trübten sich in der Mehrheit der Länder weiter ein, bleiben aber per saldo im positiven Bereich. Lediglich für Frankreich, Griechenland, Lettland und Portugal sind die WES-Experten skeptisch bezüglich des weiteren Konjunkturverlaufs. In Spanien hingegen sind die Experten wieder etwas positiver gestimmt. Für 2016 wird im Euroraum mit einer Inflationsrate in Höhe von 0,7 Prozent gerechnet. Mittelfristig (2021) liegen die Inflationserwartungen weiterhin bei 1,8 Prozent.

Land gibt 12,5 Millionen Euro für Zentren der Digitalen Wirtschaft in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und im Ruhrgebiet

MAAS RHEIN. Im Wettbewerb zur Auswahl der regionalen Zentren für die digitale Wirtschaft stehen die Gewinner fest: In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und dem Ruhrgebiet sollen so genannte DWNRW-Hubs entstehen, die das Land insgesamt mit bis zu 12,5 Millionen Euro fördert. Das hat eine unabhängige Jury empfohlen. Wirtschaftsminister Garrelt Duin sagte: "Nordrhein-Westfalen bringt alle Voraussetzungen mit, um das Digitalland Nummer Eins in Deutschland zu werden. Dazu brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen der klassischen, an Rhein und Ruhr beheimateten Industrie und den innovativen Startups. Die Hubs in Aachen, am Rhein, im Münsterland und im Ruhrgebiet sind der Schlüssel dazu: Hier können sich die Partner finden und gemeinsam digitale Geschäftsmodelle entwickeln.... lesen


Europa bleibt im globalen Wettbewerb 
um die besten Köpfe hinter seinen Möglichkeiten zurück


MAAS RHEIN. Die Europäische Union sollte ihren Rechtsrahmen für legale Arbeitsmigration reformieren, um beim globalen Wettbewerb um hochqualifizierte Köpfe mitzuhalten. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD-Studie Recruiting Immigrant Workers: Europe, die heute in Brüssel vorgestellt wurde. Die aktuelle humanitäre Krise erfordert eine umfassende und koordinierte Antwort der Mitgliedstaaten. Allerdings sollte trotz dieser Aufgabe die Regelung der legalen Arbeitsmigration nach Europa nicht aus den Augen verloren werden. Sie ist ein entscheidender Faktor, um langfristig Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in der EU zu sichern. Der Studie zufolge sind Migranten, die nach Europa kommen, jünger und schlechter ausgebildet, als Einwanderer in anderen OECD-Regionen. Von allen hochgebildeten Migranten, die aus Ländern außerhalb der EU oder der OECD einwandern, leben weniger als ein Drittel (31 Prozent) in der EU und mehr als die Hälfte (57 Prozent) in den USA. Zwar hat sich in der EU in den vergangenen Jahren der Anteil Hochqualifizierter unter den Einwanderern von 21 Prozent im Jahr 2000 auf 26 Prozent im Jahr 2011 erhöht. Der Anteil Hochqualifizierter unter den Einwanderern ist aber noch immer geringer als in Nordamerika (41 Prozent) oder in Australien und Neuseeland (52 Prozent). Die Studie nennt drei Bereiche, die Europa attraktiver für talentierte Migranten machen könnten. So sollte die EU, wie heute von der Kommission vorgeschlagen, die Regelungen für die Blue Card vereinfachen. Gleichzeitig sollte die Anerkennung ausländischer Abschlüsse erleichtert werden, und hochqualifizierte Migranten aus Drittstaaten sollten in den Genuss der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit kommen, um so Europa als einen Arbeitsmarkt zu präsentieren.

Landkreistag NRW bemängelt Bundesverkehrswegeplan 2030

MAAS RHEIN. Die vom Bund geplanten Investitionen für den Ausbau der Schienenwege in NRW fallen zu gering aus. Der Einsatz für die Bundesfernstraßen in NRW verbessert sich zwar, entspricht aber immer noch nicht den Anforderungen. Die geplanten Investitionen für Aus- und Neubauprojekte bei den Bundesfernstraßen in Nordrhein-Westfalen reichen nicht aus. Zu dieser Einschätzung kommt der Vorstand des Landkreistages NRW nach Prüfung des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans 2030. "Zwar erhöht sich der Anteil des Landes NRW an den Investitionsmitteln auf 19,2 Prozent, dieser Anteil entspricht aber weder dem Bevölkerungs- noch dem Verkehrsaufkommen oder dem Königsteiner Schlüssel", sagt Landrat Thomas Hendele, Präsident des Landkreistages NRW nach der Vorstandssitzung. .. lesen


Erhalt vor Neubau, steigende Investitionen sowie
Engpass- und Staubeseitigung ganz oben auf der Agenda


MAAS RHEIN.
Verkehrsminister Michael Groschek sieht das Land Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt, um die verkehrlichen Herausforderungen der kommenden Jahre meistern zu können. Das machte er anlässlich des Ausschusses für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr im Landtag deutlich. Nachdem im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) fast 38 Prozent aller Sofortmaßnahmen zur Staubeseitigung in NRW ergriffen werden sollen, will Groschek das größte Anti-Stau-Programm umsetzen, das Nordrhein-Westfalen je erlebt hat. "In dem Entwurf des BVWP kann man endlich ablesen, welche strategische Bedeutung NRW als Logistikdrehscheibe im Herzen von Europa hat. Es freut mich.... lesen

Landesgartenschau-GmbH gegründet 

KREIS WESEL.
Aus der Taufe gehoben: Unter notarieller Aufsicht wurde jetzt die Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH gegründet worden. Neben der Stadt Kamp-Lintfort sind die Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege Nordrhein-Westfalen e.V. (LAGL NW) und die RAG Montan Immobilien GmbH die weiteren Gesellschafter. Die Stadt hält mit 61,1 Prozent der Anteile die Majorität in der GmbH. Auf die LAGL entfallen 33,3 Prozent, die RAG Montan Immobilien hält 5,6 Prozent der Gesellschaftsanteile in der GmbH. Die GmbH zeichnet für die Vorbereitung, Durchführung, Abwicklung und den Rückbau der Landesgartenschau verantwortlich. "Mit der GmbH haben wir jetzt als starke Partner die Weichen gestellt, um die Landesgartenschau 2020 gemeinsam auf die Schiene zu setzen", so die Gesellschafter. Die Gesellschafter bestellten Kämmerer Martin Notthoff als Vertreter der Stadt und Heinrich Sperling als Vertreter der LAGL zu den Geschäftsführern der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH. Andreas Iland, Projektleiter der Landesgartenschau-Bewerbung, wurde zum Prokuristen bestellt. Ariane Bauer, die die Kommunikationskampagne während der Bewerbung verantwortete, wurde zur Pressesprecherin der GmbH ernannt. Notthoff, Sperling, Iland und Bauer bilden vorerst das Kernteam der Geschäftsstelle der GmbH. Als nächste Schritte stehen die Entwicklung einer Marketingstrategie sowie die Vorbereitung des landschaftsplanerischen Wettbewerbs zur Ausgestaltung der Veranstaltungsflächen an.

OECD-Wirtschaftsbericht Deutschland: Höhere Investitionen und Produktivität für eine stärkere Wirtschaft und mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt

MAAS RHEIN. Deutschland ist in einer soliden wirtschaftlichen Verfassung. Allerdings erfordert der demografische und technologische Wandel neue Investitionen in Menschen, um eine stärkere und inklusivere Gesellschaft zu verwirklichen. Zu diesem Schluss kommt der diesjährige OECD-Wirtschaftsbericht für Deutschland. Die Studie, die heute in Berlin von OECD-Generalsekretär Angel Gurría vorgestellt wurde, hebt Deutschlands robuste wirtschaftliche Erholung und hohe Wettbewerbsfähigkeit nach der globalen Wirtschaftskrise hervor. Gleichzeitig weist er auf zahlreiche Herausforderungen hin. Diese umfassen die Stärkung der Produktivität, Erhöhung der Lebenszufriedenheit in einer rapide alternden Gesellschaft und die Integration der neu  .. lesen


Sorgen im Mittelstand werden größer

MAAS RHEIN. Der Pessimismus angesichts der Finanzmarktturbulenzen und der offenen Fragen in Europa, v. a. im Zusammenhang mit der Brexit-Diskussion, greift verstärkt auf den deutschen Mittestand über: Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen fällt im Februar deutlich um 3,8 Zähler auf 10,9 Saldenpunkte, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Das ist der dritte Rückgang in Folge. Vor allem die Sorge, dass die bis vor kurzem noch optimistischen Aussichten für 2016 plötzlich enttäuscht werden könnten, wächst: Die Geschäftserwartungen der kleinen und mittleren Firmen gehen stark um 5,3 Zähler zurück und landen mit einem Wert von -1,1 Saldenpunkten erstmals seit Oktober 2014 wieder unter der Nulllinie, die für den Durchschnittswert seit 1991 steht. Demgegenüber beurteilen die Mittelständler ihre aktuelle Geschäftslage trotz eines Rücksetzers von 2,3 Zählern auf 23,0 Saldenpunkte immer noch außergewöhnlich gut.  .. lesen


Modernisierung von 106 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen:
Gesamtinvestitionen von mehr als 300 Millionen Euro geplant

MAAS RHEIN. Wichtiger Meilenstein zur Verbesserung der Bahnhöfe und Stationen im Land: In Nordrhein-Westfalen profitieren künftig 35 Bahnhöfe von der Modernisierungsoffensive 3 von Land, Bund und der Deutschen Bahn. Außerdem wurden weitere Planungskosten für die 71 Stationen der Außenäste des Rhein-Ruhr-Express (RRX) bewilligt..... lesen


"Die Breitbandversorgung in Kenia ist besser"

SIEGEN.
Die Sorge um den Fortbestand des Einzelhandels in der Innenstadt und die Benachteiligung einer nordrhein-westfälischen Kommune an der Landesgrenze, das waren die beherrschenden Themen des Wirtschaftsgesprächs in Bad Laasphe, zu dem die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) gemeinsam mit der Stadt ins Hotel Am Fang eingeladen hatte. Einig waren sich Verwaltung, Politik und Händler darin, dass die Stadt in den vergangenen Jahren einen Spagat wagte. Zentrenrelevante Sortimente siedelte sie auf dem "Kochschen Gelände" an. Die Kunden auch von jenseits der Landesgrenze nehmen das Angebot an. Im Gegenzug bringt der Standort, gut einen Kilometer von der Königstraße entfernt, Nachteile für die Altstadt: Hier fehlt ein Frequenzbringer. Fachgeschäfte haben es zusehends schwerer, müssen schließen. Von knapp 88 Millionen Euro Kaufkraft fließen rund 32 Millionen Euro ab ... lesen

Trianel: "Digitalisierung verändert Stadtwerke"

AACHEN/RUHGEBIET. "Die Digitalisierung der Energiewirtschaft ist eine Chance. Denn sie ist das effizienteste Mittel, Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln", betont Thomas Spinnen, Bereichsleiter Vertriebslösungen Stadtwerke bei der Stadtwerke-Kooperation Trianel im Rahmen der E-world 2016. Mit der Trianel Smart-Metering-Plattform sowie mit T-PED und der in diesem Jahr auf der E-world präsentierten energiewirtschaftlichen Serviceplattform T-DESK hat Trianel bereits drei digitale Plattformen für und mit Stadtwerken entwickelt. Damit stellt Trianel den kommunalen Energieversorgern digitale Lösungen für die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette zur Verfügung. ... lesen


Wirtschaftlicher Austausch mit Bulgarien entwickelt sich
positiv Niederrheinische IHK bündelt NRW-Beziehungen

DUISBURG. Bulgarien unterstützt Investitionen nordrhein-westfälischer Firmen durch Betreuungsangebote und eine weitere Vereinfachung des Verwaltungssystems. Denn der wirtschaftliche Austausch ist hochwillkommen im Nachbarland. Das betonte der bulgarische Wirtschaftsminister Bojidar Loukarsky beim "Wirtschaftsforum NRW - Bulgarien", das in Düsseldorf stattfand und von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve organisiert wurde. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin zeigte auf, dass die Wirtschaftsbeziehungen in den letzten Jahren gewachsen sind. Gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter hat Dr. Andreas Teuner, Geschäftsführer des Unternehmens BHTC in Lippstadt, für sein Unternehmen in Bulgarien gefunden. Das erzählte Teuner beim "Wirtschaftsforum NRW - Bulgarien". Kürzlich hat der Automobilzulieferer in Bulgarien einen neuen Standort in Betrieb genommen.  ... lesen


Mehr als 70 Prozent der Einzelhändler
engagieren sich für ihre Stadt: IHK NRW legt Studie "Handel³ - 
Die dritte Dimension des Einzelhandels" vor 


MAAS RHEIN.
Mehr als 70 Prozent der Einzelhändler engagieren sich über ihre betriebliche Tätigkeit hinaus für ihren Einkaufsstandort. Diese soziale Verantwortung übernehmen sie nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil sie sich als Teil der Gemeinschaft vor Ort verstehen. Das ist ein Ergebnis der Pilotstudie "Handel³ - Die dritte Dimension des Einzelhandels". IHK NRW, der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen, hatte diese Studie in Kooperation mit dem NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk beim Gutachterbüro Junker + Kruse in Auftrag gegeben. Ziel war es, einen Überblick über die Effekte des Einzelhandels für das Gemeinwohl zu erhalten.  .. lesen

Land fördert Breitbandprojekt des 
Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands 


MAAS RHEIN.
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat dem Vorstandsvorsitzenden des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands (RWGV), Ralf W. Barkey, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 195.000 Euro für die Jahre 2016/2017 überreicht. Die Landesmittel fließen in ein Projekt des RWGV zum Breitbandausbau in Nordrhein-Westfalen. Minister Duin sagte: "Das Ziel einer flächendeckenden und schnellen Internetversorgung in NRW lässt sich umso eher erreichen, je mehr privatwirtschaftliches Engagement wir gewinnen können. Das Genossenschaftsmodell des RWGV ist dabei ein vielversprechender Ansatz. Von den Erkenntnissen können Kommunen und Unternehmen künftig stark profitieren." Der RWGV begleitet in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium zwei Pilotprojekte, mit denen der genossenschaftliche Breitbandausbau in NRW entwickelt und erprobt werden soll. Dazu führt der RWGV ein privatwirtschaftliches Modell in einem Gewerbegebiet in Hagen und ein kommunales Modell im Raum Ostwestfalen-Lippe durch. Beide Modelle setzen auf Glasfasertechnik bis in die Gebäude und sind auf zwei Jahre angelegt. Ziel ist, ein für Unternehmen und Kommunen umsetzbares Geschäftsmodell zu erarbeiten, das eine Modellbeschreibung sowie Standardvertragswerke umfasst. Die Landesregierung unterstützt neuartige Genossenschaftskonzepte mit 100.000 Euro jährlich. Damit soll die "Gemeinwohlorientierte Wirtschaft" als ergänzender Ansatz zur gewinnorientierten Wirtschaft gestärkt werden.

Neuer LEP-Entwurf: IHKs kritisieren
insbesondere zu lange Planungszeiten


WESTFALEN.
Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Ostwestfalen zu Bielefeld sowie Lippe zu Detmold kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme die zu erwartenden extrem langen Planungszeiten durch den neuen Landesentwicklungsplan (LEP). Tendenziell gingen die Aussagen des zweiten Entwurfs des LEPs aus Sicht der regionalen Wirtschaft in die richtige Richtung, denn sie gäben der Region und den Kommunen grundsätzlich mehr Spielraum im Umgang mit Flächenausweisungen. "Allerdings befürchten wir längere Planungsprozesse, weil die Konfliktpunkte nur von der Landes- auf die Regionalebenen verlagert werden und nicht gelöst sind", bemängeln die Hauptgeschäftsführer der beiden IHKs, Thomas Niehoff und Axel Martens, übereinstimmend. Darüber hinaus finde in den landesplanerischen Zielen NRWs erneut eine Benachteiligung des Mittelstandsraums Westfalen-Lippe  ... lesen

Bau von sozialen Mietwohnungen steigt um rund ein Drittel

MAAS RHEIN.
Der soziale Mietwohnungsbau in NRW hat deutlich zugelegt. Im Jahr 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen knapp 9.200 Wohnungen mit Mitteln des Wohnraumförderprogramms gefördert. Das ist eine Steigerung von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr (6.713 Wohnungen). Eingesetzt wurden hierfür 669 Millionen Euro (Vorjahr 524 Millionen Euro). Mit diesen Mitteln wurden knapp 5.600 neue Mietwohnungen und bezahlbare Heimplätze gefördert (2014: 4.125 Wohnungen), 3.100 Wohnungen modernisiert (2014: 1.805 Wohnungen) und 512 Eigentumsmaßnahmen unterstützt (2014: 783). Gut angelaufen ist auch das im Sommer 2015 gestartete Programm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge: In diesem Bereich wurden mehr als 1.000 Wohnungen mit insgesamt 79 Millionen Euro gefördert. Auch die Steigerung bei den investiven Bestandsmaßnahmen und hier besonders bei den energetischen Maßnahmen sowie bei den Förderangeboten für Wohnheime .... lesen

Land fördert Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region 

MAAS RHEIN. 
Mit rund 245.000 Euro unterstützt die Landesregierung die Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region. Bei der Übergabe des Förderbescheids an den Landrat des Kreises Recklinghausen und Vorsitzenden des Aufsichtsrates der WiN Emscher-Lippe GmbH, Cay Süberkrüb, erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin: "Schnelle Schritte zum Ausbau der Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region sind die Voraussetzung für die Entwicklung der Region zu einem wichtigen Innovationsstandort." Die jetzt bereitgestellten Mittel stammen aus dem Strukturhilfeprogramm für Steinkohlerückzugsgebiete in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Förderung ist es, Versorgungslücken im Breitbandausbau zu schließen und E-Government-Angebote für Unternehmen und die Wirtschaftsförderungen in der sogenannten "Umbau 21"-Region Emscher-Lippe bereit zu stellen. "Umbau 21" ist die Bezeichnung für den Neustart der Wirtschaftsförderung in der Region. Mit einem weiteren Förderbescheid für den Kreis Recklinghausen wird die Zuwendung an die newPark GmbH für Planungsleistungen beim Industrie-Areal "newPark" in Datteln um rund 1,1 Millionen Euro aufgestockt. "Mit beiden Initiativen wird die Profilierung der Emscher-Lippe-Region als Standort für die Ansiedlung von Unternehmen kraftvoll vorangetrieben", so Minister Duin.

Rhein-Kreis Neuss mit zweithöchster Wirtschaftsleistung in NRW 

RHEIN KREIS.
Mit seiner Produktivität gehörte der Rhein-Kreis Neuss auch 2013 zu den Top-Standorten in Nordrhein-Westfalen. Das geht aus der jüngsten Analyse des Statistischen Landesamtes zur Entwicklung der Wirtschaftsleistung hervor. Für den Rhein-Kreis Neuss wurde von den Statistikern von IT.NRW ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Erwerbstätigen von 85 692 Euro ermittelt. Das bedeutet nach Bonn (87 908) und vor Düsseldorf (82 754) den zweithöchsten Wert unter den kreisfreien Städten und Kreisen in NRW. Die niedrigsten Werte verzeichneten der Kreis Heinsberg (56 486 Euro) sowie die Städte Herne (56 108 Euro) und Bottrop (48 950 Euro). "Die Zahlen des Statistischen Landesamtes unterstreichen die besondere Wirtschaftskraft des Rhein-Kreises Neuss mit seiner ausgeprägten Branchenvielfalt, innovativen Unternehmen, tüchtigen Arbeitnehmern und engagierten Wirtschaftsförderungen", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Für die hohe Standortqualität des Rhein-Kreises Neuss spreche auch die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 5,9 Prozent. Sorgen würden aber dennoch die immer weiter steigenden Soziallasten bereiten, so dass alle Anstrengungen unternommen werden müssten, noch mehr Menschen in Arbeit zu bringen.

Kamp-Lintfort richtet Landesgartenschau 2020 aus 

MAAS RHEIN.
Kamp-Lintfort im Kreis Wesel wird die Landesgartenschau NRW 2020 ausrichten, das haben Umweltminister Johannes Remmel und Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf bekannt gegeben. "Das Konzept ist nachhaltig, innovativ und städtebaulich überzeugend", sagte Remmel. "Deswegen gratulieren wir Kamp-Lintfort ganz herzlich. Ich bin mir sicher, dass wir mit den vorgesehenen städte- und gartenbaulichen Veränderungen zwischen denkmalgeschütztem Kloster und ehemaligem Zechengelände eine sehr attraktive Landesgartenschau 2020 erleben dürfen." Für die Ausrichtung der Landesgartenschau hatten sich neben Kamp-Lintfort auch Bad Honnef sowie die Kooperation der Städte Castrop-Rauxel, Herne, Herten, Recklinghausen mit der Emschergenossenschaft beworben. Eine zehnköpfige, unabhängige Kommission hat die Bewerbungen begutachtet und die Bewerber bereist. "Alle drei Bewerber haben professionelle und spannende Konzepte mit unterschiedlichen Ansätzen vorgelegt", erklärte Minister Groschek. "Die Kommission hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die Bewerbung von Kamp-Lintfort war im Gesamtpaket am überzeugendsten - auch deshalb, weil die Stadt die Neunutzung der ehemaligen Bergbauflächen als Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung aufgreift." Ausschlaggebend für die Wahl von Kamp-Lintfort war nach Einschätzung der Kommission, dass eine Landesgartenschau das am besten geeignete Instrument ist, um den städtebaulichen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Zechenschließung des Bergwerks "West" wirkungsvoll entgegenzutreten. Kamp-Lintfort will die Umgestaltung der großen, innerstädtischen Brachfläche als Motor für eine nachhaltige und klimagerechte Stadtentwicklung nutzen. In Nordrhein-Westfalen gibt es seit 1984 Gartenschauen. Sie sind zu einem wichtigen Instrument einer nachhaltigen Stadtentwicklung geworden. Die nächste Landesgartenschau findet 2017 in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) statt.

Nordrhein-Westfalen und Niederlande intensivieren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Verkehr und Mobilität 

MAAS RHEIN. Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen setzen ihre erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Verkehr fort und wollen die anstehenden Mobilitätsanforderungen der Zukunft gemeinsam angehen. Dies haben der nordrhein-westfälische Staatssekretär im Verkehrsministerium Michael von der Mühlen und seine niederländischen Kollegen der Provinzen Gelderland, Nord-Brabant, Overijssel und Limburg beschlossen. Anlass ist die heute stattfindende "5. Grenzüberschreitende Mobilitätskonferenz Ost-NL-Provinzen und NRW" in Arnheim. Die Partner setzen damit die erfolgreiche Zusammenarbeit fort und wappnen sich für die strategischen Herausforderungen bei zukünftigen Mobilitätsfragen. Diese erstrecken sich auf eine effizientere Nutzung von Straße, Schiene und Schifffahrtswegen sowie insbesondere auf die intelligente Verknüpfung der Verkehrswege und -informationen. Mit dieser Zusammenarbeit nehmen Nordrhein-Westfalen und die Niederländischen Provinzen in Europa eine herausragende Position ein. "Wir arbeiten bei Mobilitäts- und Infrastrukturprojekten seit vielen Jahren mit den Niederländern sehr erfolgreich zusammen. In Zukunft werden wir die ständig steigenden Güterverkehre nur mit intelligenten und innovativen IT-Konzepten erfolgreich meistern", sagte von der Mühlen. "Dazu zählen neben den Logistiklösungen auch der Bereich der Smart Mobility mit autonom fahrenden Autos und intelligenter innerstädtischer Mobilität, beispielsweise bei der Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger." Die europäische Politik der Gütertransportkorridore "TransEuropäische Netz Verkehr TEN-V" hat neun transeuropäische Haupttransportkorridore definiert, von denen zwei die Niederlande und Nordrhein-Westfalen unmittelbar einschließen. Eine enge Verknüpfung der bestehenden Infrastrukturnetze ist die Voraussetzung für eine effiziente Nutzung. NRW und die Niederlande haben in diesem Zusammenhang die gemeinsame Internetplattform www.mobility-nl-nrw.eu eingerichtet, auf der die Ergebnisse der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit rund um Fragen der Mobilität veröffentlicht werden.

Land fördert neues Kompetenzzentrum 
"CPS.HUB NRW" mit rund 4,7 Millionen Euro 


MAAS RHEIN.
Das neue Zentrum "CPS.HUB NRW - Competence Center for Cyber Physical Systems" bildet einen wichtigen Baustein zur Förderung des digitalen Wandels in Nordrhein-Westfalen. "Die neue Plattform wird Unternehmen dabei unterstützen, die Potenziale von Industrie 4.0, Smart Energy oder Connected Cars am Standort NRW für sich zu nutzen", erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin. CPS.HUB NRW bündelt die in NRW zahlreich vorhandenen Forschungs- und Entwicklungsansätze sowie technologischen Kompetenzen, um Unternehmen die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Bereich Cyber Physical Systems zu erleichtern. Für die Digitalisierungsstrategie der Landesregierung ist CPS.HUB NRW ein wesentlicher Bestandteil: Hier finden Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, entwickeln Strategien für die Digitale Transformation, neue 4.0-Konzepte und definieren notwendige Innovationsprojekte zur Weiterentwicklung der NRW-Wirtschaft. Minister Duin sagte: "Die Digitalisierung der starken Branchen im Land birgt große Potenziale. Diese in einem starken Verbund anzugehen, Maßnahmen zu entwickeln und den Unternehmen an die Hand zu geben, ist eine zentrale Aufgabe, damit unsere Wirtschaft erfolgreich den Weg der digitalen Transformation gehen kann." CPS.HUB NRW ist ein gemeinschaftliches Projekt der Universitäten Wuppertal, Duisburg-Essen, Paderborn und Dortmund. Es wird mit EU- und Landesmitteln in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro für eine Laufzeit von zunächst drei Jahren gefördert.

Untersuchung zum Altersübergang - Viele arbeiten länger 

MAAS RHEIN. Ältere bleiben heute deutlich länger als noch vor einigen Jahren in sozialversicherungspflichtigen Jobs. Aber auch nach dem Ausscheiden sind viele noch auf dem Arbeitsmarkt aktiv - mit wachsender Dauer. Das zeigt der aktuelle Altersübergangs-Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Beschäftigte des Jahrgangs 1948 arbeiteten im Durchschnitt 1,9 Jahre länger als die 1940 Geborenen. Trotz dieses markanten Anstiegs blieb das durchschnittliche Austrittsalter aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung mit 61,7 Jahren noch deutlich unterhalb der Regelaltersgrenze, stellt der IAQ-Forscher PD Dr. Martin Brussig fest. Überwiegend wurde Altersteilzeit in Anspruch genommen. Viele sind auch nach ihrem letzten regulären Arbeitsverhältnis noch nicht in Rente, sondern haben Minijobs oder sind als arbeitslos registriert. Die Phase bis zum Arbeitsmarktaustritt hat sich zwischen den 1940 und 1948 Geborenen verlängert - im Durchschnitt von 365 auf 639 Tage. Ein erheblicher Anteil scheidet sehr früh (noch vor dem 60. Lebensjahr) aus sozialversicherungspflichtigen Stellen aus. Für den Aufbau der Alterssicherung ist diese Zeit jedoch bedeutsam. Die Ergebnisse zeigen, so Brussig, dass altersgerechte Bedingungen, reduzierte Belastungen, Arbeits- und Gesundheitsschutz und letztlich auch soziale Sicherheit für ältere Arbeitnehmer mit gesundheitlichen Einschränkungen erforderlich sind, um die steigenden Altersgrenzen in der Rentenversicherung zu flankieren. Auf diese Weise ließe sich auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Die Akzeptanz der Anhebung der Regelaltersgrenze hängt davon ab, ob es einem großen Teil gelingt, länger zu arbeiten, und ob eine Form sozialer Sicherung für jene greift, denen dies nicht gelingt.

Wirtschaftsförderung Krefeld siedelt weiteres japanisches Unternehmen in Krefeld an: Tamasu Butterfly kommt aus Moers an die Fichtenhainer Allee

KREFELD. Einen weiteren wichtigen Grundstücksverkauf und Ansiedlungserfolg kann die Krefelder Wirtschaftsförderung jetzt bekanntgeben: Die Tamasu Butterfly Europa GmbH wurde 1973 gegründet und hat Ihren Sitz mit derzeit 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Moers. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem internationalen Vertrieb von Artikeln rund um das Thema Tischtennis. Das Zentrallager von Tamasu Butterfly befindet sich in Japan, wo auch der Mutterkonzern seit Gründung im Jahre 1950 seinen Sitz hat. Die Produkte kommen teilweise aus eigener Herstellung. Produktionsstandorte gibt es u.a. in verschiedenen Ländern Europas. Im Businesspark Fichtenhainer Allee wird das Unternehmen im kommenden Jahr einen neuen Standort beziehen. Hier wird Tamasu Butterfly auf einer von der GGK Grundstücksgesellschaft Krefeld mbH & Co. KG erworbenen Fläche mit fast genau 12.000 qm einen Neubau errichten. Geplant sind ein Lager von ca. 2.000 qm mit Servicebereich und Ausstellung sowie eine Verwaltung von ebenfalls ca. 2.000 qm. Ein entsprechender Bauantrag wurde bereits im vergangenen Monat bei der Krefelder Bauordnung eingereicht. Mit dem Start in Krefeld wird die Mitarbeiterzahl des Unternehmens auf 30 steigen. Der Standort im Businesspark Fichtenhainer Allee wurde hinreichend groß gewählt, so dass eine kontinuierliche Erweiterung für die nächsten Jahre sichergestellt ist. Dies ist in Anbetracht des zunehmenden Gewerbeflächenengpasses in Krefeld zweifellos eine weise Entscheidung: In der unmittelbaren Umgebung gibt es nur noch eine weitere Grundstücksfläche in dieser Größenordnung, ansonsten können an der Kommunikationsstraße und an der Medienstraße derzeit vor allem kleinere Grundstücke (zwischen 2.600 und 9.000 qm) angeboten werden. Mehr dazu finden Interessenten im Internet auf der Website www.europark-fichtenhain.de.


Opernehe Düsseldorf - Duisburg soll fortgesetzt werden

DÜSSELDORF. Der Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein (DOR) hat sich auf ein Finanzierungskonzept für die Fortsetzung der Opernehe zwischen Düsseldorf und Duisburg verständigt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Räte der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Duisburg in der kommenden Woche soll der Gesellschaftervertrag für weitere fünf Jahre verlängert werden und bis zum Ende der Spielzeit 2021/2022 gelten. Die jährlichen Tarif- und Sachkostensteigerungen werden danach ab der Spielzeit 2017/2018 zu 69 Prozent von der Landeshauptstadt Düsseldorf getragen - bislang waren es 72 Prozent. Duisburg übernimmt dann 14 Prozent (bislang: 0) und die Deutsche Oper am Rhein 17 Prozent (bislang 28 Prozent). Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ich freue mich, dass auf dieser Grundlage die erfolgreiche Kooperation fortgesetzt werden kann. Alle beteiligen sich an der Finanzierung und übernehmen dabei Verantwortung für dieses Gemeinschaftsprojekt."


Studie: Münsterland lockt Millioneninvestitionen von ausländischen Firmen an

MÜNSTERLAND. Im Münsterland sind im vergangenen Jahr rund 150 neue Arbeitsplätze durch Investitionen von ausländischen Firmen entstanden. 16 Unternehmen ließen sich neu in der Region nieder: Sieben im Kreis Borken, fünf im Kreis Steinfurt und vier im Kreis Warendorf. Damit festigt das Münsterland laut einer Studie der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.Invest seine Attraktivität für Unternehmensansiedlungen. Für ganz NRW ermittelte die Studie für das Jahr 2014 insgesamt 330 ausländische Investitionsprojekte. Beliebteste Region war Düsseldorf mit 137 Projekten. Mit sieben niederländischen Firmen stammt knapp die Hälfte der Neuansiedlungen im Münsterland aus dem Nachbarland. Sechs von ihnen blieben auch gleich in der Nähe der Grenze - im Kreis Borken. Ein Unternehmen zog in den Kreis Steinfurt. Auffällig ist: Alle niederländischen Betriebe sind Dienstleister, die sich größtenteils auf den Finanzbereich spezialisiert haben. Die größte Neuansiedlung einer ausländischen Firma im Münsterland trägt allerdings einen türkischen Namen: Tadim. Der Nuss-Spezialist will bis 2017 insgesamt sieben Millionen Euro an seinem neuen Standort in Emsdetten investieren und insgesamt 50 Arbeitsplätze schaffen. Tadim verarbeitet und verpackt sein Nuss-Sortiment in Emsdetten und vertreibt es von dort auch weltweit. Insgesamt siedelten sich vier Firmen mit Hauptsitz in der Türkei im vergangenen Jahr im Münsterland neu an. Den weitesten Weg ins Münsterland hat tna, nach eigenen Angaben führender globaler Lieferant von Verpackungslösungen für Lebensmittel, hinter sich. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Australien hat 2014 in Wettringen eine neue Niederlassung für den Support (technischer Service, Projektmanagement und Hilfe nach der Installation) des Mitteleuropageschäfts eröffnet. Die übrigen Investments ausländischer Firmen im Münsterland stammen aus Spanien (2), Finnland (1), der Schweiz (1) und Südkorea (1) und liegen im fünf- bis sechsstelligen Eurobereich. Der Münsterland e.V. unterstützt die Ansiedlung von Firmen aus dem Ausland aktiv durch die Gewerbeflächenbörse und den Wirtschaftsatlas www.wirtschaftswunderland.com


Strukturbruch im Rheinischen Revier abwenden: 
Ideenwettbewerb der Landesinitiative IRR sucht Zukunftsprojekte

MAAS RHEIN. Die Gesellschafter der NRW-Landesinitiative "IRR - Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH" fordern die Bereitstellung ausreichender Mittel, um den wirtschafts-, struktur- und arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen der Energiewende im Rheinischen Braunkohlenrevier angemessen begegnen zu können. "Mit der IRR GmbH hat das Rheinische Revier ein Instrument, um den Strukturwandel vorausschauend zu unterstützen", stellt Michael Kreuzberg, Landrat des Rhein-Erft-Kreises und Vorsitzender der IRR-Gesellschafterversammlung, fest. "Allerdings hängt die Schlagkraft und Nachhaltigkeit der IRR GmbH davon ab, welche finanziellen Mittel die Region bekommt." Das Rheinische Revier ist Deutschlands wichtigste Energieregion. Viele Arbeitsplätze hängen von der Energieerzeugung und deren Verbrauch in energieintensiven Unternehmen ab. "Vor dem Hintergrund der sich beschleunigenden Energiewende droht dem Rheinischen Revier ein Strukturbruch. Unsere Region muss deshalb im besonderen Maße von Land und Bund unterstützt werden", fordert auch Dr. Gerd Hachen. Der Landtagsabgeordnete sitzt der Revierkonferenz vor, in der Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen die Zukunft des Rheinischen Reviers mitgestalten. "Das Revier bringt alles mit, um zu einer viel beachteten Innovationsregion zu werden. Mit dem Ideenwettbewerb sollen die wirksamsten Projekte ausgesucht werden, um die Chancen des Strukturwandels konkret zu machen", so Hachen weiter. Durch den Wettbewerb sei sichergestellt, dass die öffentlichen Mittel an den richtigen Stellen investiert werden.


Digitale Lösungen für Mobilität und Logistik gesucht – 
60 Millionen Euro für innovative Vorhaben in NRW


MAAS RHEIN.
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat auf der Hannover Messe Industrie den Startschuss für den Leitmarktwettbewerb MobilitätLogistik.NRW gegeben. 60 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln stehen zur Verfügung, um technische Innovationen in der Logistikbranche zu entwickeln. Ziel des Wettbewerbs ist, die Mobilität von Menschen und Gütern effizienter und nachhaltiger zu gestalten. "Unsere Logistikunternehmen versorgen Unternehmen und Menschen des Landes pünktlich, zuverlässig und zügig mit den Waren, die sie benötigen. NRW als Logistikzentrum will die Branche dabei unterstützen, technische Innovationen zu entwickeln - gerade, wenn sie sich dem Zukunftsthema Digitalisierung widmet. Wir fördern die besten Projekte, an denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam arbeiten", sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Projektvorschläge müssen sich dabei einer der beiden thematischen Säulen des Wettbewerbs zuordnen lassen: o Innovative / Integrierte Mobilitätskonzepte / Logistikleistungen - (technische) Grundlagen für Geschäftsmodelle o Technologische Innovationen, insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung von Mobilität und Logistik. Mit dem Aufruf "MobilitätLogistik.NRW" unterstützt die Landesregierung auch die starke Automobilzuliefererindustrie in Nordrhein-Westfalen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können Fördermittel erhalten, um technologische Innovationen zu entwickeln und umzusetzen: Zum Beispiel, um Verkehrsträger besser mit ihrer Umwelt zu vernetzen, effiziente und kostenoptimierte Produktionsabläufe zu schaffen oder die Elektromobilität weiter zu entwickeln.

Reaktivierung von Brachflächen in den Innenstädten: 
Zwölf weitere Kommunen treten dem Flächenpool NRW bei 


MAAS RHEIN. Der Flächenpool NRW erweist sich als gutes Instrument, um brachliegende Flächen in den Innenstädten wieder einer neuen Nutzung zuzuführen. Daher sind dem Flächenpool NRW nun weitere zwölf Städte beigetreten, so dass sich inzwischen landesweit insgesamt 32 Kommunen an dem Projekt beteiligen. Neu hinzugekommen sind die Städte Ahlen, Bochum, Dinslaken, Hagen, Heiligenhaus, Iserlohn, Lippstadt, Oberhausen, Solingen, Stolberg, Viersen und Waltrop. Insgesamt 44 Brachflächen wollen diese Kommunen in ihren Innenstädten wiederbeleben. Stadtentwicklungsminister Michael Groschek hatte im Herbst alle Städte und Gemeinden aufgerufen, sich mit ihren innerstädtischen Brachflächen für den Flächenpool zu bewerben: "Oberstes Ziel des Flächenpools ist es, die Innenstädte wieder lebenswerter zu gestalten und Brachflächen zu reaktivieren. Dieses Angebot der Landesregierung wollen viele Kommunen nutzen. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun zwölf weitere Partnerstädte dazu gewinnen konnten. Schon in diesem Frühjahr wird der Flächenpool diese Gemeinden und die Eigentümer von Brachflächen dabei unterstützen, diese wieder nutzbar zu machen. Das steigert nicht nur die Lebensqualität in den Städten, sondern reduziert gleichzeitig den enormen Flächenverbrauch."

 

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Messen 
2017

22. bis 24. November 2017
EXPONATEC COLOGNE - Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe - Köln

23. bis 26. November 2017
Cologne Fine Art - Kunst- und Antiquitätenmesse - Köln

28. bis 30. November 2017
PMRExpo - Messe für Professionellen Mobilfunk und Leitstellen Köln

6. bis 7. Dezember 2017
VdS-BrandSchutzTage - FireSafety Cologne - Köln

 

 
 KOMMUNEN in NRW
 
Aachen
Ahaus
Ahlen
Aldenhoven
Alfter
Alpen
Alsdorf
Altena
Altenbeken
Altenberge
Anröchte
Arnsberg
Ascheberg
Attendorn
Augustdorf
Bad Berleburg
Bad Driburg
Bad Honnef
Bad Laasphe
Bad Lippspringe
Bad Münstereifel
Bad Oeynhausen
Bad Salzuflen
Bad Sassendorf
Bad Wünnenberg
Baesweiler
Balve
Barntrup
Beckum
Bedburg
Bedburg-Hau
Beelen
Bergheim
Bergisch Gladbach
Bergkamen
Bergneustadt
Bestwig
Beverungen
Bielefeld
Billerbeck
Blankenheim
Blomberg
Bocholt
Bochum
Bönen
Bonn
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Borgentreich
Borgholzhausen
Borken
Bornheim
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Büren
Burscheid
Castrop-Rauxel
Coesfeld
Dahlem
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Delbrück
Detmold
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Dörentrup
Dormagen
Dorsten
Dortmund
Drensteinfurt
Drolshagen
Duisburg
Dülmen
Düren
Düsseldorf
Eitorf
Elsdorf
Emmerich
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Engelskirchen
Enger
Ennepetal
Ennigerloh
Ense
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Erkelenz
Erkrath
Erndtebrück
Erwitte
Eschweiler
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Espelkamp
Essen
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Geilenkirchen
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Gelsenkirchen
Gescher
Geseke
Gevelsberg
Gladbeck
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Grefrath
Greven
Grevenbroich
Gronau
Gummersbach
Gütersloh
Haan
Hagen
Halle
Hallenberg
Haltern
Halver
Hamm
Hamminkel
Harsewinkel
Hattingen
Havixbeck
Heek
Heiden
Heiligenhaus
Heimbach
Heinsberg
Hellenthal
Hemer
Hennef
Herdecke
Herford
Herne
Herscheid
Herten
Herzebrock-Clarholz
Herzogenrath
Hiddenhausen
Hilchenbach
Hilden
Hille
Holzwickede
Hopsten
Horn-Bad Meinberg
Hörstel
Hostmar
Hövelhof
Höxter
Hückelhoven
Hückeswagen
Hüllhorst
Hünxe
Hürtgenwald
Hürth
Ibbenbüren
Inden
Iserlohn
Isselburg
Issum
Jüchen
Jülich
Kaarst
Kalkar
Kall
Kalletal
Kamen
Kamp-Lintfort
Kempen
Kerken
Kerpen
Kevelaer
Kierspe
Kirchhundem
Kirchlengern
Kleve
Köln
Königswinter
Korschenbroich
Kranenburg
Krefeld
Kreuzau
Kreuztal
Kürten
Ladbergen
Laer
Lage
Langenberg
Langenfeld
Langerwehe
Lagden
Leichlingen
Lemgo
Lengerich
Leopoldshöhe
Leverkusen
Lichtenau
Lienen
Lennestadt
Lindlar
Linnich
Lippetal
Lippstadt
Lohmar
Löhne
Lotte
Lübbecke
Lüdenscheid
Lüdinghausen
Lügde
Lünen
Marienheide
Marienmünster
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Marsberg
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Meinerzhagen
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Merzenich
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Mettingen
Mettmann
Minden
Moers
Möhnesee
Mönchengladbach
Monheim
Monschau
Morsbach
Much
Mülheim
Münster
Nachrodt-Wiblingwerde
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Nettersheim
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Neunkirchen
Neunkirchen-Seelscheid
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Niederkrüchten
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Olsberg
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Preußisch Oldendorf
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Recke
Recklinghausen
Rees
Reichshof
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Rhede
Rheinbach
Rheinberg
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Rheurdt
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Saerbeck
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Schmallenberg
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Schwelm
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Selm
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Sendenhorst
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