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Aktuelles zwischen Maas & Rhein

Euregio-IHKs gehen mit neuem Portal online

MAAS RHEIN. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat mit den drei anderen IHKs in der Euregio Maas-Rhein ein neues gemeinsames Internetportal in Betrieb genommen. Die Plattform www.euregiochambers.eu stellt Informationen etwa zur Gründung eines Unternehmens im Nachbarland, eine Übersicht zu zahlreichen Anlaufstellen und euregionalen Veranstaltungen sowie Links zum Thema "Grenzüberschreitende Arbeitsmobilität" bereit. Bei Letzterem kooperieren die Euregio-Kammern eng mit dem Netzwerk "EURES", das die Freizügigkeit der Arbeitnehmer in der EU sowie in der Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen erleichtern soll, und mit den Grenzinfopunkten, die Bürger und Betriebe über Möglichkeiten informieren, die Europa bietet. Zu den vier Euregio-Kammern zählen neben der IHK Aachen die "IHK Eupen - Malmedy - St. Vith", die "CCI Liège - Namur - Verviers" und die "Voka - Kamer van Koophandel Limburg".


Luftverkehr: 2016 starteten über 20 Millionen Passagiere 
von den sechs größten NRW-Flughäfen

MAAS RHEIN. Von den sechs großen NRW-Flughäfen starteten im Jahr 2016 rund 20,3 Millionen Passagiere. Damit flogen 18,1 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der Hauptverkehrsflughäfen in NRW ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 6,2 Prozent mehr als im Jahr 2015. Nahezu 16 Millionen der in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (+6,0 Prozent). Das Passagieraufkommen bei Flügen ins Ausland war im Jahr 2016 an den Flughäfen Köln/Bonn um 15,4 Prozent und in Düsseldorf um 5,2 Prozent höher als im Jahr 2015. Rückläufige Zahlen bei den Auslandspassagieren verzeichneten hingegen die Flughäfen Niederrhein/Weeze (-3,1 Prozent), Dortmund (-3,7 Prozent), Münster/Osnabrück (-10,0 Prozent) und Paderborn/Lippstadt (-11,8 Prozent). 


NRW-Steuerfahnder bescheren NRW
über eine Milliarde Euro mehr in der Kasse


MAAS RHEIN.
Die engagierte Arbeit der NRW-Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder hat dem Land Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr ein Mehrergebnis von gut einer Milliarde Euro beschert. In fast 5.000 Prüfungen haben die Fahnder Steuerhinterzieher aufgespürt. Dass auch die Gerichte Steuerbetrug nicht als "Sünde" bewerten, zeigen 4.483 Strafverfahren im Jahr 2016. Insgesamt wurden Freiheitsstrafen in Höhe von 398 Jahren verhängt. Von den 53,7 Milliarden Euro Gesamtsteuereinnahmen in NRW in 2016 resultierten zehn Prozent aus der erfolgreichen Tätigkeit der nordrhein-westfälischen Steuerfahnder und Betriebsprüfer... lesen

Umsatz im NRW-Großhandel im Jahr 2016 um 1,1 Prozent gestiegen

MAAS RHEIN. Im Jahr 2016 waren die Umsätze im nordrhein-westfälischen Großhandel real - also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung - um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lagen die Umsätze im Jahr 2016 nominal in etwa auf dem Niveau des Jahres 2015 (+0,2 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten im NRW-Großhandel stieg um 0,3 Prozent. Im Konsumtionsverbindungshandel (Großhandel mit Konsumgütern; +2,1 Prozent) und im Produktionsverbindungshandel (Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen; +0,3 Prozent) waren die Umsätze 2016 real höher als ein Jahr zuvor.



  
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Deutschland im IT-Wettbewerb nur Mittelmaß 
Risiken der digitalen Transformation werden als hoch eingeschätzt

MAAS RHEIN. Die eigene Einschätzung zum IT-Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb ist nur eher durchschnittlich. Das geht aus einer aktuellen VDI-Umfrage unter IT-Experten hervor. Vor fünf Jahren wurde die Wettbewerbsfähigkeit noch vorwiegend als gut befunden. Ein Grund dafür sind Risiken, die mit der digitalen Transformation zusammenhängen. 62 Prozent der Befragten stufen Missbrauch und Manipulation von Daten als hohes bzw. sehr hohes Risiko ein. "Mit zunehmender Digitalisierung ist die IT-Branche gefragter denn je. Sie wird zum Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft," so VDI-Direktor Ralph Appel im Vorfeld der CeBIT 2017 in Hannover. Die Umsätze in der Software- und IT-Branche wachsen und sind gut mit anderen Wirtschaftsbereichen vernetzt. Zudem hat Deutschland die Möglichkeit, Produkte und Services national und international zu vertreiben.
Doch insgesamt befindet sich Deutschland als Standort der digitalen Wirtschaft nur im Mittelfeld. Rund 88 Prozent der befragten Ingenieure geben an, dass Deutschland nur eine "durchschnittliche" bis "gute" internationale Wettbewerbsfähigkeit besitzt. Als "sehr gut" empfinden dies sogar nur knapp 7 Prozent, 5 Prozent als "schlecht". Der Trend entwickelt sich seit 2012 nach unten. Eine Erklärung dafür liefert das Thema IT-Sicherheit. Digitale Trends wie Big Data und Clouds finden in Unternehmen immer mehr Anwendung. Doch die befragten Ingenieure stehen den damit verbundenen Risiken misstrauisch gegenüber. Hackerangriffe, Datenmissbrauch und -manipulation nehmen zu. 42 Prozent sehen ein hohes Risiko für ihr Unternehmen, 20 Prozent gehen sogar von einem sehr hohen Risiko aus. Nur 9 Prozent halten das Risiko für gering. Für die Umfrage wurden über 600 Experten aus Großunternehmen und KMU befragt. Die Ergebnisse stellen somit einen validen Querschnitt durch die deutsche Industrie dar.


IHK-Umfrage Frühjahr 2017:
Konjunktur trotzt allen Turbulenzen

WESTFALEN.
Die Wirtschaft in Ostwestfalen startet im Branchendurchschnitt mit viel Schwung ins neue Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) in der Auswertung ihrer Frühjahrskonjunkturumfrage, an der sich 1.761 Unternehmen mit 146.350 Beschäftigten aus Industrie, Handel und Dienstleistungen beteiligten. „Die Geschäfte verlaufen weiterhin auf hohem Niveau und auch die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate trotzen den Turbulenzen und zeugen von Zuversicht“, betonte IHK-Präsident Wolf D. Meier-Scheuven heute (16.03.2017) bei der Vorstellung der Ergebnisse
.. lesen

Niederlande weiterhin wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

MAAS RHEIN. Im Jahr 2016 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von über 18,6 Milliarden Euro in die Niederlande (+2,3 Prozent gegenüber 2015). Damit bleiben die Niederlande das wichtigste Abnehmerland NRWs; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (3,2 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, folgten Frankreich (15,2 Mrd. Euro; -1,8 Prozent) und das Vereinigte Königreich (13,2 Mrd. Euro; -5,3 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU- Länder (EU 28) zusammen nahmen im Jahr 2016 Waren im Wert von 118,4 Milliarden Euro ab; das waren nahezu zwei Drittel des gesamten NRW-Exportwertes. Auch bei den Importen führten im vergangenem Jahr die Niederlande die Rangliste der wichtigsten Lieferländer Nordrhein-Westfalens an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 32,1 Milliarden Euro (-12,9 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (7,2 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (25,3 Mrd. Euro; -0,7 Prozent), Frankreich (13,0 Mrd. Euro; +2,9 Prozent), Belgien (11,7 Mrd. Euro; +3,0 Prozent) und Italien (9,9 Mrd. Euro; +1,7 Prozent). Bei den Importen kamen Waren im Wert von 123,3 Milliarden Euro aus EU-Ländern, das entspricht einem Anteil von 59,6 Prozent.


"Fortschritt oder Stillstand?" IHK-Präsident Bert Wirtz 
fordert die Stärkung der Region im Standortwettbewerb

REGIO AACHEN. Weltpolitische Turbulenzen, ausbaufähige Infrastruktur, digitaler Wandel: Unter der Leitfrage „Fortschritt oder Stillstand?“ hat IHK-Präsident Bert Wirtz vor mehr als 450 Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses deutliche Forderungen an die Politik formuliert und die Bedeutung gemeinsamen Engagements der regionalen Wirtschaftsakteure betont. „Nur, wenn wir innerhalb des Kammerbezirks Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg gut aufgestellt sind, werden wir im neuen Verbund der Metropolregion Rheinland wahrgenommen“, sagte Wirtz bei der Jahresvollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. Mit Bedauern betrachte er deshalb den bevorstehenden Ausstieg des Kreises Heinsberg aus der AGIT .. lesen


Entscheidung des Kabinetts zu REGIONALEN 2022 und 2025:
Gleich drei Regionen erhalten den Zuschlag und bekommen
millionenschwere Förderung des Landes NRW


MAAS RHEIN.
REGIONALEN verbessern die interkommunale Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden und stärken dadurch die Regionen, deren Wirtschaft, den Tourismus und die Mobilität der Menschen vor Ort. Aus insgesamt sieben Bewerbern hat das Landeskabinett nun drei Regionen ausgewählt, die sich für die Durchführung der REGIONALEN 2022 und 2025 beworben haben. Die konkrete zeitliche Abfolge wird noch festgelegt werden. Die Kooperationen von Kreisen, Städten und Gemeinden werden mit Fördermitteln des Landes NRW in dreistelliger Millionenhöhe unterstützt. Folgende Regionen haben den Zuschlag erhalten .. lesen

Reuter verlagert Firmenzentrale nach Mönchengladbach

MG. Der Multichannel-Fachhändler für Bad- und Wohnkultur, reuter.de, siedelt seine Firmenzentrale in Mönchengladbach an. Das gaben Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Firmenchef Bernd Reuter gemeinsam in einer Pressekonferenz im Rathaus Abtei bekannt. Das E-Commerce-Unternehmen, zugleich Online-Pionier der Fachbranche, siedelt sich auf einem 25.000 Quadratmeter großen Eckgrundstück Aachener Straße/Liverpooler Straße im Nordpark an. "Die hervorragenden Standortbedingungen passen bestens zu unserer Reputation als junges Technologie-Unternehmen", so Bernd Reuter. "Damit ist Viersen -Mackenstein, wo wir derzeit die meisten Mitarbeiter zur Miete untergebracht haben, als Standortalternative aus dem Rennen", ergänzt er .. lesen


Verkaufsoffene Sonntage: IHK Köln fordert Planungs-
und Rechtssicherheit für Unternehmen


KÖLN. Mit großer Sorge beobachtet die IHK Köln die Entwicklung um die verkaufsoffenen Sonntage in Köln und Nordrhein-Westfalen. Für das Jahr 2017 sind eine Reihe von verkaufsoffenen Sonntagen in Köln geplant, die per Dringlichkeitsbeschluss am kommenden Montag gekippt werden sollen. „Einzelhändler und Interessengemeinschaften benötigen Planungssicherheit. Daher sollten bereits etablierte Events nicht hinterfragt werden. Viele Akteure haben zusätzlich Zeit und Geld in die Organisation der ausstehenden verkaufsoffenen Sonntage investiert“, sagt Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin Innovation und Umwelt der IHK Köln
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Henkel erwirbt Hair Professional-Geschäft in Mexiko und den USA

MAAS RHEIN. Henkel hat eine Vereinbarung über den Erwerb von Nattura Laboratorios, S.A. de C.V. mit Sitz in Guadalajara, Mexiko, und zugehöriger Unternehmen in den USA, Kolumbien und Spanien unterzeichnet. Mit der Übernahme wird Henkel sein Hair Professional-Geschäft weiter stärken und seine Präsenz sowohl in den Wachstumsmärkten als auch in den reifen Märkten ausweiten. Die Transaktion umfasst ein Portfolio mit führenden Marken im Hair Professional-Markt - eine Kernkategorie von Henkel. Zu den wichtigsten Marken zählen Pravana und Tec Italy. Im Geschäftsjahr 2016 hat das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro erzielt. "Diese Akquisition ist Teil unserer Strategie, unsere Position in attraktiven Märkten und Kategorien zu stärken. Damit werden wir unser Hair Professional-Geschäft in Mexiko ausbauen und unser Markenportfolio im US-Friseurgeschäft erweitern", sagt Hans Van Bylen, Vorstandsvorsitzender von Henkel. "Die Marken von Nattura Laboratorios passen mit ihrer starken Leistung und hohen Qualität hervorragend zu unserem Beauty Care-Geschäft. Sie werden unsere Kernkategorie Haarcolorationen im Friseurgeschäft vervollständigen und die globale Nr. 3-Position von Henkel in diesem Geschäft stärken. Außerdem wird diese Übernahme eine Basis für weiteres Wachstum im attraktiven lateinamerikanischen Markt bieten", sagt Pascal Houdayer, Mitglied des Vorstands von Henkel und verantwortlich für den Unternehmensbereich Beauty Care. Beide Parteien haben vereinbart, keine Angaben zu finanziellen Details der Transaktion zu machen. Die Akquisition steht unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen sowie kartellrechtlicher Genehmigungen.

Viele Fächer der RWTH sind Weltspitze

MAAS RHEIN. Die RWTH Aachen gehört in vielen Fächern zur Weltspitze. Dies bestätigt die am 8.3.2017 veröffentlichte Ausgabe des QS Ranking by Subjects, eines der weltweit renommiertesten Hochschulrankings. Seit 2011 werden anhand der Reputation der Hochschulen und der Zitationen, die die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit angeben sollen, jährlich die besten Hochschulen ermittelt. Auch 2017 zeigt das Ranking gute Ergebnisse für die RWTH und platziert diese in 22 Fächern in den Ranglisten der stärksten Hochschulen weltweit. Neben den Fächern werden fünf Wissenschaftsbereiche gerankt. Hier erreicht die Aachener Hochschule durchweg bessere Ergebnisse als im Vorjahr. In der Fächergruppe Social Sciences & Management verbesserte sie sich um 62 Plätze und liegt weltweit auf Rang 169. Jeweils 20 Plätze gewinnt die RWTH in den Bereichen Engineering & Technology mit Rang 33 und Natural Sciences mit Rang 26. In beiden Fällen ist die Aachener Hochschule damit zweitbeste Hochschule in Deutschland. In der Fächergruppe Arts & Humanities wurde eine Steigerung um 16 Plätze auf Rang 229 und im Bereich Life Sciences & Medicine um 15 Plätze auf Rang 139 erreicht. Das beste Ergebnis auf Fachebene erlangt die RWTH in der Kategorie "Minerals & Mining" mit Rang 12. Auch in den Fächern Linguistics, Education und Economics & Econometrics wurde eine Steigerung in den nächsthöheren Platzierungsbereich geschafft. Bundesweit ist die RWTH mit 13 Fächern in den TOP 3 vertreten. In fünf Fächern platziert sie sich auf Rang 1: Chemieingenieurwesen, Maschinenbau, Umweltwissenschaften, Materialwissenschaften sowie Statistics & Operational Research.

Wirtschaft im Rheinland trotzt
allen weltwirtschaftlichen Turbulenzen

MAAS RHEIN. Die Wirtschaft im Rheinland trotzt allen weltwirtschaftlichen Turbulenzen und zeichnet sich zu Jahresbeginn 2017 durch eine große Stabilität aus. Das ist die zentrale Botschaft des aktuellen Konjunkturbarometers Rheinland, das die sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg-Wesel-Kleve, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid) heute in Düsseldorf präsentiert haben. Dazu wurden knapp 3.000 Unternehmen zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie zu ihren .... lesen


Konjunktur in Deutschland schwächt sich ab 

MAAS RHEIN. Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland nach Veröffentlichung der Zahlen für 2016 durch das Statistische Bundesamt aktualisiert. Da das höher als erwartete Wirtschaftswachstum für 2016 (1,9 % statt 1,8 %) vor allem auf Revisionen des ersten Halbjahrs zurückgeht, ändert sich die Prognose nur marginal. Für das Wirtschaftswachstum wird weiterhin für 2017 mit 1,1 % und für 2018 mit 1,6 % gerechnet. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich weiter verbessern, da die Berücksichtigung der Flüchtlinge in der Arbeitsmarktstatistik nur langsam erfolgt. Der Preisanstieg erhielt früher als erwartet einen kräftigen Schub durch die Energieverteuerung und hat zuletzt sogar die 2-Prozent-Marke überschritten; das dämpft die reale Kaufkraft.

Immobilienmarkt in der StädteRegion Aachen auf Rekordniveau

REGIO AACHEN. Rekordumsatz auf dem Immobilienmarkt in der StädteRegion Aachen 2016: Die gezahlten Kaufpreise stiegen auf den Höchstwert von fast 1,4 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr 2016 wurden in exakt 1.678 Kaufverträgen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie in 2.262 Kaufverträgen Wohnungs- und Teileigentum verkauft. Damit lag das Vertragsaufkommen mit 5.771 Einheiten nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres (5.914 = minus 2,4 Prozent). Die Summe der gezahlten Kaufpreise lag hingegen mit 1,38 Milliarden Euro deutlich über den schon hohen 2015er-Zahlen. Insgesamt ist damit ein deutlicher Anstieg um 12 Prozent beim Geldumsatz zu verzeichnen. Als Ursache vermutet der Gutachterausschuss für Grundstückswerte auch weiterhin durch das niedrige Zinsniveau die Anlage .. lesen


Talfahrt der Gründerzahl hält an - Boden vermutlich erreicht

MAAS RHEIN. Der deutsche Arbeitsmarkt präsentierte sich im Jahr 2016 in bester Verfassung. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Arbeitslosenquote nochmals deutlich um 0,3 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent. Seit der Wiedervereinigung waren noch nie so viele Menschen in Beschäftigung wie im vergangenen Jahr. Kehrseite dieses Bestwerts ist allerdings ein neuer Tiefpunkt bei der Gründungstätigkeit in Deutschland: Die Anzahl an Existenzgründern ist 2016 auf 672.000 Personen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 91.000 Personen oder 13 % weniger Gründer. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Vorabauswertung des aktuellen KfW-Gründungsmonitors. Der Arbeitsmarkt nahm 2016 insbesondere für Frauen eine erfreuliche Entwicklung. Die Arbeitslosenquote von Frauen fiel auf 5,8 Prozent (-0,4 PP; Männer: 6,4%, -0,2 PP). Die Gründungstätigkeit durch Frauen ging entsprechend besonders stark zurück. Während es 2015 noch 327.000 Existenzgründungen durch Frauen gab, sank die Anzahl 2016 auf 270.000 (-17 %). Bei Männern war der Rückgang mit 8 Prozent auf 402.000 Existenzgründungen nur halb so stark. "Im Jahr 2016 sank die Zahl der Arbeitslosen auf den tiefsten Stand seit 25 Jahren. Die Jobchancen sind also gut wie lange nicht. Dies setzt der Gründungstätigkeit besonders zu", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. "Denn wir sehen nicht nur die bisher geringste Zahl an Notgründern mit 166.000, was positiv zu werten ist. Auch bei den Chancengründern gab es einen Rückgang." "Für das Jahr 2017 erwarten wir wieder eine Zunahme der Gründungstätigkeit. Darauf deutet die 2016 gestiegene Zahl der Gründungsplaner hin", sagt Zeuner zum weiteren Ausblick. 


Land unterstützt die Tourismuswirtschaft in 
Südwestfalen mit rund 6,8 Millionen Euro
 

MAAS RHEIN.
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat drei Zuwendungsbescheide in Höhe von rund 5,3 Millionen Euro zur Tourismusentwicklung in Nordrhein-Westfalen überreicht. Ziel der Förderprojekte aus Bad Sassendorf, Olsberg und dem Kreis Soest ist, das touristische Profil Südwestfalens weiter zu schärfen und die Region als Erholungsgebiet zu positionieren. Dabei spielt Barrierefreiheit eine zentrale Rolle. Bei der Bescheidübergabe in Düsseldorf sagte Minister Duin: "Wir wollen allen Gästen eine barrierefreie und komfortable Nutzung unserer Freizeitangebote ermöglichen. Die drei Projekte bringen uns diesem Ziel ein erhebliches Stück näher. Sie erweitern nicht nur die Vielfalt, sondern verbessern auch die Qualität des touristischen Angebots in NRW. Damit können wir die seit Jahren anhaltende positive Entwicklung fortschreiben und unseren Platz auf dem stark umkämpften Reisemarkt weiter ausbauen." Ein Bescheid in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro ging an die Gemeinde Bad Sassendorf. Die Mittel fließen unter anderem in den Ausbau des Kurparks und die Entwicklung innovativer Dienstleistungen. Die Stadt Olsberg erhielt einen Bescheid in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. Damit soll eine barrierefreie und erlebnisorientierte "Grünachse" im Zentrum des Kneippkurortes entstehen. Der Kreis Soest bekam einen Förderbescheid von rund 980.000 Euro überreicht. Im Rahmen des Förderprojektes entwickelt der Kreis eine Software für mobile Datenträger, die Gäste möglichst barrierefrei durch das Freizeitangebot navigieren soll. Neben diesen Vorhaben werden derzeit sechs weitere Projekte aus Südwestfalen gefördert. Damit fließen insgesamt rund 6,8 Millionen Euro in die Tourismuswirtschaft Südwestfalens.

Rheinische Industrie- und Handelskammern 
begrüßen Gründung der Metropolregion Rheinland e.V.

MAAS RHEIN. Mit großer Zustimmung unterstützen die Rheinland-IHKs die Gründung der Metropolregion Rheinland e.V. in Düsseldorf. Bereits seit 2009 setzen sich die sieben Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Wuppertal-Solingen-Remscheid und die Niederrheinische IHK Duisburg für eine Metropolregion Rheinland ein. Das Rheinland als starke Marke hat aus Sicht der IHKs beste Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb um Menschen, Ideen, Ansiedlungen und Investitionen eine wichtige Rolle zu spielen. Die rheinischen IHKs erhoffen sich nun, dass zügig arbeitsfähige und effiziente Strukturen geschaffen werden und der Verein bald sein Arbeitsprogramm 2017 und 2018 auflegt.


Tourismus in NRW: siebtes Wachstumsjahr in Folge

MAAS RHEIN. 2016 war für den nordrhein-westfälischen Tourismus erneut ein erfolgreiches Jahr: Insgesamt kamen 22,1 Millionen Gäste ins Land*. Auch die Zahl der Übernachtungen stieg so hoch wie noch nie auf 49,6 Millionen. Mit 22,1 Millionen Ankünften (plus 2,0 Prozent) und 49,6 Millionen Übernachtungen (plus 1,9 Prozent) konnte Nordrhein-Westfalen 2016 den siebten Rekord in Folge erzielen. Insgesamt begrüßte das Reiseland rund 435.000 Gäste mehr als 2015, die Zahl der Übernachtungen stieg um knapp 909.000. .... lesen


Alle neun Wirtschaftsregionen erfolgreich: NRW.Innovationspartner hebt Potenziale mittelständischer Unternehmen 

MAAS RHEIN. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seine regionale Wirtschaft bei der Verbesserung ihrer Innovationsstrukturen. Projektvorhaben in den neun Wirtschaftsregionen NRWs (Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/ Bonn, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen) werden in der Mittelstandsinitiative "NRW.Innovationspartner? mit einer Gesamtsumme von 1,6 Millionen Euro gefördert. Die Verbundprojekte, in denen sich etablierten Akteure der Region gemeinsam engagieren, stärken die bereits bestehenden regionalen Strukturen durch konkrete Verbesserungsmaßnahmen.
"Neue Qualifizierungsseminare, Beratungsangebote oder ein gemeinsames Technologie-Scouting von Wirtschaft und Hochschule sind vielversprechende Ansätze, um das hohe Potenzial des Mittelstands für neue Innovationen hier in NRW gezielt umsetzen zu können?, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Mit der Förderung unterstützen wir alle neun Wirtschaftsregionen des Landes bei der Umsetzung ihrer Initiativen für eine höhere Innovationsfähigkeit in den regional ansässigen kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Die Bedingungen für neue Innovationen in den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) strukturell zu verbessern, war Ziel des Programmaufrufs zu "NRW.Innovationspartner?. Der Wettbewerb wurde im Oktober 2016 von der NRW.BANK im Auftrag des Wissenschaftsministeriums ausgelobt. Die neun empfohlenen Projekte starten nun mit ihrer 18-monatigen Projektphase.

Mittelfristig steigende Energiepreise erwartet - außer für Kohle

MAAS RHEIN. In den kommenden fünf Jahren zeichnet sich bei fast allen Energieträgern eine Tendenz zu höheren Preisen ab. Mit einer Ausnahme, während Strom, Rohöl und Erdgas voraussichtlich teurer werden, ist bei Kohle mittelfristig ein Trend zu stabilen bis sinkenden Preisen zu erkennen. Kurzfristig, also bis etwa Mitte 2017, ist dagegen von einem eher stabilen Preisgefüge bei den genannten Energieträgern auszugehen. Dies sind die zentralen Ergebnisse des ZEW-Energiemarktbarometers, einer Umfrage unter rund 200 Energiemarkt- Experten, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, halbjährlich durchführt.. lesen


Die Stadt Nettetal will weiter wachsen

NETTETAL.
Die Stadt Nettetal will weiter wachsen. Um potentielle Neubürger in Zukunft bei der Suche nach Wohnraum und passenden Grundstücken zu unterstützen, entwickelte die Stadt Nettetal gemeinsam mit der städtischen Baugesellschaft und den Stadtwerken ein Online-Serviceportal. Unter www.wohnen-in-nettetal.de stehen nun vielfältige Informationen über das Leben und Bauen in Nettetal zur Verfügung. Am Mittwoch stellten Bürgermeister Christian Wagner, die Technische Beigeordnete und Vorstandsprecherin der Baugesellschaft, Susanne Fritzsche, Stadtwerke - Geschäftsführer Norbert Dieling und Projektleiterin Sabine Monz das neue Portal vor.. .. lesen

Deutsche Ökonomen skeptisch zum Brexit-Zeitplan 

MAAS RHEIN. Deutsche Ökonomen haben sich skeptisch zu den anstehenden Brexit-Verhandlungen geäußert. 70 Prozent halten den Zeitplan der Regierung in London für unrealistisch, in den kommenden zwei Jahren ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union zu vereinbaren, wie aus dem Ökonomenpanel des ifo Instituts und der Frankfurter Allgemeinen hervorgeht. Nur 21 Prozent der teilnehmenden 125 Wirtschaftsprofessoren halten das innerhalb von zwei Jahren für möglich, der Rest war unsicher. Die große Mehrheit der Ökonomen glaubt, dass bei einem Brexit sowohl die EU und als auch Großbritannien Nachteile erleiden werden. 63 Prozent erwarten, dass auch die künftige EU-Handelspolitik eher protektionistisch wird. "Die EU und Großbritannien sollten sich bemühen, den Freihandel möglichst aufrecht zu erhalten", sagte Niklas Potrafke, Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. Die große Mehrzahl der befragten Ökonomen sieht Großbritannien in der schwächeren Verhandlungsposition gegenüber der EU. Eine deutliche Mehrheit hält aber ein Freihandelsabkommen Großbritanniens mit den Vereinigten Staaten für wahrscheinlich.

Minister Remmel übergibt Gutachten an belgische Regierung 
Treffen mit belgischer Amtskollegin Ministerin Marghem


MAAS RHEIN.
Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel hat das Gutachten zur partnerschaftlichen Stromversorgung zwischen NRW und Belgien im Falle eines Atomausstiegs Belgiens heute an die Regierung des Nachbarlandes übergeben. "Der gemeinsame partnerschaftliche Dialog ist entscheidend für die Lösung der anstehenden Herausforderungen", sagte der Minister in Brüssel nach dem Arbeitstreffen mit der belgischen Umweltministerin Marie-Christine Marghem. Remmel: "Belgien verfügt grundsätzlich über mehrere Optionen, seinen Atomausstieg ohne Versorgungsdefizite abzusichern und bei einigen dieser Optionen können wir helfen. Dieses Angebot habe ich unterbreitet. Die nordrhein-westfälische Landesregierung möchte bei diesem Prozess konstruktiver Nachbar sein und den Dialog fortsetzen .. lesen

Fast eine Milliarde Rosen aus den Niederlanden importiert

MAAS RHEIN. Knapp eine Milliarde Rosen für 234 Millionen Euro hat Deutschland von Januar bis November 2016 aus den Niederlanden importiert. Wie das Statistische Bundesamt  weiter mitteilt, ist unser Nachbarland nicht nur der mit Abstand wichtigste Rosenlieferant. Auch bei Lieferungen von frischen Schnittblumen insgesamt stehen die Niederlanden mit 842 Millionen Euro unangefochten auf Platz 1. Die Importe aus den Niederlanden machten rund 90 Prozent aller deutschen Schnittblumeneinfuhren aus.


Neuer Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein: 
Elmar te Neues folgt auf Heinz Schmidt

MAAS RHEIN. Der Krefelder Unternehmer Elmar te Neues, Geschäftsführer des J. FINCK & CO Papier- und Folienwerks, ist von der Vollversammlung der IHK Mittlerer Niederrhein zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge des Mönchengladbacher Unternehmers Heinz Schmidt an, dessen Amtszeit nach fast acht Jahren satzungsgemäß endete. Anlässlich des Amtswechsels hatte die IHK zu einem Empfang in den Mönchengladbacher Borussia-Park geladen. In ihrer konstituierenden Sitzung hat die Vollversammlung auch die acht Vizepräsidenten gewählt: Wiedergewählt wurden Dr. Erich Bröker (Jagenberg AG, Krefeld) und Dr. Stefan Dresely (Currenta GmbH & Co. OHG, Krefeld). Neu ins Präsidium wurden gewählt: Prof. Dr. Joerg Dederichs (3M Deutschland GmbH, Neuss), Dr. Claus Schwenzer (Effertz Tore GmbH, Mönchengladbach), Susanne Cremer-Thywissen (Eventkommunikation, Neuss), Rainer Höppner (Höppner Moden GmbH, Willich), Hartmut Wnuck (Stadtsparkasse Mönchengladbach) und Christoph Buchbender (RheinLand Versicherungs Aktiengesellschaft, Neuss).


Land stellt Mittel für Breitbandkoordination in 13 Kommunen zur Verfügung

MAAS RHEIN. Das Land stellt insgesamt fast zwei Millionen Euro für Breitbandkoordinatoren in 13 Kommunen bereit. Durch den Einsatz von Breitbandkoordinatoren stehen den Kommunen, ihren Bürgern und Unternehmen hauptamtliche Ansprechpartner für den Netzausbau zur Verfügung. Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat in Düsseldorf die entsprechenden Zuwendungsbescheide in Höhe von jeweils 150.000 Euro für den Einsatz von Breitbandkoordinatoren an die Städte Bochum, Bottrop, Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Münster und Remscheid, sowie die Kreise Gütersloh, Lippe, Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis, Rhein-Kreis Neuss und Rhein-Sieg-Kreis übergeben. „Der Breitbandkoordinator ist für die Umsetzung der Gigabit-Strategie, zum Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur, zur Einführung des 5G-Standards und den Anschluss von Gewerbegebieten an das Glasfasernetz unverzichtbar. Mit den lokalen Breitbandkoordinatoren kann die Breitbandversorgung vor Ort erhoben und ihr Ausbau unter optimaler Nutzung der Fördermittel aus Bund und Land angegangen werden“, sagte Minister Duin bei der Übergabe der Bescheide. Die Stadt Essen hat sich entschieden, anstelle der Förderung der Breitbandkoordination die Förderung eines Next Generation Access (NGA) - Entwicklungskonzeptes zu beantragen. Dafür übergab Minister Duin einen Bescheid über 140.000 Euro. Zu den Koordinationsaufgaben gehört vor allem die Vernetzung der Akteure vor Ort, die Erhebung von Fragen und Problemstellungen zur Breitbandversorgung, deren Analyse und die Entwicklung von Lösungsansätzen. Vordringliche Aufgabe ist die Initiierung, Begleitung und Umsetzung eines Next Generation Network oder NGA-Entwicklungskonzeptes. 


ifo Wirtschaftsklima Euroraum deutlich aufgehellt

MAAS RHEIN. Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum hat sich weiter aufgehellt. Das ifo Wirtschaftsklima verbesserte sich im ersten Quartal von 8,2 auf 17,2 Saldenpunkte. Die Erwartungen sind deutlich positiver als im Vorquartal. Die befragten Experten schätzen auch die aktuelle Lage günstiger ein. Die konjunkturelle Erholung nimmt Fahrt auf. Das beste Wirtschaftsklima herrscht derzeit in Litauen, Irland, den Niederlanden, Slowenien und Deutschland. In Österreich, Finnland und Spanien verbesserten sich die Klimasalden nun deutlich ins Positive, in Frankreich und Lettland nur knapp. Das Wirtschaftsklima ist nur noch in Griechenland, Italien und Portugal ungünstig. Nach einer Inflationsrate von lediglich 0,2 Prozent in 2016 rechnen die Experten für dieses Jahr mit einem deutlichen Anstieg auf 1,3 Prozent. Die mittelfristigen Inflationserwartungen für 2022 liegen fast mit dem Zentralbankziel konform bei 2,0 Prozent. Eine deutliche Mehrheit der befragten Experten erwartet steigende langfristige Zinsen im Laufe des nächsten halben Jahres.


Maximilian Hartung ist neuer Vorsitzender der Athletenkommission

MAAS RHEIN. Der 2-fache Olympiateilnehmer und Säbel-Weltmeister von 2014, Maximilian Hartung (Bayer Dormagen) wurde heute einstimming von den Mitgliedern der Athletenkommission zum neuen Vorsitzenden gewählt. Hartung folgt damit in der Aufgabe von Christian Schreiber (Rudern), der am Montag das Ehrenamt auf Grund gestiegener beruflicher Belastung nicht weiter vereinbaren kann. Neben Maximilian Hartung sind Silke Kassner (Kanu Wildwasserrennsport) als Stellvertretende Vorsitzende, Daniel Hermann (Eiskunstlauf/Eistanz), Felix Rijhnen (Speedskating und Eisschnelllauf), Manuela Schmermund (Sportschießen), Karina Winter (Bogenschiessen), Britta Heidemann (IOC/ Fechten) und Marion Rodewald (EOC/ Hockey) Mitglieder der DOSB-Athletenkommission. Die Athletenkommission ist die von den Athletinnen und Athleten der Spitzenverbände gewählte Interessenvertretung und nimmt ihre Aufgaben in den Gremien des Sports, DOSB Präsidium, NADA & Sporthilfe Aufsichtsrat wahr.
Neben den die Athleten betreffenden Themen, Dualen Karriere und Athletenförderung, Anti-Doping Management und sportrechtliche Fragen, ist es die Aufgabe der Athletenvertretung das Wissen und die Erfahrung der Sportlerinnen und Sportler gebündelt in die Neuausrichtung des Leistungssportes einzubringen.

Minister Remmel: 2016 war ein Jahr der Rekorde 
für den Ausbau der Windenergie
 

MAAS RHEIN.  Im Jahr 2016 wurden in NRW 208 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt 550 Megawatt installiert. Damit wurde das bisherige Rekordjahr 2002, in dem 435 Megawatt installiert wurde, weit übertroffen. Gegenüber dem Tiefstand aus dem Jahre 2010 mit 90 Megawatt konnte der Zubau also um das Sechsfache gesteigert werden. NRW liegt nun im Bundesländervergleich an erster Stelle bei den Binnenlandstandorten und bundesweit an dritter Stelle knapp hinter den Küstenländern Schleswig Holstein (660 Megawatt) und Niedersachsen (895 Megawatt). Das geht aktuell aus dem Anlagenregister der Bundesnetzagentur hervor.

Mehr Niederländer pendeln nach Nordrhein-Westfalen, 
weniger Deutsche in die Niederlande


MAAS RHEIN.
Die Zahl der Grenzpendler aus der Niederlande nach Nordrhein-Westfalen ist zwischen 2012 und 2014 um drei Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl von in Nordrhein-Westfahlen wohnhaften Arbeitnehmern in der Niederlande um 8%. Das geht aus einer Aktualisierung des Berichts "Der Arbeitsmarkt in den Grenzregionen der Niederlande und Nordrhein-Westfalens" hervor. Grenzpendler in die Niederlande bleiben weiterhin in der Mehrheit: 26.947 Personen, verglichen mit 9.353 in die entgegengesetzte Richtung.
Die Kreise Borken (+16%), Steinfurt (+35%) und die Städte im Ruhrgebiet (+19%) zeigen einen großen Zuwachs an Einpendlern aus dem Nachbarland. Die niederländische Grenzregion zieht, abgesehen von den Städten Arnheim / Nimwegen und der Provinz Zuid-Limburg, weniger Arbeitnehmer aus Deutschland an. Insgesamt entwickelt sich der Arbeitsmarkt positiv. Die Arbeitslosigkeit ist an beiden Seiten der Grenze leicht zurückgegangen, die Zahl der Erwerbstätigen ist gestiegen. Jedoch werden Unterschiede zwischen beiden Ländern deutlich. Im niederländischen Grenzraum ist die Zahl der Arbeitnehmer gesunken, jedoch auch die Arbeitslosenquote (Stand 2015 im Vergleich zum Vorjahr). Dies ist bedingt durch die Alterung der Bevölkerung. In Nordrhein-Westfalen ist die Entwicklung des demographischen Wandels weniger stark, allerdings ist hier der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung höher als in den Niederlanden. Die Arbeitsbevölkerung in Nordrhein-Westfalen ist leicht gewachsen, im Grenzgebiet sogar stärker als im Landesdurchschnitt.

Deutschland 2016 Weltmeister beim Kapitalexport - USA beim Kapitalimport

MAAS RHEIN.  Deutschland ist wieder Weltmeister beim Kapitalexport geworden. Das ergeben vorläufige Berechnungen des ifo Instituts für 2016. Der deutsche Überschuss in der Leistungsbilanz dürfte sich auf 297 Milliarden US-Dollar belaufen (268 Milliarden Euro). China nimmt den zweiten Rang mit einem Überschuss von voraussichtlich 245 Milliarden US-Dollar ein. Die USA dagegen werden voraussichtlich die größten Kapitalimporte der Welt aufweisen, das Defizit wird 478 Milliarden US-Dollar betragen. Überschüsse in der Leistungsbilanz (Waren, Dienstleistungen, Zinsen, Löhne, Übertragungen) bedeuten Kapitalexporte, Defizite sind Kapitalimporte. Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss wird damit 2016 auf 8,6 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung steigen, nach 8,3 Prozent im Jahr 2015. Die EU hält maximal sechs Prozent für langfristig tragfähig .. lesen


Einstellungsbereitschaft der deutschen Unternehmen sinkt 

MAAS RHEIN. 
Die deutsche Wirtschaft plant, zusätzliches Personal einzustellen, aber weniger stark als zuletzt. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Januar auf 110,7 Punkte von 111,8 Punkten im Vormonat. Gleichwohl wird der Beschäftigungszuwachs in der deutschen Wirtschaft 2017 weitergehen. Nach zuletzt starkem Anstieg im Bauhauptgewerbe und im Dienstleistungssektor gab das Barometer in diesen Branchen etwas nach. Jedoch wird weiterhin neues Personal gesucht. Gleiches gilt auch für den Handel. Einzig in der Industrie hat das Beschäftigungsbarometer angezogen. Vor dem Hintergrund steigender Exporterwartungen suchen immer mehr Firmen zusätzliche Mitarbeiter.

Nordrhein-westfälische Hochschulmedizin erhält 40 Millionen Euro Förderung für Qualität in der Medizinerausbildung 

MAAS RHEIN.
Mit dem Sonderprogramm "Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Lehre in der Medizin? investiert das Wissenschaftsministerium in das Medizinstudium der Zukunft. Insgesamt 40 Millionen Euro fließen bereits für dieses Jahr zusätzlich in die Lehre an den Medizinischen Fakultäten bzw. Universitätskliniken Nordrhein-Westfalens. "Die Medizin verändert sich rasant, nicht zuletzt durch die Digitalisierung. Diese Fortschritte stellen die Universitätsmedizin vor neue Herausforderungen?, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Unsere Investition in Ausstattung und Infrastruktur in der Lehre ermöglicht es, die hohe Qualität der Ausbildung unserer angehenden Ärztinnen und Ärzte in NRW weiterhin zu verbessern ... lesen

Rheydt soll Standort für neues Rathaus werden

MG. Die Rheydter Innenstadt soll zukünftig im Zusammenhang mit der Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ als Verwaltungsstandort ausgebaut und gestärkt werden. Aus einer von der Verwaltung erarbeiteten Beratungsvorlage, die am 31. Januar in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses vom Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin vorgestellt wird, gehen erste Überlegungen zur baulich-räumlichen Konzentration von bisher im Stadtgebiet verteilten Verwaltungsstandorten in Rheydt hervor. Grundlage der Überlegungen ist eine Maßnahme des Haushaltssanierungsplans (HSP), die auf eine wirtschaftlichere Unterbringung der Verwaltung insgesamt abzielt .. lesen


Mehr Güter auf die Schiene: Spatenstich für 
den Ausbau der Betuwe-Linie - Gesamtinvestitionen 
in Höhe von 1,5 Milliarden Euro 

MAAS RHEIN.
Seit Jahrzehnten geplant, knapp 73 Kilometer lang, veranschlagte Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro: Der Ausbau der Betuwe-Linie zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden zählt zu den wichtigsten Schieneninfrastrukturmaßnahmen Deutschlands. Jetzt haben die Arbeiten für die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen offiziell begonnen. Zum Spatenstich für das Großprojekt trafen sich unter anderen Verkehrsminister Michael Groschek, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, und Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG in Oberhausen. Das Land NRW beteiligt sich mit insgesamt rund 450 Millionen Euro an dem Bauvorhaben .. lesen

duisport-Gruppe verzeichnet stabilen Umschlag 
Containerumschlag wächst weiter

MAAS RHEIN.  Der Containerumschlag der duisport-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 mit 3,7 Millionen TEU einen neuen Spitzenwert erzielt. 2015 wurden 3,6 Millionen TEU umgeschlagen. "Im ersten Halbjahr 2016 lagen wir noch unter dem Vorjahreswert. Umso erfreulicher ist es, dass wir in einem schwierigen Marktumfeld aufgrund der guten Entwicklung im zweiten Halbjahr einen leichten Zuwachs erzielt haben", so duisport- Vorstandsvorsitzender Erich Staake. Der Containerumschlag macht rund 50 Prozent des Gesamtumschlages aus und ist damit das wichtigste Gütersegment der duisport-Gruppe. Der Gesamtumschlag lag 2016 mit 66,8 Millionen Tonnen leicht unter dem Vorjahr (68,5 Millionen Tonnen). "Das ist im Wesentlichen auf ein 1,2-Millionen-Tonnen-Sondergeschäft im Bahnbereich im Geschäftsjahr 2015 zurückzuführen", so Staake. Der Schiffsgüterumschlag weist mit vier Prozent Zuwachs eine deutliche Steigerung auf. Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Staake ein leichtes Plus beim Gesamtumschlag. "Neuansiedlungen im Hafen, neue Verbindungen im Schienenverkehr und eine weiterhin positive Entwicklung bei den Chinazügen werden vor allem beim Containerumschlag für positive Impulse sorgen." Allerdings gebe es auch wirtschaftliche Unwägbarkeiten durch die Tendenz zur Renationalisierung und dem drohenden Protektionismus. Staake: "Unsere Warenströme werden natürlich von weltwirtschaftlichen Einflussfaktoren beeinflusst, von denen wir uns nicht entkoppeln können."


Masterplan A45: In diesem Jahr 18 Brücken gleichzeitig in Planung

MRZ. Die Erneuerung der A45 ist das auf Jahrzehnte größte und wichtigste Straßenverkehrsprojekt in Nordrhein-Westfalen. Rund 2 Milliarden Euro kosten der sechsstreifige Ausbau und die Erneuerung der 38 Großbrücken zwischen Dortmund und Haiger/Burbach. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 2033 dauern und für erhebliche Beeinträchtigungen auf der Sauerlandlinie sorgen. „Die Erneuerung der Sauerlandlinie ist eine Operation am offenen Herzen. Die Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft, aber auch andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sind komplex“, betont Hermann-Josef Droege, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen.. lesen


Abstimmung über PKW-Maut im Bundestag: IHK fordert Ausnahmen für Grenzregionen Kreis Kleve besonders betroffen

DUISBURG. Die Niederrheinische IHK Duisburg Wesel Kleve lehnt die Einführung einer deutschen PKW-Maut weiter ab. Sie befürchtet empfindliche Einbußen für ihre Mitgliedsunternehmen im grenzüberschreitenden Handel mit den Niederlanden sowie im Tourismus. Sollte sich die Einführung der Maut nicht verhindern lassen, plädiert die IHK zumindest für eine Gebührenbefreiung im kleinen Grenzverkehr - die EU hatte zuletzt Gesprächsbereitschaft für eine solche Sonderregelung signalisiert. Ein Blick auf die Grenzregion Duisburg-Niederrhein: Mehrere tausend Menschen pendeln .. lesen


Neuer Regionalplan: IHK setzt sich bei Regierungspräsidentin 
Gisela Walsken für den Strukturwandel ein

MITTELRHEIN. Die Industrie- und Handelskammern (IHK) aus Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln haben in einem gemeinsamen Fachbeitrag der Wirtschaft zum Regionalplan im Regierungsbezirk Köln die Belange der Unternehmen zusammengetragen und Regierungspräsidentin Gisela Walsken vorgelegt. "Der Regierungsbezirk Köln als Herz der Metropolregion Rheinland ist ein wachsender Wirtschafts- und Lebensraum", betonte Aachens IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer: "Wir brauchen ausreichend Industrie- und Gewerbeflächen ebenso wie Siedlungsflächen und gute Verkehrsanbindungen, damit sich die Wirtschaft entwickeln kann und die Energieversorgung gesichert ist .. lesen


Land schließt Haushalt 2016 mit einem Plus ab - erstmals seit 1973 

MAAS RHEIN.
Nordrhein-Westfalen hat das Jahr 2016 nach vorläufigen Zahlen mit einer sehr guten Haushaltsbilanz abgeschlossen. Erstmals seit dem Jahr 1973 kommt ein Etat des Landes ohne neue Kredite aus. Geplant war eine Nettoneuverschuldung von 1,8 Milliarden Euro, doch dank Steuermehreinnahmen und geringeren Ausgaben konnte das Land einen Überschuss von 217 Millionen Euro erwirtschaften. Der Betrag wird vollständig zur Schuldentilgung genutzt  .. lesen

Rekordergebnis bei chinesischen 
Unternehmensansiedlungen in NRW

MAAS RHEIN. Im letzten Jahr akquirierte die landeseigene Wirtschaftsförderung, NRW.INVEST, 94 Investitionsprojekte aus der Volksrepublik China für Nordrhein-Westfalen. Diese Investitionsprojekte schaffen im ersten Schritt rund 640 neue Arbeitsplätze. Insgesamt stieg die Anzahl der chinesischen Unternehmen in NRW nun auf über 1.000. Damit ist Nordrhein-Westfalen Investitionsstandort Nr. 1 in Europa für Unternehmen aus der Volkrepublik China  .. lesen


Minister Duin: Die Chemieindustrie ist innovative Schlüsselbranche und Rückgrat der nordrhein-westfälischen Wirtschaft 

MAAS RHEIN.
Zum vierten Chemiegipfel hat Wirtschaftsminister Garrelt Duin etwa 30 Vertreter nordrhein-westfälischer Unternehmen empfangen. Spitzenvertreter der Industrie, Gewerkschafter und Betriebsräte bekräftigten das Ziel, die Branche vorausschauend zu stärken und gute Arbeitsplätze zu sichern. Zu Beginn stellte Duin die industriepolitischen Leitlinien des Landes vor. In einem bundesweit einzigartigen Prozess hätten Unternehmer, Gewerkschafter und Wissenschaftler ein Pflichtenheft erstellt, um den Wirtschaftsstandort zukunftsfest zu machen  .. lesen

IHK-Aachen-Konjunkturumfrage:
Unternehmen starten zuversichtlich ins neue Jahr

MRZ. Die Wirtschaft in der Region Aachen bleibt unverändert auf Wachstumskurs. Aktuell beurteilen 44 Prozent der Betriebe die gegenwärtige Geschäftslage positiv, nur neun Prozent sind unzufrieden. "Der Regierungswechsel in den USA, der ‚Brexit' oder mögliche Einschränkungen des Freihandels scheinen die Wirtschaft bislang nicht zu verunsichern", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer. Die Lage der Betriebe ist seit mehr als zwei Jahren auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Das ist das Ergebnis der jüngsten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, an der sich 265 Unternehmen mit insgesamt mehr als 27.000 Beschäftigten beteiligt haben. .. lesen


NRW-Handwerk verzeichnet stabiles Wachstum

MAAS RHEIN. Das nordrhein-westfälische Handwerk hat sich im vergangenen Jahr einmal mehr als ausgesprochener Stützpfeiler und Wachstumsmotor der Landeswirtschaft erwiesen. Sowohl die Zahlen für die Umsätze als auch für die Beschäftigung legten zu. Der Wirtschaftsbereich profitierte dabei gleich zweifach: Zum einen von der lebhaften Binnen-Nachfrage und zum anderen von der stabilen Exportkonjunktur. Dies teilte der Präsident von HANDWERK.NRW (vormals: Nordrhein-Westfälscher Handwerkstag) Andreas Ehlert in Düsseldorf im Rahmen der turnusmäßigen Pressekonferenz des Verbandes zur Jahreswende mit  .. lesen


Wirtschaft im Euroraum erholt sich nach und nach

MAAS RHEIN. Die Konjunktur im Euroraum erholt sich nach und nach. In den beiden ersten Quartalen 2017 ist mit einem Wachstum von jeweils 0,4 Prozent zu rechnen, nach ebenfalls 0,4 Prozent vierten Quartal 2016. Das erwarten die drei Institute ifo, INSEE und ISTAT aus München, Paris und Rom. Treiber dieser Entwicklung sind der private und der öffentliche Konsum. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte werden von steigenden Löhnen und sich verbessernden Bedingungen an den Arbeitsmärkten profitieren, trotz einer Zunahme der Inflation. Auch die Investitionen werden sich im ersten Halbjahr 2017 etwas erholen. 
Unter den Annahmen, dass im Prognosezeitraum der Preis von Brent-Öl bei 56 Dollar pro Fass bleibt und der Wechselkurs bei 1,05 Dollar je Euro liegt, ist mit einem deutlichen Anstieg der Inflationsrate zu rechnen, von 0,7 Prozent im vierten Quartal 2016 auf je 1,5 Prozent im ersten und zweiten Quartal 2017. Zu den politischen Unsicherheiten zählen der neue US-Präsident, das Brexit-Referendum, die Lage nach dem Volksentscheid in Italien sowie die anstehenden Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland. Auch die prekäre Lage einiger italienischer Banken stellt ein Risiko für die Prognose dar.


Bauwirtschaft: Große Zuversicht für 2017:
Umsatzwachstum von fünf Prozent erwartet


MAAS RHEIN.
Die deutsche Bauwirtschaft geht mit großer Zuversicht in das Baujahr 2017. Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum von 5 %. Damit werden die baugewerblichen Umsätze mit 112,2 Mrd. Euro den höchsten Wert der vergangenen zwanzig Jahre erreichen. Unsere Zuversicht speist sich aus dem Auftragsbestand, der Ende September 2016 mit nahezu 37 Mrd. Euro den höchsten Wert seit 1995 erreichte und den positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dabei gehen wir – wie bereits im Vorjahr – auch für 2017 von einem Wachstum in allen Bausparten aus, wenn auch auf unterschiedlich hohem Niveau. Auch die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wird um 10.000 wachsen und spiegelt damit die positive Entwicklung wider . .. lesen

Monsanto-Aktionäre stimmen Zusammenschluss mit Bayer zu

MAAS RHEIN.
Die Aktionäre der Monsanto Company (NYSE: MON) haben heute auf der außerordentlichen Hauptversammlung dem Zusammenschluss von Monsanto mit einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Bayer AG zugestimmt. Im Rahmen der Fusionsvereinbarung erhalten die Monsanto-Aktionäre bei Abschluss der Transaktion 128 US-Dollar je Aktie in bar. "Wir freuen uns, dass wir von unseren Aktionären so viel Unterstützung bekommen haben", sagte Hugh Grant, Chairman und Chief Executive Officer von Monsanto. "Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Erreichung unseres gemeinsamen Ziels .. lesen

"Steuererhöhungen sind bei uns das letzte Mittel"

NETTETAL.
Auf das Schreiben der IHK Mittlerer Niederrhein zum PlanAusgleich 2020 hat die Stadt Nettetal reagiert und die Fragen zur Erhöhung der Grundsteuer B beantwortet. "Steuererhöhungen sind bei uns das letzte Mittel. Nach fünf Jahren sehen wir die Notwendigkeit, nach Ausschöpfen vieler anderer Maßnahmen bei der Grundsteuer B, das Niveau der Nachbarn zu erreichen," erläutert Bürgermeister Christian Wagner, warum die Stadt Nettetal zum Erhalt der Ausgleichsrücklage zu Gunsten der Zukunftsfähigkeit der Stadt diese Entscheidung treffen muss. Nettetal hat nach Einschätzung externer Experten eine überdurchschnittliche Ausgabendisziplin und unterdurchschnittliche Personalkosten. "Aber nach 25 Jahren Sparen ist die Zitrone auch etwas ausgequetscht. Trotzdem wollen wir mit der Entscheidung gegen Parkgebühren oder für ein Lehrschwimmbecken positive Akzente... .. lesen

25 Jahre INTERREG - 25 Jahre erfolgreiche Förderung
deutsch-niederländischer Projekte 


MAAS RHEIN.
Deutschland und die Niederlande verbindet seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit. Besonders in den Grenzregionen stehen Kommunen, Unternehmen und Hochschulen in ständigem Austausch, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Hürden zu beseitigen - ob auf dem Arbeitsmarkt, bei der Notfallversorgung oder im Bereich der Elektromobilität. Mit dem Förderprogramm INTERREG Deutschland-Nederland unterstützt die Europäische Union seit über 25 Jahren Kooperationsprojekte zwischen den Niederlanden, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium sagte: "INTERREG ist das europäischste unserer Förderprogramme. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit macht die Europäische Union greifbar und erlebbar - nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im täglichen Leben." Von 2014 bis 2020 stehen im INTERREG-Programm 222 Millionen Euro an EU-Mitteln zur Verfügung. In der Förderperiode 2007 bis 2013 wurden über 300 Millionen Euro - davon 25 Millionen Euro NRW-Landesmittel - in der Grenzregion investiert. Damit hat das Programm 2.200 kleine und mittelständische Unternehmen erreicht und 1.250 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dr. Michael Scheffer, Deputierter der niederländischen Provinz Gelderland und Vorsitzender des INTERREG-Begleitausschusses betonte, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit konstante Aufmerksamkeit braucht. "INTERREG zeigt, dass Europa in der Grenzregion funktioniert: mit ‚grünem' Wachstum und neuen Arbeitsplätzen. Durchhaltevermögen und Vertrauen werden letztendlich belohnt", so Scheffer.

Steuerquote erreicht neuen Höchststand - 
höhere Belastungen vor allem auf Arbeit und Konsum

MAAS RHEIN. Das Steueraufkommen in den hochentwickelten Volkswirtschaften ist im vergangenen Jahr gegenüber dem Rekordhoch 2014 noch weiter gestiegen. Vor allem das Aufkommen aus Verbrauchssteuern und Steuern auf Arbeit ist überdurchschnittlich gewachsen. Dies geht aus der neuesten Ausgabe der OECD Revenue Statistics hervor, die heute in Paris veröffentlicht wurden. So ist 2015 das Verhältnis von Steuereinnahmen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) leicht angestiegen - von 34,2 Prozent in 2014 auf 34,3 Prozent im vergangenen Jahr. Dies ist die höchste Steuerquote in den OECD-Ländern seit der ersten Erhebung im Jahr 1965. In 25 von 32 OECD-Ländern, die vorläufige Daten zur Verfügung stellten, stieg das Verhältnis der Gesamtsteuereinnahmen zum BIP. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Steuerquote im vergangenen Jahr gestiegen. In Deutschland lag der Anteil der Steuereinnahmen am BIP 2015 bei 36,9 Prozent (2014: 36,6 Prozent) und damit leicht über dem OECD-Schnitt. In Österreich stieg die Steuerquote 2015 auf 43,5 Prozent, gegenüber 42,5 Prozent in 2014. In der Schweiz stieg sie von 27 Prozent auf 27,9 Prozent. Gleichzeitig hat sich in den meisten Ländern die Steuerbasis hin zu Arbeit und Konsum verlagert. Einkommenssteuer, Sozialabgaben und Verbrauchssteuern zusammengenommen entsprachen 2014 im OECD-Schnitt 24,3 Prozent des BIP, der höchste Wert seit 1965. Während das Steueraufkommen aus der Einkommenssteuer seit der Finanzkrise stetig gestiegen ist, liegt das Aufkommen aus Unternehmenssteuern weiter unter Vorkrisenniveau. So lag im OECD-Schnitt der Anteil der Unternehmenssteuern am BIP 2007 noch bei 11,2 Prozent, 2014 belief er sich nur noch auf 8,8 Prozent.


Dortmund als Standort des Digital Hub Logistics ausgewählt

MAAS RHEIN.
Dortmund wird einer von bundesweit fünf Digital Hubs Germany. Dies hat die Bundesregierung auf dem IT-Gipfel bekannt gegeben. Betreiber des Zentrums mit Schwerpunkt Logistik wird das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund sein, gemeinsam mit dem IT-Branchenverband Bitkom und anderen Akteuren. Minister Garrelt Duin: "Das ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Schon jetzt ist die Logistik mit ihren zuletzt zweistelligen Zuwachsraten der Wachstumsmotor des Landes. Das neue Zentrum soll künftig Start Ups als Bindeglied zwischen innovativen digitalen Ideen und der Marktreife von Lösungen unterstützen. Der Hub fügt sich damit geradezu ideal in die Strategie für die Digitale Wirtschaft NRW ein und hilft dem Land, seinen Vorsprung als führender deutscher Logistikstandort auszubauen." Das Fraunhofer IML ist das führende deutsche Institut der Logistikforschung und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Dortmund als Hot Spot für Innovationen in der Logistik internationales Ansehen genießt. Das Zentrum soll die Lücke zwischen der vorwettbewerblichen Forschung und der Überführung der Produktideen in den Markt schließen. Weiteres Digital-Thema auf dem IT-Gipfel war die Aus- und Weiterbildung. Auch in diesem Bereich nimmt NRW eine führende Rolle ein. "Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg, Digitalland Nummer eins in Deutschland zu werden. Dieses Ziel werden wir nur erreichen, wenn wir Schülerinnen und Schülern ebenso wie Auszubildenden mehr und mehr digitale Schlüsselkompetenzen vermitteln. Deshalb ist es gut, dass NRW als erstes Bundesland ein Leitbild für das Digitale Lernen entwickelt hat", sagte Duin.

NRW-Wirtschaftskonferenz Polen: Zusammenarbeit 
beim Thema Industrie und Internationalisierung ausbauen

MAAS RHEIN. Rund 300 Spitzenmanager und Experten aus Polen und Deutschland trafren sich jetzt  im Dortmunder Signal Iduna Park zur NRW-Wirtschaftskonferenz Polen. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. In zwei Panels zu den Themen „Megatrend Industrie“ und „Megatrend Industrialisierung“ diskutierten die Teilnehmer angeregt über Einflüsse auf die Wirtschaft beider Länder. Die Experten waren sich einig, dass NRW und Polen eine strategische Partnerschaft eingehen sollten, um erfolgreich die Industriestandorte u.a. durch die Digitalisierung voranzutreiben und ihre internationalen Marktpositionen zu stärken .. lesen


Ein gutes Signal für den Kreis und die Region

MAAS RHEIN. Als ein gutes Signal für den Kreis Recklinghausen und die Region begrüßte Landrat Cay Süberkrüb die Investition der Bertelsmann-Tochter Arvato in einen neuen, hochmodernen Logistikstandort im Industriepark Dorsten/Marl. "Es ist eine starke Leistung der Städte Marl und Dorsten, die dieses interkommunale Industriegebiet gemeinsam realisiert und nun, mit der Ansiedlung von Arvato, auch vollständig gefüllt haben", sagte Süberkrüb bei der feierlichen Grundsteinlegung auf dem künftigen Arvato-Standort an der Buerer Straße.
Viele Akteure in den Städten, im Kreis und auf Landesebene sowie im Unternehmen Arvato haben, so Süberkrüb, in zielgerichteter, guter Kooperation zum Gelingen dieses Projektes beigetragen, dass in seinem Endausbau mehrere Hundert Arbeitsplätze in den Kreis bringen wird: "Wir bringen uns aktiv in diese Zusammenarbeit ein und werden Arvato dabei unterstützen, die Menschen zu finden, die die neuen Hallen mit ihrer Arbeit beleben und füllen werden", so Süberkrüb. Schon frühzeitig haben das Jobcenter Kreis Recklinghausen und Arvato eine enge Zusammenarbeit bei der Auswahl, Vermittlung und Qualifizierung des benötigten Personals vereinbart.
Im Frühjahr werde das Unternehmen am neuen Standort den Betrieb aufnehmen, teilte Fernando Carro, Mitglied im Vorstand der Bertelsmann SE und geschäftsführender Vorstand (CEO) von Arvato, am Dienstag mit. Im ersten Bauabschnitt entstehen zurzeit auf einer 60.000 m² großen Fläche drei Hallen und ein Bürogebäude. Arvato investiert in dieser Phase über 30 Mio. Euro. Das Gelände bietet dem Unternehmen Erweiterungsflächen für insgesamt zwölf Hallenmodule auf 100.000 m² Nutzfläche. Im Endausbau können hier 800 bis 1.000 Arbeitsplätze entstehen.


Länderkonferenz Rhein in Düsseldorf: Rheinanliegerländer fordern leistungsfähigeren Rheinkorridor

MAAS RHEIN.
"Der Rhein - die europäische Wasserstraße" war das Leitmotiv der dritten Rheinanliegerkonferenz, auf der Politiker und Experten aus der Hafen- und Logistikbranche in den Düsseldorfer Rheinterrassen über die Zukunft des Rheinkorridors für die Transport- und Logistikketten diskutierten. Die Leistungsfähigkeit des Rheins als Verkehrsweg, der Lärmschutz im Rheintal oder der Ausbau der Verknüpfungspunkte zwischen den Verkehrsträgern, an vielen Stellen sehen Experten Verbesserungsmöglichkeiten für den Gütertransport auf Europas .. lesen

Konjunktur im Rheinland: Solide Entwicklung setzt sich fort

MAAS RHEIN. An den Konjunkturumfragen der rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid) haben in diesem Herbst rund 3.000 Unternehmen teilgenommen. Das Ergebnis: Die Geschäftslage der rheinischen Wirtschaft bleibt auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. 38,4 Prozent der befragten Betriebe melden eine gute Geschäftslage, 50,7 Prozent eine zufriedenstellende und 10,9 Prozent eine schlechte Lage .. lesen


ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum bleibt gespalten 

MAAS RHEIN. Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum hat sich verbessert, blieb aber recht unterschiedlich in den einzelnen Ländern. Der ifo Index stieg im vierten Quartal von 111,6 auf 116,8 Punkte. Die aktuelle Lage war unverändert. Für die Verbesserung des Wirtschaftsklimas trugen ausschließlich die positiveren Erwartungen bei. Die konjunkturelle Erholung im Euroraum wird sich damit vorsichtig fortsetzen. Die Konjunkturerwartungen für das kommende halbe Jahr hellten sich bis auf wenige Ausnahmen überall auf und deuten auf eine wirtschaftliche Verbesserung in den nächsten sechs Monaten hin. Sogar in Griechenland sind die Experten wieder etwas positiver gestimmt. Lediglich für Frankreich, Lettland und Portugal bleiben die WES-Experten skeptisch mit Blick auf den weiteren Konjunkturverlauf. Am positivsten beurteilten die Experten die Lage weiterhin in Deutschland. Auch in Belgien, Estland, den Niederlanden sowie in der Slowakei und in Slowenien verbesserten sich die Einschätzungen der ohnehin guten Lage. In Österreich, Luxemburg, Lettland und Litauen dagegen beurteilten die Teilnehmer die aktuelle Situation etwas weniger günstig als im Vorquartal. In Frankreich, Italien und Spanien verschlechterte sich die Einschätzung der ungünstigen Wirtschaftslage weiter. Auch für Finnland, Griechenland und Portugal überwogen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen. Die Wachstumsaussichten im Euroraum für die kommenden drei bis fünf Jahre blieben gegenüber der vorangegangenen Umfrage Ende 2015 unverändert bei jährlich 1,7 Prozent. Für 2016 rechnen die Experten mit einer Inflationsrate von 0,7 Prozent. Die mittelfristigen Inflationserwartungen für 2021 stiegen von 1,8 auf 1,9 Prozent.

duisport weitet China-Geschäft aus 
"Wenn man in Duisburg ist, ist man in Europa"

MAAS RHEIN. Der Duisburger Hafen (duisport) baut seine wirtschaftlichen und strategischen Beziehungen mit China weiter aus. "Wenn man in Duisburg ist, ist man in Europa. Unsere chinesischen Partner wissen, dass wir die wichtigste Binnenland-Drehscheibe in Europa für den Güterumschlag sind", so duisport - Vorstandsvorsitzender Erich Staake. Gemeinsam mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek begleitet Staake daher den Besuch von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel von 2. bis 6. November in China. Bereits heute verkehren wöchentlich rund 20 Züge zwischen dem Duisburger Hafen und verschiedenen Zielen in China. Entlang dieser neuen Handelsroute, die durch den bisher wirtschaftlich weniger entwickelten Westen Chinas bis zu den Wirtschaftszentren Chongqing und Chengdu führt, entstehen derzeit zahlreiche Logistikzentren. Eines der größten unter ihnen ist in Urumqi im Nordwesten Chinas, mit dem duisport bereits kooperiert. duisport-Chef Staake wird während seines Chinabesuches mit bedeutenden Akteuren der Wirtschaftsmetropole Chengdu Kooperationsverträge schließen. Staake: "Dadurch helfen wir den großen Logistikunternehmen, deren Dienstleister wir sind, ihren Handel mit China weiter auszubauen."


Minister Duin: Nordrhein-Westfalen hat eine 
klare Willkommenskultur für Investoren aus China 


MAAS RHEIN.
Nach einem Treffen mit der Regierung der nordrhein-westfälischen Partnerprovinz Jiangsu in Nanjing hat Wirtschaftsminister Garrelt Duin seine viertägige Wirtschaftsreise nach China beendet. Zuvor hatte er Gespräche mit den Stadtregierungen von Shanghai und Taicang sowie zahlreichen Unternehmen aus NRW und China geführt. Minister Duin sagte: "Deutsche Unternehmen genießen einen hervorragenden Ruf. Davon profitieren nordrhein-westfälische Niederlassungen in China ebenso wie aufstrebende chinesische Firmen, die in unserem Land investieren. Kooperationen schaffen Win-Win-Situationen - ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Gründung einer Fachhochschule in Taicang durch die FH Dortmund und die University of Engineering Science Shanghai. Durch duale Studiengänge nach deutschem Vorbild wollen sie die nötigen Fachkräfte ausbilden." Im Beisein des Ministers hatten der Bürgermeister von Taicang, die AHK Shanghai und Vertreter der beiden Hochschulen ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. In Shanghai sprach der Wirtschaftsminister unter anderem mit Entrepreneuren, die ihre Geschäftsideen in NRW voranbringen wollen. Nach lokalen Partnern suchen etwa eine Baufirma, die bis zu sechsstöckige Gebäude im 3-D-Druck errichtet, und ein Zweirad-Hersteller, der Pedelecs mit nordrhein-westfälischen Partnern optimieren will. Zudem traf Minister Duin zahlreiche NRW-Unternehmer in Roundtable-Gesprächen und vereinbarte mit der Provinzregierung Jiangsu einen engen Informationsaustausch über Fördermöglichkeiten. Lob für die Region Ruhr gab es beim Besuch des Werkes von NGC. Der Weltmarktführer für Windkraftgetriebe hat auch eine Niederlassung in Duisburg, die der Minister im Frühjahr besucht hatte. CEO Dr. Gou Jianhui erklärte, der Standort passe ideal zu seiner Wachstumsstrategie. Minister Duin sagte: "Das jahrzehntelange Engagement der NRW-Unternehmen in China zahlt sich aus. Das zeigt ihre gute wirtschaftliche Situation in Zeiten härteren Wettbewerbs. Im Gegenzug ist NRW auf dem Weg, zum wichtigsten Zielland chinesischer Investitionen in Europa zu werden. Dabei ist unsere Haltung ganz klar: Wir freuen uns über die Erfolge chinesischer Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und heißen sie herzlich willkommen."

Zukunftsweisendes Großprojekt im Duisburger Norden: 
Stadt und thyssenkrupp planen Erschließung 
und Entwicklung von "Schacht 2/5" 

DUISBURG. Neue Perspektiven für den Duisburger Norden und seine Bürger: Die Stahlsparte von thyssenkrupp und die Stadt Duisburg planen gemeinsam die Weiterentwicklung einer Fläche der ehemaligen Zeche Friedrich Thyssen. Aus dem Gelände von "Schacht 2/5" wird dann der "Friedrich-Park". Durch dieses städtebauliche Großprojekt entstehen zwischen den Stadtteilen Marxloh und Fahrn auf rund 25 Hektar eine weitläufige Grünfläche, das gut verbunden ist mit den bereits vorhandenen öffentlichen Grünanlagen, sowie ein Gewerbegebiet. Im Zuge dieser zukunftsweisenden Maßnahme soll auch eine Umgehungsstraße von der Autobahn A 59 kommend, die sogenannte "Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum", gebaut werden. Nach erfolgter Bürgerbeteiligung sowie Abschluss des Bauleitplan-Verfahrens könnte 2018 mit den ersten Maßnahmen zur Umgestaltung des gesamten  ... lesen

Hochschulvereinbarung gibt Planungssicherheit: 
250 Millionen Euro für NRW-Hochschulen

MAAS RHEIN. Mit der „Hochschulvereinbarung NRW 2021“ wird der gemeinsame Rahmen zwischen Land und Hochschulen fortgeschrieben. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Finanzminister Norbert Walter-Borjans unterzeichneten gemeinsam mit den Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenzen (LRK) NRW Prof. Gerhard Sagerer (für die Universitäten) und Prof. Marcus Baumann (für die Fachhochschulen) sowie mit Dr. Sabine Schulz (Rektorin der Hochschule für Medien) für die Kunst- und Musikhochschulen die neue Vereinbarung. Die Laufzeit der Hochschulvereinbarung beträgt fünf Jahre (2017 bis 2021). Damit werden die seit über einem Jahrzehnt aufgrund des Qualitätspakts und des Zukunftspakts verlässlichen finanziellen Rahmenbedingungen gesichert und weiter verbessert ... lesen


Haushaltsausgleich 2017 in greifbarer Nähe Entwurf 2017 im Rat
eingebracht - Stadtkämmerer Bernd Kuckels „Wir sind auf Kurs“

MG. „Wir sind auf Kurs und haben den Haushaltsausgleich 2018 klar vor Augen“, formulierte Stadtkämmerer Bernd Kuckels die aktuelle Haushaltssituation: Die Stadt ist exakt 3,9 Millionen Euro und ein Jahr vom Haushaltsausgleich entfernt und geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, im nächsten Jahr zum ersten Mal seit 1993 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. „Damit wäre die schwarze Null in greifbarer Nähe. Der eingebrachte Haushaltsentwurf 2017 ist ein weiterer Schritt auf unserem langen und nicht immer ganz einfachen Weg zum Haushaltsausgleich“, so Bernd Kuckels weiter. ... lesen


Den ökologischen und gesellschaftlichen Wandel in Deutschland gestalten 

MAAS RHEIN.  Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks eröffnet mit einem Vortrag zur Nachhaltigkeit das Studium Generale im Wintersemester 2016/2017- Das Studium Generale widmet sich im Wintersemester 2016/2017 mit spannenden Vorträgen dem Schwerpunktthema der "Nachhaltigkeit". Die Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe befasst sich dabei mit der Gestaltung des ökologischen und gesellschaftlichen Wandels in Deutschland. Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, referiert am Freitag, 28. Oktober 2016 um 13.30 Uhr auf dem Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal, Marie-Curie-Straße 1, Hörsaalzentrum, Erdgeschoss, Raum 01 EG 005 (Hörsaal 1). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Regionale Innovationsnetzwerke: Zwei neue Konzepte mit
regionalen Lösungen zu globalen Herausforderungen


MAAS RHEIN. 
Mit der Ausweitung des Förderprogramms "Regionale Innovationsnetzwerke? (RIN) werden in der aktuellen Förderrunde zwei neue Konzepte unterstützt. Die Jury wählte sie aus insgesamt 20 Einreichungen zur Förderung aus. Die große Zahl und das sehr hohe Niveau der Anträge in der ersten Ausschreibungsrunde sind Beleg für eine positive Entwicklung der inter- und transdisziplinären Forschung in NRW. Gesucht wurden Ideen und Konzepte zu regionalen Fragestellungen entlang der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, zum Beispiel Klimaschutz, Energieversorgung, demographischer Wandel, Sicherheit und Teilhabe. Die zwei zur Förderung ausgewählten Projekte behandeln die Themen barrierefreie Mobilität und Erhalt von Erwerbsfähigkeit. Beide Projekte können bis zu sechs Jahre gefördert werden ... lesen

Wo das Steuergeld versickert

MAAS RHEIN.  Neue Skandale, alte Bekannte und erfolgreiche Arbeit: Das Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung 2016/2017“ stellt typische Beispiele dafür vor, wie gedankenlos der Staat mit dem Geld der Steuerzahler oft umgeht. Am 6. Oktober präsentierte der Bund der Steuerzahler (BdSt) die aktuelle Ausgabe. Der Schwerpunkt in diesem Jahr zeigt, wie die Bundesländer Unternehmer spielen – und scheitern. Wenn die Bundesländer sich als Unternehmer aufspielen, bleibt die Wirtschaftlichkeit häufig auf der Strecke. Die Leidtragenden sind die Steuerzahler. NRW ist im Schwarzbuch in diesem Bereich mit zwei Beispielen vertreten: Die WestSpiel fiel mit einem Betriebsausflug der Extraklasse und mit jährlichen Reisen zu Fachmessen rund um die Welt auf. Doch insgesamt hält NRW sich mit landeseigenen Wirtschaftsunternehmen zurück  ... lesen


"Nächste Generation biotechnologischer Verfahren" - 
RWTH-Professor Schwaneberg erhält den 
mit 1,7 Millionen Euro hochdotierten Forschungspreis des BMBF

MAAS RHEIN. Der Forschungspreis 2016 "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ging an Professor Ulrich Schwaneberg, Leiter des Instituts für Biotechnologie der RWTH. Er wurde für die Entwicklung einer Technologieplattform ausgezeichnet, die Produktionsorganismen für die Stoffproduktion in organischen Lösungsmitteln nutzbar macht. Das Projekt trägt den Titel "Selektive P450- und Ganzellhybridkatalysatorsysteme in synthetischen Biofilmen". Dabei werden interdisziplinär an der RWTH mit Unterstützung durch die Arbeitsgruppen "Mikrogele" von Professor Andrij Pich und "Hybridkatalysatoren" von Professor Jun Okuda synthetische Biofilme eingesetzt, um Produktionsorganismen generell für die Katalyse in organischen Lösungsmitteln zu stabilisieren.


IHK-Analyse: Gewerbe und Industrie 
nehmen nur 3,6 Prozent der Fläche in Anspruch

MAAS RHEIN. Lediglich 3,6 Prozent der Gesamtfläche des IHK-Bezirks Mittlerer Niederrhein (Krefeld, Mönchengladbach, Rhein-Kreis Neuss und Kreis Viersen) werden von Gewerbe und Industrie genutzt. Das belegt eine Analyse der amtlichen Zahlen von IT.NRW durch die IHK Mittlerer Niederrhein. "Damit bilden Gewerbe und Industrie das Schlusslicht bei den Siedlungs- und Verkehrsflächen", stellt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz fest. "Diese Zahl wird nur durch die Friedhöfe unterboten, die 0,4 Prozent der Gesamtflächen belegen." Mit 10,2 Prozent beanspruchen die Wohnbauflächen den größten Teil der Siedlungs- und Verkehrsflächen im IHK-Bezirk, gefolgt von den Verkehrsflächen mit 8,9 und den sonstigen Gebäude- und Freiflächen mit 6,8 Prozent.
Mit ihrer Analyse möchte die IHK zu mehr Sachlichkeit in der Diskussion um Flächeninanspruchnahme beitragen. "Vernünftiges wirtschaftliches Handeln ist immer geprägt von sparsamen Umgang mit Ressourcen - und dazu gehören auch Flächen", betont Steinmetz. "Wie die Zahlen von IT.NRW belegen, ist der Vorwurf, die Unternehmen verbrauchen zu viel Fläche, unberechtigt." Das gilt auch mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre. Von 2006 bis 2015 wurden von Gewerbe und Industrie im IHK-Bezirk täglich 0,16 Hektar (160 qm) in Anspruch genommen. Dagegen waren Wohnbauflächen in diesem Zeitraum mit 0,24 Hektar (2.400 qm) pro Tag für mehr als die Hälfte der gesamten Flächeninanspruchnahmen (0,4 Hektar) verantwortlich.
"Die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen ist ein wichtiger Standortfaktor, um die Wirtschaftskraft zu halten und zu steigern", erläutert Jürgen Steinmetz. "Dabei benötigt die Wirtschaft nicht mehr Industrie- und Gewerbeflächen in Summe, sondern restriktionsfreie Flächen in der richtigen Qualität an geeigneten Standorten." Während Einzelhändler und Dienstleister von der Nähe der Wohnbevölkerung profitierten, benötigten Produktionsunternehmen und Logistikbetriebe Standorte an Hauptverkehrsachsen abseits der Wohnbebauung.
Steinmetz appelliert deshalb an das Land, die Bezirksregierung und die Kommunen, sich für eine wirtschaftsgerechte Flächenversorgung einzusetzen. Die so genannte heranrückende Wohnbebauung an emittierende Unternehmen sei dabei genauso schädlich für wirtschaftliches Wachstum wie zunehmende Restriktionen durch umweltrechtliche Regelungen, die eine Neuausweisung von Siedlungsflächen verhindern.


Immer mehr Home Offices bei deutschen Firmen 

MAAS RHEIN.
Immer mehr deutsche Unternehmen bieten ihren Beschäftigten die Möglichkeit, gelegentlich zu Hause zu arbeiten. Dieser Anteil stieg von 30 Prozent der Firmen 2012 auf 39 Prozent in diesem Jahr. Das ergibt sich aus der ifo-Randstad-Personalleiter-Befragung, die am Freitag veröffentlicht wurde. Das Büro zuhause bieten vor allem größere Unternehmen über 500 Beschäftigte an. Hier liegt der Anteil bei 65 Prozent. Bei Firmen unter 50 Mitarbeiter sind es nur 29 Prozent. In allen Größenklassen wurde das Angebot aber in den vergangenen Jahren ausgebaut. Und 23 Prozent der Unternehmen wollen Home Office in den kommenden Jahren verstärkt nutzen, nur 3 Prozent wollen diese Arbeitsform zurückfahren. Die Heimarbeit bedeutet aber keine völlige zeitliche Freiheit, sie ist in 72 Prozent der Unternehmen mit häufiger Anwesenheit im Büro verbunden. In 43 Prozent der Unternehmen (Mehrfachnennungen möglich) sind längere Präsenzphasen erforderlich. Nur in 26 Prozent der Fälle gibt es keinerlei Anwesenheit in der Firma. Genutzt wird Heimarbeit eher von Vollzeitbeschäftigten (63 Prozent) als von Teilzeitlern (38 Prozent) und eher von Müttern (56) als von Vätern (39 Prozent). In den Unternehmen, die kein Home Office anbieten, antworteten 63 Prozent der Personaler, die Anwesenheit der Mitarbeiter in der Firma sei zwingend erforderlich. Dort, wo das nicht der Fall war, begründeten 41 Prozent der Personalleiter ihre Ablehnung mit erschwerter Kommunikation bei Home Office, 31 Prozent mit der IT-Sicherheit und 25 Prozent mit dem Datenschutz.

Wuppertal, Gelsenkirchen, Mönchengladbach 
und Duisburg wieder auf den letzten Plätzen

MAAS RHEIN. Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und die Privatbank Berenberg haben zum dritten Mal nach 2012 und 2014 die 30 größten Städte Deutschlands im Hinblick auf ihr Kulturleben untersucht. Das Ergebnis: Stuttgart kann seinen Spitzenplatz als Deutschlands Kulturmetropole Nr. 1 zum dritten Mal einnehmen. Es folgen München und Dresden mit nur noch geringem Abstand zum Erstplatzierten sowie Berlin und Bonn auf den Plätzen vier und fünf. Nürnberg und Hannover machten beim diesjährigen Ranking den größten Sprung nach vorn und verbesserten sich um jeweils sieben Plätze, während die nordrhein-westfälischen Städte Wuppertal, Gelsenkirchen, Mönchengladbach und Duisburg wieder auf den letzten Rängen zu finden sind ... lesen


Esprit erweitert die Logistik im Regiopark - Das internationale Lifestyle-Unternehmen ESPRIT expandiert weiter im Regiopark

MG.
Der Immobilienkonzern Goodman entwickelt in Mönchengladbach für ESPRIT fünf weitere Logistikhallen mit je über 10.000 qm. Mit Kaufvertrag vom 20. Juli 2016 hat ESPRIT eine weitere Option im Regiopark in Mönchengladbach gezogen und weitet dort seine Logistikaktivitäten aus. Investor auf dem neu erworbenen Grundstück von ca. 67.000 qm sowie einer weiteren Fläche von ca. 35.000 qm ist der australische Immobilienkonzern Goodman, der bereits mehrere Logistikimmobilien in Mönchengladbach besitzt. Geplant ist eine Erweiterung von derzeit 3 auf 8 Hallenschiffe, wobei jede Halle über ca. 10.000 qm Grundfläche verfügt. Die Erdarbeiten haben bereits begonnen ... lesen

Kommunalpolitiker müssen Nebeneinkünfte künftig abgeben

MAAS RHEIN. Bürgermeister und Landräte, die als Aufsichtsräte oder Beiräte in Unternehmen des RWE-Konzerns Nebeneinkünfte erzielen, müssen dieses Geld künftig vollständig an ihre Kommunen abgeben. Das sieht ein neuer Erlass des Innenministers vor. „Das ist Geld, das der Allgemeinheit zusteht. Es ist den Menschen nicht zu vermitteln, warum ein Politiker diese aus seinem Amt erzielten Einkünfte behalten sollte“, sagte Innenminister Ralf Jäger. Das Kabinett hat heute zudem einen Verordnungsentwurf beschlossen, der eine Obergrenze für Vergütungen aus Nebentätigkeiten in den Verwaltungsräten der Sparkassen vorsieht. Dabei soll künftig eine Höchstgrenze von 14.400 Euro pro Jahr für einfache Mitglieder gelten. Für Vorsitzende von Sparkassen-Verwaltungsräten und deren Stellvertreter sollen höhere Freibeträge von 24.000 bzw. 19.200 Euro jährlich eingeführt werden. Bislang durften Einkünfte aus Sparkassentätigkeiten von den Kommunalpolitikern vollständig einbehalten werden. Auch die allgemeine Zuverdienstgrenze für Beamte soll angepasst wer-den: Von bisher 6.000 auf künftig 9.600 Euro im Jahr. „Der Freibetrag von 6.000 Euro ist 1982 eingeführt worden und wird den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr gerecht“, erläuterte Jäger. Im Nebenamt ausgeübt werden von Beamten häufig Lehrtätigkeiten an Fachhochschulen, Universitäten oder sonstigen Einrichtungen. „Gerade dieses Engagement für Bildung und Fortbildung wollen wir fördern.“ Die Änderungen der Nebentätigkeitsverordnung sollen nach dem Willen der Landesregierung zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Minister Johannes Remmel: Bergwerke zu Kraftwerken machen 

MAAS RHEIN.
Die Landesregierung will die Erforschung neuartiger Energiespeicher für die beschleunigte Energiewende weiter vorantreiben. Dies kündigte Umweltminister Johannes Remmel bei seinem Besuch der RAG-Zeche in Bottrop an. "Nordrhein-Westfalen ist ein Energieland und wir wollen, dass es das auch in Zukunft bleibt. Daher forciert die Landesregierung den schnellstmöglichen Umstieg auf die Energiestruktur der Zukunft. Großspeicher müssen dabei einen wesentlichen Bestandteil eines zukünftigen Energiesystems aus Erneuerbaren Energien bilden", sagte Minister Remmel.... lesen

Eifelautobahn 1: Minister Groschek und 
Minister Wissing streben schnellen Lückenschluss in der Eifel an
 

MAAS RHEIN. Für eine schnelle weitere Planung der Autobahn 1 haben sich die Verkehrsminister aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, Michael Groschek und Volker Wissing, bei einem Treffen in Blankenheim ausgesprochen. "Wir wollen, dass diese 25 Kilometer lange Lücke nach jahrelangen Diskussionen jetzt schnell geschlossen wird", betonten beide Minister. "Das wird der in Teilen strukturschwachen Eifelregion neue Impulse geben." Die A1-Lücke wird in drei Bauabschnitten geplant, zwei davon in NRW, einer in Rheinland-Pfalz. Alle drei Abschnitte finden sich im gerade von der Bundesregierung beschlossenen Bundesverkehrswegeplan in der Kategorie "Vordringlicher Bedarf" (VB). "Zu Recht", wie Minister Groschek betonte. "Der Weiterbau der A1 ist insbesondere für die Menschen in den vielen Ortschaften sehr wichtig, damit sie von dem Verkehr der durchfahrenden LKW entlastet werden", betonte Minister Wissing. Ohne den Lückenschluss würden im Falle des Nichtweiterbaues zahlreiche Fernstraßen, unter anderem die hochbelastete A 61 sowie die B 258 und die B 262 erhebliche Mehrverkehre aufweisen. Auch die große Mehrheit der Eifelbevölkerung wolle die Entlastung zwischen Köln und Trier, sagte Minister Wissing. "Die Eifelaner haben ein klares Bekenntnis zur A 1 abgegeben. Unterschriftenaktionen mit mehr als 35.000 Befürwortern, aktuelle Resolutionen der Kreise und Gemeinden, des Bündnisses Pro Lückenschluss der A 1 und der IHK Trier sind Beleg dafür", so Wissing. Die A1 ist mit einer Länge von 749 Kilometern nach der A 7 und der A 3 die drittlängste Autobahn in Deutschland. "Wir beseitigen die Schwachstellen der A 1 mit dem dringend erforderlichen Ersatzneubau der Rheinbrücke, mit dem Umbau der Autobahnkreuze u.a. in Leverkusen und Dortmund/Unna. Da wäre es doch ein Witz, wenn wir 25 fehlende Kilometer zwischen Heiligenhafen an der Ostsee und Saarbrücken nicht gebaut bekämen", erklärte Minister Groschek.

Wirtschaftsklima für den Euroraum bleibt eingetrübt 

MAAS RHEIN. Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum verschlechterte sich, wenn auch nur geringfügig. Der ifo Index sank im dritten Quartal, von 112,7 auf 111,6 Punkte. Damit bleibt er aber weiterhin über seinem langfristigen Durchschnitt. Zur Verschlechterung des Wirtschaftsklimas trugen ausschließlich die weniger positiven Erwartungen bei. Die aktuelle Lage hingegen verbesserte sich. Die konjunkturelle Erholung im Euroraum setzt sich fort, lässt aber an Dynamik vermissen. Am positivsten beurteilt wurde die Lage weiterhin in Deutschland und Irland. Im Mittelfeld mit einer zufriedenstellenden Situation rangieren Belgien, Estland, Lettland, Litauen, die Niederlande, Österreich, sowie die Slowakei und Slowenien. Von diesen Ländern verbesserte sich die Einschätzung der Lage vor allem in Österreich und Litauen. Dagegen gehörten nach Meinung der WES-Experten Griechenland und Portugal zu den wenigen Ländern, wo sich die bisher schon ungünstige Wirtschaftslage weiter verschlechterte. Auch für Finnland, Frankreich, Italien und Spanien überwiegen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen. Die Konjunkturerwartungen für das kommende halbe Jahr trübten sich in der Mehrheit der Länder weiter ein, bleiben aber per saldo im positiven Bereich. Lediglich für Frankreich, Griechenland, Lettland und Portugal sind die WES-Experten skeptisch bezüglich des weiteren Konjunkturverlaufs. In Spanien hingegen sind die Experten wieder etwas positiver gestimmt. Für 2016 wird im Euroraum mit einer Inflationsrate in Höhe von 0,7 Prozent gerechnet. Mittelfristig (2021) liegen die Inflationserwartungen weiterhin bei 1,8 Prozent.

Land gibt 12,5 Millionen Euro für Zentren der Digitalen Wirtschaft in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und im Ruhrgebiet

MAAS RHEIN. Im Wettbewerb zur Auswahl der regionalen Zentren für die digitale Wirtschaft stehen die Gewinner fest: In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und dem Ruhrgebiet sollen so genannte DWNRW-Hubs entstehen, die das Land insgesamt mit bis zu 12,5 Millionen Euro fördert. Das hat eine unabhängige Jury empfohlen. Wirtschaftsminister Garrelt Duin sagte: "Nordrhein-Westfalen bringt alle Voraussetzungen mit, um das Digitalland Nummer Eins in Deutschland zu werden. Dazu brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen der klassischen, an Rhein und Ruhr beheimateten Industrie und den innovativen Startups. Die Hubs in Aachen, am Rhein, im Münsterland und im Ruhrgebiet sind der Schlüssel dazu: Hier können sich die Partner finden und gemeinsam digitale Geschäftsmodelle entwickeln.... lesen


Kabinett beschließt neuen Landesentwicklungsplan und Garzweiler-Leitentscheidung

MAAS RHEIN. Die Landesregierung hat einen neuen Landesentwicklungsplan (LEP) beschlossen und wird ihn nun dem nordrhein-westfälischen Landtag zur Zustimmung zuleiten. Der neue LEP soll den bisher geltenden LEP aus dem Jahr 1995 ablösen. Er bündelt als Rechtsverordnung alle Regelungen zur Raumordnung in Nordrhein-Westfalen in einem Planwerk und legt die mittel- und langfristigen strategischen Ziele zur räumlichen Entwicklung des Landes fest. Der Minister und Chef der Staatskanzlei Franz-Josef Lersch-Mense: „NRW ist das am engsten besiedelte Flächenland Deutschlands mit entsprechend dichten Raumansprüchen und Nutzungskonkurrenzen. Raumordnung ist deshalb gerade in Nordrhein-Westfalen besonders wichtig. Der nun vorliegende Landesentwicklungsplan stellt einen ausgewogenen Kompromiss aller Ansprüche dar  .... lesen


Dr. Ludger Dohm verlässt Flughafen Düsseldorf - 
Thomas Schnalke wird Sprecher der Geschäftsführung

MAAS RHEIN. Dr. Ludger Dohm, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, wird mit Wirkung zum 30. Juni 2016 in gegenseitigem Einvernehmen mit den Gesellschaftern sein Amt als Geschäftsführer niederlegen und ausscheiden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Oberbürgermeister Thomas Geisel, dankt im Namen des Flughafens und der Gesellschafter Herrn Dr. Dohm für seine wertvolle Arbeit und die Führung des Unternehmens in einer wichtigen Phase seiner Entwicklung. Zum Sprecher der Geschäftsführung berief der Aufsichtsrat in seiner regulären Sitzung am Dienstag Thomas Schnalke, der bereits seit 2001 in der Geschäftsführung die Entwicklung des Flughafens mitverantwortet. Zum Arbeitsdirektor nach §33 Mitbestimmungsgesetz wurde Michael Hanné ernannt. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Mit Thomas Schnalke ernennen wir einen ausgewiesenen Luftfahrtexperten zum Sprecher der Geschäftsführung, der die Branche und das Unternehmen seit über 15 Jahren bestens kennt und maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung des Airports in den vergangenen Jahren hatte." 


Wohnungsbauoffensive geht in die nächste Runde: 
Fördermittel auf 1,1 Milliarden Euro erhöht 


MAAS RHEIN. Gute Nachrichten für die Wohnungswirtschaft und alle Wohnungssuchenden: Das Landeskabinett hat die Pläne von Bau- und Wohnminister Michael Groschek gebilligt, das Wohnraumförderungsvolumen für 2016 und 2017 von 800 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro zu erhöhen. Damit profitieren mehr Menschen in NRW von den Förderungen im sozialen Wohnungsbau, da durch die Aufstockung erheblich mehr bezahlbare Wohnungen geschaffen werden können. "Wir haben in NRW den Durchbruch im sozialen Wohnungsbau geschafft", sagte Groschek. "Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr die Förderbedingungen deutlich verbessert haben, sind wir von Investoren förmlich überrannt worden. Darum ist die Aufstockung um rund 300 Millionen Euro jetzt nötig und richtig. Mit der Entscheidung des Kabinetts setzen wir ein wichtiges Zeichen für Kommunen und Investoren, dass der begonnene Weg zu deutlich mehr bezahlbarem Wohnraum in den Städten in diesem Jahr noch intensiver verfolgt werden kann." Die Mittel stammen aus dem Fördervermögen der NRW.BANK. Das erhöhte Programmvolumen soll schwerpunktmäßig für den Geschosswohnungsbau (700 Millionen Euro) und für stadtteilstabilisierende Quartiersförderungen (120 Millionen Euro) verwendet werden. Das Bündnis für Wohnen und die Wohnungsbauoffensive des Landes Nordrhein-Westfalen tragen damit Früchte. Seit 2015 werden Tilgungsnachlässe gewährt, die die Förderung auch in der aktuellen Niedrigzinsphase attraktiv machen. Die höhere Nachfrage nach Wohnraumfördermitteln kann durch die jetzt beschlossene Erhöhung der Darlehensmittel auf 1,1 Milliarden Euro für die Jahre 2016 und 2017 besser befriedigt werden.

Erste NRW-Regionalkonferenz zur Mobilisierung von 
mehr Flächen für den Wohnungsbau in Bonn und Rhein-Sieg 


MAAS RHEIN. Wie können in der Region Bonn-Rhein-Sieg mehr Flächen für den Wohnungsbau mobilisiert werden? Über diese Frage haben bei der ersten von sechs NRW-Regionalkonferenzen in Troisdorf mehr als 100 Teilnehmer bis in den Abend diskutiert. "Mit den Regionalkonferenzen nehmen wir jetzt gezielt Flächen vor Ort in den Blick, damit zügig geeignete Grundstücke für den Wohnungsbau bereit gestellt werden", erklärte Staatssekretär Michael von der Mühlen zur Eröffnung der Konferenz.
Die erste Regionalkonferenz hatte das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) gemeinsam mit dem :rak (Regionaler Arbeitskreis Entwicklung, Planung und Verkehr Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler) in Kooperation mit dem Verein Region Köln/Bonn e.V. ausgerichtet. Der Einladung des Bauministeriums waren Vertreter von Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Fachverantwortliche der Bereiche Wohnungs- und Siedlungsentwicklung, Städtebau und Verkehrsinfrastruktur sowie Verbände gefolgt .... lesen

Europa bleibt im globalen Wettbewerb 
um die besten Köpfe hinter seinen Möglichkeiten zurück


MAAS RHEIN. Die Europäische Union sollte ihren Rechtsrahmen für legale Arbeitsmigration reformieren, um beim globalen Wettbewerb um hochqualifizierte Köpfe mitzuhalten. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD-Studie Recruiting Immigrant Workers: Europe, die heute in Brüssel vorgestellt wurde. Die aktuelle humanitäre Krise erfordert eine umfassende und koordinierte Antwort der Mitgliedstaaten. Allerdings sollte trotz dieser Aufgabe die Regelung der legalen Arbeitsmigration nach Europa nicht aus den Augen verloren werden. Sie ist ein entscheidender Faktor, um langfristig Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in der EU zu sichern. Der Studie zufolge sind Migranten, die nach Europa kommen, jünger und schlechter ausgebildet, als Einwanderer in anderen OECD-Regionen. Von allen hochgebildeten Migranten, die aus Ländern außerhalb der EU oder der OECD einwandern, leben weniger als ein Drittel (31 Prozent) in der EU und mehr als die Hälfte (57 Prozent) in den USA. Zwar hat sich in der EU in den vergangenen Jahren der Anteil Hochqualifizierter unter den Einwanderern von 21 Prozent im Jahr 2000 auf 26 Prozent im Jahr 2011 erhöht. Der Anteil Hochqualifizierter unter den Einwanderern ist aber noch immer geringer als in Nordamerika (41 Prozent) oder in Australien und Neuseeland (52 Prozent). Die Studie nennt drei Bereiche, die Europa attraktiver für talentierte Migranten machen könnten. So sollte die EU, wie heute von der Kommission vorgeschlagen, die Regelungen für die Blue Card vereinfachen. Gleichzeitig sollte die Anerkennung ausländischer Abschlüsse erleichtert werden, und hochqualifizierte Migranten aus Drittstaaten sollten in den Genuss der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit kommen, um so Europa als einen Arbeitsmarkt zu präsentieren.

NRW beschleunigt die Förderung des 
Breitbandausbaus in Gewerbegebieten 


MAAS RHEIN.
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin reagiert auf die Benachteiligung der Anträge auf Förderung für Breitbandanschlüsse in Gewerbegebieten beim Bund. Nachdem sich herausgestellt hat, dass durch das Scoring der Bundesförderung Ausbauprojekte, die ausschließlich auf Gewerbegebiete ausgerichtet sind, keine Berücksichtigung finden, hat NRW den Zugang zur Landesförderung vereinfacht und beschleunigt. Mit Geldern aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP NRW Infrastruktur) sollen Kommunen nun gezielt beim Anschluss von Unternehmen ans schnelle Internet unterstützt werden. "Wir versetzen unsere Kommunen damit in die Lage, das eigentlich nachrangige Landesförderprogramm unmittelbar in Anspruch nehmen zu können, ohne zuerst einen chancenlosen, aber zeitaufwändigen Antrag beim Bund stellen zu müssen", sagte Minister Duin. Ausbauvorhaben für die hochleistungsfähige Breitbandversorgung von Unternehmen können ab sofort bei den zuständigen Bezirksregierungen zur RWP-Förderung angemeldet werden. Wie bei der Bundesförderung gilt beim RWP-Programm, dass sowohl Deckungslücken als auch Projekte im Betreibermodell gefördert werden. Der Fördersatz liegt im RWP-Programm in der Regel bei 60 Prozent der unrentierlichen Kosten. Er kann sich auf 80 Prozent erhöhen, wenn die Vorhaben in interkommunaler Zusammenarbeit - mindestens auf Ebene eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt - realisiert werden. Für Kommunen in der Haushaltssicherung kann der Fördersatz sogar auf bis zu 90 Prozent erhöht werden. In NRW liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des Breitbandausbaus auf der Versorgung der Gewerbegebiete mit Glasfaseranschlüssen. "Wir wollen die Chancen des Digitalen Wandels der Wirtschaft nicht durch eine Verzögerung des Breitbandausbaus für unsere Unternehmen behindern, deshalb setzen wir unsere Landesfördermittel hier direkt ein", so Minister Duin.

ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum trübt sich weiter ein

MAAS RHEIN. Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum lässt nach. Der ifo Index sank im zweiten Quartal weiter, von 118,9 auf 112,7 Punkte. Damit bleibt er aber weiterhin über seinem langfristigen Durchschnitt. Zur Verschlechterung des Wirtschaftsklimas trugen sowohl die weniger günstige Lage als auch die etwas skeptischeren Erwartungen bei. Das Wirtschaftswachstum wird der Umfrage zufolge in diesem Jahr 1,6 Prozent betragen. Eine durchgreifende konjunkturelle Erholung im Euroraum lässt weiter auf sich warten. Am positivsten beurteilt wurde die Lage weiterhin in Deutschland und Irland, wenn auch mit geringen Abstrichen gegenüber der vorangegangenen Umfrage. Am ungünstigsten fielen die Urteile in Griechenland und Finnland aus, trotz einer leichten Verbesserung im Vergleich zum Vorquartal. Im Mittelfeld rangieren Belgien, die Niederlande, Lettland und Litauen mit jeweils leichten Einbußen, sowie Estland, Slowenien und die Slowakei mit einer nahezu unverändert zufriedenstellenden Situation. Von den Ländern im unteren Drittel verschlechterte sich die Lage erneut in Italien, Portugal, Spanien und Österreich. Auch für Frankreich überwiegen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen. Die wirtschaftlichen Aussichten für das kommende halbe Jahr sind in den meisten Ländern etwas weniger positiv als noch vor drei Monaten. Lediglich für Griechenland, Portugal, Spanien und in diesem Quartal auch für Lettland sind die Experten weiter pessimistisch gestimmt. Die Dynamik des konjunkturellen Aufschwungs wird damit verhalten bleiben. Für 2016 rechnen die Experten mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 0,8 Prozent im Euroraum. Mittelfristig (2021) liegen die Inflationserwartungen mit 1,8 Prozent leicht niedriger als im Vorquartal (1,9 Prozent).


Stabwechsel bei Bayer: Werner Baumann folgt Dr. Marijn Dekkers

MAAS RHEIN.
Vor rund 150 internen Gästen übernahm Werner Baumann den Staffelstab und damit den Vorstand-Vorsitz der Bayer AG aus den Händen von Dr. Marijn Dekkers (Foto rechts). In seiner handschriftlichen Notiz im transparenten Staffelstab schrieb Marijn Dekkers dem neuen Vorstandsvorsitzenden: "Lieber Werner Baumann, an der Spitze von Bayer stehen wir auf den Schultern von Riesen. Du kannst jetzt mehr erreichen als alle zuvor. Do it your way!" Eingebettet in ein unterhaltsames Bühnenprogramm verabschiedeten sich die Bayer-Mitarbeiter aus aller Welt per Video-Botschaft vom scheidenden Vorstandvorsitzenden. Sein Nachfolger Werner Baumann betonte: "Zusammen mit Erica Mann und meinen Vorstandskollegen werden wir die vor uns liegenden Aufgaben angehen. Dabei haben wir das Privileg, mit einer Mannschaft arbeiten zu dürfen, um die uns viele andere Unternehmen beneiden." Der Staffelstab bei einem Wechsel an der Konzernspitze hat bei Bayer Tradition: Erstmals wurde er 1984 von Professor Dr. Herbert Grünewald an Hermann-Josef Strenger übergeben. Im Inneren des Stabes befinden sich alle handgeschriebenen Botschaften, die die ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden ihren Nachfolgern übergeben haben.

67.000 neue Unternehmen: NRW war 2015 erneut 
Spitzenreiter bei gewerblichen Existenzgründungen  


MAAS RHEIN. Nordrhein-Westfalen war erneut mit 67.000 von bundesweit 299.000 gewerblichen Existenzgründungen Spitzenreiter unter den Bundesländern, so das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM). Damit entfallen auf Nordrhein-Westfalen - gemessen am Bevölkerungsanteil - überdurchschnittliche 22,4 Prozent der gewerblichen Existenzgründungen in Deutschland. Bundesweit führend ist Nordrhein-Westfalen auch bei den freiberuflichen Gründungen: 19.700 Ärzte, Anwälte, Architekten, Steuerberater etc. haben 2015 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Das entspricht 23,6 Prozent aller freiberuflichen Gründungen bundesweit. Wie im gewerblichen Bereich nimmt NRW auch in diesem Sektor einen höheren Stellenwert ein, als es dem Bevölkerungsanteil des Landes (21,7 Prozent) entspricht. "Die Gründerszene in Nordrhein-Westfalen ist vielfältig und lebendig. Es freut mich sehr, dass unser Land überdurchschnittlich zum unternehmerischen Nachwuchs sowohl bei gewerblichen als auch bei freiberuflichen Gründungen beiträgt", sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Landkreistag NRW bemängelt Bundesverkehrswegeplan 2030

MAAS RHEIN. Die vom Bund geplanten Investitionen für den Ausbau der Schienenwege in NRW fallen zu gering aus. Der Einsatz für die Bundesfernstraßen in NRW verbessert sich zwar, entspricht aber immer noch nicht den Anforderungen. Die geplanten Investitionen für Aus- und Neubauprojekte bei den Bundesfernstraßen in Nordrhein-Westfalen reichen nicht aus. Zu dieser Einschätzung kommt der Vorstand des Landkreistages NRW nach Prüfung des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans 2030. "Zwar erhöht sich der Anteil des Landes NRW an den Investitionsmitteln auf 19,2 Prozent, dieser Anteil entspricht aber weder dem Bevölkerungs- noch dem Verkehrsaufkommen oder dem Königsteiner Schlüssel", sagt Landrat Thomas Hendele, Präsident des Landkreistages NRW nach der Vorstandssitzung. .. lesen


Erhalt vor Neubau, steigende Investitionen sowie
Engpass- und Staubeseitigung ganz oben auf der Agenda


MAAS RHEIN.
Verkehrsminister Michael Groschek sieht das Land Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt, um die verkehrlichen Herausforderungen der kommenden Jahre meistern zu können. Das machte er anlässlich des Ausschusses für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr im Landtag deutlich. Nachdem im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) fast 38 Prozent aller Sofortmaßnahmen zur Staubeseitigung in NRW ergriffen werden sollen, will Groschek das größte Anti-Stau-Programm umsetzen, das Nordrhein-Westfalen je erlebt hat. "In dem Entwurf des BVWP kann man endlich ablesen, welche strategische Bedeutung NRW als Logistikdrehscheibe im Herzen von Europa hat. Es freut mich.... lesen

Landesgartenschau-GmbH gegründet 

KREIS WESEL.
Aus der Taufe gehoben: Unter notarieller Aufsicht wurde jetzt die Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH gegründet worden. Neben der Stadt Kamp-Lintfort sind die Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege Nordrhein-Westfalen e.V. (LAGL NW) und die RAG Montan Immobilien GmbH die weiteren Gesellschafter. Die Stadt hält mit 61,1 Prozent der Anteile die Majorität in der GmbH. Auf die LAGL entfallen 33,3 Prozent, die RAG Montan Immobilien hält 5,6 Prozent der Gesellschaftsanteile in der GmbH. Die GmbH zeichnet für die Vorbereitung, Durchführung, Abwicklung und den Rückbau der Landesgartenschau verantwortlich. "Mit der GmbH haben wir jetzt als starke Partner die Weichen gestellt, um die Landesgartenschau 2020 gemeinsam auf die Schiene zu setzen", so die Gesellschafter. Die Gesellschafter bestellten Kämmerer Martin Notthoff als Vertreter der Stadt und Heinrich Sperling als Vertreter der LAGL zu den Geschäftsführern der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH. Andreas Iland, Projektleiter der Landesgartenschau-Bewerbung, wurde zum Prokuristen bestellt. Ariane Bauer, die die Kommunikationskampagne während der Bewerbung verantwortete, wurde zur Pressesprecherin der GmbH ernannt. Notthoff, Sperling, Iland und Bauer bilden vorerst das Kernteam der Geschäftsstelle der GmbH. Als nächste Schritte stehen die Entwicklung einer Marketingstrategie sowie die Vorbereitung des landschaftsplanerischen Wettbewerbs zur Ausgestaltung der Veranstaltungsflächen an.

Minister Duin: Ostwestfalen-Lippe macht 
kleine und mittlere Unternehmen fit für Industrie 4.0


MAAS RHEIN.
Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche und Wirtschaftszweige. Die Region Ostwestfalen-Lippe schafft jetzt die Voraussetzungen, um Unternehmen in der digitalen Transformation zu unterstützen. OWL hatte beim Aufruf Regio.NRW im letzten Jahr mit zehn Projekten als erfolgreichste Region in Nordrhein-Westfalen abgeschnitten. Für fünf Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 3,6 Millionen Euro konnten Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl in Detmold die Förderbescheide übergeben. Die Fördersumme für die Projekte "OWL Arena 4.0", "Lebensmittel 4.0", "Business 4.0", "Klimaschutz, Energie und Bauen" und "Arbeit 4.0" liegt bei rund 2,9 Millionen Euro. Bei der Bescheidübergabe im Vorfeld des "Zukunftsforum Lippe" erklärte Minister Duin: "Ostwestfalen-Lippe will die Zukunft gestalten und setzt sich daher aktiv mit den Herausforderungen in der Gegenwart auseinander. Mit der Förderung der Projekte unterstützt die Landesregierung diesen Prozess." Mit den geförderten Vorhaben werden Anwendungsfelder für Digitalisierung und intelligente technische Systeme bei kleinen und mittleren Unternehmen identifiziert und Service- und Beratungsangebote entwickelt. Erarbeitet wurden die Projekte von einem Verbund aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region, den Kammern und den Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Kreise und Städte. Förderbescheide für drei weitere Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,7 Millionen Euro (Fördersumme rund 2,2 Millionen Euro) werden in Kürze ergehen. Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln. Im Rahmen des Aufrufs Regio.NRW hatte ein Gutachtergremium die Projekte im vergangenen Jahr empfohlen.

OECD-Wirtschaftsbericht Deutschland: Höhere Investitionen und Produktivität für eine stärkere Wirtschaft und mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt

MAAS RHEIN. Deutschland ist in einer soliden wirtschaftlichen Verfassung. Allerdings erfordert der demografische und technologische Wandel neue Investitionen in Menschen, um eine stärkere und inklusivere Gesellschaft zu verwirklichen. Zu diesem Schluss kommt der diesjährige OECD-Wirtschaftsbericht für Deutschland. Die Studie, die heute in Berlin von OECD-Generalsekretär Angel Gurría vorgestellt wurde, hebt Deutschlands robuste wirtschaftliche Erholung und hohe Wettbewerbsfähigkeit nach der globalen Wirtschaftskrise hervor. Gleichzeitig weist er auf zahlreiche Herausforderungen hin. Diese umfassen die Stärkung der Produktivität, Erhöhung der Lebenszufriedenheit in einer rapide alternden Gesellschaft und die Integration der neu  .. lesen


MIPIM: Aachen weckt Interesse internationaler Investoren

REGIO AACHEN. Die Region Aachen ist bei der Gewerbeimmobilienmesse MIPIM in Cannes in den Blick internationaler Investoren gerückt. "Während das Angebot in den Großstädten immer knapper wird und die Preise steigen, gibt es bei uns noch Möglichkeiten", sagt Fritz Rötting, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, der die gemeinsame Präsenz der zehn regionalen Partner koordiniert hatte. Besondere Aufmerksamkeit erregte das Einkaufszentrum "Aquis Plaza" mit seiner Nominierung für den als "Oscar der Immobilienwirtschaft" geltenden "MIPIM Award".... lesen


NRW-Unternehmen: 128 Umsatzmilliardäre im Jahr 2014 

MAAS RHEIN. 128 der 669.000 in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen erzielten im Jahr 2014 Umsätze von über einer Milliarde Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Umsatzsteuerstatistik mitteilt, erwirtschafteten die Umsatzmilliardäre zusammen einen Umsatz von 443 Milliarden Euro; das war rund ein Drittel des Umsatzes aller Unternehmen (1,383 Billionen Euro). 51 der 128 Umsatzmilliardäre hatten ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt im Bereich "Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen", 40 im Verarbeitenden Gewerbe. Im Gegensatz dazu erwirtschafteten 88,1 Prozent aller in der Umsatzsteuerstatistik erfassten NRW-Unternehmen im Jahr 2014 einen Jahresumsatz von weniger als einer Million Euro. Sie steuerten damit 7,5 Prozent zum gesamten Umsatzvolumen bei. Die Statistiker weisen darauf hin, dass in den Ergebnissen der Umsatzsteuerstatistik nur die Angaben von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro berücksichtigt werden. Zum Gesamtumsatz zählen die Statistiker dabei neben den Inlandsumsätzen auch den Wert der Lieferungen und Leistungen an EU-Länder sowie den der Exporte in Drittländer. 


Euler Hermes Studie: Branchenrisiken steigen weltweit,
jede vierte Branche risikoanfällig

MAAS RHEIN. 2016 wird für Unternehmen in zahlreichen Branchen hart werden, so die Analyse des weltweit führenden Kreditversicherers Euler Hermes. Die aktuelle Studie "Let the Sector Games begin" untersucht die kurz- und langfristigen Herausforderungen in rund 1.300 Einzelbranchen weltweit und inwiefern sich Branchenrisiken verändern. Zum Jahresende 2015 sind Risiken nochmals erheblich angestiegen. Die einzelnen Sektoren stehen jedoch vor unterschiedlichen Hindernissen und müssen sich in verschiedenen Disziplinen ihrem Wettkampf stellen: vom Triathlon über Marathon, Synchronschwimmen, Hürdenlauf, Geräteturnen, Fechten, Hochsprung und Wrestling. So sehen Sieger aus: 5 Eigenschaften, die ein Unternehmen für den Wettkampf 2016 braucht  .. lesen


Rekordergebnis erzielt - Größtes Fördervolumen
seit Bestehen der NRW.BANK

MAAS RHEIN. Die NRW.BANK blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück: Die Förderbank für Nordrhein-Westfalen verzeichnete mit 9,7 Milliarden Euro das größte Nettoneuzusagevolumen ihrer Geschichte. "Die Zahlen zeigen ganz klar: Auch im Niedrigzinsumfeld sind Förderbanken stark gefragt. Denn Förderung ist mehr als reine Zinssubvention", erklärte Klaus Neuhaus, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz. "Vor allem lange Laufzeiten und Zinsbindungen gewinnen an Bedeutung." Das volumenstärkste Förderfeld "Wohnen & Leben" stieg um 20 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Ebenfalls gestiegen ist das Nettoneuzusagevolumen im Förderfeld "Gründen & Wachsen" - um fünf Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Lediglich das Förderfeld "Entwickeln & Schützen" gab um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro nach  .. lesen


NRW wählt wieder am Muttertag - Landtagswahlen
Landesregierung bestimmt den 14. Mai 2017 


MAAS RHEIN.
"Die nächste Wahl des nordrhein-westfälischen Landtags wird am 14. Mai 2017 stattfinden", erklärte Innenminister Ralf Jäger nach der Kabinettsitzung in Düsseldorf. "Die Landesregierung hat den Termin für den 17. Landtag in NRW - wie immer ein Sonntag - bestimmt, weil die Neuwahl des Landtags nach der Landesverfassung im letzten Quartal der laufenden Wahlperiode stattfinden muss." Der Muttertag am 14. Mai 2017 erfüllt diese Voraussetzung und wahrt einen angemessenen Abstand zu den Osterferien Mitte April und den langen Feiertagswochenenden im Frühjahr. Dies kommt sowohl den Wählerinnen und Wählern als auch den Parteien, Wählergruppen, Kandidatinnen und Kandidaten zugute, die sich zur Wahl stellen. "Der Wahltermin ermöglicht eine umfassende Information der Wählerinnen und Wähler. So schaffen wir die Grundlage für eine hohe Wahlbeteiligung", unterstrich Minister Jäger. Die im Landtag vertretenen Parteien wurden im Vorfeld der Terminbestimmung beteiligt und haben der Wahl am 14. Mai 2017 zugestimmt. Die beiden vergangenen Landtagswahlen fanden ebenfalls am Muttertag statt. Damals bestimmte die Landesregierung den 9. Mai 2010 und den 13. Mai 2012.

Weiterhin steigende Grundstückspreise - Düsseldorfer Gutachterausschuss legt neuen Marktbericht vor

DÜSSELDORF. Obwohl es 17 Prozent weniger Grundstückskäufe gab, ist der Umsatz des Düsseldorfer Grundstücksmarktes gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent gestiegen. Der Umsatz betrug 2015 insgesamt 4,33 Milliarden Euro. "Die Zahlen zeigen, dass sich der Düsseldorfer Immobilienmarkt weiterhin auf einem sehr hohen Preisniveau bewegt. Die Preissteigerungen sind allerdings je Teilmarkt unterschiedlich stark ausgeprägt", stellte der Vorsitzende des Gutachterausschusses für Grundstückswerte, Dipl.-Ing. Wilfried Mann, fest. Die Preise für unbebaute Grundstücke sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Einfamilienhausgrundstücke sind um drei Prozent teurer geworden. Der Anstieg der Grundstückspreise für Mehrfamilien- oder Geschäftshäuser beträgt zehn Prozent. Die Preise für Gewerbe- und Industriegrundstücke sind gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gestiegen. ... lesen


Fressnapf investiert im Duisburger Hafen

MAAS RHEIN. Die Fressnapf-Gruppe, Europas Marktführer der Heimtierbranche, baut ihre Präsenz rund um ihre Unternehmenszentrale in Krefeld weiter aus: Gemeinsam mit einem international führenden Immobilienkonzern soll 2016 ein neues Logistikzentrum auf logport I in Duisburg-Rheinhausen entstehen. Fressnapf plant dort, ein Importlager insbesondere für Waren aus Asien und Nordamerika einzurichten. Aufgrund der optimalen Vernetzung des Duisburger Hafens und seiner Rolle als führende Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa fiel die Wahl auf den Standort Duisburg. Die künftige Logistik-Niederlassung ist ein weiterer Baustein für Fressnapfs fortschreitenden Wachstumskurs: "Das neue Importlager bietet uns beste Voraussetzungen für unsere ambitionierten Ziele", so der Geschäftsführer für Ware, Logistik und Cross-Channel-Marketing Alfred Glander, "insbesondere der Warenfluss für unser Wachstum im Eigenmarken-Bereich wird hiervon stark profitieren." Das neue Logistikzentrum für Fressnapf soll auf der noch freien Fläche an der Europaallee entstehen. Diese war bislang für die Ansiedlung der Firma Talke vorgesehen, die sich entschieden hat, ihr Vorhaben in Duisburg nicht weiter zu verfolgen. "Wir haben gemeinsam mit Talke eine Lösung gefunden, die eine kurzfristige Nutzung des Areals ermöglicht. logport bietet mit seiner trimodalen Infrastruktur ideale Voraussetzungen für die neue Importdrehscheibe von Fressnapf. Die Unternehmensgruppe wächst dynamisch. Wir freuen uns, diese Entwicklung logistisch begleiten zu können", so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. Fressnapf beabsichtigt, an dem neuen Logistikstandort perspektivisch bis zu 150 Arbeitsplätze zu schaffen - zu Beginn im Zwei-, später im Drei-Schicht-Betrieb. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung wird der Bau des Logistikzentrums noch in diesem Jahr beginnen, so dass Fressnapf schnellstmöglich einziehen kann.


Sorgen im Mittelstand werden größer

MAAS RHEIN. Der Pessimismus angesichts der Finanzmarktturbulenzen und der offenen Fragen in Europa, v. a. im Zusammenhang mit der Brexit-Diskussion, greift verstärkt auf den deutschen Mittestand über: Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen fällt im Februar deutlich um 3,8 Zähler auf 10,9 Saldenpunkte, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Das ist der dritte Rückgang in Folge. Vor allem die Sorge, dass die bis vor kurzem noch optimistischen Aussichten für 2016 plötzlich enttäuscht werden könnten, wächst: Die Geschäftserwartungen der kleinen und mittleren Firmen gehen stark um 5,3 Zähler zurück und landen mit einem Wert von -1,1 Saldenpunkten erstmals seit Oktober 2014 wieder unter der Nulllinie, die für den Durchschnittswert seit 1991 steht. Demgegenüber beurteilen die Mittelständler ihre aktuelle Geschäftslage trotz eines Rücksetzers von 2,3 Zählern auf 23,0 Saldenpunkte immer noch außergewöhnlich gut.  .. lesen


Nur sieben Prozent der Firmen beschäftigen Flüchtlinge

MAAS RHEIN.
Nur sieben Prozent der deutschen Unternehmen beschäftigen derzeit Flüchtlinge oder haben sie in den vergangenen zwei Jahren beschäftigt. Das geht hervor aus einer Umfrage des ifo Instituts unter mehr als 1000 Personalleitern, die am Donnerstag im ifo Schnelldienst veröffentlicht und zusammen mit dem Personaldienstleister Randstad erstellt wurde. Nur bei Großunternehmen über 250 Mitarbeitern ist der Anteil mit zehn Prozent etwas größer. Auffällig hoch ist allerdings der Anteil im Gastgewerbe, in dem 28 Prozent der Personalleiter erklärten, zuletzt Flüchtlinge beschäftigt zu haben. In diesem Jahr oder im Jahre 2017 planen dann 34 Prozent der Unternehmen, Flüchtlinge einzustellen. Als Hindernisse dabei genannt werden vor allem die Sprachkenntnisse. Sie werden von 86 Prozent der Unternehmen als "große Hürde" und von weiteren 11 Prozent als "kleine Hürde" bezeichnet. Es folgen die rechtlichen Rahmenbedingungen (49 Prozent "große Hürde", 32 Prozent "kleine Hürde") und die Qualifikation (46 Prozent "große Hürde, 43 Prozent kleine Hürde"). In ihren schriftlichen Anmerkungen gaben die Personalleiter insbesondere den bürokratischen Aufwand der Vorrangprüfung als bedeutende Hürde an sowie eine mangelhafte Unterstützung aus den Behörden und allgemein "völlig unakzeptable gesetzliche Rahmenbedingungen". Der Gesetzgeber sollte die arbeitsrechtlichen Vorgaben temporär lockern, um es den Unternehmen zu erleichtern, Flüchtlingen trotz der Sprachbarrieren und der überwiegend geringen Qualifikation eine Beschäftigung zu bieten. So wäre es zu begrüßen, wenn Flüchtlinge gezielt in Praktika vermittelt würden.

Neuer Rekord beim Netto-Kapitalexport aus Deutschland

MRZ. Deutschland hat seinen Überschuss in der Leistungsbilanz, also den Export von Ersparnissen, im Jahr 2015 weiter gesteigert, und zwar auf den Rekordwert von 252 Milliarden Euro, nach 212 Milliarden Euro im Vorjahr. Das hat das ifo Institut berechnet. Allerdings wurde Deutschland im internationalen Vergleich inzwischen von China überholt. Der dortige Konjunktureinbruch hat zu einer Verringerung der Warenimporte für konsumtive und investive Zwecke geführt und somit mehr Einkommen für den Export von Ersparnissen freigemacht. Treiber der deutschen Entwicklung waren die Warenexporte, bei denen 262 Milliarden Euro Überschuss entstanden, ebenfalls ein Rekordwert. Dienstleistungen und Auslandseinkommen zusammen trugen negativ mit 10 Milliarden Euro bei. Deutschlands Netto-Kapitalexport ist somit im vergangenen Jahr auf 8,3 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung gestiegen, nach 7,3 Prozent im Jahre 2014. Die EU hält maximal sechs Prozent für langfristig tragfähig. Damit bleibt Deutschland diesseits und jenseits des Atlantiks der bei weitem größte Finanzier der Schuldenländer. Angesichts des niedrigen Ölpreises und des schwachen Euro dürfte sich der Leistungsbilanzüberschuss im neuen Jahr weiter erhöhen und wieder über acht Prozent der Jahreswirtschaftsleistung liegen. Nach Schätzungen des ifo Instituts hat allein die Abwertung im ersten Quartal 2015 den Anstieg der deutschen Ausfuhren im vergangenen Jahr um einen Prozentpunkt erhöht. Außerdem ermöglichte die gute Konjunktur in wichtigen Abnehmerländern wie den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Italien den deutschen Exporteuren, mehr zu verkaufen. Obendrein musste Deutschland wegen des Preisverfalls beim Rohöl deutlich weniger für dessen Importe bezahlen. Aus beiden Gründen wurde es möglich, ausländischen Investoren und Konsumenten per Saldo mehr Güterimporte zu kreditieren. International gesehen dürfte aber China der neue Spitzenreiter unter den Netto-Kapitalexporteuren sein, mit 293 Milliarden Dollar. Deutschland folgt mit umgerechnet rund 280 Milliarden US-Dollar. Damit liegt der deutsche Wert der Kapitalexporte das erste Mal seit 2010 wieder hinter China. Auf Rang drei folgt mit großem Abstand Japan.


Land fördert Projekte für das Chemie-Cluster 
und die Gründungsförderung in der "Umbau-21-Region" 


MAAS RHEIN.
Die Landesregierung unterstützt mit rund 470.000 Euro zwei neue Projekte zur Standortentwicklung in der Emscher-Lippe-Region. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Ein Gutachtergremium hatte beide Projekte im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW zur Förderung empfohlen. Wirtschaftsminister Garrelt Duin erklärte bei der Übergabe der Förderbescheide an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der WiN Emscher-Lippe GmbH, Landrat Cay Süberkrüb: "Das Gründungsgeschehen und die Gründungsdynamik sind vor allem für Regionen im Strukturwandel entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung. Hochqualifizierten Gründungsinteressierten den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern, ist hierfür ein guter Hebel. Wir verknüpfen unsere exzellente Hochschullandschaft und unsere industrielle Basis mit den Ideen junger, kreativer Start-Ups. Das kann zu einem Alleinstellungsmerkmal für die regionale Entwicklung in der Emscher-Lippe-Region werden". Das Projekt "Die Ideen liegen auf dem Campus?! - Förderung innovativer Gründungsvorhaben für die Emscher-Lippe-Region" richtet sich an Gründungsinteressierte an den Hochschulstandorten in der Region und soll Studierende bei der Geschäftsmodellentwicklung unterstützen. Mit dem Projekt "Chemie-Cluster 4.0" soll das Öl-Chemiecluster im nördlichen Ruhrgebiet weiterentwickelt und das regionale Netzwerk der Chemieunternehmen unterstützt werden.

Modernisierung von 106 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen:
Gesamtinvestitionen von mehr als 300 Millionen Euro geplant

MAAS RHEIN. Wichtiger Meilenstein zur Verbesserung der Bahnhöfe und Stationen im Land: In Nordrhein-Westfalen profitieren künftig 35 Bahnhöfe von der Modernisierungsoffensive 3 von Land, Bund und der Deutschen Bahn. Außerdem wurden weitere Planungskosten für die 71 Stationen der Außenäste des Rhein-Ruhr-Express (RRX) bewilligt..... lesen


Versorgung der Minister wird zeitgemäßer und gerechter

MAAS RHEIN. Die Versorgungsansprüche für nordrhein-westfälische Landesminister werden geändert. „Sie sollen angemessen und gerecht, nachvollziehbar und zeitgemäß sein“, erklärte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf. Die Reformvorschläge zu einer neu geregelten Ministerversorgung sind jetzt in einen Gesetzentwurf eingegangen, den das Landeskabinett auf Vorschlag des Innenministers beschlossen hat. „Die Höhe der Einstiegsversorgung und der Beginn der Ruhegehaltszahlung unserer Landesminister entspricht nicht mehr den Veränderungen, die in den vergangenen Jahre parallel bei Beamten und Arbeitnehmern stattgefunden haben“, begründete  .... lesen


"Die Breitbandversorgung in Kenia ist besser"

SIEGEN.
Die Sorge um den Fortbestand des Einzelhandels in der Innenstadt und die Benachteiligung einer nordrhein-westfälischen Kommune an der Landesgrenze, das waren die beherrschenden Themen des Wirtschaftsgesprächs in Bad Laasphe, zu dem die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) gemeinsam mit der Stadt ins Hotel Am Fang eingeladen hatte. Einig waren sich Verwaltung, Politik und Händler darin, dass die Stadt in den vergangenen Jahren einen Spagat wagte. Zentrenrelevante Sortimente siedelte sie auf dem "Kochschen Gelände" an. Die Kunden auch von jenseits der Landesgrenze nehmen das Angebot an. Im Gegenzug bringt der Standort, gut einen Kilometer von der Königstraße entfernt, Nachteile für die Altstadt: Hier fehlt ein Frequenzbringer. Fachgeschäfte haben es zusehends schwerer, müssen schließen. Von knapp 88 Millionen Euro Kaufkraft fließen rund 32 Millionen Euro ab ... lesen

Trianel: "Digitalisierung verändert Stadtwerke"

AACHEN/RUHGEBIET. "Die Digitalisierung der Energiewirtschaft ist eine Chance. Denn sie ist das effizienteste Mittel, Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln", betont Thomas Spinnen, Bereichsleiter Vertriebslösungen Stadtwerke bei der Stadtwerke-Kooperation Trianel im Rahmen der E-world 2016. Mit der Trianel Smart-Metering-Plattform sowie mit T-PED und der in diesem Jahr auf der E-world präsentierten energiewirtschaftlichen Serviceplattform T-DESK hat Trianel bereits drei digitale Plattformen für und mit Stadtwerken entwickelt. Damit stellt Trianel den kommunalen Energieversorgern digitale Lösungen für die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette zur Verfügung. ... lesen


Wirtschaftlicher Austausch mit Bulgarien entwickelt sich
positiv Niederrheinische IHK bündelt NRW-Beziehungen

DUISBURG. Bulgarien unterstützt Investitionen nordrhein-westfälischer Firmen durch Betreuungsangebote und eine weitere Vereinfachung des Verwaltungssystems. Denn der wirtschaftliche Austausch ist hochwillkommen im Nachbarland. Das betonte der bulgarische Wirtschaftsminister Bojidar Loukarsky beim "Wirtschaftsforum NRW - Bulgarien", das in Düsseldorf stattfand und von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve organisiert wurde. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin zeigte auf, dass die Wirtschaftsbeziehungen in den letzten Jahren gewachsen sind. Gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter hat Dr. Andreas Teuner, Geschäftsführer des Unternehmens BHTC in Lippstadt, für sein Unternehmen in Bulgarien gefunden. Das erzählte Teuner beim "Wirtschaftsforum NRW - Bulgarien". Kürzlich hat der Automobilzulieferer in Bulgarien einen neuen Standort in Betrieb genommen.  ... lesen


Mehr als 70 Prozent der Einzelhändler
engagieren sich für ihre Stadt: IHK NRW legt Studie "Handel³ - 
Die dritte Dimension des Einzelhandels" vor 


MAAS RHEIN.
Mehr als 70 Prozent der Einzelhändler engagieren sich über ihre betriebliche Tätigkeit hinaus für ihren Einkaufsstandort. Diese soziale Verantwortung übernehmen sie nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil sie sich als Teil der Gemeinschaft vor Ort verstehen. Das ist ein Ergebnis der Pilotstudie "Handel³ - Die dritte Dimension des Einzelhandels". IHK NRW, der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen, hatte diese Studie in Kooperation mit dem NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk beim Gutachterbüro Junker + Kruse in Auftrag gegeben. Ziel war es, einen Überblick über die Effekte des Einzelhandels für das Gemeinwohl zu erhalten.  .. lesen

IHK-Konjunkturbericht Niederrhein
Konsumfreude hält Konjunktur auf Kurs


MAAS RHEIN.
Die Unternehmen am Niederrhein bewerten die Wirtschaftslage zu Jahresbeginn 2016 besser als erwartet. Auch die zahlreichen Risikofaktoren wie das schwächere Wachstum in China, Sanktionen gegen Russland oder aber der Nahostkonflikt konnten die gute Stimmung nicht trüben. Impulsgeber ist insbesondere die starke Binnennachfrage. Der Ölpreisrückgang und der günstige Wechselkurs des Euros mit positiven Effekten für die Exportwirtschaft wirken zusätzlich stimulierend. Sorgen bereitet die anhaltende Investitionszurückhaltung der Industrie. "Der niedrige Ölpreis, das günstige Zinsniveau und der schwache Euro wirken wie Doping für die Konjunktur. Trotz der erfreulichen Zahlen dürfen wir aber den kontinuierlichen Muskelaufbau nicht vergessen", betont Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. "Wir brauchen mehr Investitionen in den Standort. .. lesen

HWWI-Rohstoffpreisindex setzt Abwärtsbewegung fort:
Zwölfjahrestief zum Jahresbeginn

MAAS RHEIN. Der HWWI-Rohstoffpreisindex beginnt das neue Jahr wie er das alte Jahr beendet hat: mit einem neuen Tiefstand. Die Rohstoffpreise befinden sich weiterhin auf Talfahrt. Im Januar fiel der Gesamtindex auf Dollarbasis um weitere 12,5 Prozent (in Euro: -12,4 Prozent) und erreichte damit seinen geringsten Stand seit Februar 2004. Erneut waren die Preisrückgänge bei Energierohstoffen ausschlaggebend. Der Index für Energierohstoffe sank um 16,5 Prozent (in Euro: -16,5 Prozent), aber auch der Index ohne Energie fiel im Januar um 1,6 Prozent (in Euro: -1,5 Prozent). Industrierohstoffe verbilligten sich mit -0,8 Prozent (in Euro: -0,7 Prozent) im vergangenen Monat nur leicht. Auch die Preise von Nahrungs- und Genussmitteln kamen im Januar unter Druck. Der zugehörige Index sank um 3,1 Prozent (in Euro: -2,9 Prozent). Index für .. lesen


Land fördert Breitbandprojekt des 
Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands 


MAAS RHEIN.
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat dem Vorstandsvorsitzenden des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands (RWGV), Ralf W. Barkey, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 195.000 Euro für die Jahre 2016/2017 überreicht. Die Landesmittel fließen in ein Projekt des RWGV zum Breitbandausbau in Nordrhein-Westfalen. Minister Duin sagte: "Das Ziel einer flächendeckenden und schnellen Internetversorgung in NRW lässt sich umso eher erreichen, je mehr privatwirtschaftliches Engagement wir gewinnen können. Das Genossenschaftsmodell des RWGV ist dabei ein vielversprechender Ansatz. Von den Erkenntnissen können Kommunen und Unternehmen künftig stark profitieren." Der RWGV begleitet in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium zwei Pilotprojekte, mit denen der genossenschaftliche Breitbandausbau in NRW entwickelt und erprobt werden soll. Dazu führt der RWGV ein privatwirtschaftliches Modell in einem Gewerbegebiet in Hagen und ein kommunales Modell im Raum Ostwestfalen-Lippe durch. Beide Modelle setzen auf Glasfasertechnik bis in die Gebäude und sind auf zwei Jahre angelegt. Ziel ist, ein für Unternehmen und Kommunen umsetzbares Geschäftsmodell zu erarbeiten, das eine Modellbeschreibung sowie Standardvertragswerke umfasst. Die Landesregierung unterstützt neuartige Genossenschaftskonzepte mit 100.000 Euro jährlich. Damit soll die "Gemeinwohlorientierte Wirtschaft" als ergänzender Ansatz zur gewinnorientierten Wirtschaft gestärkt werden.

Bundeskabinett beschließt Nationales Hafenkonzept 

MAAS RHEIN. Das Bundeskabinett hat das von Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, vorgelegte Nationale Hafenkonzept für die deutschen See- und Binnenhäfen beschlossen. Dobrindt: Deutschland ist eine der weltweit größten Schifffahrtsnationen. Diese Spitzenposition wollen wir halten. Wir machen unsere Schifffahrt deshalb fit für das global-digitale Zeitalter. Das Nationale Hafenkonzept ist der strategische Leitfaden, um unsere Häfen zu stärken. Wir werden gemeinsam mit Ländern und Wirtschaft die Effizienz und Produktivität der deutschen See- und Binnenhäfen steigern. Das ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Leistungsfähige Häfen sind Drehscheiben für den Export- und Logistikweltmeister Deutschland - und damit für Wachstum, Wohlstand und Arbeit. Das Nationale Hafenkonzept definiert die Ziele der Hafenpolitik für die kommenden zehn Jahre. Es enthält konkrete Maßnahmen für alle Beteiligten: zum Beispiel Bund, Länder, Kommunen oder die Hafen- und Logistikwirtschaft. Durch die gemeinsame Umsetzung der Maßnahmen sollen die Ziele des Hafenkonzepts erreicht werden. Wesentliche Ziele sind: Hafenbezogene Infrastrukturen bedarfsgerecht ausbauen Vernetzung der Häfen verbessern Europäische und internationale Hafenpolitik aktiver gestalten Umweltschutz stärken, z.B. durch Einsatz alternativer Kraftstoffe Offshore-Windenergie voranbringen Qualifizierte Ausbildung und gute Arbeitsplätze sichern Sicherheit und Gefahrenabwehr in der Schifffahrt gewährleisten. Zu den im Hafenkonzept vereinbarten konkreten Maßnahmen zählen: Digitalisierung der Hafenwirtschaft durch Auf- und Ausbau von Breitbandnetzen, Forschungs-und Technologieprogrammen. Minister Dobrindt hat ein Programm für innovative Verkehrstechnologien aufgelegt, aus dem das Förderprogramm für innovative Hafentechnologien finanziert wird. Es startet 2016 mit einem Volumen von 20 Millionen Euro. Engpassbeseitigung bei den landseitigen Anbindungen der Häfen. Minister Dobrindt hat ein 350 Millionen Euro schweres Ausbauprogramm für die Schienenanbindungen an die Häfen aufgelegt. Engpassbeseitigung bei den seewärtigen Zufahrten: z.B. Anpassung der Fahrrinnen der Unter- und Außenelbe sowie der Unter- und Außenweser Engpassbeseitigung bei den Binnenwasserstraßen: z.B. am Mittel- und Niederrhein. Die Bundesagentur für Arbeit wird mit bis zu 30 Millionen Euro die gezielte Qualifizierung von 1.000 Personen zu Facharbeitern für die Einstellung in den deutschen Seehäfen fördern.


Neuer LEP-Entwurf: IHKs kritisieren
insbesondere zu lange Planungszeiten


WESTFALEN.
Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Ostwestfalen zu Bielefeld sowie Lippe zu Detmold kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme die zu erwartenden extrem langen Planungszeiten durch den neuen Landesentwicklungsplan (LEP). Tendenziell gingen die Aussagen des zweiten Entwurfs des LEPs aus Sicht der regionalen Wirtschaft in die richtige Richtung, denn sie gäben der Region und den Kommunen grundsätzlich mehr Spielraum im Umgang mit Flächenausweisungen. "Allerdings befürchten wir längere Planungsprozesse, weil die Konfliktpunkte nur von der Landes- auf die Regionalebenen verlagert werden und nicht gelöst sind", bemängeln die Hauptgeschäftsführer der beiden IHKs, Thomas Niehoff und Axel Martens, übereinstimmend. Darüber hinaus finde in den landesplanerischen Zielen NRWs erneut eine Benachteiligung des Mittelstandsraums Westfalen-Lippe  ... lesen

Bau von sozialen Mietwohnungen steigt um rund ein Drittel

MAAS RHEIN.
Der soziale Mietwohnungsbau in NRW hat deutlich zugelegt. Im Jahr 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen knapp 9.200 Wohnungen mit Mitteln des Wohnraumförderprogramms gefördert. Das ist eine Steigerung von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr (6.713 Wohnungen). Eingesetzt wurden hierfür 669 Millionen Euro (Vorjahr 524 Millionen Euro). Mit diesen Mitteln wurden knapp 5.600 neue Mietwohnungen und bezahlbare Heimplätze gefördert (2014: 4.125 Wohnungen), 3.100 Wohnungen modernisiert (2014: 1.805 Wohnungen) und 512 Eigentumsmaßnahmen unterstützt (2014: 783). Gut angelaufen ist auch das im Sommer 2015 gestartete Programm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge: In diesem Bereich wurden mehr als 1.000 Wohnungen mit insgesamt 79 Millionen Euro gefördert. Auch die Steigerung bei den investiven Bestandsmaßnahmen und hier besonders bei den energetischen Maßnahmen sowie bei den Förderangeboten für Wohnheime .... lesen

Neue Schienenschnellverbindung
zwischen Düsseldorf und Eindhoven

NIEDERHEIN. Seit gut 30 Jahren ist das Thema in der Diskussion: Jetzt nimmt der zweigleisige Ausbau zwischen Dülken und Kaldenkirchen Fahrt auf. Geht es nach den Vorstellungen der Städte Düsseldorf, Mönchengladbach, Venlo und Eindhoven, soll der nur etwa 12,5 Kilometer lange eingleisige "Flaschenhals" zwischen Dülken und Kaldenkirchen durch eine zweite Trasse abgeschafft werden, um auf diesem Weg eine leistungsstarke grenzüberschreitende Schienenverkehrsverbindung für den Personenfernverkehr zwischen den deutsch-niederländischen Wirtschaftsregionen Eindhoven und Düsseldorf zu schaffen. Die notwendigen Planungen haben die vier Städte Düsseldorf, Mönchengladbach, Venlo und Eindhoven im Rahmen des EU-Projektes mit der Bezeichnung RoCK (Regions of Connected Knowledge) jetzt in Richtung Bundesregierung auf den Weg gebracht und für den neu aufzustellenden Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Eine Entscheidung, ob das für die vier kommunalen Partner wichtige Projekt auch aufgenommen wird, soll noch in diesem Jahr fallen. Werden die Erwartungen erfüllt, könnte der Ausbau der Trasse voraussichtlich im Jahr 2020 beginnen  .. lesen


Land fördert Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region 

MAAS RHEIN. 
Mit rund 245.000 Euro unterstützt die Landesregierung die Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region. Bei der Übergabe des Förderbescheids an den Landrat des Kreises Recklinghausen und Vorsitzenden des Aufsichtsrates der WiN Emscher-Lippe GmbH, Cay Süberkrüb, erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin: "Schnelle Schritte zum Ausbau der Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region sind die Voraussetzung für die Entwicklung der Region zu einem wichtigen Innovationsstandort." Die jetzt bereitgestellten Mittel stammen aus dem Strukturhilfeprogramm für Steinkohlerückzugsgebiete in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Förderung ist es, Versorgungslücken im Breitbandausbau zu schließen und E-Government-Angebote für Unternehmen und die Wirtschaftsförderungen in der sogenannten "Umbau 21"-Region Emscher-Lippe bereit zu stellen. "Umbau 21" ist die Bezeichnung für den Neustart der Wirtschaftsförderung in der Region. Mit einem weiteren Förderbescheid für den Kreis Recklinghausen wird die Zuwendung an die newPark GmbH für Planungsleistungen beim Industrie-Areal "newPark" in Datteln um rund 1,1 Millionen Euro aufgestockt. "Mit beiden Initiativen wird die Profilierung der Emscher-Lippe-Region als Standort für die Ansiedlung von Unternehmen kraftvoll vorangetrieben", so Minister Duin.

Rhein-Kreis Neuss mit zweithöchster Wirtschaftsleistung in NRW 

RHEIN KREIS.
Mit seiner Produktivität gehörte der Rhein-Kreis Neuss auch 2013 zu den Top-Standorten in Nordrhein-Westfalen. Das geht aus der jüngsten Analyse des Statistischen Landesamtes zur Entwicklung der Wirtschaftsleistung hervor. Für den Rhein-Kreis Neuss wurde von den Statistikern von IT.NRW ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Erwerbstätigen von 85 692 Euro ermittelt. Das bedeutet nach Bonn (87 908) und vor Düsseldorf (82 754) den zweithöchsten Wert unter den kreisfreien Städten und Kreisen in NRW. Die niedrigsten Werte verzeichneten der Kreis Heinsberg (56 486 Euro) sowie die Städte Herne (56 108 Euro) und Bottrop (48 950 Euro). "Die Zahlen des Statistischen Landesamtes unterstreichen die besondere Wirtschaftskraft des Rhein-Kreises Neuss mit seiner ausgeprägten Branchenvielfalt, innovativen Unternehmen, tüchtigen Arbeitnehmern und engagierten Wirtschaftsförderungen", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Für die hohe Standortqualität des Rhein-Kreises Neuss spreche auch die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 5,9 Prozent. Sorgen würden aber dennoch die immer weiter steigenden Soziallasten bereiten, so dass alle Anstrengungen unternommen werden müssten, noch mehr Menschen in Arbeit zu bringen.

Gerresheim-Vorstandsvorsitzender Uwe Röhrhoff 
wird Vertrag nach Ablauf in 2018 nicht verlängern 

MAAS RHEIN.
Der Vorstandsvorsitzende der Gerresheimer AG Uwe Röhrhoff hat heute dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Axel Herberg mitgeteilt, dass er nach Ende seines bis zum Februar 2018 laufenden Vertrags aus persönlichen Gründen für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung steht. Über Gerresheimer Gerresheimer ist ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie. Mit Spezialprodukten aus Glas und Kunststoff trägt das Unternehmen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Gerresheimer ist weltweit vertreten und produziert mit seinen 11.000 Mitarbeitern dort, wo seine Kunden und Märkte sind. Mit über 40 Werken in Europa, Nord- und Süd-Amerika und Asien erwirtschaftet Gerresheimer einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Das breite Angebotsspektrum umfasst pharmazeutische Verpackungen sowie Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten: Insulin-Pens, Inhalatoren, vorfüllbare Spritzen, Injektionsfläschchen, Ampullen, Flaschen und Behältnisse für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen sowie Verpackungen für die Kosmetikindustrie.

Gemeinsame Erklärung zum Standort Bonn 

MAAS RHEIN. Auf Einladung von Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, hat in Düsseldorf ein Gespräch über die Stärkung des Standortes Bonn und die Region stattgefunden. Teilnehmer der Gesprächsrunde waren neben dem Minister der Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Clemens Hoch, der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan, der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster und der Landrat des rheinland-pfälzischen Kreises Ahrweiler Dr. Jürgen Pföhler. Die gemeinsame Erklärung der Teilnehmer: "Als Beauftragte der Bundesregierung für den Berlin-Umzug und den Bonn-Ausgleich hat Bundesbauministerin Hendricks angekündigt, mit den Beteiligten auf Kommunal- und Landesebene das Gespräch zum weiteren Umgang mit der Aufteilung der Aufgaben auf die Standorte Bonn und Berlin suchen zu wollen. Die Stadt Bonn, die Landkreise Rhein-Sieg und Ahrweiler sowie die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden sich diesem Gesprächsangebot nicht verschließen. Dazu wurde vereinbart, dass sich die Länder und die Region eng abstimmen und gemeinsam agieren. Wir gehen dabei davon aus, dass die Gespräche mit der Bundesregierung auf der Grundlage des Berliner Koalitionsvertrags geführt werden, in dem es heißt: "Wir stehen zum Berlin-Bonn-Gesetz. Bonn bleibt das zweite bundespolitische Zentrum." Das Berlin-Bonn-Gesetz, dies haben auch die Fraktionen im Landtag Nordrhein-Westfalen noch einmal bekräftigt, gilt uneingeschränkt. Um dem bestehenden Rutschbahneffekt zu begegnen, ist es notwendig, den Standort Bonn und die Region zu stärken und weiterzuentwickeln. Hierzu ist eine dauerhafte Präsenz von Ministerien in Bonn unabdingbar. Das Land NRW ist bereit, diesen Prozess zu koordinieren und zu unterstützen."

DZ BANK und WGZ BANK gehen den Zusammenschluss an

MAAS RHEIN. Die DZ BANK AG und die WGZ BANK AG gehen den Zusammenschluss zu einer genossenschaftlichen Zentralbank an. Damit werden die Institute aus einem erfolgreichen Geschäftsmodell sowie komplementären Marktgebieten heraus die strategischen und operativen Stärken der beiden Häuser nutzbringend für die gesamte genossenschaftliche FinanzGruppe zusammenführen. Die strategischen, betriebswirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Synergien sind erheblich. Mit ihrer konsequenten Ausrichtung auf die genossenschaftliche FinanzGruppe wird die vereinigte Zentralbank die Zusammenarbeit mit den mehr als 1.000 Genossenschaftsbanken zukunftsorientiert und aus einer Hand ausbauen. Eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) haben die Vorstände und Aufsichtsratsvorsitzenden der beiden Institute unterzeichnet.


Deutschland übernimmt im Jahr 2017 G20-Präsidentschaft 

MAAS RHEIN. Deutschland übernimmt im Jahr 2017 die G20-Präsidentschaft. In den G20 haben sich 2009 auf Ebene der Staats- und Regierungchefs die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie die Europäische Union zu einem informellen Forum der Kooperation und Konsultation in Fragen des internationalen Finanzsystems zusammengeschlossen. Die Agenda ist inzwischen deutlich breiter geworden. Deutschland wird die G20-Präsidentschaft dazu nutzen, wichtige Themen der internationalen Zusammenarbeit voranzutreiben. Dabei geht es um die Fortsetzung der bestehenden Agenda wie des Einsatzes der G20 für ein starkes, langfristiges und ausgeglichenes wirtschaftliches Wachstum und weitere Arbeiten an der internationalen Finanzmarktarchitektur. Zudem soll es auch um Fragen der Nachhaltigkeit und Entwicklung gehen. Gipfelort und Gipfeltermin werden noch bekanntgegeben.


Kamp-Lintfort richtet Landesgartenschau 2020 aus 

MAAS RHEIN.
Kamp-Lintfort im Kreis Wesel wird die Landesgartenschau NRW 2020 ausrichten, das haben Umweltminister Johannes Remmel und Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf bekannt gegeben. "Das Konzept ist nachhaltig, innovativ und städtebaulich überzeugend", sagte Remmel. "Deswegen gratulieren wir Kamp-Lintfort ganz herzlich. Ich bin mir sicher, dass wir mit den vorgesehenen städte- und gartenbaulichen Veränderungen zwischen denkmalgeschütztem Kloster und ehemaligem Zechengelände eine sehr attraktive Landesgartenschau 2020 erleben dürfen." Für die Ausrichtung der Landesgartenschau hatten sich neben Kamp-Lintfort auch Bad Honnef sowie die Kooperation der Städte Castrop-Rauxel, Herne, Herten, Recklinghausen mit der Emschergenossenschaft beworben. Eine zehnköpfige, unabhängige Kommission hat die Bewerbungen begutachtet und die Bewerber bereist. "Alle drei Bewerber haben professionelle und spannende Konzepte mit unterschiedlichen Ansätzen vorgelegt", erklärte Minister Groschek. "Die Kommission hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die Bewerbung von Kamp-Lintfort war im Gesamtpaket am überzeugendsten - auch deshalb, weil die Stadt die Neunutzung der ehemaligen Bergbauflächen als Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung aufgreift." Ausschlaggebend für die Wahl von Kamp-Lintfort war nach Einschätzung der Kommission, dass eine Landesgartenschau das am besten geeignete Instrument ist, um den städtebaulichen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Zechenschließung des Bergwerks "West" wirkungsvoll entgegenzutreten. Kamp-Lintfort will die Umgestaltung der großen, innerstädtischen Brachfläche als Motor für eine nachhaltige und klimagerechte Stadtentwicklung nutzen. In Nordrhein-Westfalen gibt es seit 1984 Gartenschauen. Sie sind zu einem wichtigen Instrument einer nachhaltigen Stadtentwicklung geworden. Die nächste Landesgartenschau findet 2017 in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) statt.

Petrauschke neuer Vorsitzender der 
Arbeitsgemeinschaft kommunaler Wirtschaftsförderung NRW

MAAS RHEIN. Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke, hat den Vorsitz der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW übernommen. Er trat die Nachfolge von Bürgermeister Karl-Ludwig Völkl aus der Gemeinde Erndtebrück an. Der Verbund aller Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Städte, Gemeinden und Kreise in NRW ist ein wichtiges Netzwerk für den Städte- und Gemeindebund, den Städtetag sowie den Landkreistag in allen Fragen kommunaler Wirtschaftsförderung. Vor bald 50 Jahren als "Arbeitsgemeinschaft kommunaler Wirtschaftsförderung in Nordrhein-Westfalen" gegründet, setzt er sich für Standortsicherung und Standortentwicklung an Rhein und Ruhr ein. "Vor dem Hintergrund sich verändernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und des zunehmenden Wettbewerbs der Standorte untereinander gewinnt dieser Bereich immer mehr an Bedeutung für alle Städte und Gemeinden, Kreise und Regionen, und ich beteilige mich gern daran", so Petrauschke. Der Landrat, der auch Vorsitzender des Regionalrats Düsseldorf ist, will sich deshalb in der Debatte über Regionalplan und Landesentwicklungsplan dafür einsetzen, dass genügend Gewerbeflächen ausgewiesen werden und die Verkehrsinfrastruktur den modernen Anforderungen angepasst wird. Die ausreichende Versorgung mit schnellem Internet vor allem im ländlichen Raum gilt Petrauschkes Augenmerk genauso wie dem Arbeitsmarkt, "wo es gilt, die Zahl der Langzeitarbeitslosen abzubauen und die Flüchtlinge zu integrieren". Nicht nur im Vorsitz, sondern auch in der Geschäftsführung hat sich bei der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW etwas geändert. Roland Thomas vom Städte- und Gemeindebund, der zuletzt die Geschäftsführung wahrgenommen hat, ist zum Bürgermeister der Stadt Bad Salzuflen gewählt worden und schied damit aus den Diensten des Verbundes aus. Die kommunalen Spitzenverbände haben sich darauf verständigt, dass der Landkreistag vorzeitig die Geschäftsführung der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW übernimmt. Ansprechpartner ist nun Dr. Markus Faber.


Nordrhein-Westfalen und Niederlande intensivieren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Verkehr und Mobilität 

MAAS RHEIN. Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen setzen ihre erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Verkehr fort und wollen die anstehenden Mobilitätsanforderungen der Zukunft gemeinsam angehen. Dies haben der nordrhein-westfälische Staatssekretär im Verkehrsministerium Michael von der Mühlen und seine niederländischen Kollegen der Provinzen Gelderland, Nord-Brabant, Overijssel und Limburg beschlossen. Anlass ist die heute stattfindende "5. Grenzüberschreitende Mobilitätskonferenz Ost-NL-Provinzen und NRW" in Arnheim. Die Partner setzen damit die erfolgreiche Zusammenarbeit fort und wappnen sich für die strategischen Herausforderungen bei zukünftigen Mobilitätsfragen. Diese erstrecken sich auf eine effizientere Nutzung von Straße, Schiene und Schifffahrtswegen sowie insbesondere auf die intelligente Verknüpfung der Verkehrswege und -informationen. Mit dieser Zusammenarbeit nehmen Nordrhein-Westfalen und die Niederländischen Provinzen in Europa eine herausragende Position ein. "Wir arbeiten bei Mobilitäts- und Infrastrukturprojekten seit vielen Jahren mit den Niederländern sehr erfolgreich zusammen. In Zukunft werden wir die ständig steigenden Güterverkehre nur mit intelligenten und innovativen IT-Konzepten erfolgreich meistern", sagte von der Mühlen. "Dazu zählen neben den Logistiklösungen auch der Bereich der Smart Mobility mit autonom fahrenden Autos und intelligenter innerstädtischer Mobilität, beispielsweise bei der Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger." Die europäische Politik der Gütertransportkorridore "TransEuropäische Netz Verkehr TEN-V" hat neun transeuropäische Haupttransportkorridore definiert, von denen zwei die Niederlande und Nordrhein-Westfalen unmittelbar einschließen. Eine enge Verknüpfung der bestehenden Infrastrukturnetze ist die Voraussetzung für eine effiziente Nutzung. NRW und die Niederlande haben in diesem Zusammenhang die gemeinsame Internetplattform www.mobility-nl-nrw.eu eingerichtet, auf der die Ergebnisse der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit rund um Fragen der Mobilität veröffentlicht werden.

Land fördert neues Kompetenzzentrum 
"CPS.HUB NRW" mit rund 4,7 Millionen Euro 


MAAS RHEIN.
Das neue Zentrum "CPS.HUB NRW - Competence Center for Cyber Physical Systems" bildet einen wichtigen Baustein zur Förderung des digitalen Wandels in Nordrhein-Westfalen. "Die neue Plattform wird Unternehmen dabei unterstützen, die Potenziale von Industrie 4.0, Smart Energy oder Connected Cars am Standort NRW für sich zu nutzen", erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin. CPS.HUB NRW bündelt die in NRW zahlreich vorhandenen Forschungs- und Entwicklungsansätze sowie technologischen Kompetenzen, um Unternehmen die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Bereich Cyber Physical Systems zu erleichtern. Für die Digitalisierungsstrategie der Landesregierung ist CPS.HUB NRW ein wesentlicher Bestandteil: Hier finden Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, entwickeln Strategien für die Digitale Transformation, neue 4.0-Konzepte und definieren notwendige Innovationsprojekte zur Weiterentwicklung der NRW-Wirtschaft. Minister Duin sagte: "Die Digitalisierung der starken Branchen im Land birgt große Potenziale. Diese in einem starken Verbund anzugehen, Maßnahmen zu entwickeln und den Unternehmen an die Hand zu geben, ist eine zentrale Aufgabe, damit unsere Wirtschaft erfolgreich den Weg der digitalen Transformation gehen kann." CPS.HUB NRW ist ein gemeinschaftliches Projekt der Universitäten Wuppertal, Duisburg-Essen, Paderborn und Dortmund. Es wird mit EU- und Landesmitteln in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro für eine Laufzeit von zunächst drei Jahren gefördert.

Untersuchung zum Altersübergang - Viele arbeiten länger 

MAAS RHEIN. Ältere bleiben heute deutlich länger als noch vor einigen Jahren in sozialversicherungspflichtigen Jobs. Aber auch nach dem Ausscheiden sind viele noch auf dem Arbeitsmarkt aktiv - mit wachsender Dauer. Das zeigt der aktuelle Altersübergangs-Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Beschäftigte des Jahrgangs 1948 arbeiteten im Durchschnitt 1,9 Jahre länger als die 1940 Geborenen. Trotz dieses markanten Anstiegs blieb das durchschnittliche Austrittsalter aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung mit 61,7 Jahren noch deutlich unterhalb der Regelaltersgrenze, stellt der IAQ-Forscher PD Dr. Martin Brussig fest. Überwiegend wurde Altersteilzeit in Anspruch genommen. Viele sind auch nach ihrem letzten regulären Arbeitsverhältnis noch nicht in Rente, sondern haben Minijobs oder sind als arbeitslos registriert. Die Phase bis zum Arbeitsmarktaustritt hat sich zwischen den 1940 und 1948 Geborenen verlängert - im Durchschnitt von 365 auf 639 Tage. Ein erheblicher Anteil scheidet sehr früh (noch vor dem 60. Lebensjahr) aus sozialversicherungspflichtigen Stellen aus. Für den Aufbau der Alterssicherung ist diese Zeit jedoch bedeutsam. Die Ergebnisse zeigen, so Brussig, dass altersgerechte Bedingungen, reduzierte Belastungen, Arbeits- und Gesundheitsschutz und letztlich auch soziale Sicherheit für ältere Arbeitnehmer mit gesundheitlichen Einschränkungen erforderlich sind, um die steigenden Altersgrenzen in der Rentenversicherung zu flankieren. Auf diese Weise ließe sich auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Die Akzeptanz der Anhebung der Regelaltersgrenze hängt davon ab, ob es einem großen Teil gelingt, länger zu arbeiten, und ob eine Form sozialer Sicherung für jene greift, denen dies nicht gelingt.

Regionen in NRW stärken - 44 Projekte 
beim Förderaufruf ‚Regio.NRW' ausgewählt 


MAAS RHEIN. Im Rahmen des Projektaufrufs "Regio.NRW" wurden 44 Projekte zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Die Auswahl erfolgte durch ein vom Land eingesetztes Gutachtergremium. Wirtschaftsminister Garrelt Duin erklärte dazu: "Die Qualität der ausgewählten Projekte ist beeindruckend. Ein Großteil befasst sich mit der Digitalisierung, das ist ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen." Bei den ausgewählten Projekten geht es überwiegend um den Aufbau und die Entwicklung von Clustern und Netzwerken, in denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten wollen, um Effizienz und Wachstum zu steigern. Themen neben der Digitalisierung sind Klimaschutz und Umweltwirtschaft, Ressourceneffizienz, Produktionswirtschaft, innovative Gewerbeflächenpolitik und Raumentwicklung, Energienetze, Gründung, Konversion, Wissenstransfer und Gesundheitswirtschaft. Die ausgewählten Projekte sollen insgesamt mit rund 29 Millionen Euro von der EU und vom Land gefördert werden. Die entsprechenden Anträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen gestellt werden. Erste Bewilligungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Der Projektaufruf "Regio.NRW" erfolgte im Rahmen der aktuellen Förderperiode des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Bis zum Jahr 2020 stehen Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen.

Gäste-WLAN im Wirtschaftsministerium freigeschaltet 

MAAS RHEIN.
Wer zu Gast im Wirtschaftsministerium ist, kann ab sofort kostenfrei das Internet nutzen. Der WLAN-Zugang wird über ein Freifunk-Netz bereitgestellt. Eine Anmeldung mit Passwort-Zuweisung entfällt, es sind lediglich vorab die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Damit möchte Wirtschaftsminister Garrelt Duin den von der Landesregierung geplanten Ausbau von Internetzugängen über freie Funknetze vorantreiben: "Mit seinem Gäste-WLAN via Freifunknetz nimmt das Wirtschaftsministerium hier eine Vorreiterrolle ein." Das Gäste-WLAN des Wirtschaftsministeriums kann in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr genutzt werden und steht in den Besprechungsräumen sowie der Wartezone im Eingangsbereich zur Verfügung. Der Internet-Zugang erfolgt durch das Netz von Freifunk Rheinland e. V. Freifunknetze werden von ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern betrieben und verbinden verschiedene Internet-Einwahlknoten miteinander, so dass sich ein großes Netz bildet.

Wirtschaftsförderung Krefeld siedelt weiteres japanisches Unternehmen in Krefeld an: Tamasu Butterfly kommt aus Moers an die Fichtenhainer Allee

KREFELD. Einen weiteren wichtigen Grundstücksverkauf und Ansiedlungserfolg kann die Krefelder Wirtschaftsförderung jetzt bekanntgeben: Die Tamasu Butterfly Europa GmbH wurde 1973 gegründet und hat Ihren Sitz mit derzeit 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Moers. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem internationalen Vertrieb von Artikeln rund um das Thema Tischtennis. Das Zentrallager von Tamasu Butterfly befindet sich in Japan, wo auch der Mutterkonzern seit Gründung im Jahre 1950 seinen Sitz hat. Die Produkte kommen teilweise aus eigener Herstellung. Produktionsstandorte gibt es u.a. in verschiedenen Ländern Europas. Im Businesspark Fichtenhainer Allee wird das Unternehmen im kommenden Jahr einen neuen Standort beziehen. Hier wird Tamasu Butterfly auf einer von der GGK Grundstücksgesellschaft Krefeld mbH & Co. KG erworbenen Fläche mit fast genau 12.000 qm einen Neubau errichten. Geplant sind ein Lager von ca. 2.000 qm mit Servicebereich und Ausstellung sowie eine Verwaltung von ebenfalls ca. 2.000 qm. Ein entsprechender Bauantrag wurde bereits im vergangenen Monat bei der Krefelder Bauordnung eingereicht. Mit dem Start in Krefeld wird die Mitarbeiterzahl des Unternehmens auf 30 steigen. Der Standort im Businesspark Fichtenhainer Allee wurde hinreichend groß gewählt, so dass eine kontinuierliche Erweiterung für die nächsten Jahre sichergestellt ist. Dies ist in Anbetracht des zunehmenden Gewerbeflächenengpasses in Krefeld zweifellos eine weise Entscheidung: In der unmittelbaren Umgebung gibt es nur noch eine weitere Grundstücksfläche in dieser Größenordnung, ansonsten können an der Kommunikationsstraße und an der Medienstraße derzeit vor allem kleinere Grundstücke (zwischen 2.600 und 9.000 qm) angeboten werden. Mehr dazu finden Interessenten im Internet auf der Website www.europark-fichtenhain.de.


Opernehe Düsseldorf - Duisburg soll fortgesetzt werden

DÜSSELDORF. Der Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein (DOR) hat sich auf ein Finanzierungskonzept für die Fortsetzung der Opernehe zwischen Düsseldorf und Duisburg verständigt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Räte der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Duisburg in der kommenden Woche soll der Gesellschaftervertrag für weitere fünf Jahre verlängert werden und bis zum Ende der Spielzeit 2021/2022 gelten. Die jährlichen Tarif- und Sachkostensteigerungen werden danach ab der Spielzeit 2017/2018 zu 69 Prozent von der Landeshauptstadt Düsseldorf getragen - bislang waren es 72 Prozent. Duisburg übernimmt dann 14 Prozent (bislang: 0) und die Deutsche Oper am Rhein 17 Prozent (bislang 28 Prozent). Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ich freue mich, dass auf dieser Grundlage die erfolgreiche Kooperation fortgesetzt werden kann. Alle beteiligen sich an der Finanzierung und übernehmen dabei Verantwortung für dieses Gemeinschaftsprojekt."


Studie: Münsterland lockt Millioneninvestitionen von ausländischen Firmen an

MÜNSTERLAND. Im Münsterland sind im vergangenen Jahr rund 150 neue Arbeitsplätze durch Investitionen von ausländischen Firmen entstanden. 16 Unternehmen ließen sich neu in der Region nieder: Sieben im Kreis Borken, fünf im Kreis Steinfurt und vier im Kreis Warendorf. Damit festigt das Münsterland laut einer Studie der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.Invest seine Attraktivität für Unternehmensansiedlungen. Für ganz NRW ermittelte die Studie für das Jahr 2014 insgesamt 330 ausländische Investitionsprojekte. Beliebteste Region war Düsseldorf mit 137 Projekten. Mit sieben niederländischen Firmen stammt knapp die Hälfte der Neuansiedlungen im Münsterland aus dem Nachbarland. Sechs von ihnen blieben auch gleich in der Nähe der Grenze - im Kreis Borken. Ein Unternehmen zog in den Kreis Steinfurt. Auffällig ist: Alle niederländischen Betriebe sind Dienstleister, die sich größtenteils auf den Finanzbereich spezialisiert haben. Die größte Neuansiedlung einer ausländischen Firma im Münsterland trägt allerdings einen türkischen Namen: Tadim. Der Nuss-Spezialist will bis 2017 insgesamt sieben Millionen Euro an seinem neuen Standort in Emsdetten investieren und insgesamt 50 Arbeitsplätze schaffen. Tadim verarbeitet und verpackt sein Nuss-Sortiment in Emsdetten und vertreibt es von dort auch weltweit. Insgesamt siedelten sich vier Firmen mit Hauptsitz in der Türkei im vergangenen Jahr im Münsterland neu an. Den weitesten Weg ins Münsterland hat tna, nach eigenen Angaben führender globaler Lieferant von Verpackungslösungen für Lebensmittel, hinter sich. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Australien hat 2014 in Wettringen eine neue Niederlassung für den Support (technischer Service, Projektmanagement und Hilfe nach der Installation) des Mitteleuropageschäfts eröffnet. Die übrigen Investments ausländischer Firmen im Münsterland stammen aus Spanien (2), Finnland (1), der Schweiz (1) und Südkorea (1) und liegen im fünf- bis sechsstelligen Eurobereich. Der Münsterland e.V. unterstützt die Ansiedlung von Firmen aus dem Ausland aktiv durch die Gewerbeflächenbörse und den Wirtschaftsatlas www.wirtschaftswunderland.com


Strukturbruch im Rheinischen Revier abwenden: 
Ideenwettbewerb der Landesinitiative IRR sucht Zukunftsprojekte

MAAS RHEIN. Die Gesellschafter der NRW-Landesinitiative "IRR - Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH" fordern die Bereitstellung ausreichender Mittel, um den wirtschafts-, struktur- und arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen der Energiewende im Rheinischen Braunkohlenrevier angemessen begegnen zu können. "Mit der IRR GmbH hat das Rheinische Revier ein Instrument, um den Strukturwandel vorausschauend zu unterstützen", stellt Michael Kreuzberg, Landrat des Rhein-Erft-Kreises und Vorsitzender der IRR-Gesellschafterversammlung, fest. "Allerdings hängt die Schlagkraft und Nachhaltigkeit der IRR GmbH davon ab, welche finanziellen Mittel die Region bekommt." Das Rheinische Revier ist Deutschlands wichtigste Energieregion. Viele Arbeitsplätze hängen von der Energieerzeugung und deren Verbrauch in energieintensiven Unternehmen ab. "Vor dem Hintergrund der sich beschleunigenden Energiewende droht dem Rheinischen Revier ein Strukturbruch. Unsere Region muss deshalb im besonderen Maße von Land und Bund unterstützt werden", fordert auch Dr. Gerd Hachen. Der Landtagsabgeordnete sitzt der Revierkonferenz vor, in der Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen die Zukunft des Rheinischen Reviers mitgestalten. "Das Revier bringt alles mit, um zu einer viel beachteten Innovationsregion zu werden. Mit dem Ideenwettbewerb sollen die wirksamsten Projekte ausgesucht werden, um die Chancen des Strukturwandels konkret zu machen", so Hachen weiter. Durch den Wettbewerb sei sichergestellt, dass die öffentlichen Mittel an den richtigen Stellen investiert werden.


Digitale Lösungen für Mobilität und Logistik gesucht – 
60 Millionen Euro für innovative Vorhaben in NRW


MAAS RHEIN.
Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat auf der Hannover Messe Industrie den Startschuss für den Leitmarktwettbewerb MobilitätLogistik.NRW gegeben. 60 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln stehen zur Verfügung, um technische Innovationen in der Logistikbranche zu entwickeln. Ziel des Wettbewerbs ist, die Mobilität von Menschen und Gütern effizienter und nachhaltiger zu gestalten. "Unsere Logistikunternehmen versorgen Unternehmen und Menschen des Landes pünktlich, zuverlässig und zügig mit den Waren, die sie benötigen. NRW als Logistikzentrum will die Branche dabei unterstützen, technische Innovationen zu entwickeln - gerade, wenn sie sich dem Zukunftsthema Digitalisierung widmet. Wir fördern die besten Projekte, an denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam arbeiten", sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Projektvorschläge müssen sich dabei einer der beiden thematischen Säulen des Wettbewerbs zuordnen lassen: o Innovative / Integrierte Mobilitätskonzepte / Logistikleistungen - (technische) Grundlagen für Geschäftsmodelle o Technologische Innovationen, insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung von Mobilität und Logistik. Mit dem Aufruf "MobilitätLogistik.NRW" unterstützt die Landesregierung auch die starke Automobilzuliefererindustrie in Nordrhein-Westfalen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können Fördermittel erhalten, um technologische Innovationen zu entwickeln und umzusetzen: Zum Beispiel, um Verkehrsträger besser mit ihrer Umwelt zu vernetzen, effiziente und kostenoptimierte Produktionsabläufe zu schaffen oder die Elektromobilität weiter zu entwickeln.

Reaktivierung von Brachflächen in den Innenstädten: 
Zwölf weitere Kommunen treten dem Flächenpool NRW bei 


MAAS RHEIN. Der Flächenpool NRW erweist sich als gutes Instrument, um brachliegende Flächen in den Innenstädten wieder einer neuen Nutzung zuzuführen. Daher sind dem Flächenpool NRW nun weitere zwölf Städte beigetreten, so dass sich inzwischen landesweit insgesamt 32 Kommunen an dem Projekt beteiligen. Neu hinzugekommen sind die Städte Ahlen, Bochum, Dinslaken, Hagen, Heiligenhaus, Iserlohn, Lippstadt, Oberhausen, Solingen, Stolberg, Viersen und Waltrop. Insgesamt 44 Brachflächen wollen diese Kommunen in ihren Innenstädten wiederbeleben. Stadtentwicklungsminister Michael Groschek hatte im Herbst alle Städte und Gemeinden aufgerufen, sich mit ihren innerstädtischen Brachflächen für den Flächenpool zu bewerben: "Oberstes Ziel des Flächenpools ist es, die Innenstädte wieder lebenswerter zu gestalten und Brachflächen zu reaktivieren. Dieses Angebot der Landesregierung wollen viele Kommunen nutzen. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun zwölf weitere Partnerstädte dazu gewinnen konnten. Schon in diesem Frühjahr wird der Flächenpool diese Gemeinden und die Eigentümer von Brachflächen dabei unterstützen, diese wieder nutzbar zu machen. Das steigert nicht nur die Lebensqualität in den Städten, sondern reduziert gleichzeitig den enormen Flächenverbrauch."

Nach Studium in NRW bleiben 75 Prozent im Land 

MAAS RHEIN.
Mit der Studie "Studium und Beruf in Nordrhein-Westfalen" liegen erstmals landesweite Ergebnisse über den Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium in NRW vor. Bundesweit ist dies die erste Absolventenbefragung, die eine so umfangreiche und detaillierte Analyse zulässt. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von Absolventenbefragungen an den Hochschulen in NRW und des "Kooperationsprojekts Absolventenstudien" (KOAB) des International Centre für Higher Education Research (INCHER) an der Universität Kassel. Dazu wurden die Absolventinnen und Absolventen von 25 Universitäten und Fachhochschulen des Abschlussjahrganges 2011 in NRW eineinhalb Jahre nach Studienabschluss befragt. Die Teilnehmer wurden zu Aspekten des Studienverlaufs und der Bildungsbiographie sowie der beruflichen Situation der Absolventinnen und Absolventen befragt. Ergebnisse u.a.: Die Absolventinnen und Absolventen bleiben nach dem Studium überwiegend in NRW. Knapp drei Viertel der regulär oder selbständig Beschäftigten haben eine Tätigkeit in NRW aufgenommen, ein Drittel davon sogar am Standort der Hochschule. Nur ein Viertel hat das Bundesland gewechselt.

 

 
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1. Bundesliga 2016/17

Schalke gegen
Dortmund

26. Spieltag (31.03-2.4.17)
Bayern - FC Augsburg 
Leverkusen - VfL Wolfsburg
Schalke - Bor. Dortmund 
Hertha BSC - Hoffenheim
Hamburger SV - 1. FC Köln
FC Ingolstadt - FSV Mainz
Frankfurt - Bor. Mgladbach
SC Freiburg - W. Bremen 
RB Leipzig - SV Darmstadt

 
2. Bundesliga 2016/17

Bochum reist nach
Sandhausen

26. Spieltag (31.3-2.4.17) 
VfB Stuttgart - D. Dresden
Hannover 96 - Union Berlin 
1. FC Nürnberg - Kalsruhe
Kaisersl. - Braunschweig 
Heidenheim - Gr. Fürth 
Sandhausen - VfL Bochum
Fortuna Düsseldorf - 1860
Erzgebirge Aue - St. Pauli
Würzburg - Arm. Bielefeld

 

 
 KOMMUNEN in NRW
 
Aachen
Ahaus
Ahlen
Aldenhoven
Alfter
Alpen
Alsdorf
Altena
Altenbeken
Altenberge
Anröchte
Arnsberg
Ascheberg
Attendorn
Augustdorf
Bad Berleburg
Bad Driburg
Bad Honnef
Bad Laasphe
Bad Lippspringe
Bad Münstereifel
Bad Oeynhausen
Bad Salzuflen
Bad Sassendorf
Bad Wünnenberg
Baesweiler
Balve
Barntrup
Beckum
Bedburg
Bedburg-Hau
Beelen
Bergheim
Bergisch Gladbach
Bergkamen
Bergneustadt
Bestwig
Beverungen
Bielefeld
Billerbeck
Blankenheim
Blomberg
Bocholt
Bochum
Bönen
Bonn
Borchen
Borgentreich
Borgholzhausen
Borken
Bornheim
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Brakel
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Brilon
Brüggen
Brühl
Bünde
Burbach
Büren
Burscheid
Castrop-Rauxel
Coesfeld
Dahlem
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Delbrück
Detmold
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Dörentrup
Dormagen
Dorsten
Dortmund
Drensteinfurt
Drolshagen
Duisburg
Dülmen
Düren
Düsseldorf
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Elsdorf
Emmerich
Emsdetten
Engelskirchen
Enger
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Ennigerloh
Ense
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Jülich
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Kempen
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Kerpen
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