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Aktuelles zwischen Maas & Rhein

Die Offenlage zu "Mehr Wohnbauland am Rhein" startet 

MRZ.
Rund 100 neue Flächen könnten künftig Wohnbauland werden und somit Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen auf rund 1500 Hektar ein Zuhause bieten. Doch wie können gute Standorte für vielfältigen Wohnraum gefunden werden, die für Menschen unterschiedlichen Alters und Vermögens attraktiv sind? Diese Frage möchte die Bezirksregierung Düsseldorf gemeinsam mit denen beantworten, die die neue Regionalplanung direkt betrifft. Der nächste Schritt hin zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist getan: Der Regionalrat des Regierungsbezirks Düsseldorf hat in seiner 77. Sitzung am 27. Juni 2019 beschlossen, das Verfahren zur Erarbeitung der 1. Änderung des Regionalplans Düsseldorf "Mehr Wohnbauland am Rhein" einzuleiten. Jetzt kann die Offenlage der Ideensammlung beginnen, welche die Regionalplaner der Bezirksregierung gemeinsam mit den Expertinnen und Experten in den Rathäusern und den Kreisverwaltungen des Bezirkes zusammengetragen haben. "Unser Team aus der Regionalplanung hat die Informationen umfassend aufgearbeitet, damit sich alle Interessierten ein Bild machen können. Die Offenlage zu den möglichen Projekten ist ganz bewusst nicht nur etwas für das Fachpublikum", sagt Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher. "Die Ansätze und Einschätzungen sind leicht zu verstehen und während der Offenlage auch online anzuschauen. Klicken Sie sich zügig durch die interaktive Karte mit den Steckbriefen der einzelnen Gebiete." Wer sich die Unterlagen online anschauen möchte, ist ab 26. Juli 2019 auf der Internetseiten der Bezirksregierung Düsseldorf richtig: www.brd.nrw.de unter "aktuelle Offenlagen" oder auf den Themenseiten der Regionalplanung.


  
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Kurzarbeit konzentriert sich bislang auf acht Branchen

MRZ. Die Kurzarbeit in der deutschen Industrie konzentriert sich bislang auf acht Branchen. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. Besonders betroffen - mit einem Anteil von 30 Prozent - sind die Betriebe im Sonstigen Fahrzeugbau, also Hersteller von Schiffen, Zügen, Luft- und Raumfahrzeugen, Panzern und von Motor- und Fahrrädern. In der Textilindustrie liegt der Anteil bei 25 Prozent der Firmen, bei Leder, Lederwaren und Schuhen bei 18 Prozent. Bei Metallerzeugung und -bearbeitung sind es neun Prozent, im Maschinenbau sieben Prozent, bei Autos und Autoteilen sieben Prozent, bei Gummi- und Kunststoffwaren sechs Prozent, bei elektrischen Ausrüstungen fünf Prozent. Der Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes liegt aktuell bei 3,8 Prozent. Die anderen Branchen liegen derzeit klar darunter oder haben noch null Kurzarbeit. "In den nächsten drei Monaten dürfte der Umfrage zufolge der Anteil der Unternehmen in Kurzarbeit auf 8,5 Prozent zunehmen. Für Deutschland wichtige Branchen werden stärker betroffen sein, z.B. Automobil, der Maschinenbau und die Chemie", sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturforschung. In den kommenden drei Monaten erwarten 34 Prozent der Textilhersteller Kurzarbeit, 28 Prozent im Sonstigen Fahrzeugbau, 20 Prozent in der Metallerzeugung und -bearbeitung, 17 Prozent bei den Lederwaren und Schuhen, 16 Prozent der Hersteller von Autos und Autoteilen, 15 Prozent bei Gummi- und Kunststoffwaren, 11 Prozent im Maschinenbau, neun Prozent bei Metallerzeugnissen. Sechs Prozent bei der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, sechs Prozent bei Möbeln, 3 Prozent bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, drei Prozent bei Papier und Pappe. In weiteren acht Branchen erwarten weniger als fünf Prozent der Firmen Kurzarbeit, darunter aber auch die Chemie mit zwei Prozent.


Deutschlandweit einzigartige "Forschungsfertigung Batteriezelle" kommt nach Nordrhein-Westfalen / Münster setzt sich als Standort durch

MRZ. Die Landesregierung teilt mit: Die "Forschungsfertigung Batteriezelle" (FFB) kommt nach Nordrhein-Westfalen: Für die deutschlandweit einzigartige Forschungsfabrik für Batteriezellproduktion hat sich Münster in einem intensiven Bewerbungsprozess gegen fünf Mitbewerber-Standorte durchgesetzt. Die Entscheidung für Münster gab Bundesforschungsministerin Anja Karliczek jetzt in Berlin bekannt.

Land fördert Pilotprojekt zum Aufbau der ersten Open Innovation City Deutschlands in Bielefeld mit mehr als fünf Millionen Euro 

MRZ.
Bielefeld wird die erste Open Innovation City Deutschlands. Dafür hat Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart einen Förderbescheid in Höhe von 5,4 Millionen Euro an die Rektorin der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Prof. Dr. Anne Dreier, überreicht. Das Prinzip Open Innovation, also das Öffnen von Innovationsprozessen für die Außenwelt, wird dort erstmals auf eine gesamte Stadt übertragen. Dazu sollen Wissenschaft, Mittelstand, Startups, Politik und Gesellschaft gemeinsam an zukunftsrelevanten Themen arbeiten. Dabei werden auch internationale Partnerschaften zu Städten und Regionen aufgebaut, durch die die Stadt ihr Innovationspotenzial dauerhaft steigert. Bestehende lokale Initiativen werden angebunden, vernetzt und gestärkt. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: "Wir wollen Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren zu einer der innovativsten Wirtschaftsregionen Europas aufbauen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Landesregierung auf Exzellenz in Forschung und Bildung, einen erfolgreichen Technologietransfer in die Wirtschaft und eine ethisch verantwortliche Umsetzung. Ich freue mich daher sehr, dass die erste Innovation City Deutschlands in Nordrhein-Westfalen entsteht. Ostwestfalen-Lippe zeichnet sich durch eine starke Wirtschaft, eine ausgezeichnete Hochschullandschaft und eine wachsende Start-up-Kultur aus. Das macht Bielefeld zu einem hervorragenden Standort für das Pilot-Projekt". Wissenschaftlich geleitet wird die Open Innovation City in Bielefeld von Forscherinnen und Forschern der Fachhochschule des Mittelstands (FHM). Von den Erkenntnissen des Projektes sollen auch anderen Regionen und Städten zukünftig profitieren. Neben der FHM als Konsortialführer, gehören die Founders Foundation, der Pioneers Club und OWL Maschinenbau zu den Projektinitiatoren. Sie werden durch die Stadt Bielefeld als Partner unterstützt.

Urlaub im Nachbarland Tschechien 43 Prozent günstiger als in Deutschland

MRZ. Mit Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern hat die diesjährige Hauptreisesaison begonnen. Wer im europäischen Ausland Urlaub macht, muss dabei mit erheblichen Preisunterschieden bei Hotels und Restaurants rechnen: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten des europäischen Statistikamtes Eurostat mitteilt, war Tschechien im Jahr 2018 bei Hotelübernachtungen und Restaurantbesuchen das preiswerteste Nachbarland Deutschlands. Das Preisniveau lag hier um 43 % niedriger als in Deutschland.


ifo Geschäftsklimaindex sinkt

MRZ. Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter abgekühlt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni von 97,9 auf 97,4 Punkte gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit November 2014. Die Unternehmen blickten zunehmend pessimistisch auf die kommenden Monate. Ihre aktuelle Lage schätzten sie hingegen minimal besser ein. Die deutsche Konjunktur flaut weiter ab. Im Verarbeitenden Gewerbe war der Geschäftsklimaindikator erneut rückläufig. Der Lageindex liegt zwar immer noch über seinem langfristigen Mittelwert, sinkt nun aber seit mehr als einem Jahr. Der Lichtblick bei den Erwartungen aus dem Vormonat ist verschwunden. Der Pessimismus unter den Industriefirmen nahm wieder zu. Dies ist vor allem einem sinkenden Auftragsbestand geschuldet. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Dies war auf merklich weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Ihre aktuelle Lage beurteilten die Dienstleister hingegen wieder besser. Im Handel ist der Index gestiegen. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage zufriedener. Zudem blickten sie zuversichtlicher auf die kommenden Monate. Während im Großhandel vor allem der Erwartungsindex stieg, war es im Einzelhandel der Lageindikator. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gefallen, bleibt aber auf hohem Niveau. Die Baufirmen schätzten ihre aktuelle Lage schlechter ein. Auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate gaben nach.


Lukas Siebenkotten neuer Mieterbund-Präsident

MAAS RHEIN. Lukas Siebenkotten ist der neue Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB). Einstimmig wählten die stimmberechtigten Delegierten den bisherigen Bundesdirektor zum neuen, hauptamtlichen Präsidenten der Mieterorganisation. Der bisherige Mieterbund-Präsident Dr. Franz-Georg Rips kandidierte aus Altersgründen nicht mehr und wurde bereits am Vortag zum Ehrenpräsidenten des Deutschen Mieterbundes ernannt. Lukas Siebenkotten ist verheiratet, hat vier Kinder und ein Enkelkind. Er war Beigeordneter und Bürgermeister der Stadt Willich, dann Rechtsanwalt in Krefeld, bevor er am 1. September 2008 Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes wurde. Lukas Siebenkotten wird jetzt - nach einer am Vortag geänderten Satzungsbestimmung - erster hauptamtlicher Präsident des Deutschen Mieterbundes.


duisport baut internationales Netzwerk aus Neue Hinterlandverbindung in den Hafen von Zeebrügge

DUISBURG. Die Duisburger Hafen AG (duisport), der belgische Hafen von Zeebrügge (Port of Zeebrugge) und das Cosco-Shipping Zeebrugge Terminal (CSP) arbeiten zukünftig verstärkt zusammen. Jetzt wurde das Dreierabkommen über die neue Hinterlandverbindung im kombinierten Schienenverkehr vertraglich fixiert. Cosco Shipping Lines hat jüngst ihre Aktivitäten im Rahmen der "Belt & Road"-Initiative durch eine wöchentliche Seeschiffverbindung von China nach Zeebrügge ausgebaut. Ein wöchentlich verkehrender Shuttlezug transportiert Güter zwischen dem Cosco-Shipping Zeebrugge Terminal und dem Duisburg Intermodal Terminal (DIT) auf logport I im Duisburger Hafen. Die operative Abwicklung des Zuges wird von der duisport-Tochtergesellschaft, duisport agency GmbH (dpa), durchgeführt. Die dpa ist die zentrale Vertriebsgesellschaft für Lösungen rund um Verkehrsrelationen, Transportketten und Logistik. Hierbei greift die dpa auf ihre fundierten Erfahrungen im Bereich der intermodalen Transportlösungen zurück.


Weltwirtschaft bleibt schwach, gedämpfter Handel drückt aufs Wachstum

MRZ. Die Weltwirtschaft wächst seit Ende 2018 deutlich langsamer und stabilisiert sich jetzt auf moderatem Niveau. Eskalierende Handelskonflikte und gefährliche Schwachstellen im Finanzsystem könnten die Weltwirtschaft aber weiter schwächen, indem sie Vertrauen und Investitionen untergraben. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle OECD-Wirtschaftsausblick, der jetzt vorgestellt wurde. Dem Bericht zufolge dürfte die Weltwirtschaft in den kommenden zwei Jahren mäßig wachsen, aber anfällig bleiben. Zu den Schwachstellen gehören Spannungen in den Handelsbeziehungen, starke politische Unsicherheiten, Risiken an den Finanzmärkten und ein verringertes Wirtschaftswachstum in China. All diese Faktoren könnten mittelfristig das weltweite Wachstum weiter drosseln. Die OECD prognostiziert für 2019 ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,2 Prozent und für 2020 um 3,4 Prozent. Für viele wichtige Volkswirtschaften korrigiert der Bericht die Wachstumserwartungen nach unten, verbunden mit der Warnung, dass die derzeitigen Wachstumsraten für wesentliche Verbesserungen bei Beschäftigung und Lebensstandard nicht ausreichen.

Neuer Geschäftsführer Torsten Schrank seit 16. Mai am Flughafen Köln/Bonn tätig 

MRZ.
Torsten Schrank hat am 16. Mai seine Tätigkeit bei der Flughafen Köln/Bonn GmbH als neuer Geschäftsführer aufgenommen. Der 44-Jährige wird künftig als CFO (Chief Financial Officer) die Bereiche Finanzen, Personal, Infrastruktur und Informationstechnik verantworten. "Ich freue mich sehr auf die neue, spannende Aufgabe. Mit meiner Erfahrung möchte ich dazu beitragen, gemeinsam mit meinem Geschäftsführer-Kollegen Johan Vanneste und dem gesamten Team den Flughafen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen", so Torsten Schrank an seinem ersten Arbeitstag. "Mit Torsten Schrank konnten wir einen sehr erfahrenen, kompetenten Kollegen für unseren Airport gewinnen, der über einen ausgeprägten kaufmännischen Hintergrund verfügt. Ich freue mich auch sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit", sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Torsten Schrank war zuvor mehr als 20 Jahre lang in verschiedenen Funktionen und Führungspositionen am Flughafen München tätig. Dort leitete er unter anderem das Konzern-Controlling sowie das Beteiligungsmanagement und war auch maßgeblich für die erfolgreiche Umsetzung eines unternehmensweiten Programms zur Ergebnisverbesserung verantwortlich. Darüber hinaus war der gebürtige Kölner mit der Planung und Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen betraut, etwa dem neuen "Satelliten-Terminal".

Weltwirtschaftsklima leicht erholt

MRZ. Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich leicht erholt. Der Indikator stieg im zweiten Quartal von -13,1 auf -2,4 Punkte, nachdem er zuvor viermal zurückgegangen war. Die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich deutlich aufgehellt. Dagegen hat sich die Beurteilung der aktuellen Lage nur leicht verschlechtert. Im Jahresverlauf dürfte sich damit die Weltkonjunktur allmählich wieder festigen. Die Weltwirtschaft dürfte den Experten zufolge in diesem Jahr mit 3,4 Prozent wachsen. Das Wirtschaftsklima erholte sich in nahezu allen Weltregionen, da sich die Konjunkturerwartungen aufhellten. In den meisten Schwellen- und Entwicklungsländern beurteilten die Experten die aktuelle Wirtschaftslage besser als zuletzt. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verschlechterte sich dagegen die Einschätzung zur aktuellen Lage. Nur in Lateinamerika trübte sich das Wirtschaftsklima weiter ein, da die Lagebeurteilung und der Ausblick auf die kommenden Monate ungünstiger ausfielen. Im Jahresverlauf dürfte sich die konjunkturelle Dynamik des privaten Konsums, der Investitionen und des Welthandels leicht erholen. Anders als noch vor drei Monaten erwarten die Experten keinen Zinsanstieg mehr. Eine zunehmende Einkommensungleichheit ist das am häufigsten genannte Problem für die Weltwirtschaft.


Rund 900.000 Deutsche leben im EU-Ausland

MRZ.
Rund 900.000 deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger hatten 2018 ihren Wohnsitz in einem anderen EU-Land. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Europatages am 9. Mai mitteilt, war Österreich das beliebteste Zielland. Rund 187.000 Deutsche lebten 2018 in der Alpenrepublik (Datenquelle: Eurostat). Die Zahl der Deutschen nimmt dort seit Jahren zu, allein gegenüber 2017 betrug der Zuwachs rund 5.000 Personen (+3 %). Die räumliche Nähe und die fehlende Sprachbarriere erleichtern dabei den Wohnortwechsel. Auf Platz 2 folgte das Vereinigte Königreich, wo 2018 rund 156.000 Deutsche lebten. Falls das Vereinigte Königreich aus der EU austritt, muss auch der Aufenthaltsstatus der dort lebenden EU-Bürgerinnen und –Bürger neu geregelt werden. Bislang hat das Land trotz der Referendumsentscheidung nicht an Attraktivität eingebüßt: Gegenüber 2017 stieg die Zahl der dort lebenden Deutschen um rund 8.000 Personen (+6 %). Rang 3 belegt bei den deutschen Auswanderinnen und Auswanderern Spanien, wobei die Beliebtheit seit mehreren Jahren abnimmt. Rund 139.000 Deutsche hatten 2018 ihren Wohnsitz in Spanien, rund 2000 weniger als 2017 (-2 %). Im Rahmen der Niederlassungsfreiheit können EU-Bürgerinnen und -Bürger ihren Wohnort innerhalb der Europäischen Union frei wählen. Von diesem Recht machten besonders viele Menschen aus Rumänien Gebrauch. 2018 lebten rund 3,4 Millionen Personen mit rumänischer Staatsbürgerschaft im EU-Ausland. Auch aus Polen (2,6 Millionen Personen), Italien (1,6 Millionen) sowie Portugal (1,2 Millionen) lebten 2018 viele Bürgerinnen und Bürger im EU-Ausland. Die Deutschen stellten mit rund 900.000 Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern im EU-Ausland die fünftgrößte Gruppe dar.

Land unterstützt Kommunen bei der Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnnetze: Bis 2031 stellt das Land eine Milliarde Euro zur Verfügung - auch Systembrüche werden angegangen 

MRZ.
Das Land Nordrhein Westfalen fördert die Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnnetze mit einer Milliarde Euro bis 2031. Hierbei soll die vielfach in die Jahre gekommene Technik auf den neuesten Stand gebracht werden. Dadurch sollen auch die Voraussetzungen für eine bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsträger geschaffen werden. "Wir wollen einen besseren ÖPNV, der sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert. Dafür brauchen unsere Städte moderne und leistungsfähige Stadt- und Straßenbahnnetze. Die überwiegend aus den 70- oder 80er Jahren stammenden Netze brauchen dringend ein Upgrade auf den heutigen Stand der Technik. Vernetzte Mobilität darf nicht an analoger Technik scheitern", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst nach der Entscheidung in Düsseldorf.Die Landesregierung hatte durch ein Gutachten den Erneuerungsbedarf für die kommunalen Stadt- und Straßenbahnnetze ermitteln lassen. Bei der Erneuerung geht es um Anlagen, die am Ende ihrer Lebensdauer durch moderne Anlagen ausgetauscht werden. Das Gutachten beziffert den hierfür notwendigen Investitionsbedarf bis 2031 auf 2,6 Milliarden Euro. Dieser umfasst sämtliche Strecken (Gleise, Weichen, Oberleitungen) sowie Haltestellen und Brücken.Zur Modernisierung der Netze gehört auch die Beseitigung von bestehenden, verkehrsrelevanten Systembrüchen. Pendler dürfen nicht aufgrund unterschiedlicher Spurbreiten zum Umstieg gezwungen werden. Insgesamt gibt es drei Systembrüche im Ruhrgebiet, die für rund 46 Millionen Euro beseitigt werden können. Das Land stellt das Geld zusätzlich zu der Milliarde Verfügung.Für die Finanzierung der Stadt- und Straßenbahnnetze sind die Kommunen zuständig. "Die Landesregierung ist bereit, die Kommunen dabei zu unterstützen, weil wir einen attraktiven ÖPNV wollen. Der Investitionsbedarf ist für die Kommunen eine riesige Herausforderung. Wir lassen die Kommunen damit nicht alleine", erklärte Wüst.Dazu wird das Land mit den Verkehrsunternehmen eine Rahmenvereinbarung bis zum Sommer dieses Jahres abschließen. Das Geld wird aus Regionalisierungsmitteln sowie Landesmitteln für den ÖPNV zur Verfügung gestellt. Das hat das Kabinett heute beschlossen.

2018 starteten 21,4 Millionen Passagiere von den NRW-Flughäfen 

MAAS RHEIN.
Von den sechs großen NRW-Flughäfen flogen im Jahr 2018 mehr als 21,4 Millionen Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,9 Prozent mehr Fluggäste als im Jahr zuvor. 17,5 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem der Hauptverkehrsflughäfen in NRW. 17,3 Millionen der von den NRW-Flughäfen gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (+2,4 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei über 4,1 Millionen Passagieren (?4,7 Prozent). Bei Flügen ins Ausland stieg das Passagieraufkommen im Jahr 2018 an den Flughäfen Dortmund (+14,5 Prozent), Münster/Osnabrück (+8,3 Prozent) und Köln/Bonn (+8,0 Prozent). Rückläufige Zahlen bei den Auslandspassagieren verzeichneten die Flughäfen, Düsseldorf (-0,2 Prozent), Paderborn/Lippstadt (-1,3 Prozent) und Niederrhein (-9,6 Prozent). 

Deutschland mit Rekord beim Wohnungsbau

MRZ. Deutschland hat im Jahr 2018 einen Rekord beim Wohnungsbau erzielt. "Im vergangenen Jahr dürften erstmals seit 2001 wieder mehr als 300.000 Wohnungen fertiggestellt worden sein", erklärt der ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister vor Beginn der Baumaschinenmesse bauma in München. "Die stark ausgelasteten Kapazitäten des Baugewerbes verhindern jedoch gerade in den Ballungsgebieten einen deutlich rascheren Ausbau des örtlichen Wohnungsangebotes", sagt Dorffmeister weiter. "Auch deshalb wird die Bundesregierung ihre Ziele deutlich verfehlen, die bei 350.000 bis 400.000 Wohnungen im Jahr liegen." Mitte der 90er Jahre waren es sogar gut 600.000. Nach Dorffmeisters Berechnungen entfielen 2018 rund 105.000 Einheiten auf Ein- und Zweifamilienhäuser und 155.000 Wohnungen auf Mehrfamilienhäuser. Die übrigen etwa 40.000 Wohnungen entstanden in bestehenden Gebäuden sowie in neuen Nicht-Wohngebäuden. Bis 2021 werde sich die Zahl der Fertigstellungen in Mehrfamilienhäusern voraussichtlich auf rund 190.000 Einheiten erhöhen, da viele Baugenehmigungen bereits vorlägen. "Dank der prall gefüllten Pipeline werden die Wohnungsbaufirmen bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein gut zu tun haben. Daran dürfte auch die zurzeit bereits nachlassende Dynamik bei den Genehmigungen wenig ändern." "Der weiter wachsende Geschosswohnungsbau wird nicht nur die Geschäfte der beteiligten Bauunternehmen beflügeln, sondern auch positive Auswirkungen auf die Nachfrage nach Baumaschinen und -geräten haben", sagt Dorffmeister weiter. Die Nachfrage nach neuen Ein- und Zweifamilienhäusern werde hingegen spürbar nachlassen, da die Bevölkerung in Deutschland altere. "Erstens sinkt die Zahl der für diesen Gebäudetyp potenziellen Nutzer, zweitens führt die steigende Zahl an Erbschaftsfällen langfristig zu einem erhöhten Angebot an Gebrauchtimmobilien", ergänzt Dorffmeister. Kurzfristig werde auch die konjunkturelle Eintrübung viele Firmen vorsichtiger beim Neubau agieren lassen.


Henriette Reker in Neuss zur Vorsitzenden der Metropolregion Rheinland gewählt

RKN. Die Mitglieder des Vereins Metropolregion Rheinland haben in der Neusser Stadthalle die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit 96,3 Prozent der Stimmen zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Leitung der Neuwahl übernahm Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Turnusgemäß stand auch die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Oberbürgermeister Tim-Oliver Kurzbach (Solingen), Landrat Thomas Hendele (Kreis Mettmann), Landrat Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis) sowie die Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen (IHK Düsseldorf) und Dr. Hubertus Hille (IHK Bonn/Rhein-Sieg) gewählt. Als weitere Vorstandsmitglieder gewählt wurden Oberbürgermeister Marcel Phillipp (Aachen), Ratsmitglied Oliver Büschgens (Mönchengladbach), Ratsmitglied Dr. Stefan Galke (Krefeld), Ratsmitglied Bert Moll (Bonn), Ratsmitglied Roswitha Arnold (Leverkusen), Landrat Wolfgang Spreen (Kleve), Landrat Michael Kreuzberg (Rhein-Erft Kreis), Kreistagsmitglied Frank Berger (Wesel), Kreistagsmitglied Joachim Kremser (Viersen), Kreistagsmitglied Dr. Hanno Kehren (Heinsberg), Kreistagsmitglied Reinhold Müller (Oberbergischer Kreis) sowie die Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger (Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve) und Ulf Reichardt (IHK zu Köln). Den Vorstand komplettieren die "geborenen" Mitglieder des Vorstands: die Direktorin des Landschaftsverbands Rheinland, Ulrike Lubek, und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel.


Positiver Trend hält an: Weniger Spätflüge am Düsseldorfer Flughafen - trotz mehr Verkehr

MRZ.
In Düsseldorf geht die Zahl der späten Starts und Landungen weiter zurück - und dies im fünften Monat in Folge. Fanden im Zeitraum 1. November 2017 bis 24. März 2018 noch 525 Flugbewegungen zwischen 23:00 Uhr und 5:59 Uhr statt, ist die Zahl der Flüge ein Jahr später um 44 Prozent auf 294 gesunken. Gleichzeitig stieg die Zahl der Gesamtbewegungen im selben Zeitraum in Düsseldorf von 70.680 auf rund 81.845 um 15,8 Prozent. "Der Trend stimmt. Die Entwicklung ist sehr erfreulich. Die Zahl der nächtlichen Starts und Landungen ist weiter gesunken - trotz deutlich höherem Verkehrsaufkommen. Hiervon profitieren die Reisenden, vor allem aber die Anwohner. Dies ist uns sehr wichtig", betont Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des größten Airports in Nordrhein-Westfalen. "Die zahlreichen Schritte, die wir zusammen mit unseren Partnern im Luftverkehr zur Verbesserung der Pünktlichkeit in die Wege geleitet haben, entfalten ihre Wirkung. Gemeinsam werden wir weiterhin auch die längerfristigen Maßnahmen fest im Blick behalten. Auch wenn die anstehende Sommersaison sicherlich wieder für den gesamten europäischen Luftverkehr eine Herausforderung werden wird, sind wir mit unseren Partnern auf einem sehr guten Weg." Am Düsseldorfer Flughafen gilt in den Nachtstunden eine Flugbeschränkung. Maschinen dürfen planmäßig bis 22:00 Uhr starten und bis 23:00 Uhr landen. Verspätete Maschinen dürfen noch bis 23:30 Uhr - beziehungsweise Homebase-Carrier mit Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf bis 24:00 Uhr - landen, sofern sich die Verzögerung nicht aus der Flugplangestaltung ergibt. Transparenz ist dem Flughafen Düsseldorf für eine sachliche und konstruktive Debatte wichtig. Daher veröffentlich er jeweils zur Monatsmitte auf seiner Website (https://www.dus.com) den Pünktlichkeits- und Nachtflugreport des Vormonats.

Heineken Deutschland engagiert Bohnen Logistik

DUISBURG.  Der zur duisport-Gruppe gehörende Kontraktlogistikdienstleister Bohnen Logistik betreibt ab dem 1. März 2019 für die Heineken Deutschland GmbH ein modernes Zentrallager für Bier- und Weinerzeugnisse im westfälischen Werne. "Der Logistikmarkt wird komplexer und stellt auch uns vor neue Herausforderungen. Umso mehr freuen wir uns mit Bohnen Logistik einen Partner gefunden zu haben, der uns in unseren Vorhaben optimal unterstützt, nachhaltig in Deutschland zu wachsen.", Anton Relyovski, Supply Chain Direktor bei Heineken Deutschland. Bohnen Logistik hat gemeinsam mit Heineken Deutschland das Logistikkonzept entwickelt und hiermit eine zukunftsfähige und nachhaltige Lösung für Heineken Deutschland geschaffen. Neben der Produktionsentsorgung der Heineken-Brauereien mit dem eigenen Fuhrpark, übernimmt Bohnen Logistik im 15.000 Quadratmeter großen deutschen Zentrallager die Lagerung und Kommissionierung sowie die Auslieferung von mehreren hundert Artikeln Fass- und Kistenware für Heineken Deutschland. "Bohnen Logistik ist seit Jahrzehnten ein erfahrener Logistikdienstleister in der Getränkebranche. Wir sind stolz darauf, dass unser Unternehmen nun bundesweit die Logistik für die deutsche Tochtergesellschaft des europaweit größten Bierbrauers Heineken übernimmt", so duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.


Bayer-Mitarbeiter in Deutschland werden mit 379 Millionen Euro am Erfolg beteiligt

LEVERKUSEN. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bayer-Konzerns in Deutschland werden mit insgesamt 379 Millionen Euro am Geschäftserfolg des Jahres 2018 beteiligt. Weltweit schüttet das Unternehmen über sein globales Bonussystem (Global STI) insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro an Erfolgsprämien an die teilnehmenden Beschäftigten aus. "Ich freue mich, dass wir unsere Ziele für das Jahr trotz vieler Herausforderungen im Wesentlichen erreicht haben. Das schlägt sich auch in der Höhe der Erfolgsbeteiligung nieder", sagt Hartmut Klusik, Mitglied des Bayer-Vorstands und Arbeitsdirektor der Bayer AG. "Zu dieser Leistung haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beigetragen. Dafür möchten der gesamte Vorstand und ich Ihnen allen ausdrücklich danken", so Klusik. Die Beschäftigten erhalten ihre Erfolgsbeteiligung Ende April zusätzlich zum Monatsentgelt. Die individuelle Höhe wird anhand von drei Komponenten ermittelt: Aus der Zielerreichung des Gesamtkonzerns, der einzelnen Divisionen sowie im leitenden Bereich aus der persönlichen Mitarbeiter-Leistung. Im Tarifbereich werden zwischen 105 und 140 Prozent eines tariflichen Monatsentgelts vergeben.


Arbeitsvolumen stieg 2018 erstmals auf mehr als 61 Milliarden Stunden 

MRZ. Rund 61,1 Milliarden Stunden arbeiteten die Erwerbstätigen im Jahr 2018 in Deutschland. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erstmals seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991 wurde damit die Schwelle von 61 Milliarden Stunden überschritten, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Der bisherige Höchststand lag bei 60,3 Milliarden Stunden im Jahr 1991. Die Zahl der Erwerbstätigen nahm im Jahr 2018 um 1,3 Prozent zu und hat mit 44,8 Millionen ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht. "Im Jahr 2018 verzeichnen wir die meisten Erwerbstätigen und das höchste Arbeitsvolumen seit der Wiedervereinigung. Die Arbeit geht uns wahrlich nicht aus, auch wenn das oft behauptet wird", erklärt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen". Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Erwerbstätigen lag 2018 bei 1.363 Stunden und stieg damit um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Selbstständige und mithelfende Familienangehörige waren 2018 durchschnittlich 1.915 Stunden erwerbstätig, beschäftigte Arbeitnehmer 1.287 Stunden. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiteten 2018 durchschnittlich 1.647 Stunden, teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer 728 Stunden. Die durchschnittliche vereinbarte Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten betrug 38, die der Teilzeitbeschäftigten 16,7 Stunden. Die Beschäftigten haben 2018 durchschnittlich zwei Stunden Guthaben auf ihren Arbeitszeitkonten aufgebaut. Sie machten zudem im Durchschnitt 26,5 bezahlte Überstunden und damit 0,2 Stunden weniger als im Vorjahr. Die unbezahlten Überstunden lagen 2018 ebenfalls bei 26,5 Stunden und blieben damit im Vergleich zu 2017 unverändert. "Die durchschnittliche Arbeitszeit der Beschäftigten stieg 2018 zum einen durch Plusstunden auf den Arbeitszeitkonten, aber auch im Trend durch mehr Vollzeit und weniger Minijobs", so Arbeitsmarktökonom Weber. Der Krankenstand lag 2018 mit 4,26 Prozent geringfügig über dem Niveau des Vorjahres (4,25 Prozent). Nach ersten vorläufigen Hochrechnungen ist die Kurzarbeit im Jahr 2018 etwas gesunken. Sie betrug 109.000 Personen nach 113.000 Personen im Vorjahr.

ifo Institut: Immer weniger Bewerber für Ausbildungsplätze 

MRZ.
Die geburtenschwachen Jahrgänge machen sich zunehmend bemerkbar bei den Auszubildenden: In 68 Prozent der Unternehmen gingen in den vergangenen fünf Jahren weniger Bewerbungen ein, nur in 10 Prozent erhöhte sich die Anzahl, in 18 Prozent der Firmen blieb sie unverändert. Das ist das Ergebnis der neuesten ifo-Randstad-Personalleiter-Befragung. Zwei Drittel der Firmen gaben aber an, dass die Zahl der Auszubildenden bei ihnen dem Ziel entspricht, doch immerhin ein Drittel wünscht sich, mehr Jugendliche auszubilden. Die Auszubildenden bringen heutzutage meist die Mittlere Reife mit (56 Prozent), gefolgt vom Hauptschulabschluss (34 Prozent) und dem Abitur (30 Prozent); Mehrfachnennungen waren möglich. Mittlere Reife und Hauptschul-Abschluss sind vor allem in der Industrie und im Handel verbreitet, während Abiturienten besonders häufig in der Industrie und bei Dienstleistern beschäftigt sind. Abitur und Fachabitur spielen in Großunternehmen eine überdurchschnittlich wichtige Rolle. Knapp zwei Drittel der Personalleiter beklagen derweil eine nachlassende Qualität der Bewerber. Dem gegenüber stehen nur 4 Prozent, die von einer Verbesserung sprechen; 28 Prozent können keinen Unterschied feststellen. Mit den eigenen Auszubildenden sind die Personalleiter indes zufriedener: 76 Prozent der Personalleiter bewerten ihre eigenen Auszubildenden als gut, 11 Prozent sogar als sehr gut. Nur 13 Prozent sind nicht zufrieden. Auf die Frage nach der Qualität der Ausbildung von Hochschulabsolventen reagieren die Personalleiter zurückhaltend: Nur 2 Prozent sind sehr zufrieden, 46 Prozent sind zufrieden, 11 Prozent unzufrieden, 1 Prozent ist sehr unzufrieden, aber 41 Prozent machten keine Angabe dazu. Am höchsten ist die Zufriedenheit in der Industrie (57 Prozent), gefolgt von den Dienstleistern (47 Prozent). Am wenigsten zufrieden sind die Händler (42 Prozent). Bei der Bewertung der digitalen Fähigkeiten von Auszubildenden zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Sie werden von knapp zwei Drittel der Personalleiter als sehr gut oder gut eingeschätzt; ein Drittel bewertet sie als weniger gut, nur 4 Prozent als ungenügend. Mit den digitalen Fähigkeiten von Hochschulabsolventen zeigen sich die Personalleiter noch zufriedener: 87 Prozent bewerten sie als gut oder sehr gut (24 Prozent sehr gut, 63 Prozent gut).

Wirtschaftsstandort Flughafen wächst

MÖNCHENGLADBACH.
Der Trend zeigt aufwärts am Flughafen Mönchengladbach – auch bei der Anzahl der Arbeitsplätze. 2018 waren insgesamt 647 Menschen beim Flugplatz selbst und in den dort ansässigen Unternehmen beschäftigt. Ein Plus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017: 579 Arbeitsplätze). Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg um 47 Prozent auf 433 (2017: 386), die der Teilzeitkräfte um 21 Prozent auf 180 (2017: 159). Zudem waren wie im Vorjahr 34 Azubis am Flughafen tätig. Seit 2012 steigen die Arbeitsplatzzahlen kontinuierlich. Und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum. Es lägen mehrere Anfragen von Unternehmen vor, die starkes Interesse an einer Expansion vor Ort hätten oder aber sich gänzlich neu am Flughafen Mönchengladbach ansiedeln wollten, berichten die beiden Geschäftsführer Franz-Josef Kames und Dr. Ulrich Schückhaus. „Dies verdeutlicht die Attraktivität des Standortes und die Potentiale für eine strategische Weiterentwicklung des Areals.“

Hafen Emmelsum erhält 376.000 Euro vom Land für Hafenbahn

KREIS WESEL.  Für den kommunalen Eigenbetrieb des Kreises Wesel, der die Hafenbahn Emmelsum betreibt, nahmen Kreiskämmerer Karl Borkes und DeltaPort Geschäftsführer Andreas Stolte am Mittwoch, 30. Januar 2019, zwei Förderbescheide von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst in Düsseldorf entgegen. Die Zuwendungsbescheide stammen aus dem Förderprogramm für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen, sogenannte NE-Bahnen, und umfassen 376.000 Euro. Die Landesmittel sind für den Ersatz und die Erneuerung der Eisenbahninfrastruktur bestimmt. Sie sollen am Hafen Emmelsum unter anderem für die Teilerneuerung einer Lichtzeichenanlage eingesetzt werden. Kreiskämmerer Karl Borkes: "Die DeltaPort Häfen, zu denen auch der Hafen Emmelsum gehört, werden derzeit ausgebaut und erweitert. Um den Straßenverkehr von den daraus resultierenden erhöhten Gütermengen zu entlasten, müssen wir die Gleisinfrastruktur modernisieren. Mit Hilfe der Landesförderung ist der Kreis Wesel nun kurzfristig dazu in der Lage. Mit einer zeitgemäßen Schienenstruktur untermauern wir unsere Stellung als zuverlässiger Partner für den stetig wachsenden Güterverkehr." Die Kreisbahn verbindet den zum Hafenverbund DeltaPort gehörenden Hafen Emmelsum mit dem Schienennetz der Deutschen Bahn. Sie wurde in den 1960er Jahren errichtet und ist seitdem in Betrieb. Das Förderprogramm für NE-Bahnen wurde Mitte 2018 erneut aufgelegt, um Industrie- und Gewerbegebiete wieder an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden bzw. den Fortbestand vorhandener Anbindungen zu gewährleisten. 


Stickoxid-Rechner des Forschungszentrums Jülich

MRZ.  Erst Software-Updates, jetzt Fahrverbote, die überhöhten Stickoxid-Werte in den Städten sorgen immer wieder für neue Schlagzeilen. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben nun einen Stickoxid-Rechner vorgestellt, mit dem man die Stickoxid-Belastung an jeder deutschen Messstelle im zeitlichen Verlauf ganz einfach selbst herausfinden kann. Das Online-Tool ist unter https://stickoxid-rechner.de  frei zugänglich und ermittelt zudem, um wie viel die Stickoxid-Emissionen aus dem Verkehr zurückgehen müssen, damit der gesetzliche Grenzwert eingehalten wird. Datengrundlage sind die offiziellen Messwerte des Umweltbundesamts."In der öffentlichen Diskussion werden praktisch nur die gemessenen NO2-Werte genannt. Dadurch entstehen ganz falsche Vorstellungen davon, wie stark man die Emissionen im Verkehr eigentlich senken müsste", sagt Dr. Franz Rohrer vom Forschungszentrum Jülich. "Wenn 50 statt wie erlaubt 40 Milligramm pro Kubikmeter gemessen werden, dann bedeutet das nicht, dass die Emissionen um 20 Prozent zurückgehen müssen. Tatsächlich sind es eher 40 Prozent", so Rohrer.Der Stickoxid-Rechner soll nun anschaulich für jede Messstation in Deutschland für Klarheit sorgen. "Mit dem Tool kann man ganz einfach ablesen, wie sich die Jahresmittelwerte im zeitlichen Verlauf geändert haben und ob bisherige Reduktionsmaßnahmen erfolgreich waren. Da sich der gesetzliche Grenzwert auf den jährlichen Mittelwert bezieht, können immer nur die Daten bis zum letzten Jahr dargestellt werden.", erklärt Dr. Martin Schultz vom Jülich Supercomputing Centre (JSC), der das Web-Tool gemeinsam mit seinen Kollegen entwickelt hat.


ifo: Deutsche Industrie hat 2018 gelitten 

MRZ.
Die deutsche Konjunktur hat sich 2018 deutlich abgekühlt. Die Wirtschaftsleistung nahm preisbereinigt um 1,5 Prozent zu, nachdem der Anstieg im Boomjahr 2017 noch bei 2,2 Prozent lag. In der zweiten Jahreshälfte 2018 hat sie im Vergleich zum ersten Halbjahr nur noch stagniert. "Maßgeblich für die Abkühlung war der schwache Anstieg der Wertschöpfung in der deutschen Industrie, die unter den weltweiten wirtschaftspolitischen Turbulenzen des vergangenen Jahres litt", sagte Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturforschung und -prognose. "Die Unwägbarkeiten bei der Wiedereinführung von Zöllen, beim Ausgang der Brexit-Verhandlungen und bei den Haushaltsplänen der neuen italienischen Regierung haben tiefe Spuren auf den wichtigsten deutschen Absatzmärkten hinterlassen. Aber auch hausgemachte Probleme insbesondere in der deutschen Automobilindustrie, die im Zusammenhang mit neuen Abgasstandards standen, dämpften die Konjunktur." Damit haben sich die Triebkräfte verabschiedet, die die deutsche Wirtschaft im Jahr 2017 in die Hochkonjunktur gebracht haben. Exporte von Waren und Dienstleitungen legten mit 2,4 Prozent nur noch schwach zu. In diesem Jahr dürfte die Konjunktur im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2018 wieder etwas kräftiger zulegen. Die binnenwirtschaftlichen Antriebskräfte sind weiterhin intakt. Die Beschäftigung wird wohl ihren Rekordwert vom Vorjahr übertreffen, gleichzeitig dürften Lohnsteigerungen, Steuer- und Abgabenentlastungen sowie eine Ausweitung der Transferleistungen für eine dickes Einkommensplus bei den Haushalten sorgen. Dies stützt den privaten Konsum und die Baukonjunktur, die auch aufgrund der weiterhin niedrigen Zinsen lebhaft bleiben dürfte. Insgesamt aber dürfte das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr niedriger ausfallen als im Vorjahr. Damit befindet sich die deutsche Wirtschaft im Abschwung.

Haushaltsabschluss 2018: Umfangreiche Vorsorge und zusätzliche Schuldentilgung 

MAAS RHEIN.
Der Vollzug des Landeshaushaltes 2018 ist sehr erfolgreich verlaufen. Insgesamt ergibt sich für das vergangene Jahr voraussichtlich ein Gesamtüberschuss von rund 1,4 Milliarden Euro. "Diesen nutzen wir, um heute weitere Handlungsspielräume für morgen zu schaffen. Wir decken die Hinterlassenschaft der ehemaligen WestLB für die gesamte Legislaturperiode ab und beschleunigen gleichzeitig den Schuldenabbau", kommentierte Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, die aktuellen Zahlen. Rund 880 Millionen Euro fließen in das Sondervermögen "Risikoabschirmung WestLB". Damit steigt das Sondervermögen auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro und ist damit in der Lage, die von den unabhängigen Beratern des Landes vorausgesagte Inanspruchnahme aus der Landesgarantie für die Risiken der alten WestLB bis einschließlich 2022 abzudecken. 217 Millionen Euro gehen zusätzlich in die allgemeine Rücklage des Landes. Zugleich setzt die Landesregierung zusätzlich rund 300 Millionen Euro für den Schuldenabbau ein. Damit werden im Jahr 2018 insgesamt Schulden in Höhe von rund 451 Millionen Euro abgebaut. Hierzu sagte Minister Lienenkämper: "Dass wir nun noch einmal voraussichtlich 300 Millionen Euro zusätzlich zur Tilgung nutzen können, macht deutlich: Wir erreichen die Haushaltswende noch früher und besser als geplant."

Deutsche Messen bleiben auf Kurs: Ausstellerbeteiligung nochmals gestiegen 

MRZ. Die Messen in Deutschland haben sich 2018 trotz schwieriger Rahmenbedingungen behauptet und ein insgesamt solides Ergebnis abgeliefert. Auf den 178 internationalen und nationalen Messen wurden gegenüber den Vorveranstaltungen im Durchschnitt 1,5 % mehr Aussteller und etwa 1 % größere Standfläche registriert. Die Besucherzahlen lagen nur knapp ein halbes Prozent unter dem bisherigen Niveau. Das ergaben vorläufige Berechnungen des AUMA - Verband der deutschen Messewirtschaft. Die Entwicklung der Ausstellerzahlen und Standflächen liegt zwar unter den Wachstumsraten des Jahres 2017, als gut 3,5 % mehr Beteiligungen und rund 3 % mehr Fläche registriert wurden. Jedoch haben sich die Unsicherheiten über die Entwicklung der heimischen Konjunktur und des Außenhandels - Stichwort Protektionismus - erheblich verstärkt. Dies hätte auch zu einem deutlich vorsichtigeren Messe-Engagement in der Wirtschaft führen können. Auch hatten Diskussionen über die "richtigen" Veranstaltungsformate letztlich nur auf wenige Branchenmessen negative Auswirkungen. Auch die internationale Attraktivität der deutschen Messen ist nach Berechnungen des AUMA unangefochten: Die Beteiligungen aus dem Ausland legten 2018 deutlich überdurchschnittlich in einer Größenordnung von 3 % zu - auf Aussteller- und Besucherseite. Für die 174 internationalen und nationalen Messen des Jahres 2019 rechnet der AUMA erneut mit kleinen Zuwächsen auf der Ausstellerseite und stabilen Besucherzahlen. 

BVR: Deutsche Wirtschaft bleibt 2019 auf Wachstumskurs

MRZ. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) rechnet für das kommende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent. Im Sommer 2018 hat die BVR-Prognose bei 1,8 Prozent gelegen. "Die deutsche Wirtschaft befindet sich noch immer im Aufschwung, allerdings hat sich das konjunkturelle Gesamtbild im Vergleich zum Sommer weiter eingetrübt", sagte BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin. "Die unvermindert hohen globalen Unsicherheiten, die unter anderem aus den schwelenden Handelskonflikten sowie den unklaren Folgen des Brexit und des italienischen Haushaltsstreits resultieren, belasten die Wirtschaft", so Martin weiter. Auch einige inländische Faktoren trübten das Konjunkturbild wie die zunehmende Material- und Personalknappheit und der Pkw-Zulassungsstau im dritten Quartal. Im dritten Quartal 2018 war das preis-, kalender- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent zurückgegangen. Modellbasierten Schätzungen des BVR zufolge habe der Pkw-Zulassungsstau die BIP-Verlaufsrate näherungsweise um etwa 0,4 Prozentpunkte gedämpft. Die Schätzungen ließen aber für das vierte Quartal 2018 und das erste Quartal 2019 wieder ein Wachstum um jeweils 0,5 Prozent erwarten. Dabei würde vor allem das immer noch gute Geschäftsklima auf ein höheres Wachstum deuten.


Universität Bonn geht strategische Partnerschaft mit St. Andrews ein Kooperationsabkommen unterzeichnet

BONN. Die Universitäten Bonn und St. Andrews, Schottland, werden ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Das haben der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, und der Prorektor für internationale Strategie und Außenbeziehungen der Universität von St. Andrews, Prof. Brad MacKay, bei einem Treffen in Bonn vereinbart. Sie setzten ihre Unterschrift unter ein Kooperationsabkommen, das eine weitreichende Zusammenarbeit in Forschung, Studium und Verwaltung vorsieht. Die Vereinbarung soll durch einen regen Austausch von Studierenden, wissenschaftlichem Personal und Beschäftigten in Technik und Verwaltung umgesetzt werden. Lehrende und Studierende sollen die Möglichkeit erhalten, am jeweils anderen Standort zu forschen, zu lehren und zu studieren. Dazu ist auch ist die Einrichtung gemeinsamer Studien- und Forschungsprogramme und die Hospitation von Verwaltungspersonal vorgesehen.


Mehr als 40.000 Flugbewegungen am Flugplatz Mönchengladbach

Mönchengladbach.
Erstmals seit fünf Jahren verzeichnet der Flugplatz Mönchengladbach wieder mehr als 40.000 Flugbewegungen pro Jahr. Das bedeutet eine Steigerung um knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein klares Zeichen für einen beginnenden Aufwärtstrend. Ein Großteil der 40.825 Flugbewegungen bis November 2018 kommen aus dem Schulflugverkehr (22.297), gefolgt vom gewerblichen Flugverkehr mit 11.192 Flugbewegungen. Insgesamt ein Plus von 9,8 Prozent im Vergleich zum Stand November 2017. Die aus dem Flugbetrieb generierten Erlöse sind sogar um 29 Prozent gestiegen. Ein Grund dafür ist die im Oktober 2018 in Kraft getretene neue Entgeltordnung, nach der die Flugsicherungsentgelte für Flugzeuge über zwei Tonnen deutlich angehoben wurden.

Bundeswirtschaftsministerium fördert Messeteilnahmen von Start-ups in 2019 

MAAS RHEIN.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt im Jahr 2019 wieder Start-ups bei ihrer Messebeteiligung. Die geförderten Firmen können sich auf 62 internationalen Messen in Deutschland an Gemeinschaftsständen beteiligen, die von den jeweiligen Messeveranstaltern organisiert werden. Das Messeprogramm für junge, innovative Unternehmen richtet sich insbesondere an Start-ups aus Industrie, Handwerk und technologieorientierten Dienstleistungsbereichen. Es soll die Vermarktung und insbesondere den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland unterstützen. Das Förderprogramm wurde jetzt für weitere vier Jahre verlängert. Die teilnehmenden Unternehmen bekommen bei den ersten zwei Messebeteiligungen 60 % der Kosten für Standmiete und Standbau erstattet; bei der dritten Beteiligung reduziert sich die Erstattung auf 50%. Insgesamt können drei Teilnahmen an der gleichen Messe gefördert werden. Eine Übersicht der Messen und die Förderbedingungen stehen auf der Website des AUMA bereit unter https://www.auma.de/de/ausstellen/foerderungen/foerderungen-in-deutschland und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: www.bafa.de/Wirtschaftsfoerderung/Messeprogramm für junge innovative Unternehmen. Antragsformulare sind beim BAFA erhältlich.

Landesregierung plant 300 Millionen Euro-Programm zur Modernisierung und Sanierung von Sportstätten 

MRZ
. Mit einem einzigartigen Förderprogramm wird das Land Nordrhein-Westfalen die Sportvereine und Sportverbände im Land unterstützen. Für zukunftsorientierte Sportstätten und zur Behebung des massiven Modernisierungsstaus bei Sportstätten wird das Sportstättenförder-programm "Moderne Sportstätte 2022" aufgelegt. Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, betont, dass "Sportvereine und Sportverbände mit dem Sportstättenförderprogramm eine fundamentale Unterstützung erhalten, die zu einer deutlichen Verbesserung der Sportstätteninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen führen wird. Mit dieser Förderung unserer Sportvereine investieren wir in die Mitte der Gesellschaft". Sportvereinen und Sportverbänden werden dabei von 2019 bis 2022 zur Modernisierung und Instandsetzung, zur energetischen Sanierung und für den barrierefreien Ausbau von Sportstätten vom Land Nordrhein-Westfalen insgesamt 300 Millionen Euro bereitgestellt, die im Rahmen von Projektanträgen als Zuwendung abgerufen werden können, die nicht zurück gezahlt werden muss. Dabei handelt es sich bei den 300 Mio. Euro nicht um Kredite, sondern um "echtes Geld", das mit der Ergänzungsvorlage in den Haushaltsplan 2019 des Landes eingebracht wird. Die Verwaltung des Programms soll über die NRW.BANK abgewickelt werden, um deren Erfahrung im Fördergeschäft zu nutzen. Mit der Einführung des Sportstättenförderprogramms "Moderne Sportstätte 2022" erweitert die Landesregierung die Förderung von Sport-infrastrukturen, die bisher zum Beispiel durch die kommunale Sportpauschale und das Bürgschaftsprogramm für Sportstätten vorgenommen wurde und erhalten bleibt.

NRW-Handwerk steigerte Umsatz im Jahr 2016 um 3,9 Prozent auf 117 Milliarden Euro

MRZ.
Im Jahr 2016 erzielten die 106.700 nordrhein-westfälischen Handwerksunternehmen einen Umsatz von 117 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der jüngsten Handwerkszählung mitteilt, waren das 3,9 Prozent mehr als im Jahr 2015. Die Zahl der Beschäftigten war mit nahezu 1,1 Millionen um 1,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der Umsatz je im Handwerk tätiger Person war im Jahr 2016 mit 109.100 Euro um 2.700 Euro höher als ein Jahr zuvor (2015: 106.400 Euro). 775.100 tätige Personen gingen im Jahr 2016 in den NRW-Handwerksunternehmen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach; das waren 2,4 Prozent mehr als 2015. Die Zahl der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse ging um 0,8 auf 186.500 zurück.Die Ergebnisse der Handwerkszählung beruhen auf der registergestützten Auswertung von Verwaltungsdaten. Hier nicht berücksichtigt sind daher Kleinstbetriebe, die weder steuerbare Umsätze noch sozialversicherungspflichtig Beschäftigte für das Jahr 2016 angegeben hatten. 

Minister Lienenkämper zum Vorsitzenden des Finanzausschusses des Bundesrates wiedergewählt

MRZ.
Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, ist erneut zum Vorsitzenden des Finanzausschusses des Bundesrates gewählt worden. Dem Vorsitzenden obliegen die Organisation und die Leitung der Ausschusssitzungen. Minister Lienenkämper sitzt dem Ausschuss seit Juli 2017 vor. Der Finanzausschuss des Bundesrates ist für die Haushalts-, Steuer- und Finanzpolitik zuständig und berät federführend über Vorlagen des Bundesministeriums der Finanzen sowie der Finanzministerien der Länder. Er ist der einzige Ausschuss des Bundesrates, der regelmäßig in politischer Besetzung tagt.

Flughafengesellschaft erweitert Geschäftsführung Mönchengladbach

MG.
Auf der Gesellschafterversammlung der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH ist Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft (EWMG), zum zusätzlichen Geschäftsführer neben Franz-Josef Kames gewählt worden. David Bongartz, Prokurist der Wirtschaftsförderung (WFMG) und bereits Geschäftsführer der EWMG-Tochtergesellschaft Event-Hangar Mönchengladbach GmbH, wurde zeitgleich zum Prokuristen der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH bestimmt. Mit der Erweiterung der Geschäftsführung wird der gestiegenen Bedeutung des Flughafens für die Stadt Rechnung getragen. Die EWMG hatte zum 1. August 2018 die Mehrheit an der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH von der Flughafen Düsseldorf GmbH übernommen. Die EWMG hält nun 54,75 Prozent der Gesellschaftsanteile, die NEW Mobil und Aktiv 25,24 Prozent, der Flughafen Düsseldorf 20 Prozent und die Stadt Willich 0,01 Prozent.

Amazon siedelt im Hafen an

DUISBURG. Amazon beliefert Kunden in Duisburg und der Rhein-Ruhr-Region jetzt direkt vom Duisburger Hafen (duisport) aus. Amazon hat dafür 9.300 Quadratmeter Hallenfläche und 1.200 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen auf dem Hafengelände im Stadtteil Kaßlerfeld angemietet. Rund 100 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Waren mit Hilfe der von Amazon engagierten, mittelständischen Speditions-Unternehmen möglichst schnell an die Kunden geliefert werden. Dabei organisiert Amazon in Eigenregie den kompletten Lieferprozess. Für Amazon ist dabei vor allem die gute Anbindung des Duisburger Hafens an die A3 und A40 wichtig, um den Endverbraucher in der Rhein-Ruhr-Region optimal zu erreichen. "Wir freuen uns sehr, ein Verteilzentrum in Duisburg zu eröffnen, in dem mehr als 20 Jahre logistische Kompetenz, technologischer Fortschritt und Investitionen in die Transportinfrastruktur stecken. So können wir dem Kunden mehr und schnellere Lieferoptionen bieten", so Bernd Gschaider, Direktor von Amazon Logistics in Deutschland. "Amazon Logistics unterstützt die lokalen Lieferpartner nicht nur beim Ausbau ihres Geschäfts, sondern stellt ihnen auch die neueste Technik für die Paketzustellung zur Verfügung."


Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen legt um 1,5 Prozent zu 

MRZ. Der wirtschaftliche Aufschwung in Nordrhein-Westfalen hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt. Nach einer heute vom "Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder" vorgelegten ersten Schätzung ist die Wirtschaft des Landes im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent gewachsen. Bundesweit beträgt der Zuwachs sogar 1,9 Prozent. Nordrhein-Westfalen liegt mit Rang neun im Mittelfeld der Bundesländer. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: "Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen legt weiter zu - das ist eine gute Nachricht. Gleichwohl bleibt ein wenn auch verkürzter Abstand zum Bund. Immerhin liegt das nordrhein-westfälische Wachstum im Ländervergleich nicht mehr am Ende, sondern im Mittelfeld. Gleichzeitig sind seit dem Vorjahr hierzulande zusätzlich 150.000 Arbeitsplätze entstanden. Damit erweist sich die heimische Wirtschaft bislang vergleichsweise robust gegenüber weltweit wachsenden Risiken wie dem Handelsstreit, dem Brexit und US-Wirtschaftssanktionen gegenüber Iran und Russland." Als Stütze erweisen sich der Konsum, die rege Bautätigkeit und andere Investitionen. Erfreulich ist auch die gute Entwicklung der Dienstleister, etwa IT und Logistik. Das zeigt, dass Nordrhein-Westfalen beim strukturellen Wandel vorankommt. Der Zuwachs reicht insgesamt noch nicht an den Bundesdurchschnitt von 1,9 Prozent heran. Ursache ist vor allem die schwächere industrielle Entwicklung. So stockt zum einen das Exportgeschäft. Zum anderen hat gerade die Grundstoffindustrie nach wie vor strukturelle Herausforderungen zu bewältigen. "Die Energiepreise sind im weltweiten Vergleich ohnehin schon hoch", so Minister Pinkwart. "Um Unternehmen und Mitarbeitern die Anpassung an die neuen Herausforderungen zu erleichtern, entlasten wir sie weiter von unnötigen regulatorischen Belastungen und treiben den konsequenten Ausbau der digitalen und physischen Infrastruktur voran. Zudem schaffen wir mit der Förderung der neuen Gründerzeit die Basis für künftiges Wachstum."

NRW-Exporte um 8,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor

MRZ.
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juli 2018 Waren im Wert von 16,9 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 8,3 Prozent mehr als im Juli 2017. Der Wert der Importe lag mit 20,8 Milliarden Euro um 11,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 28) waren die Ausfuhren im Juli 2018 mit 11,0 Milliarden Euro um 9,2 Prozent höher aus als im Juli 2017. Auch bei den Importen aus den EU-Ländern war ein Anstieg zu verzeichnen (+10,7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro). Der Wert der Exporte in die Nicht-EU- Staaten stieg um 6,5 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Bei den Importen war ein Anstieg um 11,7 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro zu verzeichnen. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2018 summierte sich der Exportwert auf 116,7 Milliarden Euro (+4,7 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 141,9 Milliarden Euro (+7,1 Prozent).

Landesregierung gibt 150 Millionen Euro für Förderprogramm "Exzellenz Start-up Center.NRW" an Universitäten 

MRZ. Start-ups haben eine herausragende Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Hochschulen übernehmen dabei eine wesentliche Rolle als Brutstätte für neue spannende Ideen als Grundlage einer Gründung. Deshalb unterstützt die Landesregierung mit dem Förderwettbewerb "Exzellenz Start-up Center.NRW" strategische Konzepte, die die Start-up-Kultur stärken. Bis zu sieben Universitäten können hierfür gemeinsam mit ihrem regionalen Eco-System über einen Zeitraum von fünf Jahren eine Förderung in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro erhalten. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. November 2018. Nach dem Gründerstipendium.NRW und dem Bürokratieabbau für Gründer ist dieses neue Förderprogramm der dritte Meilenstein auf dem Weg zur "Neuen Gründerzeit" in Nordrhein-Westfalen. Gefördert werden der Ausbau und die Weiterentwicklung erfolgreicher Gründungsinitiativen an den transfer- und forschungsstarken Universitäten. Die daraus hervorgehenden ‚Exzellenz Start-up Center' sollen sich mit Partnern in der regionalen Wirtschaft, Akzeleratoren, benachbarten Hochschulen, Technologiezentren und den Digital Hubs vernetzen. Die teilnehmenden Universitäten haben die Aufgabe, eine gelebte Gründungskultur zu etablieren und Gründungsvorhaben zu unterstützen. Beiträge zum Wettbewerb können ab sofort beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Über die Auswahl der zu fördernden Projekte entscheidet eine hochkarätige Fachjury. Der Start der Projekte ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen.

Niederlande waren auch im ersten Halbjahr 2018 der wichtigste Handelspartner der NRW-Wirtschaft

MRZ. Im ersten Halbjahr 2018 wurden aus Nordrhein-Westfalen in die Niederlande Waren im Wert von 10,5 Milliarden Euro exportiert. Das waren 3,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, bleiben die Niederlande damit weiterhin das wichtigste Abnehmerland der NRW-Wirtschaft. Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (1,8 Milliarden Euro). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Frankreich (8,3 Mrd. Euro; +4,3 Prozent) und die Vereinigten Staaten (6,4 Mrd. Euro; +6,3 Prozent). Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 66,0 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte. Auch bei den Importen führten von Januar bis Juni 2018 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort wurden Waren im Wert von 21,5 Milliarden Euro (+15,9 Prozent) bezogen. Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (6,6 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangieren die Volksrepublik China (13,1 Mrd. Euro; +4,2 Prozent), Frankreich (7,7 Mrd. Euro; +9,5 Prozent), Belgien (6,6 Mrd. Euro; +1,7 Prozent) und Italien (5,5 Mrd. Euro; +6,8 Prozent). Auch bei den Importen machte der Anteil der EU-Länder knapp über sechzig Prozent aller Einfuhren aus.

Messe-Umsatz weltweit: Fünf der Top 10 Unternehmen aus Deutschland 

MRZ.
Die deutschen Messegesellschaften sind unter den weltweit führenden Unternehmen der Branche stark vertreten: Gemessen am Umsatz des Jahres 2017 gehören fünf Messegesellschaften aus Deutschland zu den Top 10 der Welt. Das ergab eine Untersuchung auf der Basis der veröffentlichten Kennzahlen, die der AUMA - Verband der deutschen Messewirtschaft im August 2018 abgeschlossen hat. Sie schließt reine Messeveranstalter, Messehallenbetreiber und Unternehmen mit beiden Geschäftsfeldern ein. Hinter den britischen Veranstaltern Reed Exhibitions (1.264,0 Mio. Euro) und UBM (979,0 Mio. Euro) belegt die Messe Frankfurt den dritten Platz mit einem Umsatz von 669,1 Mio. Euro, gefolgt von Informa aus Großbritannien (631,1 Mio. Euro). Vier weitere deutsche Veranstalter halten die Ränge 7 bis 10: Die Messe Düsseldorf mit 367,0 Mio. Euro, die Koelnmesse mit 357,9 Mio. Euro, die Deutsche Messe AG Hannover (356,4 Mio. Euro) und die Messe München mit 332,6 Mio. Euro. Von den 34 Messegesellschaften mit über 100 Mio. Euro Umsatz haben acht ihren Sitz in Deutschland und neun in Großbritannien. Insgesamt dominieren die Unternehmen aus Europa dieses Ranking: 

Gregor Nachtwey wechselt nach Willich 

WILLICH.
Gregor Nachtwey, seit 2010 Fachbereichsleiter Städtebau, verlässt die Stadt Dormagen und wechselt als Technischer Beigeordneter nach Willich. Der 43-Jährige wurde vom dortigen Rat für acht Jahre gewählt. "Schade, dass wir einen ausgewiesenen, hoch angesehenen Fachmann und geschätzten Kollegen verlieren", bedauerte Bürgermeister Erik Lierenfeld den Weggang. "Für diesen nächsten Schritt in seiner Karriere wünsche ich Gregor Nachtwey aber natürlich alles Gute."

Dietmar Siemssen wird Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG
 

MRZ. Dietmar Siemssen (55) wird am 1. November 2018 den Vorstandsvorsitz der Gerresheimer AG übernehmen. Das hat der Aufsichtsrat der Gerresheimer AG während seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Dietmar Siemssen war von 2011 bis Juli 2018 CEO von Stabilus und zuvor 19 Jahre bei Continental in verschiedenen Senior-Management-Positionen im In- und Ausland, unter anderem in Asien, tätig.

Deutsche Wirtschaft trotz hoher Unsicherheiten stabil

MRZ. Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat im August erneut etwas nachgegeben, zeigt aber weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft an. Für das dritte Quartal liegt es mit 101 Punkten (nach zuletzt knapp 104 Punkten) weiter über der 100-Punkte-Schwelle. "Der weltwirtschaftliche Boom des vergangenen Jahres ist zwar vorbei", sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. "Die zuletzt hohe Auslastung der Produktionskapazitäten in der deutschen Wirtschaft wird sich im Zuge dessen aber lediglich normalisieren, von einem Einbruch kann keine Rede sein." Mit einem Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal wird die deutsche Wirtschaft auch im laufenden Quartal stabil bleiben. Die in den vergangenen Monaten deutlich rückläufigen Auftragseingänge waren wohl vor allem der hohen wirtschaftspolitischen Unsicherheit geschuldet: "Angesichts des bevorstehenden Brexits und insbesondere der zeitweise drohenden Eskalation im Handelskonflikt mit den USA dürften sich Unternehmen vielerorts mit neuen Bestellungen zurückgehalten haben", so DIW-Konjunkturexperte Simon Junker. Nachdem sich die EU und die USA geeinigt hatten, vorerst keine neuen Sonderzölle - insbesondere auf Autos - einzuführen, hat sich die Stimmung in den deutschen Unternehmen wieder merklich aufgehellt. Doch selbst wenn die Unternehmen wohl zunächst weiter vorsichtig disponieren werden: Die Grundtendenz bei den Investitionen bleibt aufwärtsgerichtet. Der Bauboom hält an und der private Verbrauch profitiert weiter von der günstigen Arbeitsmarktentwicklung. "Alles in allem dürften die Zuwächse aber bei Konsum, Investitionen und Exporten gegenüber dem starken Jahr 2017 durchweg abflachen", resümiert Michelsen.


Joint Venture: RWE Power und duisport entwickeln gemeinsam bimodales Gewerbe- und Industriegebiet

MRZ. Die Duisburger Hafen AG (duisport) und die RWE Power AG werden eine Projektgesellschaft zur Entwicklung eines modernen Gewerbe- und Industriegebietes mit angeschlossenem Containerterminal gründen. Gemeinsam wird die Projektgesellschaft in enger Abstimmung mit den Kommunen und der Region ein Gelände entwickeln und vermarkten. Bei dem rund 53 Hektar großen Areal handelt es sich überwiegend um rekultivierte Flächen des Tagebaus Garzweiler auf dem Gebiet der Stadt Grevenbroich und der Gemeinde Jüchen. Während 45 Hektar des Gebietes für die gewerblich-industrielle Nutzung zur Verfügung gestellt werden, ist auf einer acht Hektar großen Teilfläche ein Terminal des kombinierten Verkehrs (Containerterminal) vorgesehen. Dadurch kann das Gebiet an den überregionalen Schienenverkehr angeschlossen werden. Von der Errichtung eines Terminals können auch die in der Nähe des geplanten Gewerbegebietes angesiedelten Logistik-Verteilzentren profitieren. Diese haben künftig die Möglichkeit, ihre Verkehre von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Das Grundstück bietet als Gewerbe- und Industriegebiet beste Voraussetzungen für die Ansiedlung attraktiver Unternehmen, unter anderem durch den nahen Autobahnanschluss an die A 46 und A 540. 


Nordrhein-Westfalen eröffnet Büro in London zur Förderung der Wirtschaftsbeziehungen mit Großbritannien
 
MAAS RHEIN.
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffnet im Rahmen seiner Reise nach Großbritannien gemeinsam mit Petra Wassner, Geschäftsführerin NRW.INVEST, das neue Auslandsbüro NRW.INVEST UK/London. Damit baut Nordrhein-Westfalen, Deutschlands wirtschaftlich stärkstes Bundesland, seine Beziehungen zu Großbritannien aus. Minister Pinkwart: "Ich freue mich sehr, dass Nordrhein-Westfalen nun auch in Großbritannien mit einem Büro vertreten ist. Nordrhein-Westfalen ist bei Direktinvestitionen britischer Unternehmen führend unter den deutschen Bundesländern. Diese engen Beziehungen wollen wir in Zeiten des Brexit intensivieren und hoffen, zukünftig noch mehr britische Firmen in Nordrhein-Westfalen begrüßen zu können." 1.500 der 19.000 ausländischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen kommen aus Großbritannien. Das sind 22,1 Prozent aller britischen Unternehmen in Deutschland, darunter bekannte Unternehmen wie BP Dyson, Lush und Vodafone. "2017 konnte die große und bedeutende britische Business Community 36 neue Firmen aus UK in Nordrhein-Westfalen begrüßen", sagte Petra Wassner. "Mit unserem neuen Auslandsbüro möchten wir den direkten Kontakt zu Unternehmen, Verbänden, Institutionen, Kammern und zur Politik intensivieren, um sie über die Stärken unseres Wirtschaftsstandortes zu informieren." Leiter des Projektbüros ist der aus Großbritannien stammende Marketing- und Akquisitions-Experte Andrew Harfoot.

Nordrhein-Westfalen fördert kommunalen Straßenbau in Städten und Gemeinden mit 114 Millionen Euro 

MAAS RHEIN.
  Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in diesem Jahr 179 kommunale Straßenbauvorhaben mit rund 114 Millionen Euro. Die Gesamtkosten dieser Projekte belaufen sich auf 257 Millionen Euro. Schwerpunkte des Jahresförderprogramms 2018 sind wie im Vorjahr der Aus- und Umbau verkehrswichtiger Straßen (65 Maßnahmen) sowie Maßnahmen der Erhaltung (54 grundhafte Erneuerungen), die auch eine ganze Reihe von Sanierungen kommunaler Brücken umfassen. Daneben enthält das Programm in diesem Jahr zahlreiche sicherheitstechnische Nachrüstungen von Bahnübergängen. Im klassischen Straßenneubau, der im vergangenen Jahr erstmalig wieder im Programm berücksichtigt wurde, sind sechs Maßnahmen (Ortsumgehungen, Entlastungsstraßen) vorgesehen. Erstmalig ins Jahresprogramm aufgenommen wurde eine Bahnübergangsbeseitigung im Zuge des Ausbaus der Betuwe-Linie um ein drittes Gleis (Rosa-/Rothofstraße in Oberhausen). Bei diesem für das Land bedeutsamen Infrastrukturprojekt hat das Land den Anrainerkommunen die Zusage gegeben, ihr übliches Kostendrittel an den Bahnübergangsbeseitigungen unter bestimmten Voraussetzungen vollständig zu übernehmen.

"Nordrhein-Westfalen muss auch in Zukunft Zugang zu allen Förderprogrammen haben" 

MAAS RHEIN. Statement von Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, zur Planung des mehrjährigen Finanzrahmens der Europäischen Union ab 2021: "Die Kommissionsvorschläge werden wir uns sehr genau anschauen, sie sind Ausgangspunkt für sicherlich intensive Verhandlungen mit den Ländern. Den geplanten finanziellen Aufwuchs für Forschung und Digitalisierung begrüßen wir ausdrücklich. Wir erwarten, dass die Kohäsionspolitik im Ganzen erhalten bleibt. Nordrhein-Westfalen muss auch in Zukunft Zugang zu allen Förderprogrammen haben. Kürzungen bei den Programmen müssen das letzte Mittel sein. Es ist gut, dass Kommissar Oettinger den Verwaltungsaufwand bei den Förderprogrammen reduzieren möchte. Durch deutliche Vereinfachungen, insbesondere bei den Antragsverfahren und der Durchführung der Programme, können bürokratische Belastungen für alle Teilnehmer reduziert und zugleich erhebliche Mittel eingespart werden."

Regionale Zusammenhänge zwischen Duisburg und Rheinland

MAAS RHEIN. Die Städte und Kommunen im Rheinland sind eng vernetzt. Wenn eine der Autobahnbrücken zwischen Emmerich und Bonn nicht intakt ist, bekommen die Nachbarstädte die Auswirkungen schnell zu spüren sowie die gesamte Wirtschaft in der Region. Deshalb waren Sicherung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bestimmende Themen bei einem Gedankenaustausch zwischen dem Verein Metropolregion Rheinland, der Stadt Duisburg und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve am gestrigen Donnerstag bei der IHK in Duisburg. "Nur wenige Autobahnbrücken über den Rhein sind auf Dauer leistungsfähig", warnte Dr. Ernst Grigat, Geschäftsführer der Metropolregion Rheinland, und ergänzte "Wir haben hier akuten Handlungsbedarf." Duisburg - mit Scharnierfunktion zwischen Rheinland und Ruhrgebiet - ist die prekäre Verkehrssituation bewusst: "Wir arbeiten mit Hochdruck am Ausbau der kommunalen Straßen und Brücken", betonte Stadtdirektorin Prof. Dr. Dörte Diemert. "Für unseren Logistikstandort sind freie Wege von entscheidender Funktion." Die Niederrheinische IHK fordert ein besseres Baustellenmanagement. Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger erklärte: "Wir müssen alles dafür tun, die Planungen, Genehmigungen und Bauzeiten der neuen Brücken deutlich zu verkürzen." Beispiele für eine sinnvolle Bündelung von Potenzialen zwischen Duisburg und Düsseldorf gibt es bereits im kulturellen Bereich wie die Oper am Rhein zeigt. Solche Beispiele braucht es in vielen Bereichen im Rheinland sowohl bei der Vernetzung von Unternehmen und Hochschulen, dem Breitbandausbau oder der Kulturlandschaft. Die gemeinsame Stärkung des Rheinlandes als Marke zahlt sowohl auf die Außenwirkung wie auch auf die Innenwirkung ein, um bei Investoren an Sichtbarkeit zu gewinnen, aber auch wenn es darum geht Fachkräfte für die Wirtschaft zu gewinnen und zu binden.


Düsseldorfer Airport gibt unternehmerische Führung des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach ab

MAAS RHEIN. Die Flughafen Düsseldorf GmbH und der linksrheinische kommunale Versorger NEW werden ihr Engagement als Gesellschafter bei der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH (FMG) umstrukturieren. Künftig wird der Düsseldorfer Airport - vorbehaltlich der Zustimmung der Räte und Aufsichtsgremien - statt wie bisher mit 70 Prozent nur noch mit 20 Prozent beteiligt sein, während die Mönchengladbacher Eigner ihre Anteile von bisher 30 auf 80 Prozent erhöhen. Mit 0,01 Prozent bleibt weiterhin die Stadt Willich beteiligt. In diesem Zuge wurde von den Anteilseignern auch das zukünftige Geschäftsmodell des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach bestätigt, das den dort ansässigen Unternehmen weiterhin eine solide Basis für ihre Geschäfte bietet. Dazu gehören insbesondere der RAS-Werftbetrieb und die RWL-Flugschule sowie die allgemeine Business Aviation und Privatluftfahrt im Rahmen der technischen und regulatorischen Möglichkeiten. Linienflugverkehr, der einige Zeit mit kleinerem Fluggerät betrieben wurde, findet dort seit Jahren nicht mehr statt. Aktuell sind 18 Mitarbeiter bei der Flughafengesellschaft in Mönchengladbach tätig. Darüber hinaus sind am Standort 28 weitere, vorwiegend sehr kleine Unternehmen und Behörden ansässig. Diese sind Arbeitgeber für etwa 560 Mitarbeiter. Die Unternehmen stammen aus den Bereichen Wartung, Ausbildung, Charterunternehmen sowie Handels- und Dienstleistungsfirmen. Darüber hinaus ist der Flugplatz mit dem Hugo Junkers Hangar, Rundflügen und großen Außenflächen eine attraktive Eventlocation.


Zusätzlicher Platz für 6.500 Fahrzeuge: Flughafen Düsseldorf schafft bis 2022 neue Parkflächen

DSSD. Angesichts der weiter steigenden Nachfrage nach flughafennahen Parkmöglichkeiten erweitert der Düsseldorfer Airport sein Parkplatzangebot. Bis 2022 entsteht auf dem Airport-Gelände zusätzlicher Parkraum für 6.500 Fahrzeuge. Damit erhöht sich das Parkplatzangebot von derzeit 20.000 auf dann 26.500 Stellflächen. Das zusätzliche Angebot richtet sich sowohl an preissensible Privatkunden wie auch an Geschäftsreisende. Voraussichtlich Anfang 2020 werden die ersten 3.500 Stellflächen nutzbar sein. "Obwohl immer mehr Menschen mit Taxi, Bus oder Bahn zum Airport reisen, ist unser Parkplatzangebot in der Hauptreisezeit bereits heute sehr stark nachgefragt. Gleichzeitig hören und lesen wir von unseriösen Geschäftspraktiken privater Anbieter im Umfeld unseres Flughafens zum Schaden unserer Passagiere", erklärt Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. "Mit dem zusätzlichen Angebot schaffen wir auf dem Flughafengelände in attraktiver Lage in allen Preissegmenten neue Stellflächen für unsere Kunden. Für die Qualität des Parkangebots stehen wir hier mit unserem guten Namen."


Minderheitsregierungen geben ebenso viel Geld aus wie Mehrheitsregierungen

MAAS RHEIN. Staatsausgaben und Verschuldungsquoten haben sich unter Minderheitsregierungen ähnlich entwickelt wie unter Mehrheitsregierungen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. "Es scheint einigen Minderheitsregierungen gut zu gelingen, für die jeweiligen Entscheidungsvorlagen im Parlament die richtigen Partner zu gewinnen, die eben nicht zu teuren Kompromissen führen", sagt der Leiter des ifo Zentrums, Niklas Potrafke. Forschungsgrundlage waren neue Daten der OECD für 32 Länder aus dem Zeitraum 2009 bis 2016. In diesem Zeitraum gab es in 13 der untersuchten Länder Minderheitsregierungen. Kritiker von Minderheitsregierungen befürchten regelmäßig, dass diese politisch instabil sind und den Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Grund seien die Kompromisse, die Minderheitsregierungen eingehen müssen mit Oppositionsparteien, um eine Mehrheit im Parlament zu bekommen. Die Ergebnisse der neuen ifo Studie decken sich mit Resultaten aus einigen Studien aus den 1990er Jahren, die bereits für frühere Zeiträume ebenso keine Unterschiede in der Finanzpolitik von Minderheits- und Mehrheitsregierungen feststellen konnten.


Dr. Ulrich Schückhaus als Vorsitzender der Geschäftsführung bestätigt - Vertrag um weitere sieben Jahre verlängert

MG.
Die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) hat Dr. Ulrich Schückhaus für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt. Aufsichtsrat und Gesellschafter teilten nach ihren Sitzungen am Dienstag mit, dass der Vertrag des Vorsitzenden der Geschäftsführung bis zum 31. Dezember 2025 verlängert werde. „Wir sind froh, die Erfolgsgeschichte der EWMG mit Dr. Schückhaus fortschreiben zu können“, sagte Horst Peter Vennen, Aufsichtsratsvorsitzender der EWMG. „Daher werden wir den Vertrag statt der üblichen fünf um weitere sieben Jahre verlängern."

Paderborn-Lippstadt Airport will über 17 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren investieren 

KREIS PADERBORN. 
Der Paderborn-Lippstadt Airport will im Zeitraum 2017 - 2022 Jahren mindestens 17 Millionen Euro investieren. Flughafenchef Marc Cezanne erläuterte in der gestrigen Kreistagssitzung, dass etwa 6 Millionen davon nicht aus eigenen Mitteln aufgebracht werden könnten. Landrat Manfred Müller erklärte, dass die Gesellschafter derzeit über die die benötigten Investitionsmittel berieten. Aus verschiedenen Kreisen gebe es bereits positive Signale. Die Entscheidungen fielen in den Kreistagen und im Rat der Stadt Bielefeld im Herbst. Gesellschafter sind die Kreise Paderborn (56,38 %), Soest (12,26 %), Höxter (3,92 %), Gütersloh (7,84 %), Lippe (7,84 %) und der Hochsauerlandkreis (3,92 %) sowie die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld (1,57 %) und Lippe zu Detmold (0,39 %) sowie die Stadt Bielefeld (5,88 %). Landrat Manfred Müller kündigte an, dass die Linienflugverbindung nach Frankfurt auch im Winter- und Sommerflugplan 2018 voraussichtlich fortgesetzt werde. Damit sei ein wichtiges politisches Verkehrsinfrastrukturziel zunächst einmal erreicht.

 

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20. bis 24. August 2019
gamescom - Das weltweit größte Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung - Köln

30. August bis 8. September 2019
CARAVAN SALON DÜSSELDORF - Die weltgrößte Messe für Reisemobile und Caravans - Düsseldorf 

1. bis 3. September 2019 spoga+gafa/spoga horse (Herbst/autumn) - Die Gartenmesse, Köln / Internationale Fachmesse für Pferdesport - Köln

3. bis 6. Oktober 2019 DORTMUNDER HERBST - Dortmund

7. bis 9. Oktober 2019 
EXPO REAL - Int. Fachmesse für Immobilien und Investitionen - München

5. bis 9. Oktober 2019 
Anuga - Die Leitmesse für die globale Ernährungswirtschaft - Köln

11. bis 12. Oktober 2019 
tasc - Trade Show for Automotive Glass, Smart Repair and Car Detailing - Düsseldorf

16. bis 20. Oktober 2019 Frankfurter Buchmesse - Frankfurt

16. bis 23. Oktober 2019 
K - The World's No. 1 Trade Fair for Plastics and Rubber - Düsseldorf

26. bis 27. Oktober 2019 VeggieWorld Düsseldorf - Die Messe für den veganen Lebensstil - Düsseldorf

 

 
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